DE2853331C2 - Aus der Schmelze geformter polykristalliner keramischer Körper, der Phosphoroxid enthält - Google Patents
Aus der Schmelze geformter polykristalliner keramischer Körper, der Phosphoroxid enthältInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen aus der Schmelze geformten polykristallinen keramischen Körper, der
Phosphoroxid enthält
In der US-PS 39 98 668 sind kristalline keramische
Werkstoffe, die AI2O3 und P7O5 enthalten, beschrieben,
die als Dotierungsmittelwerte für die Dampfphasendotierung von Halbleitern, insbesondere P-Ieitendes
Silizium in Form von dünnen Platten, Scheiben oder
Tabletten geeignet sind. Der Einsatz dieser Werkstoffe in der Praxis ist jedoch wegen ihrer relativ hohen
linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten begrenzt Wenn die thermische Behandlung solcher Dotierungsmittelwerte in Plattenform nicht mit größter Sorgfalt
vorgenommen wird, was zeitaufwendig ist, so brechen sie infolge Beanspruchung durch die thermische
Behandlung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen polykristallinen Werkstoff zu schaffen, der Phophoroxid
enthält und einen niedrigeren linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten hat als die bekannten glaskeramischen Werkstoffe, so daß er für geformte Körper, die
mit heißen Flüssigkeiten oder Gasen in Kontakt kommen, für elektrische Isolatoren und dergleichen,
insbesondere aber als Phosphor-Dotierungsmittel für
Halbleiter mit Vorteil verwendet werden kann.
Die Aufgabe wird gelöst durch einen aus der Schmelze geformten polykristallinen keramischen Körper, der Phosphoroxid enthält und dadurch gekennzeichnet ist, daß er im wesentlichen besteht aus P2O5 in
einer Menge von 45 bis 75 Mol-% sowie den
nachstehend aufgeführten Oxiden in den in Moi-% angegebenen Mengen; Al2O311 bis 28, Ta2O5 64 bis 13,
SiO2 O bis 20 und La2O3 O bis 7, wobei P2O5 + AI2O3 +
Ta2O5 mindestens 75 Mol-% der Gesamtzusammensetzung ausmachen und das Molverhältnis von P2O5ZAI2O3
mindestens 2 ist, und er einen durchschnittlichen linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten von unter
32 χ 10-7Z0C im Bereich von 0-30O0C und von unter
42 χ IQ-7Z0C im Bereich von O -70O0C aufweist
Durch die Erfindung ist ein aus der Schmelze gebildeter polykristalliner keramischer Körper geschaffen, der als einzige wesentliche Bestandteile P2O5, Ta2O5
und Al2O3 wahlweise kleine Mengen von SiO2 und La2O3
enthält, wie der nachstehenden Tabelle I zu entnehmen ist
Mol-%
AIjO3
Ta2Os
La2O3
45-75
11-28
6,5-13
0-20
O- 7
wobei P2O5 + Al2O3 + Ta2O5 mindestens 75 Mol-% der
Zusammensetzung ausmacht und das Molverhältnis von P2Os zu Al2O3 mindestens 2 ist Gewöhnlich liegt P2O5 in
einer Menge nicht über 73 Mol-% vor und die Summe von SiO2 + La2O3 ist mindestens 2 Mol-%.
Wenn nicht genug Ta2O5 vorliegt entsteht nur ein
Glas und dieses Glas weist nicht nur eine hohe Wärmeausdehnung auf, sondern hat auch die Temperatur-Viskositäts-Eigenschaften eines Glases. Der aus der
Schmelze geformte polykristalline Körper nach der Erfindung bleibt dagegen auch bei erhöhten Temperaturen starr.
Bevorzugt werden polykristalline keramische Körper nachstehender Zusammensetzung:
Mol-%
AI1O3
Ta2O5
La2O3
57-75
12-20
7,5-13
0-13
O- 6
wobei P2O5 + Al2O3 + Ta2O5 mindestens 86 Mol-% und
SiO2 + La2O3 mindestens 2 Mol-% der Gesamtzusammensetzung ausmachen. Sowohl SiO2 als auch La2O3
tragen dazu bei, die Temperatur herabzusetzen, die zum Schmelzen der Zusammensetzung erforderlich ist. Der
Mol-%-Anteil P2O5 liegt in den Zusammensetzungen
gemäß Tabelle Il gewöhnlich nicht über 73.
Zur Herstellung der polykristallinen keramischen Körper nach der Erfindung werden geeignete Zusammensetzungen mit geeigneten Ausgangsmaterialien
unter Bildung einer homogenen Schmelze geschmolzen,
die als wesentliche Bestandteile P2O5, Ta2Os und Al2O3
und wahlweise kleine Mengen SiO2 und La2O3, wie in
vorstehender Tabelle angegeben, enthält
Das Schmelzen wird gewöhnlich bei einer Temperatur im Bereich von 1590-1705qC bewirkt, aber in
manchen Fällen reichen niedrigere Temperaturen aus, während in anderen höhere Temperaturen erforderlich
sind; wesentlich ist, daß eine vollständig erschmolzene homogene Schmelze erhalten wird. Das Schmelzen
kann in einem elektrischen oder gasbeheizten Ofen, z. B.
in Siliziumdioxid oder Platin, vorgenommen werden. Man kann die Schmelze in ihren Schmelzbehältern
abkühlen lassen oder nachdem man sie in geeignete Formen gegossen hat Während des Abkühlens
verfestigt sich die Schmelze und kristallisiert teilweise aus.
Die Produkte dieses Verfahrens sind aus der Schmelze gebildete polykristalline keramische Körper.
Diese haben einen durchschnittlichen linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten von unter 32 χ 10~7(°C)-i
über den Bereich von 0—300°C und unter 42 χ 10 - 7C C)-! über den Bereich vor. O - 7C0° C.
Mit »aus der Schmelze gebildetem« polykristallinem
keramischem Werkstoff oder Körper ist gemeint daß sie durch Kristallisation beim Abkühlen der Schmelze
gebildet werden. Mit »polykristallinem« keramischem Körper ist gemeint daß das Produkt eine Unzahl von
kleinen Kristallen aufweist Diese Kristalle sind willkürlich orientiert und folglich ist der Ausdehnungskoeffizient des Produkts im wesentlichen in allen so
Richtungen gleich.
Die Produkte nac!i der Erfindung müssen nicht vollständig kristallin sein und sind tatsächlich gewöhnlich nur teilweise kristallin; es wird angenommen, daß
sie mindestens zu 20 Volum-% kristailin sind. 35
Die polykristallinen keramischen Wt/kstoffe nach der Erfindung können in Konstruktionsprofile, wie
Wandfliesen usw. gegossen sein oder es können solche Profile maschinell aus ihnen geformt werden. Weitere
strukturelle Einsatzzwecke sind z. B. gegossene Zentrifugalpumpengehäuse und -flügel, Rohre für heiße oder
scheuernde Schlämme. Andere Einsatzzwecke schließen z. B. elektrische Isolatoren ein. Wenn strukturelle
Keramik-Körper der Anwendungszweck ist können die Zusammensetzungen Mengen anderer Oxide enthalten,
durch die der Wärmeausdehnungskoeffizient nicht über die vorstehend angegebenen Bereiche hinaus verschoben wird und die die Bildung von Kristallen nicht
verhindern, so daß nach dem Abkühlen ein Glas statt eines polykristallinen Produkts entstehen würde.
Der wichtigste Einsatzzweck der erfindungsgemäßen Körper, den man heute kennt ist jedoch der als
Phosphor-Dotierungsmittel für Halbleiter in der Art der Verwendung der Aluminium-Meta-Phosphat-Dotierungsmittel, wie in der eingangs erwähnten US-PS
39 98 668 beschrieben ist. Für die Verwendung als Phosphor'Dotierungsquelle für Halbleiter ist es nicht
nur wesentlich, daß Oxide, die die Bildung von polykristallinen keramischen Körpern mit den angegebenen Wärmeausdehnungseigenschaften beeinflussen,
begrenzt werden, sondern auch, daß Materialien mit hohem Dampfdruck ausgeschlossen werden oder unter
einem absoluten Minimum gehalten werden. Solche Materialien sind z. B. alle Alkalimetalloxide, sowie
Oxide von Blei. Kupfer, Zinn, Bor und Antimon. Es können derartige Oxid-Verunreinigungen in der
Dampfphase zu unerwünschten Leitfähigkeitseigenschaften der resultierenden Halbleiter beitragen.
In einem spezifischen Beispiel nach der Erfindung wurde ein aus der Schmelze geformter polykristalliner
keramischer Körper nachstehender Zusammensetzung hergestellt
Mol-%
AI2O3
La2O3
67,2
15,3
4,9
9,6
3,0
Dabei wurde wie folgt vorgegangen:
Folgende Ansatzkomponenten wurden geschmolzen:
Gew.-Teiie
Quarz1)
405,000')
10 267,50O2)
10 420,OOO3)
6282.5004)
1462,50O5)
') SiO2 99,98%, AI2O3 0,006%, Fe2O3 0,0004%, Na2O 0,0014%,
K3O 0,0005%, Li2O 0,0006%.
2) AI2O3 22,6%, P2O5 75,2%, SiO2 0,32%. Fe2O3 0,0054%.
3) P2O5 61,8%, Fe2O3 0,0007%, Rest auf 100% Wasser.
4) Ta2O5 99,9%, Fe3O3 0,0002%, SiO2 0,0225%; WO3 0,0032%.
') La2O3 99,9%, Fe2O3 0,0005% (Prozente bedeuten Gew.-%).
Die Ansatzkomponenten wurden gemischt und der Ansatz in einem Platingefäß in einem elektrischen Ofen
in Luft erhitzt Dabei wurde die Temperatur graduell innerhalb von 2 Stunden von 1095 auf 1650° C erhöht
und 4 Stunden bei 1650° C gehalten. Dann wurde die Schmelze in einen anderen Ofen eingestellt, worin sie 4
Stunden bei 675° C gehalten wurde. Während dieser Zeit kristallisierte die Schmelze beim Abkühlen zu einer
partiell kristallinen, aus der Schmelze geformten Keramik. Ihr durchschnittlicher Wärmeausdehnungskoeffizient war 12 χ 10-'(0C)-' im Bereich von 0-300°C
und 19,7 χ 10-7(eC)-'im Bereich vonO-700° C.
Aus dem so geformten polykristallinen Keramikblock wurden Plättchen geschnitten. Sie waren etwa 5,08 cm
im Durchmesser und 1,524 mm dick, diese Plättchen wurden zum Dotieren von Siliziumplättchen, in der Art
wie in der US-PS 39 98 668 beschrieben, verwendet Verschiedene Plättchen wurden bei 1050° C und HOO0C
unterschiedlich lang gealtert und dann zum Dotieren von Siliziumplättchen verwendet indem sie vertikal in
das Hartfeuerporzellangestell in einem Ofen im Abstand von etwa 0,254 cm von der Oberfläche der
Siliziumplättchen entfernt gestellt wurdea Während des Dotierens wurde ein Stickstoffgasstrom langsam
durch den Ofen geleitet
In der Tabelle III sind weitere Beispiele von aus der Schmelze geformten polykristallinen keramischen Körpern nach der Erfindung gebracht, die die Eigenschaften, wie vorstehend diskutiert, aufweisen. In der Tabelle
III steht λ für Wärmeausdehnungskoeffizient, wie
vorstehend diskutiert.
| 5 | I | 3 | I | 14 | 4 | 28 53 331 | 6 | 7 | 8 | 6 | 9 | IO | 11 | 12 | |
| 66.3 | 62 | 66.8 | 67.2 | 67.2 | 69.6 | 61.2 | 63.5 | 63.6 | 63.2 | ||||||
| Tabelle III | Beispie | 21.2 | 16.5 | 17.7 | 15.2 | 15.3 | 13 | 15.3 | 13 | 20.9 | 15. j | ||||
| Komponente | 2 | 2.5 | 9.5 | 0.4 | 2.4 | 0.4 | 0.3 | 10.4 | 10.4 | 2.5 | 7.4 | ||||
| 68.3 | 8 | 10 | 10.1 | 5 | 10.1 | 10.1 | 10.1 | 10.1 | 10.1 | 10 | 10.1 | ||||
| P3O5 | 18.0 | 2 | - | - | 66.3 | - | - | - | - | - | - | - | |||
| Al2O3 | 0.5 | - | 2 | 5.0 | 21.2 | 5 | 7 | 7 | 3 | 3 | 3 | 4 | |||
| SiO2 | 10.3 | 15.2 | - | 26.2 | 2.5 | 26.7 | 25.2 | 27.9 | 9.8 | 8.5 | 21.4 | 9.6 | |||
| Ta2O5 | - | 27.1 | 24.0 | 26.9 | 6.5 | 30.2 | 24.0 | 23.5 | 17.5 | 18.9 | 19.0 | 13.5 | |||
| Nb2O5 | 2.9 | 30.6 | 3.5 | ||||||||||||
| La2O3 | 21.6 | 15 | - | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | |||||
| αx ΙΟ7, (0-30O0C) | 33.4 | 25 | 61.9 | 20.1 | 62.3 | 62.8 | 62.3 | 63.2 | 62.3 | 62.8 | 63.2 | ||||
| βX ΙΟ7, (0-70O0C) | Beispiel | 64.8 | 23.5 | 27.8 | 21.1 | 17.6 | 21.1 | 15.3 | 21.1 | 17.6 | 15.3 | ||||
| Komponente | 13 | 17.7 | 2.1 | 2 | 2 | 6.6 | 6.4 | 6.6 | 6.5 | 3.9 | |||||
| 63.5 | 2.4 | 10 | 16 | 10 | 10 | 10 | 10.1 | 8 | 10 | 12.6 | |||||
| P2O5 | 13 | 10 | - | 62 | - | - | - | - | 2 | - | - | ||||
| Al2O3 | 5.9 | - | 2.5 | 23.5 | 2 | 5 | - | 5 | - | 3 | 5 | ||||
| SiO2 | 12.6 | 5 | - | 2.1 | 2.5 | 2.5 | - | - | - | _ | _ | ||||
| Ta2O5 | - | 20.11 | 20.4 | 10 | 21.3 | 19.2 | 21.0 | 24 | 26.5 | 23.5 | 16.6 | ||||
| Nb2O5 | 5 | 16.4 | 14.4 | - | 20.6 | 14.0 | 27.4 | 24.6 | 32.1 | 25.2 | 19.4 | ||||
| La2O3 | - | - | |||||||||||||
| ZrO2 | 14.5 | 36 | 26 | 2.5 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | ||||
| a x ΙΟ7, (0-30O0C) | 18.2 | 57.2 | 62.8 | 14.4 | 60.5 | 64.8 | 60.8 | 63.2 | 62.5 | 62.4 | 56.8 | ||||
| _ XlO7, (0-70O0C) | Beispiel | 15.3 | 17.6 | 23.5 | 20 | 17.7 | 17.6 | 15.3 | 20 | 14.1 | 17.6 | ||||
| Komponente | 24 | 15.5 | 4.5 | 6.5 | 4.5 | 8.4 | 8.4 | 4.5 | 11.4 | 15.5 | |||||
| 62.6 | 10.0 | 10 | 27 | 10 | 10 | 10 | 10.1 | 10 | 10.1 | 10 | |||||
| P2O5 | 19.4 | - | - | 65.2 | - | - | - | - | - | - | - | ||||
| AI2O., | 0.5 | 2 | 5 | 15.3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 2 | - | ||||
| SiO2 | 12.5 | - | 20.4 | 6.4 | 17.3 | 13.4 | 14.2 | 14.9 | 18.9 | 13.4 | 11.2 | ||||
| Ta2O5 | - | 22.6 | 40.6 | 10.1 | 24.1 | 19.2 | 17.6 | 22.9 | 23.1 | 21.2 | 19.7 | ||||
| Nb2O5 | 5 | 29.4 | - | ||||||||||||
| La2O3 | 15.2 | 37 | 3 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | |||||
| ax ΙΟ7, (0-30O0C) | 15.5 | 56.9 | 11.9 | 63.2 | 64.8 | 65.2 | 66.8 | 64.8 | 64.8 | 66.8 | |||||
| a x ΙΟ7, (0-70O0C) | Beispiel | 17.6 | 19.7 | 15.3 | 17.7 | 15.3 | 17.7 | 17.7 | 17.7 | 17.7 | |||||
| Komponente | 35 | 12.5 | 3.9 | 5.5 | 4.4 | 2.5 | 0.4 | 3 | 3.5 | ||||||
| 56.9 | 10 | 38 | 10.1 | 10 | 10.1 | 10.1 | 10 | 12.6 | 10.1 | ||||||
| P2O5 | 17.6 | - | 64.9 | 2.5 | - | - | - | - | - | - | |||||
| Al2O, | 13.5 | 3 | 15.3 | 5 | 2 | 5 | 3 | 5 | 2 | 2 | |||||
| SiO2 | 10 | - | 4.4 | . - | - | - | - | 2 | - | - | |||||
| Ta5O5 | - | 20.3 | 10.4 | 17.4 | 12.6 | 13 | 15.0 | 21.3 | 18.6 | 16.2 | |||||
| Nb2O5 | 2 | 21.1 | - | 34.6 | 19.7 | 16 | 21.2 | 13.6 | 21.7 | 19.1 | |||||
| La2O3 | - | 3 | |||||||||||||
| ZrO2 | 22.1 | 2 | |||||||||||||
| ax ΙΟ7, (0-30O0C) | 27.3 | 18.6 | |||||||||||||
| αx ΙΟ7. (0-70O0C) | 21.5 | ||||||||||||||
Tabelle III (Fortsetzung)
Komponente
Beispiel 46 47
48
49
50
51
54
56
P,OS
Al2O.,
SiO2
TaA
GeO2
La2O3
aXlO7, (0-30O0C)
aXlO7, (0-70O0C)
68.6 18.8 0.5
10.1
16.6 21.0
14.3 34.6
64.9 17.1 0.4
12.6
17.3 24.3
64.8
17.7
11.6
15.6 20.2
66.8 69.2
17.7 15.3
1.9 3.4
11.6 10.1
14.8 21.2
7.0 17.7
15.3 4.4
10.4 18.3
64.4 14.1 10.4 9.1
10.6 19.3
65.7 16.7
0.4 11.2
17.8 17.8
62.8 63.2
17.6 15.3
5.5
11 11.1
!6.3 16.9
57
58
60
61
62
M,
t>7
Al2O3
SiO2
Ta2O5
Nb2O5
La2O3
ZrO2
α x ΙΟ7, (0-3000C)
cXlO7, (0-7000C)
62.5 67
20 16.5 3.5 2.4
Il 11.1
16.9 16.2 16.0 18.7
67.2
15.3
5.4
9.1
13.1 19.3
65 16.5 3.4 11.1
19.4 19.6
64.8 17.7
5.5
12.6 19.3
65 16.5 4.4 IU
10.3 15.5
66.8 17.7 3.4 9.1
27.S 31.7
| 68 | .9 | 69.2 | 69.2 | 67 | .? |
| 17 | .1 | 15.3 | 15.3 | 15 | .3 |
| 1 | .9 | 3.4 | 4.4 | 6 | .4 |
| 9 | .1 | 9.1 | 8.1 | 9 | .1 |
| 30 | 16 | .5 | 20 | .5 | 18.9 |
| 31.3 | 25 | .2 | 25 | .8 | 22.2 |
Komponente
Beispiel 68 69
70
71
72
73
75
76
77
78
P2O5 72.2 70.7 70.4 72.5 66.8 70.7 69.2
AI2O3 15 3 15.3 17.1 13.6 17.7 15.3 15.3
SiO, 0.4 !.9 0.4 1.8 2.9 1.4 2.9
Ta2O5 9.1 9.1 9.1 9.1 9.6 9.6 9.6
Nb2O5 _______
La2O3 3 3 3 3 3 3 3
αΧίΟ7, (0-30O0C) 27.6 28.5 29.4 24.8 28.1 27.4 25.1
αΧίΟ7, :0-700°C) 29.8 36.8 32.1 33.5 31.8 32.8 30.3
| 65.2 | 69.5 | 69.2 | 72.5 |
| 15.3 | 13 | 15.3 | 13.6 |
| 6.9 | 4.9 | 5.4 | 2.9 |
| 9.6 | 9.6 | 8.1 | 8.1 |
| 3 | 3 | 2 | 3 |
| 21.5 | 21.8 | 20 | 26.1 |
| 27.9 | 28.5 | 24.8 | 31.S |
Beispiel /9 80
81
82
83
84
86
87
89
P2O5 67.2 67.2 69.2 67.2 46.7 47.7 56.3
Al2O3 15.3 15.3 15.3 15.3 20.9 21.4 21.1
SiO2 2.9 3.4 0.9 4.2 17.5 15.9 10.1
Ta2O5 9.6 9.1 9.6 9.3 10 7.7 10
ZrO2 - 5 7.2 2.5
La2O3 5 5 5 4 - - -
oXlO7, (0-30O0C) 26.8 29.9 26.6 27.1 12 16 15
a XlO7, (0-70O0C) 34.5 34.5 25.2 29.8 16 20 22
| 56.3 | 61.6 | 56.8 | 51.3 |
| 21.1 | 25.8 | 17.6 | 23.2 |
| 12.5 | 2.6 | 10.5 | 10.5 |
| 10 | 10 | 15 | 10 |
| - | - | - | 5 |
| !9 | 20 | 7 | 16 |
| 25 | 25 | 14 | 19 |
| 9 | lleispie! | '»I | - | 28 | 53 33 | 1 | 95 | 10 | 96 | 97 | 98 | 99 |
'ti
1 |
|
| W | 5 1.9 | 17 | 56 | 51.9 | 51.9 | 51.9 | 63.2 | |||||||
| Tabelle III (|:orlset/ungl | 63.2 | 17.6 | 21 | 23.4 | 17.6 | 17.6 | 17.6 | 264 | I | |||||
| komponente | 15.3 | 15.5 | 5.6 | 10.5 | 15.5 | 10.5 | - | i | ||||||
| 3.9 | 10 | 02 | 94 | 10 | 10 | 100 | IO | 10.3 | 1 | |||||
| Ρ,Ο« | 12.6 | Γ | 51.9 | 51.9 | 51.9 | 5 | 5 | 3 | 5 | 1 | ||||
| AI3O, | - | 17.6 | 17.6 | 17.6 | - | - | 2 | 5 | 1 | |||||
| Si«., | 2 | 18 | 18 | 16.5 | - | 4.9 | I | |||||||
| Ta,O; | 7.5 | 10 | 9 | - | - | - | - | I | ||||||
| ZrO, | 3 | 5 | 2.5 | 5 | 17 | Il | 14 | 26 | 18.1 | |||||
| La-O1 | - | - | 23 | 16 | 17 | 23 | 24.1 | |||||||
| MgO | 26.1 | - | - | |||||||||||
| CaO | - | - | ||||||||||||
| <;x in". (O-.mirc) | 17 | 17 | 11 | |||||||||||
| ei- H)". (0-70O0C) | 24 | Ί ~> <_ L. |
19 | |||||||||||
Die nachstehende Tabelle IV zeigt aus der Schmelze geformte Zusammensetzungen, in MoI-0Zb. Es handelt
sich dabei um Gläster, nicht um polykristalline Körper. Sie liegen außerhalb der Erfindung.
| Oxid | (0-300°C) | Λ | I) | C |
| P.O, | (0-7000C) | 69,7 | 66,3 | 62,3 |
| A I,O, | 23,3 | 21.2 | 21.1 | |
| SiO, | 2,5 | 6.5 | ||
| Tr-O, | 5 | 5 | 5 | |
| Nd,C); | - | 5 | 5 | |
| La,b, | 2 | - | ||
| ox 10". | 47,0 | 48.2 | 47.3 | |
| ο X 10". | 49,5 | 51,5 | 50.3 | |
Es ist zu bemerken, daß in allen Fällen der Ta2Os-Gehalt unter dem der erfindungsgemäßen
Zusammensetzungen liegt. Die Zusammensetzung B ist direkt mit den Beispielen 3 und 5 vergleichbar. Alle drei
Zusammensetzungen haben den gleichen Gesamt-Mol· %-Gehalt von Ta2O5 + Nb2Os, aber in beiden
Beispielen nach der Erfindung ist der TajOs-Gehalt
höher als in Beispiel B. Ein ähnlicher Vergleich kann zwischen der Zusammensetzung C und den Beispielen
21 und 19 vorgenommen werden.
Die Zusammensetzungen der aus der Schmelze geformten polykristallinen Körper (und die daraus
hergestellten Dotierungsmittelwerte) nach der Erfindung bestehen im wesentlichen aus den Oxiden, die in
den Tabellen I und II offenbart sind. Mit »bestehen im w esentlichen aus« diesen Verbindungen ist gemeint, daß
die aufgeführten Komponenten in den angegebenen Mol-% vorliegen, aber auch andere anorganische Oxide
anwesend sein können in Mengen, die (1) den polykristallinen Charakter des aus der Schmelze
geformten festen Körpers nicht zerstören und (2) die Gesamt-Ausdehnungskoeffizienten nicht über die offenbarten
Grenzen anheben. Eine Anzahl der in Tabelle III gebrachten Beispiele zeigt verschiedene Oxide, die den
vorstehenden Kriterien entsprechen.
Claims (3)
1. Aus der Schmelze geformter polykristalliner keramischer Körper, der Phosphoroxid enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß er im wesentlichen besteht aus P2O5 in einer Menge von 45
bis 75 Mol-% sowie den nachstehend aufgeführten Oxiden in den in Mol-% angegebenen Mengen:
AI2O3 11 bis 28, Ta2O5 6,5 bis 13, SiO2 O bis 20 und
La2O3 O bis 7, wobei P2O5 + Al2O3 + Ta2O5
mindestens 75 Mol-% der Gesamtzusammensetzung ausmachen und das Molverhältnis von P2O5ZAl2O3
mindestens 2 ist, und er einen durchschnittlichen linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten « von
unter 32 χ 10-7CC)-1 im Bereich von 0-3000C und
von unter 42x 10-7(°C)-' im Bereich von 0-7000C
aufweist
2. Polykristalliner keramischer Körper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Summe von SiO2 und La2O3 mindestens 2 Mol-%
beträgt
3. Polykristalliner keramischer Körper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er im
wesentlichen besteht aus in Mol-%: P2O5 57 bis 75,
AI2O3 12 bis 20, Ta2O5 7,5 bis 13, SiO2 O bis 13 und
La2O3 O bis 6, wobei P2O5 + AI2O3 + Ta2O5
mindestens 86 Mol-% und SiO2 + La2O3 mindestens
2 Mol-% der Zusammensetzung ausmachen und das Molverhältnis von P2OsZAI2O3 mindestens 2 ist
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