DE2853786C2 - - Google Patents
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- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C21/00—Producing acoustic time signals by electrical means
- G04C21/16—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
- G04C21/28—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times by closing a contact to put into action electro-acoustic means, e.g. awakening by music
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Description
Die Erfindung betrifft ein Weckzeiteinstellrad zum
Schließen des Alarmkreises einer Weckuhr, das gegenüber
dem Uhrwerk isoliert ist, mit einer teils leitenden,
teils nicht leitenden Oberfläche, mit einer auf seiner
einen Seite befindlichen Kontaktbahn, die über einen
Schleifkontakt fortwährend mit dem Alarmkreis elektrisch
leitend verbunden ist, und mit einem auf seiner anderen
Seite befindlichen, mit der Kontaktbahn durch dasselbe
hindurch leitend verbundenen Kontaktelement, über das
eine vom Uhrwerk angetriebene Kontaktfeder zur eingestellten
Zeit den Alarmkreis schließt.
Aus der US-PS 37 75 967 geht ein verhältnismäßig kleiner
Alarmkreis einer Uhr mit einstellbarer, zeitabhängiger
Signalübertragung hervor. Kontaktarme an einem Stundenrad
und ein Einstellungszeiger kommen wahlweise mit
leitenden Oberflächen an einer integrierten Schaltung in
Eingriff, die so angeordnet ist, daß ein Signalgenerator
bei verhältnismäßig vielen Zeitpunkten betätigt wird.
Die integrierte Schaltung könnte Energie einer Stromquelle,
z. B. einer Batterie, verbrauchen, selbst wenn
der Signalgenerator nicht in Betrieb ist. Es ist daher
erwünscht, für einen Alarmkreis kleiner Dimension zu
sorgen, der keine Energie verbraucht, so lange der
Signalgenerator nicht zu einer vorbestimmten Zeit
betätigt worden ist.
Bei einem aus der US-PS 36 11 702 bekannten Weckzeitein
stellrad zum Schließen des Alarmkreises einer Weckuhr
gemäß der eingangs erwähnten Art besteht die Nabe und
ein Teil des Einstellrades aus Metall und der äußere
Radteil und der Zahnkranz aus Plastik. Ein erstes Kontakt
element ist mit dem Stundenrad drehbar gelagert und
ein zweites Kontaktelement ist in einem zweiteiligen,
eine Metallnabe und eine elektrisch isolierende Kunst
stoffscheibe aufweisenden Einstellrad vorgesehen, wobei
die Kunststoffscheibe teilweise eine ringförmige Lippe
der Nabe bedeckt. Das Stundenrad und das Einstellrad
sind koaxial auf einem kanonenartigen Ritzelrohr derart
gelagert, daß das erste Kontaktelement am Stundenrad
über die Kunststoffscheibe gleiten kann, um gegebenenfalls
das zweite Kontaktelement in einem vorbestimmten
Zeitpunkt zu berühren. Ein derartiger Aufbau erfordert
ein verhältnismäßig dickes Kontaktrad, das gegen eine
winklige Verschiebung anfällig ist, wenn es mechanischen
Erschütterungen oder Schwingungen ausgesetzt wird.
Bei einem anderen Weckzeiteinstellrad gemäß der eingangs
erwähnten Art (US-PS 20 97 487) ist das Einstellrad aus
einem Isoliermaterial mit leitenden Oberflächenteilen
dort, wo die Kontaktanordnungen dies erfordern. Dies
gilt auch für eine aus der CH-AS 10 908/65 bekannten
derartigen Anordnung, bei der das Kontaktelement mit der
Oberfläche des Einstellrades abschließt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Weckzeit
einstellrad zum Schließen des Alarmkreises einer Weckuhr
gemäß der eingangs erwähnten Art mit einem verhältnismäßig
dünnen, leicht verstellbaren Weckzeiteinstellrad
auszurüsten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das Weckzeiteinstellrad vollständig aus Metall und die
nicht leitende Oberfläche durch anodische Oxidierung
oder Beschichtung mit Aluminiumoxid hergestellt ist.
Vorzugsweise besteht das Weckzeiteinstellrad aus Aluminium.
Vorzugsweise ist die Kontaktbahn von einem in
einer kreisförmigen Nut des Weckzeiteinstellrades angeordneten
leitenden Ring gebildet, der mit der einen
Oberfläche abschließt, wobei das mit dem leitenden Ring
verbundene Kontaktelement mit der anderen Oberfläche
abschließt. Letzteres ist vorzugsweise von einem radialen,
leitenden Streifen gebildet, der eine vorbestimmte
Breite aufweist, die proportional zur Dauer des hörbaren
Signales ist.
Das Einstellritzel für das Weckzeiteinstellrad kann in
einer Bohrung einen durch die Unterseite des Ziffern
blattes vorgespannten Zylinder aus elastischem Material
aufnehmen, der eine Drehung des Weckzeiteinstellrades
verhindert.
Das erfindungsgemäße Weckzeiteinstellrad ist verhältnismäßig
dünn und leichter verstellbar als ein aus einem
Isoliermaterial hergestelltes Weckzeiteinstellrad
gleicher Stärke.
Das erfindungsgemäße Weckzeiteinstellrad wird nunmehr
anhand der Zeichnungen erläutert. In letzteren sind:
Fig. 1 ein vereinfachtes Blockdiagramm einer
Weckuhr;
Fig. 2 eine Grundrißansicht einer Armbanduhr mit einem Alarmkreis,
wobei das Ziffernblatt und die Uhrzeiger zwecks
Darstellung des Alarmkreises entfernt sind;
Fig. 3 die Ansicht eines Querschnittes der Armbanduhr gemäß
Fig. 2 entlang der Linie II-II, wobei Ziffernblatt und
Uhrzeiger vorhanden sind;
Fig. 4 und 5 eine Ober- bzw. Unteransicht des Weckzeiteinstellrades;
und
Fig. 6 ein schematisches Diagramm, das die verschiedenen Kräfte
zeigt, die auf das Weckzeiteinstellrad einwirken, wenn
die Armbanduhr gemäß Fig. 2 einer äußeren Kraft oder
Schwingung unterworfen ist.
Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm einer Weckuhr 10 mit einem
Alarmschalter 12, der zur Betätigung eines Alarmkreises mit
einer herkömmlich aufgebauten elektronischen Treiberschaltung 14 und einem Signal
generator 16 ausgerüstet ist, um ein hörbares Alarmsignal zu einem
vorbestimmten Zeitpunkt zu erzeugen.
Der Alarmschalter 12 ist in Form eines Weckzeiteinstellrades 18
ausgebildet, dessen gesamte Oberfläche mit
einem elektrisch isolierten Material
bis auf eine fortlaufend leitende Fläche 20, die im wesentlichen
koplanar zur Oberfläche einer Seite 22 des Weckzeiteinstellrades
18 liegt, und eines verhältnismäßig schmalen, sich radial
erstreckenden leitenden Kontaktelementes 24 beschichtet ist,
das im wesentlichen koplanar zur Oberfläche der anderen Seite 26
des Weckzeiteinstellrades 18 angeordnet ist.
Eine leitende Verbindung 28 besteht zwischen der leitenden Fläche 20 auf der
Seite 22 und der leitenden Fläche 24 auf der anderen
Seite 26 des Weckzeiteinstellrades. Die leitende Fläche 20 der Seite 22
des Weckzeiteinstellrades 18 ist elektrisch über eine leitende Verbindung 30
mit einem von Hand schließbaren Schalter 34 verbunden, der wiederum
mit einer ersten Eingangsklemme 32 der elektronischen
Treiberschaltung 14 verbunden ist. Eine Ausgangsklemme 35 der
elektronischen Treiberschaltung 14 ist elektrisch mit dem
Signalgenerator 16 verbunden, der in Abhängigkeit von einem elektrischen
Eingangssignal betätigbar ist.
Die elektrische Energiequelle, wie z. B. die Batterie 36, liefert
Eingangssignale an die elektronische Treiberschaltung 14 und
ist in Reihe zwischen einer zweiten Eingangsklemme 38 der elektronischen
Treiberschaltung 14 und einem leitenden Stundenrad 40
der Armbanduhr geschaltet. Das Weckzeiteinstellrad 18 und das Stundenrad
40 sind koaxial auf einer Antriebswelle 41 gelagert, die sich von einem
Uhrwerk 46 der Armbanduhr derart erstreckt, daß
das Stundenrad 40 schräg unabhängig von dem Weckzeiteinstellrad 18
bewegbar ist. Die Nabe 43 des Weckzeiteinstellrades 18 von der Antriebswelle 41
elektrisch isoliert. Die Nabe 43 kann z. B. mit einem elektrisch
isolierenden Material beschichtet sein. Die Batterie 36 liefert
ein Eingangssignal an die elektronische Treiberschaltung 14,
wenn ein Strompfad zwischen der Batterie 36 und der ersten Eingangs
klemme 32 der elektronischen Treiberschaltung 14 über das
Weckzeiteinstellrad 18 und das Stundenrad 40 geschlossen wird.
Ein Schaltschleifkontakt 42 ist an der Oberseite 44 des Stundenrades
40 befestigt, und schleift auf der Seite 26
des Weckzeiteinstellrades 18. Das Stundenrad 40
wird durch das Uhrwerk 46 gedreht, während
Weckzeiteinstellrad 18 bewegungslos bleibt. Der Schleifkontakt 42
wird quer über die isolierten Oberflächenbereiche
der Seite 26 des Weckzeiteinstellrades 18 bewegt, bis er zu einem
vorbestimmten Zeitpunkt auf die leitende Oberfläche des
Kontaktelementes 24 an der Seite 26 des Weckzeiteinstellrades 18 bewegt
wird. Ein Strompfad zwischen der Batterie 36 und der ersten
Eingangsklemme 32 der elektronischen Treiberschaltung 14, der
die leitenden Flächen 20 und 24 einschließt, wird geschlossen
und der Signalgenerator 16 erzeugt ein hörbares Alarmsignal.
Ein Weckzeiteinstellritzel 45 wird mit dem Weckzeiteinstellrad 18 in Eingriff
gebracht und von einem elastischen Element 47 unter Erzeugung
einer Bremswirkung beaufschlagt, um jede unerwünschte Drehbewegung
des Weckzeiteinstellrades 18 bei mechanischer Erschütterung
oder Schwingung zu vermeiden. Das elastische Element 47 kann ein
zylindrisches Element aus Neopren sein, das zwischen dem Ziffernblatt
56 und einer Bohrung in dem Weckzeiteinstellritzel 45 angeordnet
sein kann, um für eine ausreichende Beaufschlagungskraft
zu sorgen und um das Weckzeiteinstellritzel 45 und das Weckzeiteinstellrad 18
im wesentlichen ohne winklige Verschiebung bei mechanischer Erschütterung
in Stellung zu halten.
Die Fig. 2 und 3 zeigen einen Grundriß bzw. die Ansicht eines
Querschnitts der Armbanduhr mit dem Alarmkreis 14, 16
und dem Alarmschalter 12. Das
Uhrwerk 46 ist in einem leitenden
Gehäuse 40 angeordnet, das wiederum in einem Uhrengehäuse
50 eingebaut ist. Das leitende Gehäuse 48 des Uhrwerks 46 ist
von dem Uhrengehäuse 50 elektrisch isoliert. Das Uhrwerk 46 ist
herkömmlich aufgebaut und dreht z. B.
das Stundenrad 40 über einen Winkel von 360°
im Laufe einer Stunde. Uhrzeiger 52, 54
sind über dem Ziffernblatt 56 angeordnet und mit entsprechenden
Naben 58 bzw. 60 des Stunden- bzw. des Weckzeiteinstellrades 40 bzw. 18 verbunden,
die durch eine Bohrung 66 in dem Ziffernblatt vorragen. Die
Uhrzeiger 52, 53 zeigen durch ihre Relativstellung zueinander und durch nicht
dargestellte Teilstriche auf dem Ziffernblatt 56 die Zeit an.
Der Zeiger 52 zeigt z. B. die Stunden an und ist mit der Nabe 58
des Stundenrades 40 verbunden, die auf der
Antriebswelle 41 für die Minutenanzeige gelagert ist. Der Zeiger
53 zeigt die Minuten an und ist mit der Antriebswelle 41 und
dem nicht dargestellten Minutenrad
in herkömmlicher Art verbunden. Das Stundenrad 40 ist aus
einem leitenden Material hergestellt und auf der Antriebswelle
41 montiert, so daß es in elektrischen Kontakt mit dem leitenden
Gehäuse 48 des Uhrwerks 46 steht. Der Schleifkontakt 42 des
Alarmschalters ist elektrisch mit dem Stundenrad 40 verbunden
und vorgespannt oder gebogen, um auf der Seite 26
des Weckzeiteinstellrades 18 geeignet zu schleifen und um mit der leitenden
Fläche 24 in der oben beschriebenen Weise in Berührung zu
gelangen. Der Schleifkontakt 42 kann ein unabhängiger, elastischer
am Stundenrad 40 gelagerter Arm sein.
Weckzeiteinstellrad 18 ist koaxial auf der Nabe 58 des Stundenrades 40
montiert, so daß ein freies Ende des Schleifkontaktes 42 reibmäßig
mit der Seite 26 des Weckzeiteinstellrades 18 in Eingriff steht.
Um die Herstellung und die Montage zu vereinfachen, ist die
Nabe 60 des Weckzeiteinstellrades 18 benachbart zur Nabe 58 des Stundenrades 40
angeordnet, jedoch sind das Weckzeiteinstellrad 18 und das Stundenrad 40
voneinander unabhängig drehbar gelagert. Das Weckzeiteinstellrad 18
ist elektrisch von dem Stundenrad 40 und dem Uhrwerk 46
isoliert, außer wenn der Schleifkontakt 42 durch das Uhrwerk 46
mit dem verhältnismäßig kleinen Kontaktelement 24 an der
Seite 26 des Weckzeiteinstellrades 18 durch Drehung in Kontakt kommt.
Zur elektrischen Isolierung des Weckzeiteinstellrades 18 vom Stundenrad 40
werden alle Oberflächenbereiche des aus Aluminium bestehenden
Weckzeiteinstellrades 18, eingeschlossen die Innenfläche der Nabe 60 des
Weckzeiteinstellrades, anodisch oxidiert oder mit einem Schutzfilm eines
Isoliermaterials, wie z. B. Aluminiumoxid, beschichtet.
Aus den Fig. 4 und 5 geht eine Ober- bzw. eine Unteransicht des
Weckzeiteinstellrades 18 hervor. Die Seite 22 des eloxierten, aus
Aluminium bestehenden Weckzeiteinstellrades 18 weist eine ringförmige Nut 21
und ein Durchgangsloch 23 in der Nut 21 auf.
Ein dünner, leitender Ring 25 ist in das Durchgangsloch 23 und
die Nut 21 eingepreßt, um für eine fortlaufende leitende Oberfläche
20 im wesentlichen koplanar zur Seite 22 des Weckzeiteinstellrades 18
zu sorgen. Ein Teil des leitenden Ringes 25 ist
durch das Durchgangsloch 23 gepreßt, um das Kontaktelement 24
im wesentlichen koplanar mit der Seite 26 des Weckzeiteinstellrades 18
auszubilden. Die Breite W des Kontaktelements 24 wird
durch die gewünschte Dauer des Alarmsignals bestimmt.
Aus den Fig. 2 und 3 geht eine leitende Folie 68 hervor, die an
der Unterseite 70 des Ziffernblattes 56 befestigt ist. Die
Folie 68 weist einen ringförmigen, elastischen Kontakt 72 oder
eine Sicke auf, die eine geeignete elektrische Verbindung mit
dem Weckzeiteinstellrad 18 bildet, wenn der Kontakt 72
gegen den leitenden Ring 25 auf der Seite 22 des Weckzeiteinstellrades 18
bei der Montage gepreßt wird.
Der von Hand schließbare Schalter 34
kann elektrisch in Reihe zwischen die Folie 68 und die erste
Eingangsklemme 32 der elektromagnetischen Treiberschaltung zwecks
Abschaltung des Alarmkreises 14, 16 von der Batterie 36 geschaltet
sein. Bei dem Schalter 34 kann es sich um einen Druckschalter handeln,
der einen Stift 76 und einen
an diesem befestigten Druckknopf 74 aufweist. Eine kleine, scheibenartige
Batterie 36, wie sie für gewöhnlich in Hörgeräten und elektronischen
Armbanduhren Anwendung findet, ist elektrisch in
Reihe zwischen die zweite Eingangsklemme 38 der elektronischen
Treiberschaltung und das Stundenrad 40 über das leitende Gehäuse
46 des Uhrwerkes 48 geschaltet. Eine zweite Ausgangsklemme 33 der elektronischen
Treiberschaltung 14 ist elektrisch
mit dem Uhrengehäuse 50 verbunden.
Der Signalgenerator 16 kann
einen piezoelektrischen Kristallwandler
oder einen elektroakustischen Wandler aufweisen, der
mit einer am Uhrengehäuse 50 befestigten Menbran gekoppelt
ist.
Das Weckzeiteinstellritzel 45 kann mit einer herkömmlichen Betätigungs
einrichtung 77 für drei Stellungen gekoppelt sein, die
einen Knopf 78 aufweist, der sich vom Uhrengehäuse 50 aus erstreckt
und für gewöhnlich zur wahlweisen Einstellung der Zeit,
des Datums oder zur Bewegung in eine neutrale Aufziehstellung
benutzt wird. Die Betätigungseinrichtung 77 weist einen
Stift 79, der von dem Gehäuse 50 elektrisch isoliert ist, sowie
eine komplexe Zahnrad- oder Ritzelanordnung auf, die wahlweise
in eine der drei Stellungen bewegbar ist, nämlich in die Zeit
einstell-Position, die Alarmeinstell-Position und in die neutrale
Position. Im Betriebszustand wird die Zeiteinstell-
Position erreicht, indem der Benutzer den Knopf 78 eindrückt
oder herauszieht, bis ein Zahnrad 80 der Betätigungseinrichtung
77 mit dem Stundenrad 40 in Eingriff kommt. Der
Stift 79 und das Stundenrad 40 werden in Drehung versetzt,
wenn der Knopf 78 gedreht wird. Wenn sich folglich die
Betätigungseinrichtung 77 in der Zeiteinstell-Position befindet,
können die Stunden- und Minutenzeiger 52 bzw. 53 in eine
gewünschte Stellung gedreht werden.
Die Alarmeinstell-Position wird erzielt, wenn der Knopf 78 eingedrückt
oder herausgezogen wird, bis das Zahnrad 80 der
Betätigungseinrichtung 77 mit dem Weckzeiteinstellritzel 45
kämmt. Der Knopf 78 wird dann gedreht, um eine Drehung des
Weckzeiteinstellritzels 45, des Weckzeiteinstellrades 18 und eines
Weckzeitanzeigers 54 zu bewirken, der an der Nabe 60 des Weckzeiteinstell
rades 18 befestigt ist. Der Weckzeitanzeige 54 kann sich
z. B. radial von der Nabe 60 im wesentlichen über das Kontakt
element 24 an der Seite 26 des Weckzeiteinstellrades 18
erstrecken. Der Stundenzeiger 52 kann sich radial von der Nabe
58 im wesentlichen über den Schleifkontakt 42 an dem Stundenrad 40
erstrecken. Ein Benutzer ist folglich bei Betrachtung der
Stellung des Weckzeitenanzeigers 54 auf dem Ziffernblatt 56
in der Lage, den Zeitpunkt einzustellen, an dem der Schleifkontakt
42 am Stundenrad 40 mit der leitenden Oberfläche des Kontaktelements
24 an der Seite 26 des Weckzeiteinstellrades 18 elektrisch in Kontakt
kommen würde.
Der Knopf 78 kann eingedrückt oder herausgezogen werden, bis die
Betätigungseinrichtung 77 in der neutralen Position und das
Zahnrad 80 weder mit dem Stundenrad 40 noch mit dem Weckzeiteinstellrad 18 in
Eingriff ist.
In Fig. 6 sind schematisch verschiedene Kräfte dargestellt, die
auf das Weckzeiteinstellrad 18 und das Weckzeiteinstellritzel 45 einwirken, und zwar die Brems
kraft F b , die an dem Weckzeiteinstellritzel 45 über das elastische
Element 47 angreift, sowie die Reibungskraft F s , die durch die
Reibberührung zwischen dem Weckzeiteinstellrad 18 und dem Weckzeiteinstellritzel 45
hervorgerufen wird. Wenn der Alarmkreis 10 und das
Uhrwerk 46 einer äußeren Kraft oder Schwingung F e unterworfen
werden, die das Uhrwerk 46 zu drehen versucht, werden auf das
Weckzeiteinstellrad 18 und das Weckzeiteinstellritzel 45 Drehmomente ausgeübt, die eine
winklige Verschiebung des Weckzeiteinstellrades 18 aus einer bevorzugten
Stellung bewirken können. Es kann dann folglich ein unerwünschter
Alarm zu einem ungewünschten Zeitpunkt auftreten. Die
Winkelverschiebung des Weckzeiteinstellrades 18 kann minimalisiert werden,
falls die Winkelbeschleunigung des Weckzeiteinstellrades 18 minimalisiert
wird. Es hat sich herausgestellt, daß beim Kämmen des Weckzeiteinstellrades 18
mit dem Weckzeiteinstellritzel 45 die Winkelbeschleunigung 1
des Weckzeiteinstellrades in bezug auf das Uhrwerk 46 sich ergibt zu:
wobei die von der äußeren Kraft verursachte Winkelbe
schleunigung des Uhrwerkes 46, ₁ das Trägheitsmoment des
Weckzeiteinstellrades 18 und ₂ das Trägheitsmoment des Weckzeiteinstellritzels 45
sind. T 1 ist das Reibmoment, das von den Reibungskräften
hervorgerufen wird, die auf das Weckzeiteinstellrad 18 einwirken.
T 2 ist das Reibungsdrehmoment, das von den Bremskräften
herrührt, die auf das Weckzeiteinstellritzel 45 über das elastische Element
47 einwirken. R 1 ist der Radius des Weckzeiteinstellrades 18 und
R 2 der Radius des Weckzeiteinstellritzels 45. Die Winkelverschiebung und
die Winkelbeschleunigung 1 des Weckzeiteinstellrades 18 können folglich
umgekehrt proportional zu dem Verhältnis R₁/R₂)² verringert
werden. D. h. durch den kämmenden Eingriff eines Weckzeiteinstellritzels 45 verhältnis
mäßig kleinen Durchmessers mit einem
Weckzeiteinstellrad 18 verhältnismäßig großen Durchmessers wird der
mechanische Vorteil erreicht, daß die Winkelverschiebung des
Weckzeiteinstellrades 18 minimalisierbar ist, wenn der Alarmkreis
und das Uhrwerk 46 durch die äußere Kraft
betätigt werden. Außerdem wird die Bremskraft , die auf das
Weckzeiteinstellrad 18 einwirkt, durch Anordnung des Weckzeiteinstellritzels 45 in
Reibeingriff mit dem Ziffernblatt 56 über das elastische
Element 47 erhöht.
Claims (5)
1. Weckzeiteinstellrad zum Schließen des Alarmkreises einer
Weckuhr, das gegenüber dem Uhrwerk isoliert ist, mit einer teils
leitenden, teils nicht leitenden Oberfläche, mit einer auf seiner einen
Seite befindlichen Kontaktbahn, die über einen Schleifkontakt fort
während mit dem Alarmkreis elektrisch leitend verbunden ist, und mit
einem auf seiner anderen Seite befindlichen, mit der Kontaktbahn durch
dasselbe hindurch leitend verbundenen Kontaktelement, über das eine
vom Uhrwerk angetriebene Kontaktfeder zur eingestellten Zeit den
Alarmkreis schließt, dadurch gekennzeichnet, daß das Weckzeiteinstellrad
(18) vollständig aus Metall und die nicht leitende Oberfläche
durch anodische Oxidierung oder Beschichtung mit Aluminiumoxid
hergestellt ist.
2. Weckzeiteinstellrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Weckzeiteinstellrad (18) aus Aluminium besteht.
3. Weckzeiteinstellrad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktbahn von einem in einer kreisförmigen Nut
des Weckzeiteinstellrades (18) angeordneten leitenden Ring gebildet
ist, der mit der einen Oberfläche (22) abschließt, und daß das mit dem
leitenden Ring verbundene Kontaktelement (24) mit der anderen Oberfläche
abschließt.
4. Weckzeiteinstellrad nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Kontaktelement (24) von einem radialen, leitenden
Streifen gebildet ist, der eine vorbestimmte Breite (W) aufweist, die
proportional zur Dauer des hörbaren Signals ist.
5. Weckzeiteinstellrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Einstellritzel (45) für das Weckzeiteinstellrad
(18) in einer Bohrung einen durch die Unterseite des Ziffernblattes (56)
vorgespannten Zylinder aus elastischem Material aufnimmt,
der eine Drehung des Weckzeiteinstellrades verhindert.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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| DE2853786C2 true DE2853786C2 (de) | 1987-09-24 |
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ID=25356063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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