DE2849843C2 - - Google Patents

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DE2849843C2
DE2849843C2 DE19782849843 DE2849843A DE2849843C2 DE 2849843 C2 DE2849843 C2 DE 2849843C2 DE 19782849843 DE19782849843 DE 19782849843 DE 2849843 A DE2849843 A DE 2849843A DE 2849843 C2 DE2849843 C2 DE 2849843C2
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DE19782849843
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DE2849843A1 (de
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A Eickhorn & Co fur Schneidwaren und Waffen Kg 5650 Solingen De GmbH
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A Eickhorn & Co fur Schneidwaren und Waffen Kg 5650 Solingen De GmbH
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41C—SMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C27/00—Accessories; Details or attachments not otherwise provided for
    • F41C27/16—Smallarms combined with thrusting or cutting weapons; Bayonets; Bayonet mounts
    • F41C27/18—Bayonets; Bayonet mounts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eim Bajonett gemäß Oberbegriff von Anspruch 1.
Aus DE-GM 69 27 252 ist ein Bajonett der eingangs genannten Art bekannt. Hierbei sollen Seitenwaffen derart ausgebildet werden, daß sie auch als Schere verwendet werden können. Das hier vorgesehene Sack- oder Langloch im Handgriff ist verschließbar und zur Aufnahme weiterer Werkzeuge, Ersatz­ teile, Zubehör usw. bestimmt. Die Verriegelung von Bajonett und Gewehr erfolgt über zwei federbelastete Rasthebel, die zusammen einen Riegel bilden, die an einem Kopfstück vor­ gesehen sind. Bei einer solchen Auslegung ist eine metalli­ sche Verbindung von Gewehr und Bajonett über die Riegelein­ richtung vorhanden, so daß eine stromleitende Verbindung be­ steht. Da das im Handgriff eingearbeitete Sackloch auch dann geöffnet werden kann, wenn sich die Klinge in der Scheide befindet, ist hierbei ein separater Verschluß für das Sack­ loch erforderlich. Die elektrische Isolierung der Metallteile des Aufnahmestücks gegenüber der Angeln und der Parierstan­ ge der Klinge ist hierbei ungenügend.
Aus DE-AS 12 69 583 ist ein Seitengewehr bekannt, das derart ausgelegt ist, daß es nicht nur getrennt vom Gewehr als All­ zweckmesser verwendbar ist, sondern auch noch mit einem schneidzangenartigen Werkzeug versehen ist, das wie eine normale Schneidzange verwendet werden kann, ohne den Gebrauchs­ wert des Bajonetts als Messer oder als Stoßwaffe am Gewehr in irgendeiner Weise zu beeinträchtigen. Hier ist eine me­ tallische Aufnahme zur Anbringung am Gewehr vorgesehen, und die zum Anbringen zusammenwirkenden Teile am Seitengewehr beste­ hen ebenfalls aus Metall. Auch hier ist eine über metallische Teile hergestellte, elektrisch leitende Verbindung vorhanden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bajonett der gattungsgemäßen Art bereitzustellen, bei dem der Handgriff­ bereich elektrisch isoliert ist und dennoch das Bajonett als solches kostengünstig hergestellt werden kann.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Bajonett mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruches 1 in Ver­ bindung mit den Merkmalen seines Kennzeichens gelöst.
Beim erfindungsgemäßen Bajonett dient das am äußeren Ende des Griffs vorgesehene Sackloch als Aufnahme für den Riegel, der aus elektrisch isolierendem Material besteht. Hierdurch benötigt man kein aus Metall bestehendes Aufnahmestück für das Bajonett, und da der Riegel ebenfalls aus isolierendem Material hergestellt ist, befinden sich im Bereich der Auf­ nahme überhaupt keine elektrisch leitenden Teile. Zur Arre­ tierung des aus isolierendem Material bestehenden Riegels in dem Sackloch des Griffs ist ein das Sackloch schneiden­ des Langloch vorgesehen, das eine Federanordnung enthält, ent­ gegen deren Druckwirkung der Riegel aus dem Sackloch zurück­ ziehbar ist. Da die Feder im elektrisch isolierten Handgriff untergebracht ist und den aus elektrisch isolierendem Mate­ rial bestehenden Riegel beaufschlagt, läßt sich trotz der Ver­ wendung einer metallischen Feder eine ausreichende Isolierung gewährleisten. Das Ende der eingesetzten Angel ist in einem Abstand vom Boden des Sacklochs angeordnet, so daß wirksam verhindert wird, daß durch das Innere des Griffs hindurch eine elektrisch leitende Verbindung über Metallteile entstehen kann. Hierbei sind keine zusätzlichen, isolierenden Bauteile erforderlich, sondern der ohnedies beim Bajonett vorhandene Griff wird zur Aufnahme und Verriegelung am Gewehr genutzt, so daß man unter herstellungstechnischer Vereinfachung eine kostengünstige Ausführungsform erhält.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 6 wiedergegeben.
Bei der Ausbildungsform des Bajonetts nach den Ansprüchen 2 und 3 wird zum Einstecken oder Herausziehen der Halterung eines Gewehrs der Bolzen aus dem Sackloch zurückgezogen, wo­ bei der Bolzen durch die spitzwinklige Anordnung des Lang­ lochs, bezogen auf die Längsachse des Sacklochs, von der einzusteckenden Halterung aus dem Sackloch herausgedrückt wird, während der Bolzen einem unerwünschten Lösen der Hal­ terung aus dem Sackloch entgegenwirkt, d.h. er muß zum Lösen von Hand bewußt zurückgeschoben werden, so daß ein uner­ wünschtes Lösen des Bolzens nicht erfolgen kann.
Bei der Auslegung nach Anspruch 4 sind Fingergriffe am Bolzen vorgesehen, so daß er sicher erfaßt und bei Bedarf aus dem Sackloch zurückgeschoben werden kann. Die scheibenartigen Köpfe bilden außerdem seitliche Führungen des Bolzens, da sie verschiebbar auf der Außenseite des Griffes aufliegen und dadurch ein seitliches Verschieben und Verkanten des Bol­ zens verhindern.
Wenn nach Anspruch 6 das Sackloch achsparallel zur Längsachse des Griffs verläuft, braucht es hierbei nicht mit der Längs­ achse zusammenzufallen.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Beispiel unter Bezug­ nahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Bajonetts, das an einem nur angedeuteten Gewehr aufgepflanzt ist,
Fig. 2 eine Längsschnittansicht durch den Handgriff des Bajonetts, wobei alle anderen Teile des Bajonetts weggelassen sind,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch das hintere Ende des Griffs in gegenüber Fig. 2 vergrößertem Maß­ stab, und
Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3.
Gemäß Fig. 1 bis 4 weist das Bajonett 1 einen Griff 2, eine daran befestigte Klinge 3 und eine Parierstange 4 auf, die mit einem Auge 5 versehen ist, durch das ein am vorderen Ende des Laufes 6 eines nicht näher dargestellten Gewehres befindlicher Aufnahmekopf 7 gesteckt werden kann. Am Lauf 6 ist außerdem eine konsolartige Halterung 8 befestigt, die einen in Fig. 1 nicht erkennbaren stiftartigen Ansatz trägt, der in eine am hinteren Ende des Griffes 2 befindliche Auf­ nahme lösbar einzustecken ist.
Wie Fig. 2 zeigt, ist der Griff 2 als voller Körper aus­ gebildet, der zwei von seinen beiden Enden ausgehende Aus­ nehmungen enthält, nämlich ein schlitzartiges Loch 9 zur Aufnahme der hier nicht dargestellten Angel der Klinge 3 und ein Sackloch 10, in welches der Ansatz der Halterung 8 einge­ steckt werden kann. Im Bereich des schlitzartigen Loches 9 enthält der Griff 2 eine Querbohrung 11, die zum Durchstecken und Einschrauben eines Arretierstiftes 12 dient, mit dessen Hilfe die eingesteckte Angel der Klinge 3 im Griff 2 befestigt wird. Der Arretierstift 12 ist aus isolierendem Material wie Kunststoff hergestellt und bildet somit keine elektrisch lei­ tende Verbindung von der aus Metall bestehenden Angel zur Au­ ßenseite des Griffes 2.
Das Sackloch 10 ist zylinderförmig ausgebildet, wie insbe­ sondere Fig. 4 zeigt, und wird teilweise von einem den Griff durchsetzenden Langloch 13 geschnitten, das zur Auf­ nahme eines als Verriegelungselement bestimmten Bolzens 14 dient, der von einer Feder 15 normalerweise in die in Fig. 3 und 4 dargestellte Position gedrückt wird, in welcher er praktisch vollständig durch das Sackloch 10 hindurchragt. Die Feder 15 steckt mit ihrem hinteren Ende in einem weite­ ren Sackloch 16, das etwa in Verlängerung des Langloches 13, jedoch gegenüber diesem leicht abgewinkelt, verläuft. Die Längsachse 17 des Langloches 13 verläuft in einem spitzen Winkel zur Längsachse 18 des Griffes 2. Die Längsachse 19 des Sackloches 10 liegt seitlich verschoben parallel zur Längsachse 18.
Der Bolzen 14 besteht aus elektrisch isolierendem Material wie Kunststoff und weist an seinen beiden Enden je einen scheibenartigen erweiterten Kopf 20 und 21 auf. Beim darge­ stellten Ausführungsbeispiel ist der Kopf 20 einstückig mit dem Bolzen 14 ausgebildet, während der Kopf 21 an einem Stift 22 sitzt, der in eine Längsbohrung 23 des Bolzens 14 eingesteckt ist. Auf diese Weise können sich die Köpfe 20 und 21 als Führungselemente an die am hinteren Ende des Grif­ fes 2 befindlichen abgeflachten Außenseiten 2 a und 2 b des Griffes 2 legen, so daß der Bolzen 14 im Langloch 13 nicht verkanten oder sonstwie schrägstellen kann.
Jeder Kopf 20 und 21 ist an der Außenseite mit einer flachen Vertiefung 24 versehen, damit die Finger eines Benutzers, wenn der Bolzen 14 verschoben werden soll, nicht von den als Handgriffe dienenden Köpfen 20 und 21 abrutschen können.
Auf der Außenseite ist der Griff 2 mit mehreren nutartigen Vertiefungen 25 versehen, die sich um einen Teil seines Umfanges erstrecken und als Rutschsicherung dienen.
Es ist ohne weiteres erkennbar, daß ein mit einem derartigen Handgriff ausgebildetes Bajonett mit wenigen Einzelteilen auskommt. Insbesondere ist die am hinteren Ende des Griffes 2 befindliche Varriegelung für die Halterung 8 eines Gewehres sehr einfach ausgebildet, jedoch äußerst wirksam, denn der als Verriegelung dienende Bolzen 14 wird von dem stiftartigen Ansatz der Halterung 8 beim Einstecken in das Sackloch 10 zur Seite gedrückt und rastet aufgrund der Rückstellkraft der Feder 15 in eine entsprechende Rast die­ ses Gegenstückes selbsttätig ein, während es zum Lösen der Halterung notwendig ist, den Bolzen 14 von Hand zurückzu­ schieben, weil die auf den eingesteckten Teil der Halterung 8 ausgeübte Ausziehkraft an sich bestrebt ist, den einge­ rasteten Bolzen 14 noch fester in die Rast hineinzuziehen. Dabei kommt man ohne Metallteile aus, d.h. auf der Außensei­ te des Griffes 2 befinden sich keinerlei Metallteile, die eine elektrisch leitende Verbindung zur Klinge 3 herstellen können. Eine Anpassung des Sackloches 10 an verschiedene Waf­ fentypen ist problemlos durchzuführen, d.h. man kann das Sackloch 10 ohne größere andere Abänderung einfach auf den je­ weiligen Waffentyp abstellen, ohne daß größere Änderungen an der zum Herstellen des Griffes 2 benutzten Form erforderlich wären.

Claims (6)

1. Bajonett mit aus elektrisch isolierendem Material, wie Kunststoff, bestehendem Griff, in dem die Angel seiner Klinge befestigt ist und der an seinem äußeren Ende eine Aufnahme für eine am Gewehr, an dem das Bajonett aufge­ pflanzt werden kann, befindliche Halterung aufweist, mit einem Sackloch am äußeren Ende des Griffs und einen zurück­ ziehbaren Riegel, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (14) aus elektrisch isolierendem Material besteht, in das als Aufnahme dienende Sackloch (10) ein­ greift und aus einem das Sackloch (10) schneidenden Lang­ loch (13) im Griff (2) entgegen dem Druck einer Feder (15) zurückziehbar ist, und daß das Ende der eingesetzten Angel im Abstand vom Boden des Sacklochs (10) liegt.
2. Bajonett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel als zurückziehbarer Bolzen (14) ausgebildet ist.
3. Bajonett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (13) in einem spitzen Winkel zur Längs­ achse (19) des Sacklochs (10) verläuft.
4. Bajonett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden des Bolzens (14) auf der Außenseite (2 a, 2 b) des Griffes (2) liegende erweiterte Köpfe (20, 21) vorgesehen sind, die als Fingergriffe ausgebildet sind.
5. Bajonett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das isolierende Material, aus dem der Riegel (14) besteht, ein Kunststoff ist.
6. Bajonett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sackloch (10) achsparallel zur Längsachse (18) des Griffes (2) verläuft.
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