DE285155C - - Google Patents
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- DE285155C DE285155C DENDAT285155D DE285155DA DE285155C DE 285155 C DE285155 C DE 285155C DE NDAT285155 D DENDAT285155 D DE NDAT285155D DE 285155D A DE285155D A DE 285155DA DE 285155 C DE285155 C DE 285155C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H54/00—Winding, coiling, or depositing filamentary material
- B65H54/02—Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
- B65H54/10—Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers
- B65H54/14—Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers on tubes, cores, or formers having generally parallel sides, e.g. cops or packages to be loaded into loom shuttles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2701/00—Handled material; Storage means
- B65H2701/30—Handled filamentary material
- B65H2701/31—Textiles threads or artificial strands of filaments
Landscapes
- Knitting Machines (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 285155 KLASSE 76 d. GRUPPE
ARTHUR SIEBEN-HAUSSEN in CHEMNITZ. Fadenführung für Kreuzkötzerspulmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. April 1914 ab,
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung der Fadenführung für Kreuzkötzerspulmaschinen.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die vielfach angewandte kreisende Führung
mittels Schlitztrommel oder ähnlicher Mittel oder die in der Längsrichtung des Kötzers hin
und her gehende Führung in eine senkrecht zur Kötzerachse hin und her gehende Bewegung
umgewandelt wird.
ίο Zu diesem Zweck ist der Fadenführer als
schräg zum Kötzer stehende und quer zum Kötzer hin Und her bewegte Kulisse ausgebildet,
welche an einer Seite offen ist und gestattet, den Faden einzulegen, ohne den Führer außer
!5 Betrieb zu setzen. Dies hat gegenüber den
bekannten Einrichtungen folgende Vorteile: Bei den neueren, mit Kreuzwindungen arbeitenden
Kötzerspulmaschinen wird der Faden in der Minute 400- bis 5oomal hin und her geführt.
Bei dieser Schnelligkeit kann der Faden dem Führer aber nur folgen, wenn der letztere mit
dem führenden Punkt sich stets nur in ganz geringer Entfernung von dem Kötzer befindet.
Dies ist in der vorliegenden Erfindung der Fall, wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. Die
bis jetzt bekannten hin und her genden Fadenführer bewegen sich alle in der Längsrichtung
des Kötzers und müssen daher einen gewissen Abstand vom Kötzer innehalten, wodurch sie
für Kreuzkötzerspulmaschinen unbrauchbar sind.
Bei einer bekannten Fadenführung dieser Art wird der Fadenführer zur Vermeidung dieses
Übelstandes durch eine Feder stets ari den Kötzer entsprechend der Neigung der Kötzerspitze gepreßt. Diese Pressung ist notwendig,
weil der Führer sonst der Schräge des Kötzers nicht folgen würde, hat aber den Nachteil,
daß empfindliche Garne durch die starke Reibungungünstig
beeinflußt werden. Diese Mängel werden durch die kreisenden Fadenführer vermieden.
Diese haben aber den Nachteil, daß der Faden nur eingelegt werden kann, wenn dieselben außer Betrieb gesetzt sind. Diese
Fadenführer sind daher so eingerichtet, daß mit dem Stillsetzen der Spindel auch der Fadenführer
stillgesetzt wird.
Diese Verbindung von Spindel und Fadenführer ist aber sehr umständlich und kostspielig
und einer starken Abnutzung unterworfen. Auch erfordern diese kreisenden Führer ihrer
Schwere wegen eine bedeutende Antriebskraft.
Auch bei den in Längsrichtung des Kötzers schwingenden Fadenführern verändert sich der
Abstand der den Faden führenden Stelle von der Kötzerachse.
Die vorliegende Erfindung vereinigt nun die Einfachheit und Billigkeit der alten, in der
Längsrichtung des Kötzers schwingenden oder hin und her gehenden Fadenführung mit der
sicheren Führung der kreisenden Fadenführung.
In den Fig. 1 bis 5 sind die wesentlichen Teile einer Spulmaschine in Verbindung mit
der neuen Fadenführung dargestellt.
Fig. ι ist eine Spulmaschine bekannter Bauart. Auf der Hauptwelle 1 ist für jede Spindel
eine Treibscheibe 2 angeordnet. Auf dieser ruht der Teller 3, welcher mittels der Büchse 4 in
einem Lager geführt wird und oben den Spindelkopf 5 trägt. Der Teller 3 wird durch Reibung
mitgenommen und dadurch die Spindel 6 mit dem Kötzer 7 in Drehung versetzt. Der Kötzer 7
liegt mit einer Seite auf dem Kegel 8 und wird bei jeder neuen Garnlage gehoben, so
daß der stets in einer Ebene sich bewegende Fadenführer 9 immer neue Teile des Kötzers
mit Garn belegt. Der Fadenführer 9 ist mit dem Fuße 10 auf der Treibstange ii befestigt.
Diese Stange ist mit dem Schlitten 12 verschraubt, der seine Bewegung durch die schräg
zur Achse stehende Treibscheibe 13 erhält.
Um die Fliehkraft der bewegten Massen in den Endstellungen aufzufangen und nach Umkehrung
der Bewegung wieder nutzbar zu machen, sind in bekannter Weise zwei Federn 14 und i4fl angeordnet. Dadurch wird die Erschütterung
der Maschine verhindert und der Kraftverbrauch auf das geringste Maß herabgemindert.
Fig. ι zeigt den Fadenführer in der rechten
Endstellung. Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Kötzers mit dem Fadenführer, von der Linie
A-B der Fig. 1 aus gesehen. Sie zeigt, daß der Fadenführer sowohl unten wie oben den
Kötzer nahezuberührt. Die ausgezogene Linie 15 ist der aufzuspulende Faden in seiner obersten
Stellung, wenn der Fadenführer seine rechte Endstellung erreicht hat (Fig. 1). Die unterbrochene
Linie 15* ist der Faden in seiner Untersten Stellung, wenn der Fadenführer seine
linke Endstellung erreicht hat. Fig. 3, 4 und 5 zeigen den Kötzer mit dem Fadenführer
in natürlicher Größe und gleichzeitig in anderen Ausführungen. Fig. 3a ist eine Seitenansicht
des Kötzers mit dem Fadenführer. Fig. 3b ist eine andere Ausführungsform, insoweit als
die Kulisse eine gebogene Form besitzt, um nötigenfalls dem Faden in seinen Endstellungen
eine Beschleunigung zu erteilen, ohne die Schnelligkeit der Führungsstange in diesen
Stellungen zu erhöhen.
Die ausgezogene Fig. 3b und die punktierte Fig. 3c zeigen den Fadenführer in seinen beiden
Endstellungen Γ wobei die Linie C-D den Weg angibt, welchen der Faden zurücklegt. Fig. 5
ist eine Anordnung zur Einzelbewegung der Fadenführer. Diese gleiten auf einer feststehenden
Führungsschiene, und für jeden auf dieser Schiene gleitenden Führer ist eine besondere
schräge Treibscheibe angeordnet.
Eine etwas abweichende Ausführung zeigt Fig. 4. Die Anordnung des Führers zum Kötzer
und seine Wirkung ist dieselbe wie in den vorhergehenden Figuren, nur wird der Führer
nicht parallel zu sich hin und her bewegt, sondern durch die hin und her gehende Fadenführerstange ausgeschwungen, wodurch der
Faden auf und nieder geführt wird.
Claims (2)
1. Fadenführung für Kreuzkötzerspulmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fadenführer als schräg zu den Kötzern stehende Kulissen ausgebildet sind, welche
quer zur Kötzerachse hin und her bewegt werden.
2. Fadenführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Faden
führenden Kulissen in einer entsprechend der Kötzerspitze geneigten Ebene ausgeschwungen
werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285155C true DE285155C (de) |
Family
ID=540558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285155D Active DE285155C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285155C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1239638B (de) * | 1963-10-05 | 1967-04-27 | Jean Guesken Maschinenfabrik I | Antriebsvorrichtung fuer den Schusseintrag bei Webmaschinen, bei welchen die Schussfaeden in das Webfach mit Hilfe im Rhythmus der Weblade hin- und herschwingender Greiferstangen eintragbar sind |
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- DE DENDAT285155D patent/DE285155C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1239638B (de) * | 1963-10-05 | 1967-04-27 | Jean Guesken Maschinenfabrik I | Antriebsvorrichtung fuer den Schusseintrag bei Webmaschinen, bei welchen die Schussfaeden in das Webfach mit Hilfe im Rhythmus der Weblade hin- und herschwingender Greiferstangen eintragbar sind |
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