DE285460C - - Google Patents
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- DE285460C DE285460C DENDAT285460D DE285460DA DE285460C DE 285460 C DE285460 C DE 285460C DE NDAT285460 D DENDAT285460 D DE NDAT285460D DE 285460D A DE285460D A DE 285460DA DE 285460 C DE285460 C DE 285460C
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- rolling
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 10
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21H—MAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
- B21H1/00—Making articles shaped as bodies of revolution
- B21H1/22—Making articles shaped as bodies of revolution characterised by use of rolls having circumferentially varying profile ; Die-rolling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ve 285460 -KLASSE
7/. GRUPPE
ALBERT SCHUMACHER in VÖRDE iM-
Walzwerk zur Herstellung von Formstücken in Walzgesenken.
Zusatz zum Patent 267854.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1914 ab. Längste Dauer: 8. Dezember 1925.
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung des durch Patent 267854 geschützten
Walzwerkes zur Herstellung von Formstücken in Walzgesenken, wobei die Oberwalze beständig umläuft, während die Unterwalze
nur vorübergehend mit der Oberwalze gekuppelt wird und sich nach jedem Walzgange
selbsttätig in die Anfangslage zurückdreht.
Während bei der im Hauptpatent dargestellten Ausführungsform des Walzwerkes die an beiden Enden der Oberwalze angebrachten Gesenke gleichliegend angeordnet sind und deshalb gleichzeitig mit den zugehörigen Untergesenken zusammenwirken, sind gemäß vorliegender Zusatzerfindung die zu beiden Enden der Oberwalze liegenden Gesenke in der Drehrichtung gegeneinander versetzt angeordnet und dabei die Unterwalze in zwei voneinander unabhängige Einzelwalzen unterteilt.
Während bei der im Hauptpatent dargestellten Ausführungsform des Walzwerkes die an beiden Enden der Oberwalze angebrachten Gesenke gleichliegend angeordnet sind und deshalb gleichzeitig mit den zugehörigen Untergesenken zusammenwirken, sind gemäß vorliegender Zusatzerfindung die zu beiden Enden der Oberwalze liegenden Gesenke in der Drehrichtung gegeneinander versetzt angeordnet und dabei die Unterwalze in zwei voneinander unabhängige Einzelwalzen unterteilt.
Infolgedessen arbeiten die rechts und links1
nebeneinander liegenden Gesenke nicht mehr wie bisher gleichzeitig, sondern abwechselnd
nacheinander, wodurch der Vorteil erreicht wird, daß einerseits die Beanspruchung des
Walzwerkes auf die Hälfte verringert und andererseits die Leistungsfähigkeit wesentlich erhöht
wird, weil während der Arbeitsperiode des einen Untergesenkes . das andere Untergesenk
in die Anfangsstellung zurückkehrt, und somit bereits wieder ein neues Werkstück
aufnehmen kann. Dieses ist noch von besonderem Vorteil bei allen Werkstücken, die
in mehreren Walzgängen aber in einer Hitze umgeformt werden sollen (z. B. bei Herstellung
von Schaufeln oder ähnlichen Gegenständen) und bei denen infolge ihrer verhältnismäßig
geringen Dicke eine schnelle Abkühlung eintritt.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in ihren wesentlichen Teilen in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht der Walzen,
Fig. 2 eine Ansicht von rechts.
In dem dargestellten Beispiel ist α die Oberwalze
und b1, δ2 die Unterwalze, die gemäß
der Erfindung quer zur Achse in zwei Hälften geteilt ist, die unabhängig voneinander bewegt
werden können. Die Oberwalze trägt an ihrem linken Ende zwei sich diametral
gegenüberliegende Gesenke c1, c2 und zwei damit gleichliegende Zahnsegmente d1, d2,
welche mit einem Gesenk f bzw. Zahnsegment g der Unterwalze bl in bekannter Weise so zusammenwirken,
daß die Unterwalze zu jedem Arbeitsgang von der dauernd kreisenden Oberwalze mittels der Zahnsegmente ein entsprechendes
Stück mitgenommen wird und nach Beendigung des Walzganges sich selbsttätig in ihre Anfangslage zurückdreht.
Auf dem rechten Ende der Oberwalze sind in gleicher Weise zwei diametral gegenüberliegende
Gesenke c8, c4. und zwei Zahnsegmente d3, i£4 angeordnet, die mit einem
entsprechenden Gesenk h bzw. Zahnsegment i
der Unterwalze δ2 in der beschriebenen Art zusammenarbeiten. Dabei sind jedoch die
Gesenke c1, c2 der linken.Seite gegenüber den
Gesenken c3, c4 der rechten Seite um go° versetzt angeordnet, so daß abwechselnd ein Gesenk
der rechten Seite und dann ein Gesenk der linken Seite zur Wirkung kommt und
während des Arbeitsganges der einen Seite die zur anderen Seite gehörige Unterwalze ungehindert
in ihre Anfangsstellung zurückkehren kann.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Walzwerk zur Herstellung von Formstücken in Walzgesenken nach Patent 267854, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterwalze quer zur Achse in zwei Hälften geteilt ist, die unabhängig voneinander bewegt werden können, um sie mit versetzt gegeneinander liegenden Gesenkhälften der Oberwalze zusammenarbeiten zu lassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285460C true DE285460C (de) |
Family
ID=540848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285460D Active DE285460C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285460C (de) |
-
0
- DE DENDAT285460D patent/DE285460C/de active Active
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