DE2852901C2 - Strahlenstromregelschaltung für eine Bildaufnahmeröhre - Google Patents

Strahlenstromregelschaltung für eine Bildaufnahmeröhre

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DE2852901C2 DE2852901A DE2852901A DE2852901C2 DE 2852901 C2 DE2852901 C2 DE 2852901C2 DE 2852901 A DE2852901 A DE 2852901A DE 2852901 A DE2852901 A DE 2852901A DE 2852901 C2 DE2852901 C2 DE 2852901C2
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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    • HELECTRICITY
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  • Processing Of Color Television Signals (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)

Description

Eine praktisch bewährte Fernsehkamera weist das Kennzeichen auf, daß der videofrequente Bildsignalverstärker mit einem Amplitudenbegrenzer ausgebildet ist.
Eine ebenfalls praktisch bewährte Fernsehkamera weist das Kennzeichen auf, daß der im wesentlichen videofrequente Bildsignalverstärker mit einem Bandbreitenbegrenzer ausgebildet ist, der z. B. zu einer Bandbreitenbegrenzung bis zur Größenordnung von 1,5 MHz führt.
Zur Vermeidung von Beschädigung des Elektronen-Strahlerzeugungssystems weist eine Kamera weiter das Kennzeichen auf, daß der Anschluß des genannten Koppelkondensators mit der Regelelektrode des Elektronenstrahlerzeugungssystems einer der Aufnahmeröhren über die Anode-Kathoden-Strecke einer Diode mit einem Speiseanschluß für die Kathode des Elektronenstrahlerzeugungssystems der Aufnahmeröhre verbunden ist
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
In der Figur bilden drei Aufnahmeröhren 1, 2 und 3 einen Teil einer Farbfernsehkamera. Die gleich aufgebauten Aufnahmeröhren 1, 2 und 3 sind auf schematische Weise dargestellt nur mit denjenigen Elementen, die füi die Beschreibung der Erfindung von Bedeutung sind, so daß beispielsweise Ablenk- und Fokussiermittel für in den Aufnahmeröhren 1,2 und 3 erzeugte Elektronenstrahlen fortgelassen sind. Bei der Aufnahmeröhre 1 sind als Beispiel für die Röhren 1, 2 und 3 die nachfolgenden Teile näher bezeichnet: eine Kathode 4, eine Regelelektrode 5, eine Beschleunigungselektrode 6 und eine Auftreffplatte 7. Die Auftreffplatte 7 besteht aus einer durchsichtigen, elektrisch leitenden Signalelektrode, auf der eine Halbleiterschicht angebracht ist, die von einem Elektronenstrahl S, der von einem Eiekironenstrahlerzeugungssystem (4, 5, 6) erzeugt wird, abgetastet wird. Für den Elektronenstrahl 8 ist es einerseits erwünscht, daß die Strahlstromstärke möglichst klein gehalten wird, da mit dem geringeren Strahldurchmesser Einzelheiten in der Potentialabbildung der Szene auf der Halbleiterschicht mit einer größeren Auflösung verarbeitet werden als bei einem breiteren Strahl. Andererseits muß die Strahlstromstärke so groß sein, daß in der kurzen Zeit wo der Elektronenstrahl 8 sich an einer bestimmten Stelle befindet, genügend elektrische Ladung zum Ausgleichen der auf der Halbleiterschicht der Auftreffplatte 7 vorhandenen gespeicherten Ladung unter dem Einfluß auftreffenden Lichtes von der Szene zugeführt wird. Auf Grund davon werden auf noch näher zu beschreibende Art und Weise der Kathode 4 und der Regelelektrode 5 derartige Spannungen zugeführt, daß es mehr oder weniger eine Ruheeinstellung der Strahlstromstärke gibt für die Verarbeitung von Szenenteilen mit normaler Lichtstärke, während die Stromstärke augenblicklich wesentlich vergrößert wird bei der Verarbeitung von Szenenteilen mit einer übermäßigen Lichtstärke.
Der Anschluß der Auftreffplatte 7 der Aufnahmeröhre 1 ist über einen Widerstand 9 an Masse gelegt und ist weiter mit dem Eingang eines Signalverstärkers 10 verbunden. Dasselbe gilt für die Aufnahmeröhren 2 und 3, deren Auftreffplattenanschluß über einen Widerstand 11 bzw. 12 mit Masse und mit dem Eingang eines Verstärkers 13 bzw. i4 verbunden ist. Der Ausgang des (,5 Verstärkers 10, 13 bzw. 14 ist mit je einer Ausgangsklemme 15, 16 bzw. 17 und mit je einem Regeleingang 18,19 bzw. 20 einer noch näher zu beschreibenden Regelschaltung verbunden. Am Ausgang des Verstärkers 10,13 bzw. 14 gibt es ein verstärktes Bildsignal Si, S?. bzw. 53, das invertiert durch die Aufnahmeröhre 1, 2 bzw. 3 über den Widerstand 9, 11 bzw. 12 erzeugt wird und bei Wiedergabe eine Abbildung der Szene ergibt. Das Bildsignal 51 ist in der Figur als Beispiel für die Bildsignale 51,52 und 53 als Funktion der Zeit dargestellt Durch b ist ein Schwarzpegel und durch w ein Maximalweißwert angegeben, wobei in dem dargeteilten Fall 6=0 Volt und w= +1 Volt sein kann. In dem Signal 51 ist weiter eine Signalspitze dargeteilt, die den Maximalweißwert w weit überschreitet und zu einer örtlich übermäßigen Beleuchtung gehört, die durch eine starke lichtreflektierende oder aufleuchtende Szeneneinzelheit verursacht wird. Zwei Stellen sind in dem Signal 51 dargestellt, wo das Bildsignal auf dem Schwarzpegel b liegt, welche Stellen den bei Fernsehen üblichen Horizontal-Austastzeiten entsprechen.
Die Bildsignale 51, 52 und 53 können, den Ausgangsklemmen 15,16 und 17 entnom^vin, für die schlußendliche Wiedergabe weiteren Signali tearbeitungen ausgesetzt werden, wie einer Gammakorrektur, Aperturkorrektur, Matrizierung, weiterer Verstärkung usw. Die Bildsignale 51,52 und 5 3 treten über die Regeleingänge IP-, 19 und 20 an den Anoden dreier Dioden 21,22 bzw. 23 auf, deren Kathoden miteinander verbunden und an einen Widerstand 24 angeschlossen sind. Der andere Anschluß des Widerstandes 24 liegt am Emitter eines pnp-Transistors 25, dessen Basis über die Kathode-Anoden-Strecke zweier reihengeschalteter Dioden 26 und 27 mit Masse verbunden ist. Die Dioden 21, 22, 23, 26 und 27, der Widerstand 24 und der Transistor 25 bilden zusammen eine Schaltungsanordnung 21—27 zum Hindurchlassen des Bildsignals mit dem augenblicklich größten Wert der drei zugeführten Bildsignale 51, 52 und 53. Eiiifachheitshalber sei vorausgesetzt, daß das Signal 51 über die ganze dargestellte Dauer den größten Augenblickswert der drei Bildsignal 51, 52 und 53 hat und dadurch den Kollektorstrom des Transistors 25 bestimmt.
Die mit der Kathode der Diode 26 verbundene Basis des Transistors 25 liegt an der Kathode einer Zener-Diode 28, an deren Anode eine Spannung von beispielsweise --45 Volt auftritt, und zwar über einen noch näher zu beschreibenden Anschluß an eine Speiseklemme mit einer negativen Spannung. Der Kollektor des Transistors Z1) ist über einen Widerstand 29, einen Kondensator 30, eine Reihenschaltung aus einer Diode 31 und einer Zener-Diode 32 und die Basis-Emitter-Strecke eines npn-Transistors 33 in Reihe mit einem Widerstand 34 mit dem Anodenanschlußpunkt von —45 Volt verbunden. Der Kollektor des Transistors 33 ist mit Masse ve-bu.'.df-n. Der Verbindungspunkt des Emitters des Transistors 33 und des Widerstandes 34 liegt an einem Ausgang 35 einer auf diese Weise gebildeten Regelstufe (18—35), die ein dargestelltes Regelsignal 5Cabgibt.
Die Regelstufe (18—35) ist mit einem im wesentlichen videofrequenten Bildsignalverstärker (24—34) zum Abgeben des zugeführten Bildsignals 51,52 oder 53 über im wesentlichen den ganzen Amplitudenbereich, über den die: Aufnahmeröhre 1, 2 oder 3 das Bildsignal 51, S 2 oder 53 erzeugt, ausgebildet. Dies ist mit dem Regelsignal SC dargestellt, das, wie bereits erwähnt, aus dem Signal 51 abgeleitet wird, wobei der Schwarzpegel b— —45 Volt und der Maximalweißwert w aufgetragen sind und wobei weiter in Begrenzungspegel h angegeben ist. Für die Wirkungsweise des Verstärkers (24—34) gilt, daß beim Vorhandensein des Schwarzpegels f> = 0
Volt an dem als Beispiel gewählten Eingang 18 der Transistor 25 gesperrt ist. da seine Basis zwei Diodenschwellenspannungen (26 und 27) niedriger als das Massepotential liegt und der Emitter gleich viel niedriger liegt durch eine Diodenschwellenspannung (21) und die Basis-Eniitter-Schwellenspannung des Transistors 25. Dabei ist der Transistor 33 durch eine gleiche Spannung an der Basis und am Emitter ebenfalls gesperrt, so daß über den Widerstand 34 in dem Signal SC am Ausgang 35 der Schwarzpegel b= -45 Volt auftritt. Ein Auftritt in dem Signal Sl des Maximalweißwertes w= + I Volt kommt verstärkt in dem Signal SC zum Ausdruck, wobei beispielsweise ein Widerstandsverhältnis der Widerstände 24 und 29 entsprechend 1 zu 10, d. h. eine zehnfache Verstärkung zu einem Maximalweißwert w= —35 Volt in dem Signal SC führt. Bei dem Signal SC ist eine Spannung U angegeben, und zwar von beispielsweise 20 V, die ebenfalls an der Reihenschaltung aus der Diode 31 und der Zener-Diode 32 maximal vorhanden sein kann, die zusammen einen Amplitudenbegrenzer (31, 32) bilden. Dies bedeutet, daß die sehr großen Signalspitzen in den Signalen Sl, S2 oder S3, die beispielsweise das füntzehnfache und mehr des Maximalweißwertes betragen können, in dem gegebenen Beispiel auf den doppelten Maximalweißwert w des Signals SC begrenzt werden, zu dem der Begrenzungspegel Λ= -25 Volt gehört. In der Praxis stellt sich heraus, daß es weiterhin günstig ist, daß das Bildsignal Sl, S2 oder S3 nicht mit der vollen Bandbreite in der Größenordnung von 5 MHz benutzt wird zum Ableiten des Regelsignals SC, sondern eine Bandbreitenbeschränkung bis zur Größenordnung von 13 MHz durchzuführen. Dazu ist der Verstärker (24—34) mit einem Bandbreitenbegrenzer (29—30) ausgebildet.
Für die Regelzwecke ist der Regelausgang 35 der Regelstufe (18—35) über einen Koppelkondensator 36, 37 bzw. 38 mit der Regeieiektrode 5 der Aufnahmeröhre 1, 2 oder 3 verbunden. Die Regelelektrode 5 der Aufnahmeröhre 1 ist für Einstellzwecke mit dem Einstellausgang 39 einer Einstellstufe (39—42) durch ein Potentiometer 40, das zwischen dem Anodenanschlußpunkt der Zener-Diode 28 und einer Klemme mit einer Spannung von — 150 V liegt, sowie eine mit dem Potentiometerabgriff verbundene Diode 41 gebildet, die mit der Kathode mit dem Einstellausgang 39 über einen Widerstand 42 mit der Klemme mit der Spannung —150 Volt verbunden ist Auf gleiche Weise ist die Regelelektrode 5 der Aufnahmeröhre 2 bzw. 3 mit einem Einstellausgang 43 bzw. 47 einer Einstellstufe (43—46) bzw. (47—50), die durch ein Potentiometer 44 bzw. 48, eine Diode 45 bzw. 49 und einen Widerstand 45 bzw. 50 gebildet wird.
Die Kathoden 4 der Aufnahmeröhren 1, 2 und 3 sind miteinander verbunden und über eine Umschaltstufe 51 an den Anodenanschlußpunkt der Zener-Diode 28 mit der Spannung —45 Volt oder mit Masse anschließbar. Die UmschaJtstufe 51 ist Für die Zeilen- und Bildaustastung wirksam, wozu ein als Zeilenaustastsignal SB dargestelltes Austastsignal derselben zugeführt wird. Während der Austastzeiten liefern die Kathoden 4 mit Massepotential keinen Elektronenstrahl.
Die Einstellausgänge 39,43 und 47 führen die Einstellspannungen Vl, V2bzw. VZ.
Die Einstellspannungen V1, V2 und V3 werden mit Hilfe der Potentiometer 40,44 und 48, abhängig von den Parametern und der Verwendung der Aufnahmeröhren 1, 2 oder 3, eingestellt. Die Anforderung ist, daß beim Aufnehmen einer Szene, wobei in dem Bildsignal nur die Nennwerte auftreten, die Aufnahmeröhren 'iefriedigend funktionieren. Dabei gilt beispielsweise, daß in einer Farbfernsehkamera eine 2/3"-Aufnahmeröhre, die zum Erzeugen des grünen, roten bzw. blauen Farbsignals dient, einen Strahlstrom von 300 nA, 150 nA bzw. 100 nA führt. Über die Koppelkondensatoren 36,37 und 38 tritt das Regelsignal SC. den Einstellspannungen V1, V2 und V3 überlagert, auf. Dabei ergibt die sich ändernde Videoinformation im Signal SC eine Änderung der Spannung an den Regelelektroden 5, wobei gilt, daß kleine Spannungsänderungen entsprechend einigen Voll die Strahlströme kaum beeinflussen, wie sich dies aus in Datenhandbüchern gegebenen Strom-Spannungs-Kennlinien für den Strahlstrom und die Regelelektrodenspannung ergibt. Größere Spannungssprünge, beispielsweise über 10 Volt, haben einen mehr als proportional größeren Einfluß auf den Strahlstrom. Ein Beispiel für eine derartige Aufnahmeröhre ist die 2/3-Zoll-Kameraröhre von Philips. In der Praxis stellt es sich heraus, daß eine stabile Strahlstromregelung ohne unerwünschte Schwingungen bei einer Begrenzung des Spannungssprungs auf U= 20 Volt von dem Schwarzpegel b= -45 Volt auftritt.
Der Anschlußpunkt der Regelelektrode 5 der Aufnahmeröhre 1 mit dem Koppelkondensator 36 und dem Einsteilausgang 39 der Einstellstufe (39—42) ist über die Anode-K-athoden-Strecke einer Diode 52 mit dem mit der Kathode 4 verbundenen Anschlußpunkt mit der Spannung entsprechend —45 Volt verbunden. Dies ist gemacht worden um zu vermeiden, daß die Regelelektrodenspannung weniger negativ werden kann als die Kathodenspannung, was beispielsweise erfolgen kann, wenn die Einstellspannung ^l weniger negativ eingestellt ist als -65 Volt und der Spannungssprung in dem Regelsignal U =20 Volt beträgt. Zu demselben Zweck,
d. h. zur Vermeidung einer Beschädigung des Elektronenstrahlerzeugungssystems (4,5,6), sind die Dioden 53 und 54 bei den Einstellausgängen 43 und 47 vorgesehen.
Es sei bemerkt, daß die auf diese Weise gebildete Regelschaltung (18—54) für die Strahlstromregelung, wobei über den Verstärker (24—34) im wesentlichen die ganze Videoinformation benutzt wird (Regelsignal SQ, in der Praxis durchaus funktioniert ohne störende Schwingungen, wobei zur Erläuterung einige Werte der verwendeten Teile in der Regelschaltung (18—54) gegeben werden:
Widerstand 24 1 kOhm
Widerstand 29 lOkOhm
Kondensator 30 10 pF
Widerstand 34 lOkOhm
Koppelkondensatoren 36,37 und 38 10OnF
Potentiometer 40,44 und 48 lOOkOhm
Widerstände 42,46 und 50 1 MOhm
Wie oben erwähnt, wird beim vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel die Steuereigenschaft der Regelelektrode 5 der Aufnahmeröhre 1 ausgenutzt, derzufolge kleine Spannungsänderungen kaum Einfluß haben, große Spannungssprünge sich aber mehr als proportional auf den Strahlstrom auswirken. Dem Gleichspannungs-Regelsignal von den Ausgängen 39, 43 und 47 wird daher über die Koppelkondensatoren 36, 37 bzw. 38 ein aus wenigstens einem verstärkten Bildsignal Sl, S2 bzw. S3 gewonnenes videofrequentes Regeisignal SC hinzugefügt, dessen Amplitude so gewählt ist, daß der normale Amplitudenbereich zwischen Schwarzwert b und Weißwert w sich möglichst nicht auf die Strahl-
Stromstärke des Elektronenstrahls (8 in der Röhre 1) auswirkt. Erst darüber hinausgehende Signalspitzen erhöhen die Strahlstromstärke.
Wenn diese nicht-lineare Steuerwirkung nicht schon durch die Aufnahmeröhren 1, 2 bzw. 3 erreicht wird oder noch abgeändert werden soll, kann es zweckmäßig sein, da» videofrequente Regelsignal SC über eine entsprechende Umformerstufe zuzuführen derart, daß die gewünschte Regelwirkung, z. B. auch bei einer im ganzen Bereich linearen Steuerwirkung der Rep^lelektrode in 5. erhalten wird. Die Umformerstufe kann eine Schwellwerteinrichtung enthalten, die den normalen Signalbereich zurückhält und nur die überhöhten Signalspitzen an die Koppelkondensatoren 36, 37 und 38 weiterleitet. Die Umformerstufe kann auch eine Kennlinie entspre- r> chend einer Parabel höherer Ordnung oder einer exponentiell ansteigenden Funktion aufweisen, durch die kleine Amplitudenwerte abgeschwächt, große Amplituden werte jedoch bevorzugt übertragen werden.
Diese Umformerstufe kann zwischen der Regelsignal-Ausgangsklemme 35 und den Koppelkondensatoren 36, 37 und 38 angeordnet sein: sie kann auch durch geeignete Ausbildung des Regelsignal-Verstärkers selbst, z. B. der Stufen mit den Transistoren 25 und 33, realisiert werden.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
30
40
60
65

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Fernsehkamera mit mindestens einer Aufnahmeröhre und einer Regelschaltung zur Stärkeregelung eines in der Aufnahmeröhre vorhandenen Elektronenstrahls, der von einem Elektronenstrahlerzeugungssystem erzeugt worden ist, welches System mit mindestens einer Kathode und einer Regelelektrode ausgebildet ist, wobei ein ein Bildsignal führender Ausgang der Aufnahmeröhre zur Strahlstromstärkeregelung mit einem Regeleingang der Regelschaltung verbunden ist, von der ein Ausgang mit einem Regelsignal mit der Regelelektrode in der Aufnahmeröhre verbunden ist, wobei die Regelspannung mit einer Einstellstufe für eine Ruheeinstellung der Strahlstromstärke und einer Regelstufe für eine automatische Regelung derselben ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelstufe (18 bis 35* tiit einem zwischen dem Regeleingang (18.19.20) lter Schaltungsanordnung und dem Ausgang (35) der Regelstufe liegenden, im wesentlichen videofrequenten Bildsignalverstärker ausgebildet ist, der sich zum Abgeben des Bildsignals über im wesentlichen den ganzen Amplitudenbereich, über den die Aufnahmeröhre das Bildsignal erzeugt, geeignet ist, wobei der Ausgang der Regelstufe über einen Koppelkondensator (36,37,38) mit dem Ausgang der Einstellstufe und damit mit der Regelelektrode verbunden ist.
2. Fernsehkamera nach Anspruch 1, geeignet für Farbfernsehen und dazu mit mindestens zwei Aufnahmeröhren versehen, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Regeütufe und mindestens zwei Einstellstufen vorhanden sind, c e mit je einem Einsteilstufenausgang an die Regelelektrode des Elektronenstrahlerzeugungssystems einer der Aufnahmeröhren gelegt sind, wobei diese Regelelektroden der Aufnahmeröhren über je einen Koppelkondensator mit dem Ausgang der Regelstufe verbunden sind, wobei die Regelschaltung mit mindestens zwei mit den Bildsignalausgängen der Aufnahmeröhren verbundenen Regeleingängen versehen ist, die über eine Schaltungsanordnung zum Hindurchlassen des Bildsignals mit dem augenblicklich größten Wert mit dem genannten videofrequenten Bildsignalverstärker verbunden sind.
3. Fernsehkamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der videofrequente Bildsignalverstärker mit einem Amplitudenbegrenzer ausgebildet ist.
4. Fernsehkamera nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen videofrequente Bildsignalverstärker mit einem Bandbreitenbegrenzer ausgebildet ist, der zu einer Bandbreitenbegrenzung bis zur Größenordnung von 1,5 MHz führt.
5. Fernsehkamera nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschluß des genannten Koppelkondensators mit der Regelelektrode des Elektronenstrahlerzeugungssystems einer der Aufnahmeröhren über die Anode-Kathoden-Strecke einer Diode mit einem Speiseanschluß für die Kathode des Elektronenstrahlerzeugungssystems der Aufnahmeröhre verbunden ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernsehkamera mit mindestens einer Aufnahmeröhre und einer Regelschaltung zur Stärkeregelung eines in der Aufnahmeröhre vorhandenen Elektronenstrahls, der von einem Elektronenstrahlerzeugungssystem erzeugt wird, welches System mit mindestens einer Kathode und einer Regelelektrode ausgebildet ist, wobei ein ein Bildsigna! führender Ausgang der Aufnahmeröhre zur Strahlstromstärkeregelung mit einem Regeleingang der Regelschaltung verbunden ist, von der ein Ausgang mit einem Regelsignal mit der Regelelektrode in der Aufnahmeröhre verbunden ist, wobei die Regelschaltung mit einer Einstellstufe für eine Ruheeinstellung der Strahlstromstärke und einer Regelstufe für eine automatische Regelung derselben ausgebildet ist.
Eine derartige Kamera ist als bekannt in der deutschen Auslegeschrift 24 24 402 beschrieben worden. Darin ist angegeben, daß das von der Aufnahmeröhre erzeugte Bildsignal die folgenden Bearbeitungen in der Regelschaltung erfährt: zunächst wird das Bildsignal verstärkt, daraufhin wird mittels einer Klemmschaltung ein Schwarzpegel in dem Bildsignal auf einen Bezugspegel gelegt, und dann wird aus dem Bildsignal derjenige Signalteil, der einen Nenn-Maximalweißwert überschreitet, abgetrennt und über ein Tiefpaßfilter, in dem das geglättete Signal einer Gleichspannung zur Ruheeinstellung überlagert wird, an die Regelelektrode des Elektronenstrahlerzeugersystems in der Aufnahmeröhre abgegeben.
Als Nachteil der beschriebenen Kamera ist angegeben, daß durch die Rückkopplung Schwingungen auftreten können und in der Praxis auch oft auftreten werden. In bezug auf die Ursache bzw. die möglichen mehreren Ursachen der Schwingungen sei bemerkt, daß diese sich nicht deutlich angeben lassen. Die beschriebene Kamera wird letzten Endes als stark unstabil und für die Praxis als ungeeignet bezeichnet.
Die Erfindung hat nun zur Aufgabe, eine Kamera zu schaffen, die mit einer Regelschaltung für die Strahl-Stromstärke ausgebildet ist, in der keine durch diese Regelung entstandenen Schwingungen auftreten. Eine praktisch bewährte erfindungsgemäße Kamera ist mit einer Regelschaltung ausgebildet, die das Kennzeichen aufweist, daß die Regelstufe mit einem zwischen dem Regeleingang der Schaltungsanordnung und dem Ausgang der Regelstufe liegenden, im wesentlichen videofrequenten Bildsignalverstärker ausgebildet ist, der sich zum Abgeben des Bildsignals über im wesentlichen den ganzen Amplitudenbereich, über den die Aufnahmeröh-
5i/ re das Bildsignal erzeugt, geeignet ist, wobei der Ausgang der Regelstufe über einen Koppelkondensator mit dem Ausgang der Einstellstufe und damit mit der Regelelektrode verbunden ist.
Eine Fernsehkamera für Farbfernsehen mit mindestens zwei Aufnahmeröhren weist das Kennzeichen auf, daß eine einzige Regelstufe und mindestens zwei Einstellstufen vorhanden sind, die mit je einem Einstellstufenausgang an die Regelelektrode des Elektronenstrahlerzeugungssystems einer der Aufnahmeröhren gelegt sind, wobei diese Regeleiektroden der Aufnahmeröhren über je einen Köppelköndensatör mit dem Ausgang der Regelstufe verbunden sind, wobei die Regelschaltung mit mindestens zwei mit den Biidsignalausgängen der Aufnahmeröhren verbundenen Regeleingängen versehen ist, die über eine Schaltungsanordnung zum Hindurchlassen des Bildsignals mit dem augenblicklich größten Wert mit dem genannten videofrequenten Bildsignalverstärker verbunden sind.
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