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An einem Sicherheitshaltegurt anschließbarer
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Haltegurtteil Die Erfindung bezieht sich auf einen an einem Sicherheitshaltegurt
anschließbaren Haltegurtteil, insbesondere fUr Kinderschalensitze in Personenkraftwagen.
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Sicherheitshaltegurte werden nicht nur in Flugzeugen, sondern in steigendem
Ausmaße auch in Kraftfahrzeugen, insbesondere Personenkraftwagen verwendet. Auch
setzt sich allmählich der Sicherheitsgurt für Rücksitze von Personenkraftwagen durch.
Dabei kann man grundsätzlich zwei Typen von Sicherheitshaltegurten unterscheiden,
nämlich solche, die lediglich, wie z.B. in Flugzeugsitzen, nur aus einem Untergurt
bestehen und solche, die an drei Punkten befestigt sind. In manchen Fällen ist es
notwendig, die vorhandenen Untergurte zu verlängern; dies geschieht durch
Haltegurtteile,
die mit denselben Anschlußteilen versehen sind, wie der Sicherheitshaltegurt selbst,
also mit Aufnahmeösen und einem Verschlußmechanismus, der gewöhnlich durch Druck
oder Aufklappen gelöst werden kann In steigendem Ausmaße finden auch in Personenkraftwagen
sogenannten Kinderschalensitze Anwendung, die für Kinder von beispielsweise sechs
oder acht Monaten bis vier oder fünf Jahre verwendbar sind. Diese Kinderschalensitze
werden gewöhnlich am Rücksitz des Kraftfahrzeuges angebracht; das Kind wird dann
mittels Haltegurtkombinationen, z.B. auch unter Verwendung von Fangkörpern in der
Sitzlage so gehalten, daß es weder aus dem Schalensitz herausrutschen noch vorne
überkippen kann, wenn ein Unfall eintritt oder eine plötzliche Bremsung erforderlich
wird.
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Die bekannten Kinderschalensitze weisen gewöhnlich ein Gurtsystem
auf, das mit einem ösenteil und/oder einem Schließteil versehen ist und entweder
allein oder in Zusammenhang mit einem vorhandenen Sicherheitsgurtsystem Anwendung
findet. Vorbedingung für die Anwendung dieses bekannten Gurtsystems ist jedoch entweder
der erforderliche Ausbau mindestens einzelner Sitzteile des Kraftfahrzeuges oder
ein bereits vorhandener Sicherheitshaltegurt, dessen Breite und Beschaffenheit jedoch
dem Gurtsystem des Kinderschalensitzes angepaßt sein muß. Bei der sich immer mehr
durchsetzenden Dreipunktlagerung des Sicherheitshaltegurtes entstehen jedoch für
den Anschluß des Gurtsystems des Kinderschalensitzes besondere Probleme, die in
bestimmten Fällen den Einbau eines Kinderschalensitzes unmöglich machen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Haltegurtteil zu schaffen,
der nicht nur unabhängig von dem bereits
vorhandenen Sicherheitshaltegurt
verwendbar ist, sondern auch an jedes beliebige vorhandene Haltegurtsystem angeschlossen
werden kann.
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Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß mindestens ein
Ende des Haltegurtteiles mit einem Anschlußstück versehen ist, welches an beliebiger
Stelle auf oder an dem Sicherheitshaltegurt quer zu dessen Längsrichtung aufschiebbar
oder aufsetzbar ist. Da der erfindungsgemäße Haltegurtteil vom Schließsystem des
vorhandenen Sicherheitshaltegurtes vollkommen unabhängig ist, kann dieser Haltegurtteil
universell verwendet werden, wobei allerdings Voraussetzung das Vorhandensein eines
Sicherheitshaltegurtes ist.
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Das Anschlußstück kann aus einem U-förmigen Rahmen mit mindestens
einem der Gurtbreite entsprechenden Zinken oder dergleichen bestehen. Durch eine
Verwellung des Sicherheitshaltegurtes und ein Herumschlingen desseiben um die einzelnen,
stiftförmig vorragenden Teile des Anschlußstückes wird mit Sicherheit erreicht,
daß dieses Anschlußstück rutschfest und abhebefest am Sicherheitshaltegurt arretiert
ist. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Rahmen mit einer
Use oder dergleichen zum Befestigen des Haltegurtteiles versehen; die öse oder dergleichen
kann als Längsschlitz oder dergleichen im Stegabschnitt des Rahmens ausgebil det
sein. Während in diesem Fall der Haltegurtteil senkrecht zur Längsrichtung des Sicherheitshaltegurtes
angeschlossen wird, ist es natürlich auch möglich, den Haltegurtteil so anzubringen,
daß seine Längsrichtung mit der Längsrichtung des Sicherheitshaltegurtes übereinstimmt.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Haltegurtteil
an beiden Enden mit Anschlußstücken
versehen; bei einem an drei
Punkten befestigen Sicherheitshaltegurt kann dann der Haltegurtteil zur Verkleinerung
des Offnungswinkels von Ober- und Untergurt eingefügt sein. Diese Verkürzung des
öffnungswinkels ist dann von besonderer Bedeutung, wenn z.B. bei Anwendung eines
Kinderschalensitzes der Obergurt eine solche Schräge hat, daß er in etwa auf Kopfhöhe
des Kindes vorbeilaufen würde.
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Durch die Verkleinerung des öffnungswinkels durch ein annähernd vertikal
eingesetztes Verkürzungsstück zwischen Ober- und Untergurt wird aber erreicht, daß
bei Beibehaltung der Sicherheit einer Dreipunktlagerung der Kinderschalensitz mit
dem darin sitzenden Kind so eingespannt gehalten wird, daß das Kind nicht besonders
stark belästigt wird.
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Eine andere Anwendungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Haltegurtteiles
liegt darin, ihn als Verlängerung des Untergurtes, z.B. zum Halten eines Fang körpers
an dem Kinderschalensitz einzufügen.
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Der Haltegurtteil kann auch in der Nähe der Übergangsstelle von der
Bodenfläche zur Rückfläche des Kinderschalensitzes seitlich austreten; vorzugsweise
ist der Haltegurtteil dann in einem Kanai oder dergleichen in der Nähe der Ubergangsstelle
von der Bodenfläche zur Rückfläche des Kinderschalensitzes geführt und/oder gehalten;
der Kanal oder dergleichen ist zweckmäßigerweise durch ein im aus Hartschaumstoff
bestehenden Kinderschalensitz gehaltenen Rohr oder dergleichen gebildet. Nach einer
anderen Ausführungsform der Erfindung ist der Haltegurt in einem sich schräg zur
Stirnseite des Kinderschalensitzes öffnenden Schlitz oder dergleichen (an der Bodenfläche
des Kinderschalensitzes) gehalten; der Schlitz oder dergleichen kann im Grundriß
bogenförmig ausgebildet sein.
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Der weiter oben erwähnte Fangkörper weist zweckmäßigerweise
an
seiner Unterseite einen im Grundriß bogenförmigen, sich zur Stirnseite des Kinderschalensitzes
öffnenden Schlitz oder dergleichen zur Aufnahme des Untergurtes oder des Haltegurtteiles
auf.
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Die Schenkel des U-förmigen Rahmens können am äußeren Rand ihrer Innenkante
Vorsprünge oder dergleichen aufweisen. Hierdurch soll ein seitliches Herausrutschen
des Sicherheitshaltegurtes verhindert werden.
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Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung
und deren Anwendungsmöglichkeiten teilweise schematisch dargestellt; es zeigt: Fig.
1 eine Anwendungsmöglichkeit der Erfindung, Fig. 2 ein Detail des Erfindungsgegenstandes
in Draufsicht, Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie 3-3 in Fig. 2 mit angedeutetem Sicherheitshaltegurt,
Fig. 4 ein weiteres Anwendungsbeispiel der Erfindung, Fig. 5 ein Detail von Fig.
4 nach Linie 5-5 in Fig. 4, Fig. 6 eine abgewandelte Ausführungsform eines Details
der Erfindung, Fig. 7 ein weiteres Anwendungsbeispiel ftlr den Erfindungsgegenstand
und Fig. 8 ein weiteres Beispiel für die Anwendung des Erfindungsgegenstandes.
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In Fig. 1 ist der untere Abschnitt eines Kinderschalensitzes 1 gezeigt,
welcher aus einem Sitzabschnitt 2, einem Rückenabschnitt 3 und klappenförmigen Seitenabschnitten
4 und 5 besteht. Derartige Kinderschalensitze werden z.B. aus Hartschaumstoff hergestellt
und auf dem Rücksitz eines Personenkraftwagens montiert.
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In der nähe der Übergangsstelle von der Bodenfläche 6 zur Rückfläche
7 des Kinderschalensitzes ist ein wandungsparalleler Kanal 8 vorgesehen, der sich
somit quer zum Kinderschalensitz erstreckt. Dieser Kanal kann eckig oder auch rund
ausgebildet sein; seine Wandungen bestehen gewöhnlich aus einem Rohreinsatz, der
bereits bei der Herstellung des Schalensitzes Verwendung findet.
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Bei Benutzung des Schalensitzes wird dieser zunächst auf die Sitzfläche
des Rücksitzes aufgesetzt, wobei der Winkel zwischen Bodenfläche 6 und Rückfläche
7 so gewählt ist, daß eine möglichst gute Anlage erzielt wird. An sich wäre es nicht
notwendig, den Kinderschalensitz irgendwie mit dem Rücksitz zu verbinden; dies ist
jedoch deshalb zweckmäßig, weil dadurch nach dem Hereinsetzen des Kindes in den
Schalensitz die Bedienungsperson den Schalensitz mit dem Kind besser vergurten kann.
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Zur Ilalterung des Kinderschalensitzes vor dem Vergurten werden die
seitlich herausragenden Endabschnitte eines Haltegurtteiles 10, welche mit weiter
unten zu beschreibenden Anschlußstücken 11 und 12 versehen sind, die, wie weiter
unten näher beschrieben, am Untergurt des Rücksitzes angebracht werden. Danach wird
das Kind auf den Schalensitz gesetzt und in an sich bekannter Weise vergurtet.
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Die in -Fig. 1 angedeuteten Anschlußstücke 11 und 12 sind in Fig.
2 und Fig. 3 größer dargestellt. Das Anschlußstück
11 besteht aus
einem U-förmigen Rahmen 13, dessen Stegabschnitt 14 mit einem Längsschlitz 15 versehen
ist. Zwischen den Schenkeln 16 und 17 sind bei der dargestellten Ausführungsform
zwei Zinken 18 und 19, jeweils mit rechteckigem Querschnitt,vorgesehen. An ihren
Spitzen weisen die Schenkel 16 und 17 nach innen weisende Vorsprünge 20 und 21 auf,
um, wie weiter unten näher beschrieben, ein mögliches Herausrutschen des Sicherheitshaltegurtes
22 zu verhindern.
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Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, wird der Sicherheitshaltegurt 2 in
Falten oder Schlingen gelegt, worauf das Anschlußstück 11 bzw. 12 aufgeschoben wird.
Schon bei einem geringfügigen Zug legen sich die Schlingen an den Zinken 18, 19
bzw. auch an den Schenkeln 16 und 17 so an, daß ein Verrutschen des Anschlußstückes
weder in Längsrichtung des Sicherheitshaltegurtes noch quer dazu möglich ist.
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Eine andere Möglichkeit einen Haltegurtteil an der Bo-Bodenfläche
eines Kinderschalensitzes 1 anzubringen, ist in Fig. 4 und 5 dargestellt. In den
Bodenabschnitt des Kinderschalensitzes ist eine keilförmige Nut 23 bogenförmig eingeschnitten;
die Fläche 24 bildet dabei die Auflagefläche für den Haltegurtteil, der in diesem
Fall nicht näher dargestellt ist.
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Nach Fig. 6 ist eine Verlängerung des Sicherheitshaltegurtes 22 in
Längsrichtung desselben vorgenommen worden, und zwar mittels eines Anschlußstückes
25, bei dem wiederum zwei Zinken 26 und 27 vorgesehen sind; es liegt auf der Hand,
daß auch mehr Zinken angeordnet werden können und daß man auch in bestimmten Fällen
mit einem einzigen Zinken auskommen kann, nämlich dann, wenn die Abstände 28, 29
so.gering wie möglich gewählt werden. Das ebenfalls als U-förmiger Rahmen ausgebildete
Anschlußstück 25 weist einen zinkenparallelen Längsschlitz 50 auf;
das
Ende des Haltegurtteiles 10 wird durch den Schlitz geschlungen und wieder mit dem
Haltegurtteil sicher verbunden.
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Bei einer bestimmten Art von Kinderschalensitzen werden sogenannte
Fangkörper, z.B, mit einer ebenen Oberfläche verwendet, die als selbständige Teile
aus Hartschaumstoff hergestellt werden. Ein derartiger Fangkörper 31 ist in Schrägansicht
in Fig. 7 dargestellt; seine Oberfläche 32 verläuft in Wirkstellung annähernd eben
und kann als Spiel fläche für das Kind benutzt werden. Die Unterseite des Fangkörpers
31 ist teilweise ausgespart und gibt, ähnlich wie im Fall von Fig. 4, einen keilförmigen
Schlitz 33 frei, der zur Aufnahme des Untergurtes eines Sicherheitshaltegurtes dient,
oder, falls die Länge des letzteren nicht ausreicht, zur Halterung eines Haltegurtteiles
10. Wie dargestellt, liegt der Haltegurtteil 10 auf dem unteren Abschnitt 34 des
keilförmiger. Einschnittes 33 auf.
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In Fig. 8 ist schließlich die Möglichkeit dargestellt, einen-Kinderschalensitz
40 auf einem Rücksitz 41 eines Personenkraftwagens auch dann mit möglichst geringen
zusätzlichem Aufwand zu verwenden, wenn ein Sicherheitshaltegurt 42 mit einer Dreipunktlagerung
Verwendung findet.
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Während der Untergurt 43 in diesem Fall ohne besondere Schwierigkeiten
zur Arretierung des Kinderschalensitzes 40 Verwendung finden kann, würde der Obergurt
44 bei einer üblichen Anwendung ungefähr auf der Höhe des Gesichtes 45 des Kindes
verlaufen; um daher auch für diesen Fall den Kinderschalensitz verwendbar zu machen,
ist seitlich vom Schalensitz ein Haltegurtteil 46 eingefügt, dessen oberes Anschlußstück
47 am Obergurt 44 angreift und dessen unteres Anschlußstück 48 (seitlich vom Kinderschalensitz
40) am Untergurt 43 arretiert ist. Da somit der Üffnungswinkel 49 zwischen Obergurt
und Untergurt
wesentlich verkleinert worden ist, kann auch nur
unterhalb des Haltegurtteiles 46 der Kinderschalensitz 40 bei einem dreipunktgelagerten
Sicherheitshaltegurt benutzt werden.
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