DE2853610C2 - Schaltungsanordnung zum Unterdrücken von durch Leuchtdichtesignalkomponenten verursachten Störungen im Farbartsignal - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Unterdrücken von durch Leuchtdichtesignalkomponenten verursachten Störungen im FarbartsignalInfo
- Publication number
- DE2853610C2 DE2853610C2 DE2853610A DE2853610A DE2853610C2 DE 2853610 C2 DE2853610 C2 DE 2853610C2 DE 2853610 A DE2853610 A DE 2853610A DE 2853610 A DE2853610 A DE 2853610A DE 2853610 C2 DE2853610 C2 DE 2853610C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- chrominance
- circuit
- synchronous detector
- video signals
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 claims description 41
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 24
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims description 17
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 claims description 13
- 230000002596 correlated effect Effects 0.000 claims description 8
- 230000035699 permeability Effects 0.000 claims 1
- 230000001629 suppression Effects 0.000 claims 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 5
- 230000008054 signal transmission Effects 0.000 description 5
- 230000005923 long-lasting effect Effects 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 230000000670 limiting effect Effects 0.000 description 2
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 2
- 230000002829 reductive effect Effects 0.000 description 2
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 2
- 101150087426 Gnal gene Proteins 0.000 description 1
- 240000004808 Saccharomyces cerevisiae Species 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 1
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 1
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000003292 diminished effect Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
- 230000002045 lasting effect Effects 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 239000013641 positive control Substances 0.000 description 1
- 238000009877 rendering Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 description 1
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N9/00—Details of colour television systems
- H04N9/77—Circuits for processing the brightness signal and the chrominance signal relative to each other, e.g. adjusting the phase of the brightness signal relative to the colour signal, correcting differential gain or differential phase
- H04N9/78—Circuits for processing the brightness signal and the chrominance signal relative to each other, e.g. adjusting the phase of the brightness signal relative to the colour signal, correcting differential gain or differential phase for separating the brightness signal or the chrominance signal from the colour television signal, e.g. using comb filter
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Processing Of Color Television Signals (AREA)
Description
ίο Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung, wie
sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 vorausgesetzt ist
Ein aus einem Videosignal gewonnenes Farbbild ist hauptsächlich durch die Leuchtdichte- und die Farbartkomponenten des Videosignals definiert Ein System zur
Verarbeitung von Farbfernsehsignal wie etwa ein Farbfernsehempfänger enthält gewöhnlich einen Farbartkanal zum Verarbeiten nur der Farbartsignalkomponente ohne Leuchtdichtesignalkomponente und einen
Leuchtdichtekanal zum Verarbeiten nur der Leucht
dichtesignalkomponente ohne Farbartkomponente. Der
Farbartkanal hat üblicherweise an seinem Eingang ein Bandfilter, welches so abgestimmt ist, daß es selektiv die
Farbartsignale in diesen Kanal koppelt und so den größten Teil der Leuchtdichtesignale daran hindert,
störend auf die im Farbartkanal verarbeiteten Farbartsignale einzuwirken.
Es kann jedoch vorkommen, daß hochfrequente Leuchtdichtesignale ungewollt in den Farbartkanal
gekoppelt und dort verarbeitet werden, wenn diese
Signale innerhalb des Durchlaßbereichs für die Farbartsignale liegen. Diese Leuchtdichtesignale stellen eine
falsche Farbartinformation dar, die zur Verfälschung der demodulierten Farbsignale führt Eine Folge dieser
falschen Information ist eine sichtbare Farbstörung im
wiedergegebenen Bild, eine sogenannte »Übersprechstörung« in den Farbkanal.
Diese Übersprechstörung ist eine unangenehme Erscheinung, welche die Bereiche feiner Leuchtdichtedetails eines Bildes durch Muster trübt die farbig
funkeln. Solche Obersprechstörungen sind besonders dort zu bemerken, wo scharfe parallele, vertikal oder
diagonal verlaufende Ränder zwischen Schwarz und Weiß im Bild wiedergegeben werden (z. B. bei der
Wiedergabe von Streifen- oder Gittermustern), da hier
eine sprunghafte Änderung der Amplitude des Leuchtdichtesignals erfolgt, die hochfrequente Komponenten
innerhalb des Farbdurchlaßbereiches hat Diese hochfrequenten Leuchtdichtesignalkomponenten täuschen
eine Farbinformatioa vor, die nach der Demodulation
dazu führt daß die scharfen Ränder im Bild mit einem
feine Randdetails undeutlich, und die Qualität eines
wiedergegebenen Bildes wird verschlechtert.
Färbdurchlaßbereiches stellen im Wesen eine Information dar, die mit der Information des Farbartsignals
unkorreliert sind. Ein System zur Verbesserung der Qualität eines wiedergegebenen Farbbildes beim
Vorhandensein unkorrelierter Videosignalinformation
ist in der deutschen Patentanmeldung P 27 17 253.8-31
beschrieben. Demnach wird die Verstärkung eines Kammfilters, das zur Trennung der frequenzmäßig
verschachtelten Leuchtdichte- und Farbartsignalkomponenten eines Farbfernsehsignalgemisches verwendet
wird, abhängig von unkorrelierter Farbartinformation gesteuert, um die ansonsten sichtbaren störenden
Effekte zu unterdrücken, die durch Verunreinigung des Leuchtdichtesignals durch unkorrelierte Farbartinfor-
mation verursacht werden. Ein anderes System zur Verbesserung der Quajitftt eines wiedergegebenen
Farbbildes ist in einer mit der vorliegenden Anmeldung gleiehrangigen deutschen Patentanmeldung P 28 53 611
beschrieben. Hierbei werden störende Flecken an vertikalen Rändern, die infolge- unkorrelierter Farbartinformation
verursacht werden, reduziert oder eliminiert
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die durch schnelle Übergänge des Leuchtdichtesignals in den
Farbkanal eingekoppelten Störungen noch weiter zu unterdrücken und so die Qualität des wiedergegebenen
Farbbildes noch zu verbessern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch du; im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Lösungen des der Erfindung zugrundeliegenden Problems der Eliminierung von durch Leuchtdichtesignale
verursachten Obersprechstörungen im Farbkanal werden zwar auch in der DE-AS 24 11 296 und der
DE-OS 27 17 253 beschrieben, jedoch werden dort andere Lösungswege als bei der Erfindung beschriften,
welche sich eines Korrelationsverfahrens mi', einem
erheblich unter einer Zeilendauer liegenden Korrelationsintervall bedient Weiterbildungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispiels in
weiteren Einzelheiten erläutert
F i g. 1 zeigt in Blockform einen Teil eines Fernsehempfängers,
der eine gemäß der Erfindung ausgebildete Anordnung enthält; ·
Fig.2 zeigt das Detailschaltbild eines Teils der in
F i g. 1 dargestellten Anordnung.
Das Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit einem fernsehsignalverarbeitenden
System beschrieben, das nach der in den USA gebräuchlichen NTSC-Norm arbeitet Gemäß F i g. 1
liefert eine Videosignalquelle 10 mittels herkömmlicher, auf empfangene HF-Signale ansprechender Signalverarbeitungsschaltungen
ein Farbfernsehsignalgemisch, das als Bestandteile ein Farbartsignal und ein Leuchtdichtesignal
enthält
Die von der Quelle 10 kommenden Videosignale werden auf eine frequenzselektive Schaltung 12
gegeben und außerdem einer Leuchtdichtesignalverarbeitungseinhsit 44 zugeführt Die S; haltung 12 läßt
selektiv die innerhalb des Frequenzbereichs (3,58 ± 03 MHz) des Farbartsignals liegenden Frequenzen
der Videosignale durch, die dann über ein ausgleichendes Verzögerungsnetzwerk 15 und eine
normalerweise durchlässige gesteuerte Torschaltung 18 an eine Farbartsignal-Verarbeitungseinheit 21 in einem
Farbartkanal 25 des Empfängers übertragen werden. Die Farbartsignal-Verarbeitungseinheit 21 enthält Verstärker-
und Demodulatorstufen, um in bekannter Weise demodulierte Farbdifferenzsignale R-Y,
B — Vund G — V abzuleiten. Die Farbdifferenzsignale
werden in einer Vereinigungsschaltung 35 mit einem Leuchtdichtesignal Y vom Ausgang der Leuchtdichtesignal-Verarbeitungseinheit
44 kombiniert, um Farbsignale R, B und G abzuleiten, die dann auf die Eingänge
einer Farbbildröhre 50 gekoppelt werden.
Die vom Ausgang der frequenzselektiven Schaltung 12 kommenden Signale werden außerdem den Eingängen
einer Verzögerungsschaltung 52 (die z. B. ein LC-Netzwerk aus konzentrierten Elementen oder eine
Ladungsübertragungsschpltung sein kann) und eines Verstärker/Begrenzers 66 zugeführt. Die Verzögerungsschaltung
52 bewirkt eine Signalverzögerung um ein vorbestimmtes Zeitmaß, beim vorliegenden Beispiel
um ungefähr 140 Nanosekunden. Das verzögerte Signal von der Schaltung 52 wird in einer Begrenzerschaltung
64 verstärkt und begrenzt und anschließend dem einen Eingang eines Signalmultiplizierers in Form eines
Synchrondetektors 65 zugeführt Ein zweiter Eingang dieses Multiplizierers empfängt die verstärkten und
begrenzten unverzögerten Signale vom Ausgang des
ι ο Verstärker/Begrenzers 60.
Die Begrenzer 60 und 64 dienen zum Entfernen vcn Amplitudenänderungen aus den auf den Synchrondetektor
65 gekoppelten verzögerten und unverzögerten Signalen und bringen außerdem eine Verstärkung, um
den Dynamikbereich der dem Synchrondetektor 65 zugeführten Signale zu dehnen. Der Synchrondetektor
65 erzeugt an seinem Ausgang ein Steuersignal, welches das Vorhandensein unkorrelierter hochfrequenter
Leuchtdichtesignale innerhalb des Farbartsignal-Durchlaßbereichs während jeder Bildzeile anzeigt, indem er
die relativen Phasenlagen der verzögerten und unverzögerten Eingangssignale fühlt Das ausgangsseitige
Steuersignal des Multiplizierers bzw. Synchrondetektors ist im wesentlichen ein Maß für die Korrelation der
von der frequenzselektiven Schaltung 12 übertragenen Signale über das 140 Nanosekunden dauernde Intervall.
Das Steuersignal wird dann mittels eines Tiefpaßfilters 70 gefiltert und in einem Verstärker 75 verstärkt
Der Verstärker 75 (z. B. ein Differenzverstärker) ist
so ausgelegt daß er ein verstärktes Steuersignal positiver Polarität erzeugt, das eine Amplitudenbegrenzung
in einem Begrenzer 77 erfährt Das amplitudenbegrenzte Steuersignal wird dazu verwendet die Durchlässigkeit
der Torschaltung 18 zu steuern. Das der Torschaltung 18 angelegte Steuersignal erscheint
zeitlich koinzident mit Signalen, die von der frequenzselektiven Schaltung 12 über die Verzögerungsschaltung
15 auf den Videosignaleingang der Torschaltung 18 gekoppelt werden. Zu diesem Zweck teilt die Verzdgerungsschaltung
15 den von der frequenzselektiven Schaltung 12 kommenden Videosignalen eine ausgleichende
Verzögerung mit die genauso groß ist wie die durch die Signalverarbeitung vom Ausgang der
Schaltung 12 bis zum Ausgang des Begrenzers 77 entstehende Verzögerung. Eine Schwellensteuerschaltung
80 dient dazu, einen solchen Schwellenwert einzustellen, daß das über den Begrenzer 77 abgegebene
Steuersignal gesperrt wird, wenn das dem Begrenzer 77 vom Verstärker 75 zugeführte Steuersignal einen
so positiven Wert hat der kleiner ist als der Schwellenwert. Schaltungstechniscfre Einzelheiten der Torschaltung
18, des Begrenzers 77 und der Schwellensteuerschaltung 80 sind in der F i g. 2 dargestellt Geeignete Schaltungsanordnung
für die frequenzselektive Schaltung 12, die Verzögerungsschaltung 52, die Begrenzer 60 und 64, den
Multiplizierer also den Synchrondetektor 60 and das Tiefpaßfilter 70 sind in der bereits erwähnten Patentanmeldung
P 28 53 611 beschrieben.
Gemäß der Fig.2 wird das Ausgangssignal des Verstärkers 75 (F i g. 1) über geeignete Koppelschaltungen auf eine Klemme 1 am Eingang einer Pufferstufe gegeben, die aus normalerweise leitenden hintereinander geschalteten und als Emitterfolger angeordneten Transistoren 210 und 211 besteht. Die am Emitterausgang des Transistors 211 erscheinenden Signale werden über ein einen Widerstand 215 und einen Überbrükkungskondensator 216 enthaltendes Netzwerk auf den Basiseingang eines Verstärkertransistors 222 gekoppelt,
Gemäß der Fig.2 wird das Ausgangssignal des Verstärkers 75 (F i g. 1) über geeignete Koppelschaltungen auf eine Klemme 1 am Eingang einer Pufferstufe gegeben, die aus normalerweise leitenden hintereinander geschalteten und als Emitterfolger angeordneten Transistoren 210 und 211 besteht. Die am Emitterausgang des Transistors 211 erscheinenden Signale werden über ein einen Widerstand 215 und einen Überbrükkungskondensator 216 enthaltendes Netzwerk auf den Basiseingang eines Verstärkertransistors 222 gekoppelt,
der gemeinsam mit einem PNP-Transistor 228 den
Begrenzer 77 bildet. Vom Kollektorkreis des Transistors 228 werden amplitudenbegrenzte Signale auf den
Basiseingang eines normalerweise leitenden, als Stromquelle geschalteten Transistors 233 gekoppelt, der in der
Torschaltung 18 enthalten ist. Der Transistor 233 Hefen
Betriebsströme für ein emittergekoppeltes Transistorpaar 242 und 244, das sich ebenfalls innerhalb der
Torschaltung 18 befindet.
Die über das ausgleichende Verzögerungsnetzwerk. 15 (Fig. I) gekoppelten frequenzselektierten Signale
werden über geeignete Pufferschaltungen auf eine Klemme 2 am Basiseingang eines in der Torschaltung ItI
enthaltenen Transistors 242 gegeben. Die Ausgangssi gnale der Torschaltung 18 erscheinen am Kollektor des
Transistors 244 und somit an einer Klemme 3, von wo aus sie mittels geeigneter Koppelschaltungen der
Farbartsignal-Verarbeitungseinheit 21 (Fig. 1) mit passender Polarität zugeführt werden.
Die Schweiiensteuerschaitung 8ü enthalt ein Steiipoteniiometer 258, das zur Vorgabe des Schwellenwerts
dient und mit einer Quelle positiver Spannung (+ 10 V) und einer Stromspiegelschaltung zusammenwirkt, die
einen als Diode geschalteten Transistor 261 und einen Transistor 263 enthält. Die Einstellung des Potentiometers 258 bestimmt das Maß der Leitfähigkeit des
Transistors 263 und somit die Kollektorausgangsspannung dieses Transistors. Diese Spannung wiederum
stellt die Schwelle für die Leitfähigkeit des Transistors 211 ein.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Anordnung wird nachstehend an Hand des Blockschaltbildes der
F i g. 1 beschrieben.
Hochfrequente Leuchtdichtesignale innerhalb des Farbartsignal-Durchlaßbereichs haben typischerweise
eine relativ kurze Dauer und wiederholen sich unperiodisch oder sporadisch. Im Gegensatz dazu
haben Farbartsignale eine im wesentlichen periodische Natur und eine längere Dauer als hochfrequente
Leuchtdichtesignale innerhalb des Farbartsignal-Durchlaßbereichs. Somit sind hochfrequente Leuchtdichtesignale, die innerhalb des Farbartsignal-Durchlaßbereichs
erscheinen, als unkorreliert gegenüber den Farbartsignalen anzusehen.
Die von der Verzögerungsschaltung 52 bewirkte vorbestimmte Signalverzögerung definiert ein Intervall,
innerhalb dessen ein zu hochfrequenten Komponenten führender Amplitudenwechsel des Leuchtdichtesignals
auftreten kann. Die im vorliegenden Fall gewählte Verzögerungszeit von 140 Nanosekunden entspricht
der halben Periodendauer des Farbträgers (d.h. der Hälfte des Rezip'okwerts der Farbträgerfrequenz von
3,58 MHz) und stellt ein sehr kurzes Intervall im Vergleich zu dem etwa 63 Mikrosekunden dauernden
Zeilenabtastintervall dar. Es hat sich gezeigt, daß diese Verzögerung für den beabsichtigten Zweck, d. h. für die
Bestimmung des Vorhandenseins eines zu hochfrequenten Komponenten führenden Leuchtdichtewechsels, gut
geeignet ist. Je nach den Anforderungen eines bestimmten Systems können jedoch auch andere
Verzögerungszeiten verwendet werden (z. B. ungeradzahlige oder geradzahlige Vielfache der halben
Farbträgerperiode).
Bei der Festlegung der von der Verzögerungsschaltung 52 zu bewirkenden Signalverzögerung ist zu
berücksichtigen, mit welcher Geschwindigkeit erwartungsgemäß »hochfrequente« übergänge der Leuchtdichtesignalamplitude in dem jeweils verwendeten
System erfolgen können. Schnelle Übergänge der Leuchtdichtesigiialamplitude sind von besonderem
Interesse, da sie von hochfrequenter Energie begleitet sind. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens hochfre
quenter Energie ist umso größer, je höher die
Geschwindigkeit eines Wechsels oder Übergangs der Leuchtdichtesignalamplitude ist.
Die besagte Verzögerungszeit sollte kurz genug sein, um ein Intervall zu definieren, während dessen ein
ίο schneller Übergang zum großen Teil stattfinden kann.
Ein Leuchtdichteübergang wird nicht vollständig innerhalb des 140-ns-lntervalls stattfinden, da hierzu eine
Leuchtdichtesignal-Bandbreite von mehr als 4,2 MHz in einem NTSC-System vorhanden sein müßte. Es hat sich
is gezeigt, daß im Falle eines Systems zur Verarbeitung
von NTSC-Farbfernsehsignalen die Verzögerungszeit von 140 Nanosekunden geeignet ist, um das Vorhandensein von hochfrequenten Komponenten eines Leuchtdichtesignalübergangs innerhalb des Farbartsignal-
Durchiaübereichs festzustellen. Es sei erwähnt, daß bei
Anwendung dieses Verzögerungsmaßes das vom Ausgang des Synchrondetektors 65 abgegebene Steuersignal beim Vorhandensein eines sehr lang dauernden
Übergangs (lang z. B im Vergleich mit 140 Nanosekun-
'·> den) beträchtlich vermindert sein wird. Die Effektivität
des Systems ist hiermit jedoch nicht schlechter, da sehr
lang dauernde Übergänge praktisch keine farbig sichtbaren Übersprechstörungen verursachen kennen
und daher wenig Bedeutung haben. Das heißt, da das
ίο Maß dieser Übersprechstörung mit dem Einschwin.gverhalten hinsichtlich der Leuchtdichtesignale zusammenhängt, ist es unwahrscheinlich, daß ein lang dauernder
Leuchtdichtesignalübergang viel hochfrequente Energie mit sich bringt, die zur Verursachung von solchen
*5 Übersprechstörungen ausreichen könnte. Wenn z. B. die
verzögerten und die unverzögerten Eingangssignal« des Synchrondetektors 65 im wesentlichen ohne Farbnrtsignale sind und nur einen lang dauernden Leuchtdichtesignalübergang »enthalten«, dann kann das Ausgar gssi-
gnal vom Synchrondetektor 65 um ein Maß vermindert
sein, das zur Sperrung der Torschaltung 18 und »omit des Farbartkanals 25 ausreicht (wie es noch erläutert
werden wird). Ein wiedergegebenes Bild wird jedoch in diesem Fall nicht nachteilig beeinflußt, da Farbartsignals Ie ja fehlen. Falls die Eingangssignale des Synchrondetektors 65 sowohl korrelierte Farbartsignale als auch
einen lang dauernden Leuchtdichtesignalübergang enthalten, bleibt das Ausgangssignal des Synchrondetektors 65 infolge der korrelierten Farbartsignale auf einem
positiven Wert, der ausreicht, die Torschaltung 18 leitend (d. h. offen) zu halten. Der Farbartkanal 25
verarbeitet daher die innerhalb des Farbart-Durc.i.'aßbereichs liegenden Signale, die hier ja vorhanden sind.
Aber auch in diesem Fall wird die Bildqualität nicht
gefährdet, da die besagten lang dauernden Leuchtdichtesignalübergänge wohl kaum zu farbig sichtbaren
Übersprecheffekten führen.
Andererseits sollte die von der Verzögerungsschaltung 52 bewirkte Verzögerungszeit nicht übermäßig
lang im Vergleich zu erwartungsgemäßen »hochfrequenten« Übergängen der Leuchtdichtesignalamplitude
sein. Eine übermäßige Verzögerung ist ungeeignet, um das Vorhandensein eines oder mehrerer schneller
Übergänge festzustellen, denn bei einem längeren
Verzögerungsintervall besteht die Möglichkeit, daß ein
oder mehrere derartige Übergänge vollständig innerhalb der Grenzen dieses IntervaHs Hegen. In diesem Fail
wurden die verzögerten und unverzögerten Eingangs-
signale, die dem Synchrondetektor 65 zugeführt werden, nicht mehr exakt das Vorhandensein eines schnellen
Übergangs zu einem gegebenen Zeitpunkt anzeigen können. Außerdem würde eine solche Verzögerung zur
Folge haben, daß der Synchrondetektor 65 auf länger -,
dauernde Übergänge eines Typs anspricht, der eigentlich keine wesentlichen farbig sichtbaren Übersprechstöru/>jen
mit sich bringt. Der Synchrondetektor 65 würde dann an seinem Ausgang ein unnötiges und
ungewünschtes Steuersignal liefern. to
Das Ausgangssignal des SynchrondeteH'jrs 65 ist im
Wesen ein Maß für die Signalkorrelation über das 140-ns-lntervall. Der Synchrondetektor 65 erzeugt ein
maximales positives Ausgangssignal, wenn die verzögerten und unverzögerten Eingangssignale eine Signal- r>
korrelation widerspiegeln. Der Synchrondetektor 65 erzeugt ein negativ gerichtetes, weniger positives
Steuersignal an seinem Ausgang, wenn die Phasen des verzögerten und d?s nnvpr7ftgerten F.ingangsugnals
während eines Zeilenabtastintervalls einem unkorrelierten Zustand entsprechen. Der Betrag des Ausgangssignals
ist proportional dem Grad der Unähnlichkeit zwischen den Eingangssignalen, wobei ein weniger
positives Ausgangssignal innerhalb eines gegebenen Bereichs einem unkorrelierten Zustand entspricht, der 2>
sich einstellt durch das Vorhandensein eines schnellen Leuchtdichtesignalübergangs mit hochfrequenten, innerhalb
des Farbart-Durchlaßbereichs liegenden Signalkomponenten.
Der Synchrondetektor 65 fühlt die Phasendifferenz ι» zwis -hen den verzögerten und unverzögerten Videosignalen
über einen gegebenen Dynamikbereich von Eingangssignalpegeln. Dieser Dynamikbereich des
Synchrondetektors 65 ist festgelegt durch die Verstärker/Begrenzer 60 und 64, mit denen Amplitudenände- ü
rungen aus den dem Synchrondetektor 65 zugeführten Videosignalen entfernt werden, so daß an den
Synchrondetektor 65 Videosignale gleichmäßiger Amplitude angelegt werden. Das Maß der von den
Begrenzern 60 und 64 bewirkten Signalverstärkung ist <o
so gewählt, daß relativ schwache verzögerte und unverzögerte Videosignale, die gleich einem gegebenen
Fegei sind oder darüber liegen, bis auf «Jen ucgicn/xiwert
verstärkt werden. Verzögerte und unverzögerte Signale unterhalb des gegebenen Pegels werden nicht
begrenzt und veranlassen den Synchrondetektor 65, ein Ausgangssignal zu erzeugen, das eine Funktion nicht
allein der Phase sondern der Amplitude und Phase des Eingangssignals ist. Eine Erhöhung der von den
Begrenzern 60 und 64 bewirkten Verstärkung bringt w also eine Erhöhung des Dynamikbereichs, über den der
Synchrondetektor 65 als Phasendetektor arbeitet. Das Maß der Verstärkung und der Wert, auf den die
Begrenzung erfolgt, kann auf die speziellen Eigenarten des jeweils verwendeten Systems hinsichtlich des
geforderten Dynamikbereichs zugeschnitten werden.
Das Ausgangssignal des Synchrondetektors 65 enthält neben einer relativ niedrigfrequenten Komponente,
die für die Steuerzwecke verwendet wird, auch hochfrequente Komponenten. Die hochfrequenten
Komponenten verzerren die Steuerkomponenten und werden durch ein Tiefpaßfilter 70 gedämpft, das beim
vorliegenden Beispiel eine 3-db-Bandbreite von 0 Hz (Gleichstrom) bis 1,2 MHz hat. Das gefilterte Steuersignal
wird dann im Verstärker 75 verstärkt und durch die Schaltung 77 begrenzt.
In der Schaltungsanordnung nach Fig.2 erscheint
das vom Synchrondetektor 65 kommende Ausgangssignal, nach seiner Filterung und Verstärkung, an der
Klemme 1. Das Schwellenwert-Stellpotentiometer 258 ist auf eine gewünschte Position gebracht, um die
Leitfähigkeit des Transistors 263 und somit die Kollektorspannung dieses Transistors und die Emitterspannung
des Transistors 211 einzustellen.
Wenn der Betrag des an der Klemme 1 erscheinenden Steuersignals innerhalb eines gegebenen Bereichs liegt,
so daß der Basis-Emitter-Übergang des Transistors 211
in Durchlaßrichtung gespannt ist (beim Vorhandensein korrelierter Signale), dann wird das Steuersignal über
den Transistor 211 und die Transistoren 222 und 228 zum Transistor 233 der Torschaltung 18 übertragen. Das
Vorhandensein von Steuersignalen innerhalb dieses Bereichs wird also hier als Anzeige für das Vorhandensein
korrelierter Signale betrachtet. Das amplitudenbegrenzte Steuersignal vom Begrenzer 77 spannt den
Transistor 233 so vor, daß er Betriebsstrom für die Transistoren 242 und 244 liefert, womit Farbartsignale
(die dann vorhpnden sind) von der Klemme 2 über die Torschaltung 18 gekoppelt werden und an der
Ausgangsklemme 3 der Torschaltung erscheinen, von wo aus sie auf die Farbart-Verarbeitungsschaltungen 21
gegeben werden (d. h., die Torschaltung 18 ist durchlässig für die Signalübertragung an nachfolgende
Schaltungen).
Eine Unkorreliertheit, die beim Vorhandensein hochfrequenter Leuchtdichtesignale im Farbartsignal-Durchlaßbereich
eintritt, führt dazu, daß das Signal an der Klemme 1 weniger positiv wird. Wenn dieses Signal
innerhalb eines gegebenen weniger positiven Bereichs liegt, so daß die Basisspannung des Transistors 211
gleich oder kleiner wird wie die Emitterspannung dieses Transistors, dann wird der Transistor 211 nicht länger in
Durchlaßrichtung gespannt und wird aufhören zu leiten. Die Transistoren 222 und 228 werden dann ihrerseits
nicht-leitend, und der Transistor 233 der Torschaltung 18 erhält keine Basisvorspannung mehr. Der Transistor
233 hört also ebenfalls auf zu leiten und liefert keinen Betriebsstrom für die Transistoren 242 und 244 mehr.
Die zu dieser Zeit an der Eingangsklemme 2 der Torschaltung zugeführten Signale erscheinen daher
1111.111 Ölt UCI nU
für die Signalübertragung an die Farbartsignal-Verarbeitungsschaltungen
21 gesperrt ist.
Der Schwellenwert sollte in Übereinstimmung mit der vom jeweils speziell verwendeten System geforderten
Empfindlichkeit eingestellt werden. Die Empfindlichkeil des Systems, auf die Bedingung unkorrelierter
Signale anzusprechen, wird höher, wenn der Schwellenwert (d.h. die Emitterspannung des Transistors 211 in
F'g. 2) in positiver Richtung erhöht wird. Wenn die Emitterspannung des Transistors 211 durch entsprechende
Einstellung des Potentiometers 258 hoch ist, dann kann ein geringes Absinken der Basisspannung des
Transistors 211. wie es vom Ausgangssignai des Synchrondetektors 65 beim Vorhandensein einer relativ
wenig ausgeprägten Unkorreliertheit der Signale bewirkt wird, zur Sperrung des Transistors 211 und
somit der Torschaltung 18 führen. In diesem Fall kann
jedoch die Torschaltung 18 und der Farbartkanal 25 beim Vorhandensein korrelierter schwacher Farbartsignale
in unpassender Weise gesperrt werden. Schwache Farbartsignale, die von den Verstärker/Begrenzern 60
und 64 nicht bis auf den Begrenzerpegel verstärkt werden können, bleiben unterhalb des Dynamikbereichs
des Synchrondetektors 65. Wie weiter oben erwähnt ist das Ausgangssignal des Synchrondetektors 65 dann eine
Funktion der Amplitude solcher Eingangssignale, so daß dieses Ausgangssignal weniger positiv wird als jene
Ausgangssignale, die der Synchrondetektor 65 im Falle stärkerer korrelierter Farbartsignale erzeugt. Dieses
weniger positive Ausgangssignal des Synchrondetektors kann ausreichen, den Transistor 211 und somit die
Torschaltung 18 zj sperren und dadurch in unerwünschter Weise zu bewirken, daß ein monochromatisches Bild
(Schwarz-Weiß-ßild) wiedergegeben wird. Dieser Effekt läßt sich weitgehend verhindern, indem man das
Potentiometer 2S8 so einstellt, daß am Emitter des Transistors 211 eine niedrigere (weniger positive)
Schwellensteuerspannung entwickelt wird. Bei der Einstellung des Schwellenwerts sollte man also die
besonderen Schaltungs- und Signalparameter des jeweils verwendeten Systems berücksichtigen.
Der Begrenzer 77 stellt sicher, daß das an der Basis des Transistors 233 der Torschaltung 18 erscheinende
positive Steuersignal unter den Bedingungen einer
leitend ist) praktisch konstant bleibt. Hiermit wird verhindert, daß unter Bedingungen, die als Signalkorrelation
angesehen werden, die über die Torschaltung 18 gekoppelten Signale durch Änderungen im Ausgangspegel
des Synchrondetektors 65 moduliert werden.
Übersprechstörungen in der Farbe werden also eliminiert, wenn die Torschaltung 18 gesperrt ist, wie es
vorstehend beschrieben wurde. Hierdurch wird verhindert, daß störende hochfrequente Leuchtdichtesignale
die in der Farbartsignal-Verarbeitungseinheit enthaltenden Farbdemodulatoren erreichen. Falsche Farbinformationen,
die durch hochfrequente Leuchtdichtesignale innerhalb des Farbartsignal-Durchlaßbereichs simuliert
werden, werden also zurückgehalten, und feine Leuchtdichtedetails an Rändern in einem wiedergegebenen
Bild bleiben ungetrübt.
Die Bildqualität kann auch durch Impulsrauschen verschlechtert werden, das hochfrequente Energie
innerhalb des Farbartsignal-Durchlaßbereichs enthält. Das Impulsrauschen stellt einen Zustand unkorrelierter
Signale dar und kann bewirken, daß über das ganze Bild verstreute Farbblitze erscheinen (»Farbkonfetti«). Eine
nach der vorliegenden Erfindung ausgebildete Anordnung ist aulgrund des vorstehend beschriebenen
Arbeitsprinzips in der Lage, auch diesen Effekt zu reduzieren.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Erfindung wird die Torschaltung 18 vollständig
gesperrt und werden die auf die Farbartsignal-Verarbeitungseinheit
21 zu koppelnden Signale zurückgehalten, wenn hochfrequente Leuchtdichtesignalkomponenten
vorhanden sind, die zur Erzeugung von farbig sichtbaren Übersprechstörunqen ausreichen. In manchen Fällen
kann es jedoch zweckmäßig sein, wenn die Torschaltung 21 einen kleinen Teil des unter diesen Umständen
ϊ vorhandenen Videosignals durchläßt. Ein solcher Fall wäre z. B. ein Farbbild, welches ein Muster mit durch
scharfe Leuchtdichteübergänge gekennzeichneten Rändern über oder mit einem hellen Farbhintergrund
darstellt. Für den Betrachter wird es nicht akzeptabel
ίο sein, wenn die Hintergrundfarbe durch vollständige
Sperrung des Farbartkanals mittels der Torschaltung 18 völlig fortgenommen und dadurch ein Schwarz-Weiß-BiId
erzeugt wird. In dieser Situation kann ein annehmbarer Kompromiß darin bestehen, die Torschaltung
18 einen kleinen Teil (z.B. 25 Prozent) des vorhandenen Signals übertragen zu lassen, wenn das
Ausgangssignal des Synchrondetektors 65 eine Unkorreliertheit der Signale anzeigt. Hiermit bliebe noch
etwas Hintergrundfarbe erhalten, während farbig
?n sichtbare Ubers^rechsiorun^en reduzier! werden würden.
Ein derartiger Betrieb der Torschaltung 18 ist auch dann zweckmäßig, wenn zu erwarten ist, daß in der
Regel schwache korrelierte Farbartsignale erscheinen, die untei halb des Dynamikbereichs liegen, über den der
Synchrondetektor 65 als Phasendetektor arbeitet. Wie weiter oben erwähnt, erfahren solche Signale keine
Amplitudenbegrenzung und führen dazu, daß sich das Ausgangssignal des Synchrondetektors 65 als Funktion
ίο der Signalamplitude und -phase ändert und nicht nur als
Funktion der Phase allein. Wird in dieser Situation ein negativgehendes, weniger positives Ausgangssignal am
Synchrondetektor erzeugt, dann kann dies ausreichen, die Torschaltung 18 zu sperren, so daß ein monochromatisches
Bild wiedergegeben wird. Dieser möglicherweise störende Effekt kann für den Betrachter weniger
wahrnehmbar gemacht werden, indem man die Torschaltung 18 im besagten Fall teilweise durchlässig läßt
(z. B. zu 25 Prozent). Die Torschaltung 18 überträgt dann noch etwas vom Farbartsignal, und das wiedergegebene
Bild behält noch gewisse Farbe.
Die vorstehend beschriebene Anordnung k-win allein
oder in Verbindung mit dem Fersehempfänger nach der oben erwähnten gleichrangigen deutschen Patentanmeldung
P 28 53 611 verwendet werden. Die dort beschriebene Schaltung dient auch dazu, die Qualität
eines wiedergegebenen Farbbildes durch Reduzierung oder Eliminierung störender »Ränderflecken« zu
verbessern, die durch unkorrelierte Farbartinformation
(d. h. durch schnelle Wechsel oder Übergänge der Farbphase) erzeugt werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zum Unterdrücken von durch Leuohtdjchtesignalkomponenten verursachten Störungen im Farbartsignal mit einer Einrichtung zum Wiedergeben eines Farbbildes abhängig
von bildcharakteristischen Leuchtdichte- und Farbartkomponenten des Videosignals, wobei die
Leuchtdichtesignalkomponente schnelle Amplitudenübergänge aufweist, die hochfrequente, innerhalb des Bereichs von Farbartfrequenzen liegende
Signalkomponenten enthalten, die unkorreliert zur Information des Farbartsignals sind, ferner mit
einem Farbartkanal zum Verarbeiten der Farbartsignalkomponente und mit einer Filterschaltung,
welche die Videosignale innerhalb des Farbart-Frequenzbereiches selektiv auf den Farbartkanal
koppelt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltung (52) zum Verzögern der selektierten
Videosignale um ein Zeitintervall vorgesehen ist, welches wesentlich kürzer als ein Zeilenintervall und
kürzer als ein Intervall ist, während dessen die schnellen Amplitudenübergänge auftreten können,
und daß ein Synchrondetektor (65), dsm die
selektierten Videosignale und die verzögerten selektierten Videosignale zugeführt werden, ein
Steuersignal bildet, das ein Maß für das Auftreten der unkorrelierten schnellen Amplitudenübergänge
während des genannten Zeitintervalls ist, und daß das Steuersignal die Durchlässigkeit einer im
Farbartkana! (25) befindlichen Torschaltung (18) im Sinne einer Unterdrückung der hochfrequenten
Komponenten steuert
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögt rungsschaltung (52)
eine Signalverzögerung bringt, die gleich einem ungeradzahligen Vielfachen der halben Periodendauer der Farbartsignalkomponente ist
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Synchrondetektor
(65) einen Signalmultiplizierer aufweist, um die relativen Phasenlagen der selektierten Videosignale
und der verzögerten selektierten Videosignale festzustellen.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Begrenzerschaltung (60,64) vorgesehen ist, um die Amplitude
der auf den Synchrondetektor (25) gegebenen selektierten Videosignale und verzögerten selektierten Videosignale zu begrenzen.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Steuersignal des Synchrondetektors (65) während korrelierter Zustände der Videosignale, in
denen die hochfrequenten Leuchtdichtesignalkomponenten fehlen, einen Pegel innerhalb eines ersten
Bereichs hat und daß das Steuersignal des Synchrondetektors während unkorrelierter Zustände der Videosignale, in denen die hochfrequenten
Leuchtdichtesignalkomponenten vorhanden sind, einen Pegel innerhalb eines zweiten Bereichs hat
und daß die Torschaltung (18) die hochfrequenten Signalkomponenten dämpft, wenn der Pegel des
Steuersignals des Synchrondetektors innerhalb des zweiten Bereichs liegt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Signalweg des Steuersignals
ein Begrenzer (77) vorhanden ist, um die Amplitude
des innerhalb des ersten Pegelbereichs liegenden
Steuersignals des Synchrondetektors (65) zu begrenzen und mittels einer Schwellschaltung (80) das über
den Begrenzer (77) geführte Steuersignal zu sperren, wenn es innerhalb des zweiten Pegelbereichs liegt
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US05/859,863 US4167020A (en) | 1977-12-12 | 1977-12-12 | Suppression of luminance signal contamination of chrominance signals in a video signal processing system |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2853610A1 DE2853610A1 (de) | 1979-06-13 |
| DE2853610C2 true DE2853610C2 (de) | 1981-10-08 |
Family
ID=25331912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2853610A Expired DE2853610C2 (de) | 1977-12-12 | 1978-12-12 | Schaltungsanordnung zum Unterdrücken von durch Leuchtdichtesignalkomponenten verursachten Störungen im Farbartsignal |
Country Status (17)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4167020A (de) |
| JP (1) | JPS5493919A (de) |
| AT (1) | AT377405B (de) |
| AU (1) | AU521555B2 (de) |
| BE (1) | BE872665A (de) |
| CA (1) | CA1115412A (de) |
| DE (1) | DE2853610C2 (de) |
| ES (1) | ES475926A1 (de) |
| FI (1) | FI66104C (de) |
| FR (1) | FR2411529A1 (de) |
| GB (1) | GB2010046B (de) |
| HK (1) | HK51684A (de) |
| IT (1) | IT1192293B (de) |
| MY (1) | MY8500448A (de) |
| NL (1) | NL7812051A (de) |
| NZ (1) | NZ189145A (de) |
| SE (1) | SE438767B (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2127250B (en) * | 1982-09-20 | 1986-04-09 | British Broadcasting Corp | Colour video signal processing |
| US4706112A (en) * | 1986-01-31 | 1987-11-10 | Faroudja Laboratories, Inc. | Cross color suppression for quadrature modulated color television |
| CA1303727C (en) * | 1987-08-28 | 1992-06-16 | Institut National De La Recherche Scientifique | Apparatus and method for encoding and decoding a ntsc color video signal |
| JPH01103391A (ja) * | 1987-10-16 | 1989-04-20 | Sharp Corp | 垂直色擬似信号消去回路 |
| US5150203A (en) * | 1990-12-26 | 1992-09-22 | The Grass Valley Group, Inc. | Variable chrominance filtering for encoding television signals |
| FI92129C (fi) * | 1992-08-20 | 1994-09-26 | Salon Televisiotehdas Oy | Kytkentäjärjestely ristivärin detektoimiseen |
| US5512958A (en) * | 1994-04-29 | 1996-04-30 | Matsushita Electric Corporation Of America | System for controlling the effects of noise in television receivers |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2580148A (en) * | 1947-12-09 | 1951-12-25 | Collins Radio Co | Antinoise carrier receiving system |
| DE1437744A1 (de) * | 1965-07-15 | 1968-10-31 | Eisenmann Dr Hans | Verfahren zum Verhindern von Farbfehlern bei Farbfernsehuebertragungssystemen durch UEbersprechen des Helligkeitssignals in den Farbkanal |
| DE2263678B2 (de) * | 1971-12-27 | 1976-04-29 | Hitachi, Ltd., Tokio | Schaltung zur auftrennung des ntsc-farbfernsehsignals |
| US3778543A (en) * | 1972-09-05 | 1973-12-11 | Ellanin Investments | Predictive-retrospective method for bandwidth improvement |
| DE2411296C3 (de) * | 1974-03-09 | 1978-04-13 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Schaltungsanordnung zur Dämpfung der Amplitude von Signalanteilen im Leuchtdichtesignal, welche im Frequenzbereich eines hinzufügenden Farbträgersignals liegen |
| US4030121A (en) * | 1975-12-02 | 1977-06-14 | Faroudja Y C | Video crispener |
| US4143397A (en) * | 1976-04-19 | 1979-03-06 | Rca Corporation | Comb filter apparatus |
-
1977
- 1977-12-12 US US05/859,863 patent/US4167020A/en not_active Expired - Lifetime
-
1978
- 1978-12-05 SE SE7812514A patent/SE438767B/sv not_active IP Right Cessation
- 1978-12-05 CA CA317,439A patent/CA1115412A/en not_active Expired
- 1978-12-05 FI FI783733A patent/FI66104C/fi not_active IP Right Cessation
- 1978-12-06 IT IT30666/78A patent/IT1192293B/it active
- 1978-12-06 AU AU42239/78A patent/AU521555B2/en not_active Expired
- 1978-12-06 GB GB7847344A patent/GB2010046B/en not_active Expired
- 1978-12-08 FR FR7834631A patent/FR2411529A1/fr active Granted
- 1978-12-11 NL NL7812051A patent/NL7812051A/xx not_active Application Discontinuation
- 1978-12-11 BE BE192246A patent/BE872665A/xx not_active IP Right Cessation
- 1978-12-11 NZ NZ189145A patent/NZ189145A/xx unknown
- 1978-12-11 JP JP15360478A patent/JPS5493919A/ja active Granted
- 1978-12-12 ES ES475926A patent/ES475926A1/es not_active Expired
- 1978-12-12 AT AT0885278A patent/AT377405B/de not_active IP Right Cessation
- 1978-12-12 DE DE2853610A patent/DE2853610C2/de not_active Expired
-
1984
- 1984-06-22 HK HK516/84A patent/HK51684A/xx unknown
-
1985
- 1985-12-30 MY MY448/85A patent/MY8500448A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA885278A (de) | 1984-07-15 |
| BE872665A (fr) | 1979-03-30 |
| ES475926A1 (es) | 1979-05-01 |
| NL7812051A (nl) | 1979-06-14 |
| FI783733A7 (fi) | 1979-06-13 |
| CA1115412A (en) | 1981-12-29 |
| AU521555B2 (en) | 1982-04-08 |
| AT377405B (de) | 1985-03-25 |
| IT7830666A0 (it) | 1978-12-06 |
| SE7812514L (sv) | 1979-06-13 |
| GB2010046B (en) | 1982-06-09 |
| MY8500448A (en) | 1985-12-31 |
| US4167020A (en) | 1979-09-04 |
| FR2411529A1 (fr) | 1979-07-06 |
| JPS5493919A (en) | 1979-07-25 |
| HK51684A (en) | 1984-06-22 |
| JPS627755B2 (de) | 1987-02-19 |
| SE438767B (sv) | 1985-04-29 |
| GB2010046A (en) | 1979-06-20 |
| AU4223978A (en) | 1979-06-21 |
| NZ189145A (en) | 1982-08-17 |
| IT1192293B (it) | 1988-03-31 |
| FI66104B (fi) | 1984-04-30 |
| DE2853610A1 (de) | 1979-06-13 |
| FI66104C (fi) | 1984-08-10 |
| FR2411529B1 (de) | 1983-11-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3430933A1 (de) | Nichtlineare dynamische entkernungsschaltung fuer videosignale | |
| DE2211798A1 (de) | Störbegrenzerschaltung für Videosignale | |
| DE2854893C2 (de) | ||
| DE3034532A1 (de) | Kompensationsschaltung zum verbessern der farbaufloesung | |
| DE2822837C2 (de) | Schaltung zur dynamischen Unterdrückung kleiner Wechselsignalamplituden | |
| DE2263678A1 (de) | Videosignal-aufbereitungsvorrichtung fuer farbfernsehempfaenger | |
| DE3423114C2 (de) | Digitale Signalverarbeitungsschaltung | |
| DE3040061C2 (de) | Bildwiedergabesystem | |
| DE2547143C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Verbesserung der Detailwiedergabeschärfe von Videosignalen | |
| DE3404100C2 (de) | Rauschreduzieranordnung für ein Videosignal | |
| DE2853611C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Unterdrücken von durch Farbartkomponenten verursachten Störungen im Leuchtdichtesignal eines Farbfernsehgerätes | |
| DE2419804C3 (de) | Farbwertreglerschaltung für einen Farbfernsehempfänger | |
| DE3029342A1 (de) | Kammfilterschaltung | |
| DE2613071C3 (de) | Einrichtung zur Unterdrückung von Einschwing-Störspitzen in Fernsehsignalen | |
| DE2538545C3 (de) | Schaltungsanordnung zur automatischen Regelung der Bandbreite des Leuchtdichtekanals in Abhängigkeit von der Amplitude der Farbbildinformation | |
| DE3246055C2 (de) | Schaltungsanordnung zur automatischen Anhebung und Farbregelung für ein Videosignal | |
| DE2738189C2 (de) | Störunterdrückungsschaltung | |
| DE3223249C2 (de) | ||
| DE3214607C2 (de) | ||
| DE3141257C2 (de) | Farbsignalverarbeitungsschaltung | |
| DE3243489A1 (de) | Verfahren und anordnung zur automatischen verstaerkungsregelung in einem frequenzmodulierten uebertragungssystem | |
| DE2853610A1 (de) | Anordnung zum unterdruecken von durch leuchtdichtekomponenten verursachten unreinheiten im farbartsignal in fernsehsignalverarbeitenden einrichtungen | |
| DE3014052A1 (de) | Fm-fehlerkompensationsschaltung | |
| EP0077010A1 (de) | Schaltung zur Versteilerung der Flanken eines Videosignals, insbesondere für einen Videorecorder | |
| DE2837796A1 (de) | Verfahren und schaltungsanordnung zur beseitigung von farbtraegerschwingungen aus dem ausgangssignal des helligkeitskanals |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |