DE284874C - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/18—Control systems or devices
- B66C13/40—Applications of devices for transmitting control pulses; Applications of remote control devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/08—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
- B66C2700/088—Remote control of electric cranes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control And Safety Of Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVs 284874 KLASSE 35 b. GRUPPE
MARTIN BOLTEN in BEUTHEN, Ob.-Schl.
Elektrisch betriebener Kabelkran mit Führerstandslaufkatze.
Es sind elektrisch betriebene Kabelkrane mit Führerstandslaufkatzen bekannt, bei denen das
•Hubwindwerk mit seinem Motor sich auf der Katze befindet und den Strom durch eine oder
mehrere Schleifleitungen zugeführt erhält, während die Fahrwinde mit ihrem Motor im Kabelkrangerüst
bzw. ortsfest angeordnet ist. Bei diesen bekannten Einrichtungen befindet sich gewöhnlich der Kontroller für den Fahrmotor
ίο mit den Widerständen auf der Laufkatze, wodurch
bei einem Gleichstrommotor drei be-• sondere Schleifleitungen erforderlich werden,
weil der Motor umgesteuert werden muß, während beim. Drehstromschleifringmotor sogar
fünf besondere Schleif leitungen erforderlich werden.
Diese Schleifleitungen müssen den vollen Arbeitsstrom führen, und die Anordnung und
gegenseitige Isolierung derselben begegnet gerade bei Kabelkranen mit ihrer weit gespannten
schwankenden Fahrbahn erheblichen Schwierigkeiten und verursacht beträchtliche Kosten.
Diese Übelstände werden nun gemäß der Erfindung beseitigt, und zwar dadurch, daß der
Fahrmotor mit einer am Kabelkrangerüst bzw. ortsfest angeordneten selbsttätigen Anlaßvorrichtung
versehen ist, welche von der Katze aus unter Zuhilfenahme der Schleifleitung des
Hubmotors mit nur zwei besonderen Hilfsschleifleitungen beeinflußt wird.
Der Fortschritt, der mit dieser Einrichtung erzielt wird, besteht darin, daß als Schleifleitungen
dünne Hüfsschleifleitungen verwandt werden
können und außerdem die Anzahl dieser dünnen Leitungen beträchtlich herabgemindert wird,
so daß die Anordnung und gegenseitige Isolierung derselben bedeutend vereinfacht und dadurch
die Betriebssicherheit vergrößert wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht,
und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht eines Kabelkranes und
Fig. 2 ein Schaltungsschema einer Gleichstromfernsteuerung gemäß der Erfindung.
Wie aus der die Gesamtansicht eines Kabelkranes gemäß der Erfindung veranschaulichenden
Fig. ι hervorgeht, befindet sich das Hubwerk mit dem zugehörigen Motor 1 auf der Laufkatze
2, während die Fahrwinde und deren Motor 3 in dem Kabelkrangerüst 4 untergebracht
sind.
In den Stromkreis für den Fahrwindenmotor 3 sind in dem Kabelkrangerüst 4 befindliche Umschaltschütze,
Anlaßschütze und ein Anlaßkontaktgeber eingeschaltet. Ferner ist zwecks wahlweiser Beeinflussung der Fahrwinde in dem
Stromkreis noch ein Umschalter eingeschaltet. Dieser ist in dem Führerstand der Laufkatze 2
untergebracht und besteht aus den festen Kontakten 5 und 6 sowie dem Schalthebel 7.
Befindet sich die Laufkatze in der Ruhestellung, so nimmt der Schalthebel 7 die in
Fig. 2 dargestellte Lage ein. Soll nun beispielsweise die Katze 2 vorwärts, d. h. nach- links
in Fig. ι bewegt werden, so dreht der Kranführer den Schalthebel 7 so weit, bis er mit dem
Kontakt 5 in Berührung kommt. Nunmehr wird ein Stromkreis geschlossen, welcher ein
allmähliches Bewegen des Anlaßkontaktgebers und das selbsttätige Anlassen des Katzenfahrmotors
3 zur Folge hat. Der Hilfsstrom fließt in diesem Stromkreis von der Plusleitung des
Netzes 8 über Leitung 9, Schalter io, Schleifleitung
ii, Stromabnehmer 12, Leitung 13,
Schalter 14, Leitungen 15 und 16, Schalthebel 7,
Kontakt 5, Leitung 17, Stromabnehmer 18,
S Schleifleitung 19, Kontaktstück 20, 21, 22, Kontaktstück
23, 24, durch die Schützspulen 25, 26, wodurch die Kontakte 27, 28 in die in Fig. 2
veranschaulichte Lage gezogen werden, weiter über Kontakt 29 nach dem Minuspol. Gleichzeitig
fließt ein Hilfsstrom von dem Kontakt 29 über Schütz 30 nach dem Kontakt 33, Leitung
32, Magnetspule 34, Leitung 35, Brücke 36 und Leitung 37 zurück nach dem Pluspol. Hierdurch
wird der Anker mit dem Kontakthebel 38 allmählich, und zwar infolge des Windflügelhemmwerkes
39 langsam von dem Kontakt 40 über die Kontakte 41, 42, 43, 44, 45 und 46 bewegt.
Während dieser Bewegung des Kontakthebels 38 fließt der Strom von der Pulsleitung
ao aus über Kontakt 41, Leitung 47 nach der Anlaßschützspule
48, 49 bzw. über Kontakt 42, Leitung 50 nach der Anlaßschützspule 51, 49
bzw. über Kontakt 43, Leitung 52 nach der Anlaßschützspule 53, 54 bzw. über Kontakt 44,
Leitung 55 nach der Anlaßschützspule 56, 57 bzw. über Kontakt 45, Leitung 58 nach der Anlaßschützspule
59, 60 bzw. über Kontakt 46, Leitung 61 nach der Anlaßschützspule 62, 63
und von dort aus über die Leitung 32, Kontakte 33 und 29 nach dem Minuspol. Hierdurch
kommen die Anlaßschütze 64, 65, 66, 67, 68 und 69 nacheinander zum Anspringen. Der Hauptstrom
fließt währenddessen von dem positiven Pol aus über Motorfeld, Kontakte 70, 71, 72,
73> 74. 75. Widerstand 76, yy, 78, 79,80,81 und,
nachdem das letzte der vorerwähnten Schütze 69 angesprungen ist, über Kontakte 70, 83, 84, 85,
86, 87, Motorbremslüftmagnet, Motoranker, Kontakte 31 und 29 nach dem Minuspol.
Sobald der Hebel 7 wieder in die in Fig. 2 dargestellte Lage gebracht wird, werden die
Magnetspulen 25, 26, 62 und 34 stromlos, letztere läßt den Kontaktgeberhebel 38 sinken,
und das Anlaßschütz 69 fällt mit den Umschaltschützen ab.
Soll die Katze nach der entgegengesetzten Seite, d. h. nach rechts in Fig. 1 bewegt werden,
so wird der Kontakthebel 7 mit dem festen Kontakt 6 in Berührung gebracht, wodurch die
beiden anderen Umschaltschützen 88 und 89 zum Anspringen kommen und mithin die Stromrichtung
im Motoranker geändert wird. Im übrigen durchfließt der Strom den selbsttätigen Kontaktgeber, die Anlaßschützen 64,65,66,67,68
und 69 sowie die Widerstände 76, 77, 78, 79, 80 und 81 in der bereits oben beschriebenen Weise.
Wie aus obiger Beschreibung ersichtlich ist, sind außer der Schleifleitung für den Hubmotor
nur noch zwei dünne Hilfsstromfahrdrahtleitungen erforderlich.
Die Erfindung soll nicht auf die beschriebene Ausführungsform beschränkt werden, vielmehr
können mannigfache Abänderungen getroffen werden, ohne von dem Wesen der Erfindung
abzuweichen. So können z. B. an Stelle des in Fig. 2 veranschaulichten selbsttätigen Kontaktgebers
nebst Anlaßschützen auch Zeitschützen oder parallel zu den Stufen eines Ankeranlaßwiderstandes
geschaltete Schützen Verwendung finden, die bei zunehmender Ankerspannung nacheinander anspringen und dadurch den Widerstand
kurzschließen, sowie bei Stromunterbrechung der Reihe nach abfallen und allmählich
wieder Widerstand vorlegen. Weiter könnte die Erfindung auch in Verbindung mit Wechselstrom angewendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektrisch betriebener Kabelkran mit Führerstandslaufkatze, bei dem das Hubwindwerk mit seinem Motor sich auf der Katze befindet und den Strom durch eine oder mehrere Schleifleitungen zugeführt erhält, während die Fahrwinde mit ihrem Motor am Kabelkrangerüst bzw. ortsfest angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrmotor mit einer ebenfalls am Kabelkrangerüst bzw. ortsfest angeordneten selbsttätigen Anlaßvorrichtung versehen ist, und daß diese Anlaßvorrichtung von der Katze aus unter Zuhilfenahme der Schleifleitung des Hubmotors mit nur zwei besonderen Hilfsschleifleitungen beeinflußt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284874C true DE284874C (de) |
Family
ID=540302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT284874D Active DE284874C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE284874C (de) |
-
0
- DE DENDAT284874D patent/DE284874C/de active Active
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