DE2849724C2 - Vorrichtung zum Ausrichten von Flaschen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten von Flaschen

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DE2849724C2 DE2849724A DE2849724A DE2849724C2 DE 2849724 C2 DE2849724 C2 DE 2849724C2 DE 2849724 A DE2849724 A DE 2849724A DE 2849724 A DE2849724 A DE 2849724A DE 2849724 C2 DE2849724 C2 DE 2849724C2
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Description

65
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausrichten von Flaschen, mit der zugelieferte leere Flaschen in einer Reihe mit nach oben gekehrter Mündung an eine Abfüllstation abgebbar sind und die einen feststehenden Außenzylinder mit zylindrischer Innenwandung aufweist sowie einen drehbaren, zu der zylindrischen Innenwandung koaxialen Innenzylinder, der in Umfangsabständen etwa gleich der Länge der Flaschen achsparallel angeordnete, über den Oberrand des Innenzylinders reichende Förderschaufeln mit radial nach außen vorspringenden Endteilen trägt; einen konischen FlaschenabroIItisch innerhalb des Inrenzylinders zur Aufnahme der von oben eingeworfenen Flaschen; eine schraubenwendelförmige Flaschenführungsschiene, die sich von dem Tisch dem Innenmantel des Innenzylinders entlang bis oberhalb dessen oberen Randes erstreckt und einen Abstand von der Innenwandung des Innenzylinders etwas kleiner als der Flaschendurchmesser hat; jedem Endteil der Förderschaufeln zugeordnete, gegenüber diesen jedoch in Drehrichtung des Innenzylinders nach hinten versetzte und außerhalb des oberen Randes angeordnete Führungsteile; Ausrichtführungen an der Außenwand des Innenzylinders, zwischen denen die Flaschen in vertikaler Ausrichtung mit dem Boden nach unten ausrichtbar sind; sowie einen Flaschenträger, der an dem Außenmantel des Innenzylinders befestigt ist und auf dem die Flaschen stehen, aufweist
Eine solche Vorrichtung ist aus der US-PS 35 43 909 bekannt Bei dieser bekannten Vorrichtung werden die Flaschen durch die Förderschaufeln in Verbindung mit der Führungsschiene über den oberen Rand des Innenzylinders geschoben und mit Hilfe der Führungen in ihrer Ausrichtung in einer Ebene senkrecht zur Förderrichtung so justiert, daß sie mit dem Flaschenboden voran in die Förderschächte fallen. Beim Gleiten über den oberen Rand des Innenzylinders kommt es aber zu nicht steuerbaren Bewegungen, insbesondere um die Hochachse der Flaschen (Gierbewegungen), die durch Abweichungen von der Rundheit der Flaschen sowie ungleichmäßige Gewichtsverteilungen derselben bedingt sind. Diese führen häufig zu Störungen beim anschließenden Fallen der Flaschen auf ihre Träger.
Aufgabe der Erfindung ist eine sichere und genaue Ausrichtung der Flaschen in einer solchen Vorrichtung, derart, daß sie störungsfrei auf die Träger, auf denen sie der Abfüllstation zugeführt werden, fallen oder gleiten. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß innerhalb des Spaltes zwischen Außenzylinder und Innenzylinder unterhalb dessen Oberrandes in einem Abstand etwas kleiner als der Flaschendurchmesser eine weitere Führungsschiene angeordnet ist. Diese Führungsschiene dient dazu, die über den Rand des Innenzylinders herausgehobenen und in einer instabilen Lage befindlichen Flaschen zunächst wieder in eine definierte Lage zu bringen und hierdurch zu stabilisieren, bevor sie nach Verlassen der Führungsschiene in die Ausrichtführungen zur vertikalen Ausrichtung der Flaschen gelangen. Es hat sich gezeigt, daß die Vorrichtung aufgrund dieser Zwischenführung wesentlich schneller betrieben werden kann als die aus der US-PS 35 43 909 bekannte Vorricntung.
In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Führungsschiene ein mit dem Innenzylinder konzentrischer Teilkreisring ist, auf dem die Flaschen bis zum Ende des Teilkreisringes verschoben werden und dann in die Ausrichtführungen fallen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgeschlagen, daß die Führungsschiene an einer zylindrischen Trennwand befestigt ist, die innerhalb des
Außenzylinders in einem Abstand vom Innenzylinder, der etwas größer als der Flaschendurchmesser ist, angeordnet und einstellbar an diesem befestigt ist. Diese Maßnahme läßt eine sehr genaue Einstellung der Führungsschiene und des Führungsspaltes zwischen Außen- und Innenzylinder zu, so daß die Lagen der Flaschen vor dem Fallenlassen in die Ausrichtführungen entsprechend genau stabilisiert werden.
Des weiteren sieht die Erfindung vor, daß die Führungsteile zwischen sich einen gegenüber der Flaschenlänge etwas größeren freien Abstand aufweisen sowie Führungsteile, Endteile der Förderschaufel und Führungsschiene einander zugeordnet sind, daß unter die Endteile lediglich der Flaschenhals — nicht jedoch der Flaschenboden — zu passieren vermag, und zwar mindestens so weit, daß der Abstand zwischen der Flaschenmündung und des in Drehrichtung gesehen vorderen Führungsteiles größer als die Flaschenlänge ist, und daß die in Drehrichtung gesehen rückwärtigen Enden der Führungsteile einen gegenüber der Flaschenlänge geringeren Abstand zu den in Drehrichtung nachfolgenden Endteiien haben.
Diese Ausbildung und Zuordnung der Führungsteile, Endteile und der Führungsschiene bewirken, daß die Flaschen unabhängig davon, ob deren Mündungen in oder entgegen der Drehrichtung zeigen, in Lagen stabilisiert werden, die ein problemloses Herabfallen der Flaschen in die Ausrichtführungen gewährleisten. So werden die Flaschen mit entgegen der Drehrichtung zeigender Mündung in waagerechter Lage auf der Führungsschiene transportiert, da deren Flaschenhälse unter die Endteile fahren können und die Flaschen in ihrer gesamten Länge zwischen zwei Führungsteile passen. Im umgekehrten Falle, also mit in Drehrichtung zeigender Flaschenmündung, können die Flaschenböden nicht unter die Endteile fahren, sondern werden von ihnen mitgenommen. Entsprechend liegen dann die Flaschenhälse auf den in Drehrichtung gesehen jeweils vorderen Führungsteilen auf, so daß die Flaschen eine schräg nach oben gerichtete Lage einnehmen.
Die Erfindung ist im nachstehenden anhand der Zeichnung in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel näher erläutert
F i g. 1 ist eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit abgenommenem Zylinderdeckel und Flascheneinwurftrichter.
Fig.2 ist ein Querschnitt nach Linie A-A von Fig. 1.
Fig.3 ist ein vergrößerter Querschnitt nach Linie ß-BvonFig. 1.
F i g. 4 ist ein Querschnitt nach Linie C-C von F i g. 3.
F i g. 5 ist eine Draufsicht auf den in F i g. 4 dargestellten Teil.
Zunächst seien die F i g. 1 und 2 betrachtet.
Die Vorrichtung hat einen festen Außenzylinder I1 der als Gehäuse dient, einen drehbaren Innenzylinder 7, der mit dem Außenzylinder 1 konzentrisch ist und einen kleineren Durchmesser hat als dieser, und einen konischen Flaschen-Abrolltisch 6, der innerhalb des Innenzylinders 7 angeordnet ist. Die Öffnung am oberen Ende des Außenzylinders 1 ist mit einem abnehmbaren Deckel verschlossen, der mit einem Flascheneinwurftrichter versehen ist. Deckel und Trichter sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Der Trichter liegt in einigem Abstand von dern Mittelpunkt des Deckels und erstreckt sich schräg nach unten in das Innere des Innenzylinders 7. Der AuHenzylinder 1 ist mit einem fest angebrachten Bodenrahrnen 2 ausgestattet, der radiale Rippen 2a und in seinem /.entrum eine Nabe 3 aufweist.
Eine vertikale Welle 4 ist in die Nabe 3 eingesetzt An der Unterseite des Bodenrahmens 2 sind Füße 5 angebracht
Ein Flaschenabrolltisch 6 ist mit seinem zentralen Oberteil an dem oberen Ende der vertikalen Welle 4 befestigt Der Tisch 6 neigt sich zum Rand hin in Form eines Kegels abwärts, so daß die Flaschen, die auf ihn durch den Einfülltrichter aufgebracht werden, zum Rand hin nach unten abrollen. Der periphere Rand ist von der inneren Mantelfläche des Innenzylinders 7 in einem Abstand gehalten, welcher im wesentlichen gleich dem Radius des Flaschenkörpers ist Der drehbare Innenzylinder 7 weist einen Bodenrahmen 8 auf, der in seinem Mittelpunkt mit einer Nabe 9 versehen ist Diese Nabe ist über Lager 9a auf der vertikalen Welle 4 montiert Eine Reibrolle It steht elastisch mit dem Innenmantel eines Ringes 10 in Berührung, der von dem unteren Rand des am Innenzylinder angebrachten Bodenrahmens 8 vorspringt Die Reibrolle 11 ist über ein Reduktioiugetriebe 12 mit einem Motor 13 gekoppelt Das Reduktionsgetriebe 12 und der wiotor 13 sind auf der Oberseite des Bodenrahmens 2 des /uißenzylinders 1 angebracht Der Innenzylinder 7 wird durch den Motor 13 — in der Draufsicht betrachtet — gegen den Uhrzeigersinn angetrieben. Hier und im folgenden beziehe« sich die Ausdrücke »vom« bzw. »vorwärts« auf die Drehrichtung des Innenzyiinders 7, während mit den Ausdrucken »hinten« bzw. »rückwärts« die entgegengesetzte Richtung gemeint ist
Wie aus den F i g. 1 —3 hervorgeht ist eine zylindrische Trennwand 14 zwischen dem Außenzylinder 1 und dem Innenzylinder 7 angeordnet und zwar konzentrisch hierzu. Die Trennwand 14 wird durch Bolzen 15 an dem Mantel des Außenzylinders 1 in ihrer Position gehalten. Die innere Umfangsfläche der Trennwand 14 ist von der äußeren Umfangsfläche des Innenzyiinders 7 in einem Abstand angeordnet, der wenig größer ist als der Durchmesser eines Flaschenkörpers.
Eine schraubenwendelförmig nach unten führende Schiene 17 erstreckt sich längs der Innenwandung des Innenzylinders 7. Diese Schiene 17 dient zur Führung der flaschen, hat einen kreisrunden Querschnitt und ist länger als ein halber Kreisbogen, in der Projektion gesehen. Die Führungsschiene 17 ist unten mit einem flachen Ende 17£> versehen, das außen an der Oberseite des Abrolltisches 6 befestigt ist. Von dieser Stelle aus verläuft die Schiene 17 wendelförmig in Drehrichtung des Innenzylinders 7 aufwärts und läuft in ein oberes Ende 17a aus. Das obere Ende 17a erstreckt sich über die oberen Enden der nachstehend beschriebenen Schaufeln hinaus bis zu einer Position oberhalb des oberen Randes des Innenzyiinders 7. Die Führungsschiene 17 und die innere Mantelfläche des Innenzylindrrs 7 befinden sich in einem Abstand voneinander, der ein wenig kleiner ist als der Durchmesser des Flaschenkörpers, so daß dazwischen Flaschen zurückgehalten werden können. Tragarme 18, die innen am oberen Rand des Außenzylinders 1 befestigt sind, weisen jeweils an ihrem Innenende einen Zapfen 19 auf, an dessen unteren Ende die Führungsschiene 17 über eine Halterung 20 aufgehängt ist. Auf diese Weise ist die Führungsschiene 17 so an den Tragarmen 18 aufgehängt, daß sie die Rotation des Innenzyiinders 7 nicht behindert.
Eine Mehrzahl von radialen Förderschaufeln 16 ist im Innenraum derart an der Innenwandung des Innenzylinders 7 angebracht, daß ihr Abstand etwas größer ist als die Flaschenlänee. Diese Schaufeln 16 dienen dazu, die
Flaschen, die dem Tisch 6 zugeführt worden sind, auf der Schiene 17 über den Innenzylinder 7 hinaus nach oben zu transportieren und sie in horizontaler Lage über den oberen Rand dieses Zylinders 7 abzuwerfen. Jede Förderschaufel 16 hat eine Breite etwa gleich dem > Radius einer Flasche. Das untere Ende der Schaufeln 16 liegt jeweils annähernd auf dem gleichen Niveau wie der Außenrand des Tisches 6, während ihr oberes Ende horizontal über die Oberkante des Innenzylinders 7 radial nach außen reicht und einen Vorsprung 16a bildet, in der zu seinem Unterteil hin leicht rückwärts geneigt ist. Der Vorsprung 16a hai die Aufgabe, die Flaschen in ihrer Lage zu justieren, wie noch erläutert werden wird.
Zwischen dem Innenzylinder 7 und der Trennwand 14 ist unterhalb des oberen Randes des Innenzylinders 7 η eine als Flaschenführungsring ausgebildete Führungsschiene 23 angeordnet. Diese hat einen kreisrunden Querschnitt und erstreckt sich über einen Kreisbogen, der größer ist als ein Halbkreis, in der Draufsicht betrachtet. Die ringförmige Führungsschiene 23 nimmt als Zwischenstation Flaschen auf, die von dem Innenzylinder 7 aus in horizontaler Lage nach außen geschoben werden. Das obere Ende 17a der Führungsschiene 17 entspricht in der Position einem Zwischenteil der Führungsschiene 23. Die ringförmige Führungsschiene 23 ist mit dem Innenzylinder 7 konzentrisch und derart an derTrennwand 14 angebracht,daß sie sich von dem Außenrand des Zylinders 7 in einem Abstand befindet, der etwas kleiner ist als der Durchmesser eines Flaschenkörpers, so daß Flaschen durch Drehung des Innenzylinders 7 vorwärts transportiert werden können, während sie zwischen der Führungsschiene 23 und der äußeren Mantelfläche des Innenzylinders 7 gehalten werden.
Die vorgenannten Einrichtungen zur Justierung der Flaschen weisen einen nach außen ragenden Vorsprung 16a am oberen F.nde der Schaufeln 16 und eine Führung 21 am oberen Rand auf. welche zur Stirn des Vorsprunges 16a hin angeordnet ist und an dem Außenmantel des Innenzylinders 7 befestigt ist. Die gegenseitige Anordnung des Vorsprunges 16a und der Führungsschiene 23 ist so vorgenommen, daß der Vorsprung 16a, wenn sich eine Flasche auf der Führungsschiene 23 befindet, nur den Durchgang eines Flaschenhalses gestattet, jedoch das Flaschenunterteil, und nur dieses, festhält. Die Oberseite der Führung 21 ist eben und fluchtet mit der Oberkante des Innenzylinders 7. Die Breite der Führungen 21 in der Drehrichtung des innenzyiinders und die Position der Führungen 21 sind so bemessen, daß der Abstand zwischen dem hinteren Ende 216 jeder Führung 21 und dem Vorsprung 16a. welcher sich unmittelbar hinter dieser Führung befindet, etwas kleiner ist als die Flaschenlänge, und daß der Abstand zwischen dem hinteren Ende 216 einer Führung 21 und dem vorderen Ende 21a der hinten unmittelbar folgenden Führung 21 etwas größer ist als die Länge einer Flasche.
Wie aus F i g. 4 hervorgeht wird also eine Flasche 30a. die mit der Mündung nach vorn gerichtet ist. an ihrem Boden mit dem Vorsprung 16a in Kontakt w) kommen, während der Außenrand ihrer Mündung durch das hintere Ende 216 der Führung 21 erfaßt wird mit oem Ergebnis, daß ein Teil ihres Bodenrandes allein mit der Führungsschiene 23 in Punktkontakt ist Wenn dagegen eine Flasche 306 mit ihrer Mündung rückwärts -ή zegt, geht der Flaschenhals durch den Zwischenraum zwischen dem Vorsprung 16a und der Führungsschiene 23 und kommt mit dem Vorderende 21a der Führung 21 in Kontakt, während der Flaschenkörper eine Linienberührung mit der Führungsschiene 23 erfährt. In jedem Fall wird die Flasche auf der ringförmigen Führungsschiene 23 gleitend durch die Rotation des Innenzylinders 7 vorwärts transportiert. Anschließend fällt sie von dem Ende 23a der Führungsschiene 23 mit ihrem Boden nach unten ab. Ein horizontaler, kreisringförmiger Flaschenträger 24 ist fest an dem Außenmantel des Innenzylinders 7 in einer Höhe angebracht, die etwas über der Unterkante der zylindrischen Trennwand 14 liegt. Zwischen den Führungen 21 und dem Flaschenträger 24 sind Führungen 22 zum Ausrichten der Flaschen vorgesehen. Die t i;hrungen 22 sind an der Außenwandung des Innenzylinders 7 angebracht und im selben Abstand gehalten wie die oberen Führungen 21. F i g. 4 zeigt, daß die Führung 22 einen vorderen vertikalen Teil 22a und einen hinteren schrägen Teil 226 aufweist. Der vertikale Führungsteil 22a ist in einer senkrechten Ebene angeordnet, in der auch das vordere Ende 21 a der oberen Führung 2i liegt. Der schräge Führungsteii 22ö verläuft so, daß sein oberes Ende etwas rückwärts von dem hinteren Ende 216 der oberen Führung 21 und etwas oberhalb der Führungsschiene 23 zu liegen kommt, während das untere Ende des schrägen Führungsteiles 226 im Abstand von dem vertikalen Führungsteil 22a unmittelbar hinter ihm liegt, wobei der Abstand um ein Geringes größer ist als der Durchmesser des Flaschenkörpers.
Zwei i'rallringe 25 und 26 sind innen am oberen Ende der Trennwand bzw. innen am oberen Ende des Außenzylinders 1 angebracht.
Eine in dem Außenzylinder 1 vorgesehene Flaschenausgabe 28 ist mit einem Flaschenausgabekanal 27 versehen, der den Flaschenträger 24 fortsetzt. Führungsplatten 29 sind an den gegenüberliegenden Seiten des Flaschcrsausgabekanals 2? vorgeseher, und transportieren Flaschen 30 von dem Träger 24 zum Kanal 27 bzw. führen sie zur Ausgabe 28.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung funktioniert in folgender Weise:
Viele Flaschen werden durch den Einfüllschacht in den Innenzylinder 7 geworfen. Die Flaschen fallen zunächst auf den Abrolltisch 6 und rollen dann auf dessen abschüssiger Fläche bis zu seinem Rand. Hier werden die Flaschen selbsttätig in den Zwischenräumen zwischen den inneren Förderschaufeln 16 des Innenzylinders 7 gefangen. Sie werden dann gemäß der Darstellung von F i g. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn weitertransportiert, indem sie durch die unteren Enden der Schaufeln 16 entweder am Boden oder an der Mündung ergriffen werden. Auf diese Weise gelangen die Flaschen bis zum unteren Ende 176 der Führungsschiene 17. Da die Führungsschiene 17 sich schraubenwendelförmig entlang der umlaufenden Reihe von Schaufeln 16 erstreckt, werden die Flaschen durch die Schaufeln 16 die Schiene 17 hinauf nach oben geschoben und erreichen das obere Ende 17a. Da nun dieses obere Ende 17a der Führungsschiene 17 nach außen ragt, überqueren die Flaschen den oberen Rand des Innenzylinders 7 und fallen außen herab. Dabei werden die Flaschen, die auf der Führungsschiene 17 in aufrechter Position emporsteigen in Kontakt mit dem Prallring 25 abgeworfen, bevor sie den oberen Rand des Zylinders 7 passieren. Nur die Flaschen, die die Führungsschiene 17 in horizontaler Richtung passieren, fallen frei über den Innenzylinder 7 herab. Diese Flaschen zeigen mit der Mündung nach vorne — wie bei 30a angedeutet oder nach hinten — wie bei 306
angedeutet.
Eine Flasche, deren Mündung nach vorne zeigt, wird an ihrem Boden von der Vorderseite der Schaufel 16 erfaßt, nach oben geschoben, passiert den oberen Rand des Innenzylinders 7 und kommt an ihrem Boden mit dem Vorsprung 16i> der Schaufel 16 in Berührung, während der Mündungsrand der Flasche vom rückwärtigen Ende 21 öder oberen Führung 21 erfaßt wird. Die Flasche befindet sich nun in einer schrägen Stellung, wobei ein Teil des Bodenrandes der Flasche sich nur in Punktkontakt mit der ringförmigen Führungsschiene 23 befindet, wie in F i g. 4 dargestellt ist. In dieser Position gleitet die Flasche auf der Führungsschiene 23 und erreicht dessen äußeres Ende 23a. Sobald der Flaschenboden 30a das Ende 23a passiert, rutscht die nun nicht mehr abgestützte Flasche den abschüssigen Teil 22f>der sich anschließenden Führung 22 mit dem Boden voran hinunter, und wird durch Kontakt mit dem vertikalen Führungsteil 22a der sich rückwärts anschließenden Rihrung 22 aufgerichtet, fällt mit nach oben gekehrter Mündung auf den Träger 24 und bleibt dann auf diesem stehen. Dank der Führung 22 und der Trennwand 14 außerhalb des Innenzylinders ist sichergestellt, daß die Flaschen glatt und richtig in aufrechter Stellung angeordnet werden, selbst wenn sie aus Papier oder Kunststoff bestehen und eine glatte Oberfläche haben, also beim Auftreffen auf irgendwelche Hindernisse ausweichen, rückfedern oder sonstige unkontrollierte Bewegungen machen.
Wenn dagegen die Flasche 306 mit nach hinten zeigender Mündung aufsteigt, also an ihrer Mündung von der Vorderseite der Schaufel 16 ergriffen wird, und über den oberen Rand des Innenzylinders 7 gelangt, geht ihr Hals zwischen dem Vorsprung 16a und der Führungsschiene 23 hindurch und kommt mit dem vorderen Ende 21a der oberen Führung 21 in Kontakt, ohne bis zum hinteren Ende des Vorsprunges 16a von diesem erfaßt zu werden. Nun befindet sich die Flasche in horizontaler Lage, wobei ihr Körper mit der ringförmigen Führungsschiene 23 in Linienkontakt steht. In diesem Zustand wird die Flasche 30d auf der Führungsschiene 23 aufgebracht. Sobald der Boden der Flasche das äußere Ende 23a der Führungsschiene 23 passiert, fällt die Flasche 30b unter dem Einfluß der Schwerkraft mit ihrem Boden nach vorn ab, kommt mit dem abschüssigen Teil 226 der Führung 22 in Kontakt und rutscht diesen hinunter. Die Flasche wird ferner durch Berührung mit dem vertikalen Führungsteil 22a der Führung 22 in aufrechte Stellung gebracht. Dementsprechend gelangt die Flasche auch in aufrechter Stellung auf den Träger 24.
In beiden vorgenannten Fällen wächst die Gefahr, daß die Flasche nach dem Herausfallen über den oberen Rand des Innenzylinders 7 rückfedert und sich deshalb nicht sofort danach auf der Führungsschiene 23 einordnet, wenn der Innenzylinder mit erhöhter Geschwindigkeit angetrieben wird. Man kann jedoch dafür sorgen, daß sich die Flasche auf dem Führungsring aufstellt, bevor sie das äußere Ende 23a erreicht. Hierzu muß die Führungsschiene 23 von der Stelle aus geeignet bemessen sein, wo die Flasche auf das äußere Ende Zia des Ringes fällt, so daß eine Fehlordnung der Flaschen vermeidbar ist, selbst wenn der Innenzylinder 7 mit hoher Geschwindigkeit angetrieben wird. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, daß eine Flasche, die den oberen Rand des Innenzylinders 7 passiert, zunächst von der Flaschen-Zwischenhalterung aufgenommen und dann vorwärts transportiert wird, bevor sie auf den Flaschenträger 24 fällt, was ihr anschließend gestattet wird. Dadurch ist es möglich, den Innenzylinder 7 mit erhöhter Geschwindigkeit rotieren zu lassen, ohne daß die Flaschen falsch angeordnet werden, und die Leistung der Vorrichtung wird gesteigert.
Die so auf dem Träger 24 in einer Reihe
J' angeordneten Flaschen werden mit der Drehung dieses Trägers 24 gemäß F i g. 1 entgegen dem Uhrzeigersinn weitertransportiert und mit der Führungsplatte 29 in Berührung gebracht. Anschließend gelangen sie in den Kanal 27 und treten schließlich durch die Flaschenaus-
4(1 gäbe 28 aus.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

  1. Patentansprüche;
    1, Vorricr^ing zum Ausrichten von Flaschen, mit der zugelieferte leere Flaschen in einer Reihe mit nach oben gekehrter Mündung an eine Abfüllstation abgebbar sind und die einen feststehenden Außenzylinder mit zylindrischer Innenwandung aufweist sowie einen drehbaren, zu der zylindrischen Innenwandung koaxialen Innenzylinder, der in Umfangsabständen etwa gleich der Länge der ι ο Flaschen achsparallel angeordnete, über den Oberrand des Innenzylinders reichende Förderschaufeln mit radial nach außen vorspringenden Endteilen trägt; einen konischen FlaschenabroIItisch innerhalb des Innenzylinders zur Aufnahme der von oben eingeworfenen Flaschen; eine schraubenwendelförmige Flaschenführungsschiene, die sich von dem Tisch dem Innenmantel des Innenzylinders entlang bis oberhalb dessen oberen Randes erstreckt und einen Abstand von der Innenwandung des Innenzylinders etwas kleiner als der Flaschendurchmesser hat; jedem Endteil der Förderschaufeln zugeordnete, gegenüber diesen jedoch in Drehrichtung des Innenzylinders nach hinten versetzte und außerhalb des oberen Randes angeordnete Führungsteile; Ausrichtführungen an der Außenwand des Innenzylinders, zwischen denen die Flaschen in vertikaler Ausrichtung mit dem Boden nach unten ausrichtbar sind; sowie einen Flaschenträger, der an dem Außenmantel des Innenzylinders befestigt ist und auf dem die Flaschen stehen, aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Spaltes zwischen Au^enzylinder (1) und Innenzylinder (7) unterhalb dessen Obprrander in einem Abstand etwas kleiner als der Flaschendurchmesser eine weitere Führungsschiene (23) arc-gordnet ist
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (23) ein mit dem Innenzylinder (7) konzentrischer Teilkreisring ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (23) an einer zylindrischen Trennwand (14) befestigt ist, die innerhalb des Außenzylinders (1) in einem Abstand vom Innenzylinder (7), der etwas größer als dei Flaschendurchmesser ist, angeordnet und einstellbar an diesem befestigt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsteile (21) zwischen sich einen gegenüber der Flaschenlänge etwas größeren freien Abstand aufweisen sowie Führungsteile (21), Endteile (16a; und Führungsschiene (23) derart einander zugeordnet sind, daß unter die Endteile (i6a) lediglich der Flaschenhals — nicht jedoch der Flaschenboden — zu passieren vermag, und zwar mindestens so weit, daß der Abstand von der Flaschenmündung und dem jeweils in Drehrichtung gesehenen vorderen Führungsteil (21) größer als die Flaschenlänge ist, und daß die in Drehrichtung gesehen rückwärtigen Enden der Führungsteile (21) einen gegenüber der Flaschenlänge geringeren Abstand zu den in Drehrichtung nachfolgenden Endteilen (16a,) haben.
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