DE284812C - - Google Patents

Info

Publication number
DE284812C
DE284812C DENDAT284812D DE284812DA DE284812C DE 284812 C DE284812 C DE 284812C DE NDAT284812 D DENDAT284812 D DE NDAT284812D DE 284812D A DE284812D A DE 284812DA DE 284812 C DE284812 C DE 284812C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
woven
armpit
solid
edges
flap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT284812D
Other languages
English (en)
Publication of DE284812C publication Critical patent/DE284812C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A41—WEARING APPAREL
    • A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D29/00—Uniforms; Parts or accessories of uniforms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Achselklappe für Uniformröcke. Die bisher für Uniformen gebräuchlichen Achselklappen bestehen aus zwei Teilen, nämlich einem unteren und einem oberen Teil, von denen der untere Teil einen an den Kanten zusammengenähten Schlauch, der obere Teil dagegen ein Bandstück bildet, wobei beide Teile zusammengenäht und mit Knopflöchern versehen sind, so daß sie durch
ίο die Schnur, die an dem Uniformrock angebracht ist, gesteckt und an den Knöpfen befestigt werden können. Die Herstellung dieser Achselklappen ist eine umständliche und zeitraubende, wobei auch zu berücksichtigen ist, daß die Nähte infolge der Witterungseinflüsse leicht morsch werden.
Nach dieser Erfindung sollen diese Übelstände vermieden werden. Sie besteht darin, daß die Achselklappe aus einem einheitlichen gewebten Bandstück hergestellt ist, und zwar so, daß der obere aufliegende Teil mit parallel laufenden festen Kanten versehen ist, der untere Teil dagegen keilförmig zuläuft, wobei in beide Enden gleich die Knopflöcher mit festen Kanten eingewebt sind. Die Farbe und Breite solcher Achselklappen können natürlich beliebig sein, ebensogut können an den Kanten auch besondere Kordeln oder Schnüre, z.B. Einjährigenschnüre, mit angewebt sein, und selbstverständlich kann auch die Regimentsnummer mit eingewebt sein. Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 die bisherige Herstellungsweise. Die Fig. 3 und 4 zeigen die Herstellungsweise der Achselklappen nach der neuen Erfindung.
Wie aus den Fig, 1 und 2 zu ersehen ist, bestehen die bisherigen Achselklappen aus den Teilen α und b, die bei c zusammengenäht sind. Der Teil α ist aus einem schräg zugeschnittenen Stoff in Form eines Schlauches dadurch hergestellt, daß er an einer Kante umgefalzt und mit einer Naht c1 versehen ist, während der Teil b ein festes Bandgewebe bildet. In beide Teile a, b sind die Knopflöcher d besonders eingeschnitten und genäht. Es ist einleuchtend, daß eine derartige Achselklappe nur durch mühselige und zeitraubende Handarbeit hergestellt werden kann, die teuer ist und den Nachteil hat, daß die Naht leicht mürbe und die Achselklappe unbrauchbar wird.
Gemäß der Erfindung ist nun die Achselklappe, wie aus den Fig. 3 und 4 zu ersehen ist, aus einem einheitlichen festen Bandgewebe s hergestellt, das in seinem oberen Teil r mit geradlinigen festen Kanten «gewebt ist, während der untere Teil r1 schräg zulaufend gewebt ist und natürlich auch gleich ebenfalls feste Kanten aufweist. In dem Teil s sind die Knopflöcher d1 gleich mit eingewebt und mit einer festen Kante versehen. Eine derartige Achselklappe kann natürlich weit bequemer und leichter durch die Befestigungsschnur ν hindurchgezogen und angeknöpft werden. Ein Ausriffeln der Kanten kann niemals stattfinden, da diese ja festgewebt sind, so daß das Gewebe bzw.
die Achselklappe eine weit längere Lebensdauer als bisher erhält. Es können auch gleichzeitig, wie aus der Zeichnung ersichtlich, Frei willigenschnüre η angewebt werden, wodurch das bisherige Annähen derselben fortfällt; auch können sonstige Randstreifen, die zur Unterscheidung der militärischen Grade dienen, angewebt und eingewebt sein, desgleichen auch die Namen und sonstige Abzeichen,
ίο Zweckmäßig werden diese Achselklappen in langen Bahnen gewebt, so daß die einzelnen Stücke bloß abgetrennt zu werden brauchen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Achselklappe für Uniformen, dadurch gekennzeichnet, daß sie, aus einem Stück bestehend, derart gewebt ist, daß sie entweder ein festes oder ein schlauchförmiges oder ein aus diesen beiden gemischtes Bandgewebe bildet, derart, daß der obere Teil (r) geradlinig, der untere Teil (r1) keilförmig verläuft, wobei gleichzeitig die Einjährigenschnüre (n) o. dgl. mit angewebt sein können und die Knopflöcher ebenfalls eingewebt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT284812D Active DE284812C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE284812C true DE284812C (de)

Family

ID=540247

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT284812D Active DE284812C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE284812C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1080843B (de) Verfahren und Apparat zur Herstellung von Paspeloeffnungen an Zuschnitteilen von Bekleidungsstuecken
DE2905416A1 (de) Kleidungsstueck aus pelz mit senkrechten streifen
DE469729C (de) Als Mantel verwendbare Windjacke
DE911776C (de) OEse zum Befestigen von Geflechten
DE645794C (de) Verfahren zur Herstellung von flexiblem Schuhwerk
DE645845C (de) Schirmmuetze
DE871431C (de) Verfahren zur Herstellung von Kragen
DE573959C (de) Loesbare Verbindung von biegsamen Bespannungsteilen mit festen Bespannungsteilen oder anderen festen Bauteilen, insbesondere fuer Luftfahrzeuge
DE679319C (de) Einrichtung zum Befestigen der Bespannstoffverkleidung
DE1086979B (de) Paspelnaht zur Verbindung zweier Stoffbahnen unter Verwendung eines Paspelbandes
DE131684C (de)
DE385638C (de) Hosentraegerdoppelstrippe
DE294988C (de)
DE531857C (de) Bauspiel
DE699991C (de) Elastischer schlauchfoermiger Bund aus Maschenware
DE853581C (de) Versteifungsmittel fuer Kragen
DE812421C (de) Verfahren zur Herstellung einer T-foermigen Wendemanschette
DE2700213C2 (de) Verfahren zum Verarbeiten von zugerichteten Pelzfellen
DE247306C (de)
DE3635417A1 (de) Spannbettuch
DE248878C (de)
DE2001659A1 (de) Slip und Verfahren zu seiner Herstellung
DE690832C (de) Verfahren zur Herstellung rueschenartig in Falten gelegter Querstreifen aus wasserdichtem Stoff fuer Belueftung wasserdichter Bekleidung
AT218987B (de) Verfahren zur maschinellen Herstellung eines Paspels
DE393895C (de) Tasche fuer Taschenmesser