DE2851977C2 - Abwurframpe - Google Patents
AbwurframpeInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B39/00—Cooling or quenching coke
- C10B39/18—Coke ramps
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Coke Industry (AREA)
- Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Abwurframpe nach dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1. Aus der DE-AS
28 443 ist eine solche Abwurframpe bekannt ohne höhenverstellbare Auflaufbrücke und ohne unterschiedliche
öffnungs- und Schließseitensteigung an dem Profilkurvenabschnitt der Auflaufbrücke. Mit einer
solchen Einrichtung kann daher die Abzugsgeschwindigkeit des Kokses lediglich über die Geschwindigkeit
des Wagens reguliert werden, wodurch sich eine gleichmäßige Beaufschlagung des Förderbandes und
Ausnutzung der Maximalleistung des Förderbandes bei unterschiedlicher Beschickung der Rampe über ihre
Länge nicht erreichen läßt. Dazu ist eine zusätzliche regelbare Aufgabevorrichtung notwendig, die allerdings
bei dem rauhen Betrieb und der stark unterschiedlichen Schüttgutbeaufschlagung - neben dem höheren Konstruktionsaufwand
— zu größerer Störanfälligkeit führt. Aus der DE-OS 20 06 322 ist ferner eine Abwurframpe
bekannt, welche von einer höhenverstelibaren Auflaufbrücke schwenkbare Staurechen bisher üblicher
Breite von etwa einem Meter oder mehr aufgeschwenkt werden. Diese Breite entspricht etwa einem Drittel der
Länge des Profilkurvenabschnittes der Auflaufbrücke. Die Höhenverstellung der Auflaufbrücke dient, dem
Zweck, daß der Wagen ohne Betätigung der Staurechen längs der Abwurframpe wieder in seine Ausgangsstellung
zurückfahrbar ist.
Zweck jedes maschinellen Rampenabzuges an einer Abwurframpe ist die Einsparung von Bedienungspersonal;
sie muß aber auch gleichmäßige Beschickung des Rampenförderbandes und somit der nachgeschalteten
Brech- und Klassieranlage gewährleisten. Außerdem soll die maximale Ausnutzung der Rampenfläche als
Pufferzone für unregelmäßigen Kokereibetrieb oder anfallende Reparaturarbeiten an den vorhandenen
Einrichtungen erreicht werden. Das Förderband muß dabei nicht nur möglichst gleichmäßig, sondern auch mit
Maximalleistung beaufschlagt werden. Auch an den vorbekannten Abwnrframpen ist dieses Problem nicht
gelöst, weil der auf der schiefen Ebene abgeschüttete Koks vor dem Rampenverschluß höher gestaut liegt als
im oberen Teil. Beim öffnen des Verschlusses fällt also zunächst eine zu große Menge auf das Förderband; die
Menge verringert sich dann entsprechend der Stauhöhe. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung
einer Abwurframpe der gattungsgemäßen Art, bei welcher eine möglicnst gleichmäßige Beaufschlagung
des Förderbandes und Ausnutzung der Maximalleistung dieses Förderbandes mit einfachen Mitteln gewährleistet
ist.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Aufgrund
dieses Umstandes, daß die Stauelemente im Wirkungsbereich, d. h. in dem der Stauhöhe des Kokses
entsprechenden Bereich, sehr schmal sind und die Stauelemen'e einzeln dem Profilkurvenabschnitt entsprechend
angehoben werden, entsteht eine Öffnung für den Austritt des Kokses von der Rampenfläche auf das
Förderband, die in ihrem Querschnitt im wesentlichen dem Profilkurvenabschnitt entspricht. Aufgrund der
variablen Fahrgeschwindigkeit des Wagens in Anpassung an die ebenfalls variable Form des Profilkurvenabschnittes
kann nun auf einfache Weise erreicht werden, daß aus der Öffnung beim Entlangfahren des Wagens an
dem unteren Abschluß der Rampenfläche unabhängig von der Stauhöhe des Kokses immer die gleiche
Koksmenge pro Zeiteinheit auf das Förderband fällt. Es wird als vermieden, daß zunächst beispielsweise ein sehr
großer Schub und ein allmähliches Abflachen der übertretenden Koksmenge erfolgt, was zu einer
ungleichmäßigen Beaufschlagung des Förderbandes führen würde, wie dies bei der bekannten Anlage der
Fall ist. Der Öffnungsquerschnitt steht immer in einer bestimmten Relation zur Stauhöhe des Kokses während
des Vorbeilaufens des Wagens an dem unteren Abschluß der Rampenfläche.
Mit der Maßnahme des Anspruchs 2 wird erreicht, daß die jeweils zweite Hälfte der von den Stauelementen
freigegebenen Öffnung jeweils als Reserveöffnung zur Verfügung steht und das Abziehen des Kokses
insbesondere auch in umgekehrter Fahrtrichtung des Wagens erfolgen kann.
Anspruch 3 betrifft eine zweckmäßige Ausgestaltung der Stauelemente.
Die Rampenfläche kann bei der Erfindung zur Vergleichmäßigung der Abzugsmenge in an sich
bekannter Weise über die Gesamtrampenlänge in mehrere Abschnitte unterteilt sein, die jeweils in ihrer
Breite der Länge des Löschwagens entsprechen. Auf jeden Rampenabschnitt wird dann nur ein Löschwagen
entleert.
Die einzige Figur zeigt in Schrägansicht schematisch eine nach der Erfindung ausgestaltete Abwurframpe 1
mit einer schrägen Rampenfläche 2. Parallel zur Rampenfläche 2 verläuft ein Transporlband 3 für die
Aufnahme und Forderung des Kokses zu einer nicht dargestellten Brech- und Klassieranlage. Über dem
Transportband 3 ist ein Wagen 4 verfahrbar, welcher mit Hilfe einer einen Profilkurvenabschnitt 6 aufweisenden
Auflaufbrücke beim Fahren nacheinander einzelner balkenförmiger Stauelemente 5 über an diesen angebrachten
Nocken 7 anhebt, so daß eine Öffnung, die etwa dem Profilkurvenabschnitt 6 entspricht, für den
Übertritt des Kokses auf das Transportband 3 freigegeben wird. Die Fahrtgeschwindigkeit des Wa-
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gens 4 ist veränderbar, ebenso die Form des Profilkurvenabschnitts 6, beispielsweise der Höhe oder
der öffnungs- und schließseitigen Steigung, jeweils vor
Fahrtbeginn, aber auch während der Fahrt Auf diese Weise ist der öffnungsquerschnitt für den Abzug des
Kokses genau an die Stauhöhe des Kokses auf der Schrägfläche 2 anpaßbar. Die weggebrochene Abwurframpe
1 ist durch Zwischenwände 8 in Abschnitte unterteilt, deren Breite etwa der Länge -des Löschwagens
entspricht
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Abwurframpe für Koksofenbatterien, bei
welcher zwischen dein unteren Rand einer schrägen Rampenfläche und einem parallel zur Rampenfläche
verlaufenden Transportband ein Wagen verfahrbar ist, bei welcher der untere Abschluß der Rampenfläche
durch bewegbare Stauelemente erfolgt, und bei welcher auf dem verfahrbaren Wagen eine Auflaufbrücke
für das Betätigen der Stauelemente, welche einen Profilkurvenabschnitt aufweist, vorgesehen ist,
wobei die Stauelemente in ihrem Wirkungsbereich relativ zur Länge des Profilkurvenabschnitts schmal
ausgebildet sind und die Fahrgeschwindigkeit des Wagens auch über die Rampenflächenlänge veränderbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Form des Profilkurvenabschnitts (6) hinsichtlich
Höhe und/oder Steigung der jeweiligen Öffnungsseite während der Fahrt des Wagens (4) derart
veränderbar ist, daß der Querschnitt der von den Stauelementen (5) freigegebenen Öffnung umgekehrt
proportional zur Stauhöhe des Kokses ist.
2. Abwurframpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Höhe und/oder Steigung der
Öffnungsseite des Profilkurvenabschnitts (6) während der Fahrt des Wagens (4) unter Berücksichtigung
der Fahrgeschwindigkeit derart veränderbar ist, daß ein in einem bestimmten Rampenflächenbereich
kontinuierlich abrutschender Koksstreifen in seiner ganzen Länge durch die von den Stauelementen
(5) freigegebenen Öffnung getreten ist, wenn diese dort die größte Höhe erreicht.
3. Abwurframpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauelemente (5) vertikal
bewegliche und geführte Balken sind, die in vorgegebener Höhe auf der Seite des Wagens (4)
wegragende Nocken (7) aufweisen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782851977 DE2851977C2 (de) | 1978-12-01 | 1978-12-01 | Abwurframpe |
| ES486418A ES486418A1 (es) | 1978-12-01 | 1979-11-28 | Perfeccionamientos introducidos en las rampas vertederas |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782851977 DE2851977C2 (de) | 1978-12-01 | 1978-12-01 | Abwurframpe |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2851977A1 DE2851977A1 (de) | 1980-06-04 |
| DE2851977C2 true DE2851977C2 (de) | 1981-10-15 |
Family
ID=6056050
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782851977 Expired DE2851977C2 (de) | 1978-12-01 | 1978-12-01 | Abwurframpe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2851977C2 (de) |
| ES (1) | ES486418A1 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2006322B2 (de) * | 1970-02-12 | 1978-03-23 | Ruhrkohle Ag, 4300 Essen | Abwurframpe für Koksofenbatterien |
| DE2228443B2 (de) * | 1972-06-10 | 1976-01-22 | Ruhrkohle AG, 4300 Essen; Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Einrichtung zum automatischen abzug von schuettguetern, insbesondere von koks, von einer schraegen rampe |
-
1978
- 1978-12-01 DE DE19782851977 patent/DE2851977C2/de not_active Expired
-
1979
- 1979-11-28 ES ES486418A patent/ES486418A1/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES486418A1 (es) | 1980-06-16 |
| DE2851977A1 (de) | 1980-06-04 |
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