DE2856541C2 - Vorrichtung zum Vereinzeln des obersten Bogens eines Bogenstapels - Google Patents

Vorrichtung zum Vereinzeln des obersten Bogens eines Bogenstapels

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DE2856541C2 DE2856541A DE2856541A DE2856541C2 DE 2856541 C2 DE2856541 C2 DE 2856541C2 DE 2856541 A DE2856541 A DE 2856541A DE 2856541 A DE2856541 A DE 2856541A DE 2856541 C2 DE2856541 C2 DE 2856541C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln des obersten Bogens eines Bogenstapels mittels einer Vereinzelungswalze, wobei der Stapel von einer in die Vorrichtung einschiebbaren Kassette getragen wird, deren den Stapel tragender Bogen in Richtung der Vereinzelungswalze mittels einer verriegelbaren, durch die Einschubbewegung der Kassette entriegelbaren Hebevorrichtung anhebbar ist.
Es ist bekannt, daß bei den meisten Kopiervorrichtungen eine Kassette verwendet wird, die eine Anzahl von Aufzeichnungsbögen oder Kopierpapier enthält. Die Benutzung einer Kassette, die am Kopierer abnehmbar angebracht werden kann, bietet einen großen Vorteil, denn der Austausch von Kopierpapier einer Größe gegen eine andere Größe kann ohne weiteres einfach durch Austausch der entsprechenden Kassetten erfolgen. Zum besseren Verständnis der Erfindung wird kurz auf die bekannten Zul'ührsysteme für Kopierbögen und die Struktur der Kassette hingewiesen. Das Bogenzuführsystem kann man wie folgt klassifizieren:
a) Am Kopierer ist eine Bogenzuführwalze in solcher Stellung angeordnet, daß sie mit dem obersten Bogen des Stapels Kopierpapier in Eingriff gebracht werden kann. Dabei 1st die Bogenzuführwalze In senkrechter Richtung bewegbar angebracht und in entsprechender zeltlicher Abstimmung mit dem Kopierverfahren drehbar, um auf diese Weise Kopierpapier Bogen für Bogen zuzuführen. Mit der Abnahme der Anzahl Bögen Im Stapel geht eine allmähliche Absenkung der Bogenzuführwalze einher, so daß auch der letzte oder unterste Bogen Im Stapel aufgegeben werden kann.
b) Die Bogenzuführwalze ist ortsfest an vorherbestimmter Stelle des Kopierers angebracht. Der
40 Zustelleingriff zwischen der Walze und einem Stapel von Kopierpapierbögen erfolgt mit Hilfe eines Hebemechanismus, der unterhalb des Stapels der Kopierpapierbögen so angeordnet ist, daß er Druck ausübt, um die aufgestapelten Bögen zur Zuführwalze zu drücken, so daß auch der letzte oder unterste Kopierpapierbogen in die Kopiervorrichtung eingegeben werden kann.
Aus den obigen Angaben ergibt sich, daß die Ausgangsposition des abzugebenden Kopierpaplerbogens beim
■*> Zuführsystem gemäß a) fortlaufend veränderbar ist. während beim Zuführsystem gemäß b) der Kopierpapierbogen stets von der vorherbestimmten Stelle abgegeben werden kann. Wie weiter unten näher beschrieben, muß beim herkömmlichen Kopierer die Abbildungsposition
r'° auf dem Zwischenträger (bei dem es sich um eine drehbare Trommel mit einer fotoelektrisch leitfähigen Schicht im Fall des elektrofotografischen Kopierers oder um eins Negativplatte oder ein Originalnegativ im Fall des Offsetdruckers handeln kann) in einem vorherbestimmten Verhältnls mit dem Kopierbogen ausgerichtet sein. Deshalb ist das Zuführsystem b) weiter verbreitet als das Zuführsystem a), da es gegen unerwünschte Abweichungen im Verhältnis zwischen der Abbildungsposition und der Position des Kopierpaplerbogens weniger anfällig ist.
Natürlich hat man beim Zuführsystem a) bereits eine Synchronisiereinrichtung vorgesehen, um die richtme Lageanordnung zwischen dem zu übertragenden HiId und dem Aufzeichnungsbogen zu erreichen.
Im Zusammenhang mit der Kassettenbeschickuniis-
1^ vorrichtung soll kurz der Aulbau einer bekannten Kassette beschrieben werden. F.ln Beispiel der Im Zusammenhang mit dem Zuführsystem a) verwendbaren Kassette geht aus der JP-PS 26 847/1974 hervor (siehe ins-
besondere Fig. 2). Gemäß der Lehre dieser früheren Anmeldung ist eine Bogenabstützplatte lose in der Kassette angeordnet und dient als Stütze für eine Anzahl von iCopierpapierbögen. Dabei ist im Boden der Kassette eine Öffnung ausgebildet. Um die Kassette in einen Kopierer einzugeben, wird zunächst die Bogenzuführwalze in solcher Stellung gehalten, daß sie nicht mit dem obersten Kopierpapierbogen des in der Kassette enthaltenen Stapels in Berührung tritt. Danach wird die Kassette im Kassettenaufnahmeteil des Kopierers mit Hilfe eines Vorsprungs fest angeordnet, der im Kassettenaufnahmeteil vorgesehen ist und mit der Im Boden der Kassette ausgebildeten Öffnung in Eingriff tritt. Zusätzlich zur Lagebestimmung hat dieser Vorsprung die Aufgabe, die Bogenabstützplatte in der Kassette abzustützen, so daß der unterste Kopierpapierbogen des in der Kassette enthaltenen Stapels ständig in einer vorherbestimmten Stellung liegt.
Ein typisches Beispiel für bekannte Kassetten, die im Zusammenhang mit dem oben erwähnten Zuführsystem b) verwendet werden, geht aus der offengelegten JP-PA I 27 632/1974 (siehe Fig. 2) hervoi\ Gemäß dieser Offenbarung ist die Bogenabstützplatte in der Kassette an deren Boden lose angebracht und um ein Ende drehbar (das von der Bogenzuführwalze entfernte Ende). Dabei ist an einer Stelle unmittelbar unterhalb der Bogenzuführwalze eine Feder zwischen die Bogenabstützplatte und den Boden der Kassette geschaltet.
Ein weiteres Beispiel einer bereits bekannten Kassette geht aus der offengelegten JP-PA 1 31 139/1974 hervor (siehe insbesondere Fi g. 3). Wie bei dem gerade genannten Beispiel ist eine Bogenabstützplatte vorgesehen, und der Zustelleingriff zwischen dem Bogenstapel und der Zuführwalze erfolgt mit Hilfe eines Anpreßteils, welches geeignet ist, durch eine entsprechende Öffnung Im Boden der Kassette unter der Wirkung von Federkraft an der Unterseite der Bogenabstützplatte anzuliegen.
Eine ähnliche Kombination, wie sie die Erfindung bietet, ist In der schon genannten offengelegten JP-PA 131139/1974 offenbart. Allerdings ist gemäß diesem <·» Stand der Technik die Stufe zum festen Anordnen der Kassette Im Kassettenaufnahmeberelch des Kopierers getrennt von der Stufe zum Aufbringen der Druckwirkung auf den Stapel Kopierpapierbögen. Im einzelnen wird bei Aufgabe der Kassette ein dem Anpreßteil zügeordneter Hebel von Hand betätigt, um das Anpreßteil aus der Ebene zurückzuziehen, auf der die Kassette verschoben wird. Unc dann wird die Kassette in einer vorherbestimmten Stellung Im Kassettenaufnahmeberelch des Kopierers angeordnet. Danach wird durch Betätigung des Hebels; In entgegengesetzter Richtung das Anpreßteil mit dem Stapel Kopierpapierbögen In Berührung gebracht. Das bedeutet, daß zwei verschiedene Handhabungen nötig sind, um die Kassette in eine für den Kopiervorgang bereite Stellung zu bringen, was natürlich mühsam Ist.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist bereits aus der DE-OS 19 57 019 bekannt. Dort ist ein Stapeltisch für Kopiergeräte beschrieben, der auf einem Geräteelnschub angeordnet Ist und mittels einer Rastvorrichtung in einer unteren Endlage festgehalten werden kann. Beim Einschieben des Stapeltisches mit dem Einschub wird eine Auslösevorrichtung wirksam, durch die der Stapeltisch freigegeben wird, so daß sich der Stapel unter Wirkung einer Druckfeder an eine gerätefeste Reibrolle anlegt. Bei dieser bekannten Vorrichtung muß b5 der Stapeltisch nach dem Herausziehen des Elnschubs zunächst von Hand niedergedrückt und verrastet werden, um das Einlegen eines neuen Stapels zu erleichtern.
Außerdem ist bei dieser bekannten Vorrichtung zwar auch eine Verriegelung des Einschubes in seiner Endlage mittels Rastrollen und Führungsrollen vorgesehen, doch erschwert die dort vorgesehene Art der Verriegelung das Herausziehen und Einschieben der Einschubkassette.
Eine aus der DE-OS 25 21 927 bekannte Vorrichtung weist eine obere und eine untere Kassette auf, von denen wahlweise das Kopierpapier dem Kopiergerät zugeführt wird. Die Konstruktion der Kassette und des Gerätehauptrahmens sind dort so, daß die Kassetten jeweils einen verschwenkbaren Boden aufweisen, der samt den darauf gestapelten Kopierblättern mittels eines Handhebels und über eine Anhebevorrichtung gegen die Trennrolle gedrückt wird. Nach dem Einschieben der jeweiligen Kassette muß also ein Verriegelungsmechanismus getrennt betätigt werden, wobei der Bedienungshebel jeweils in eine ganz bestimmte obere oder untere Stellung gebracht werden muß, um jeweils die gewünschte Kassette richtig zu verriegeln. Die Bedienung des Gerätes ist also hierbei relativ kompliziert.
Aus der AT-PS 3 08 536 ist schließlich eine Papierzuführvorrichtung für ein Fotokopiergerät bekannt, bei der ein mit einer Öffnung versehenes Speicherabteil ein vertikal beweglich abgestütztes Anhebeorgan besitzt. Die Anhebevorrichtung und der Verriegelungsmechanismus werden dabei durch eine verschwenkbare Tür betätigt. Das bedeutet, daß auch nach dem Einschieben der den Papierstapel enthaltenden und Im übrigen nur teilweise herausziehbaren Schale zusätzliche Eingriffe erforderlich sind, um die Schale zu verriegeln und den Papierstapel anzuheben. Für vollständig herausnehmbare und auswechselbare Kassetten im Sinne der vorliegenden Anmeldung ist die dortige Vorrichtung ohnehin nicht anwendbar.
Aufgabe der Erfindung Ist es, eine Vorrichtung zum Vereinzeln des obersten Bogens eines Bogenstapels der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß die Handhabung beim Ausziehen und Einschieben der Kassette erleichtert wird und daß insbesondere nach dem Einschieben der Kassette ohne zusätzliche Handgriffe auch eine zuverlässige Verriegelung der Kassette erfolgt. Die Vorrichtung soll dabei so gestaltet sein, daß auch weitere Einrichtungen, wie ein den Bogenstapel abtastender Mikroschalter, gegebenenfalls automatisch und ohne zusätzliche Handgriffe beim Herausziehen der Kassette gegen Beschädigung gesichert und beim Einschieben der Kassette in ihre Arbeitsstellung gebracht werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Ansprüchen 2 und 3 angegeben.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten anhand eines schematisch dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Flg. 1 die Gesamtanordnung eines für die Erfindung geeigneten elektrofotografischen Kopiererp;
Flg. 2 eine Teilansicht eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Kassettenbeschickungsvorrichtung von oben;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 2 in betätigtem Zustand,
Flg. 4 eine Ansicht ähnlich Fi g. 3 In Ruhestellung der Vorrichtung;
Fig. 5 einen senkrechter, Schnitt durch die verschiedenen Teile der Vorrichtung bei aufgegebener Kassette;
Flg. 6 eine perspektivische Ansicht einer Kassette gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung von
oben;
IO
20
30
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Kassette gemäß Fig. 6 von unten.
Flg. 1 zeigt die Gesamtanordnung eines elektrofotografischen Kopiergerätes zur Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Der Kopierer besitzt eine nahtlose zylindrische Trommel 2, die in Richtung des Pfeils A drehbar Ist. Eine zu kopierende Vorlage O wird dabei auf die Oberseite Feiner Vorlagenplatte 3 gelegt, die bekannterweise in Richtung des Pfeils B zur Abtastung der Vorlage bewegt wird. Das von Bestrahlungslampen 4 erzeugte, reflektierte Bild wird über Spiegel 5 und 6 sowie eine Linse L durch einen Schlitz S1 auf die Trommel 2 übertragen, deren llchtleitfählge Schicht vorher mit einer Koronaladeelektrode 7 aufgeladen wurde. Das Gerät besitzt weiter eine Entwicklungsvorrichtung 8 mit einem Rahmen 800 und einer nicht magnetischen Hülse 801, die in Richtung des Pfeiles D drehbar ist. Ein Stützglied 802 dient zum Abstützen von Permanentmagneten 803 und 804, mit denen beim Drehen der Hülse 801 ein im Bodenbereich des Rahmens 800 enthaltener Entwickler an die Hülse 801 angezogen wird.
In Bewegungsrichtung hinter der Entwicklungsvorrichtung 8 Ist eine der Übertragung dienende Elektrode 9 vorgesehen, an der eine hohe Spannung von gleicher Polarität wie die der Koronaladeelektrode 7 anliegt und die das auf der Trommel 2 entwickelte Tonerbild auf ein Kopierpapier P überträgt. Weiterhin sind eine Entladeelektrode 10, eine Lampe 11 zur Beseitigung restlicher Tonerteilchen sowie eine zweite Entladeelektrode 12 vorgesehen. Schließlich Ist noch eine Reinigungsvorrichtung 13 mit einer Klinge 1300, einem Tonersammeielement 1301 und einem Tonersammelbehälter 1302 vorgesehen. Nach der Anordnung der verschiedenen Vorrichtungen um die Trommel 2 herum soll nun das Transportsystem für das Kopierpapier P beschrieben werden. In einer Kassette C ist eine Vielzahl von Bögen Kopierpapier P aufgenommen, und die Kassette nimmt nach dem Aufgeben auf den Kopierer die In F i g. 1 gezeigte Lage ein. Dabei ist eine in der Kassette C locker angeordnete Bogenabstützplatte 61 (die tatsächlich an Drehpunkten in den rückwärtigen Eckbereichen einer Bodenplatte 6006 drehbar abgestützt 1st, wie welter unten im einzelnen beschrieben^ ständig einer nach oben gerichteten Vorspannkraft durch die Anpreßwirkung eines an der Vorrichtung 1 angebrachten Andrückteils ausgesetzt, so daß der oberste Bogen Kopierpapier P im Stapel ständig mit einer gegenüber dem Kopierer 1 ortsfest angebrachten Zuführwalze 15 in Berührung steht. Die Zuführwalze 15 ist von einem Antriebsmotor M In weltlicher Abstimmung mit dem Kopierverfahren drehbar. Die Anwesenheit des Kopierpapiers P wird von einem Mikroschalter MS-X wahrgenommen. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel wirkt der Mikroschalter AfS-I mit weiteren Mikroschaltern zusammen, um die Größe des jeweils in den Kopierer eingegebenen Kopierpapiers anzuzeigen, wie später noch Im einzelnen erläutert.
Der von der Zuführwalze 15 zugestellte Bogen Kopierpapier P wird von einer unteren Führungsplatte geführt, die einen gebogenen Bereich 1600 hat, der die Aufnahme des Kopierpapiers P in gewölbtem Zustand erleichtert. Mit dieser Wölbung des Kopierpapiers P tritt ein zweiter Mikroschalter MS-I in Kontakt, der ein Signal erzeugt, welches die Erregung des Antriebsmotors M beendet. In Bewegungsrichtung hinter der unteren Führungsplatte 16 und einer oberen Führungsplatte 16' 1st eine Transportwalzenanordnung 17 vorgesehen, die den Kopierpapierbogen von der unteren Führungsplatte 16 aufnimmt. Die Transportwalzenanordnung 17 Ist so gesteuert, daß sie Im Anfangsstadium des Kopiervorganges in Ruhestellung bleibt, d. h. bis die führende Kante des Kopierpapiers P eine solche Stellung erreicht hat, daß sie Im Spalt zwischen den Walzen eingeklemmt wird. Es sei hler noch darauf hingewiesen, daß der Abstand zwischen dieser ersten Transportwalzenanordnung 17 und der Zuführwalze 15 kleiner Ist als die Länge des Kopierpapiers P In Bewegungsrichtung gesehen.
Die In der Anfangsphase des Kopiervorgangs In Ruhestellung verbleibende Transportwalzenanordnung 17 1st so gesteuert, daß Ihre Umdrehung In Abhängigkeit von einem Synchronisiersignal beginnt, welches zur Synchronisierung der Bewegungen des latenten Bildbereichs auf der Trommeloberfiäche und des Kopierpapiers P benützt wird. Dieses Synchronisiersignal kann von einem hler nicht gezeigten Mikroschalter erzeugt werden, der In der Bewegungsbahn der Vorlageplatte 3 angeordnet Ist und ein Signal abgibt, wenn er das Vorbeibewegen der Vorlagenplatte 3 feststellt. In Bewegungsrichtung hinter der Transportwalzenanordnung 17 Ist eine Führungseinrichtung 18 vorgesehen. Nach der Übertragung des Tonerbildes von der Trommel 2 auf das Kopierpapier P wird das Kopierpapier mit einer Fördervorrichtung 19 weiterbewegt.
Die Fördervorrichtung 19 umfaßt einen Förderriemen 1900, mehrere Walzen 1901, über die der Förderriemen 1900 gespannt ist, sowie einen Saug- oder Evakuierungskasten 1902, der an eine Niederdruckeinrichtung von herkömmlicher Bauart angeschlossen ist, um das Kopierpapier P auf dem Förderriemen festzuhalten.
Eine Fixiervorrichtung 20 kann von beliebiger bekannter Bauart sein. Das durch eine Führungseinrichtung 21 geführte Kopierpapier wird dann mittels Abgabewalzen 22 aus der Kopiervorrichtung abgegeben, wo es von einer Ablageplatte 23 aufgenommen wird.
Die Kassettenvorrlchtung gemäß der Erfindung soll im Zusammenhang mit einem Kopierer des oben beschriebenen Aufbaus verwendet werden und wird anhand eines Ausführungsbeispiels unter Hinwels auf Flg. 2 bis 7 näher erläutert.
In FIg 2 ist ein im Kopierer vorgesehener Kassettenaufnahmeberelch von oben schematisch dargestellt. Der Kopierer ist mit Seitenplatten 30 und 30' versehen und hat eine Stützplatte 31, auf der die Kassette C angeordnet wird wie Flg. 5 zeigt. Die Stützplatte 31 hat Im mittleren Bereich ihrer Vorderkante (linke Kante in Fig. 5 gesehen) eine Ausnehmung 3102 und längs der Vorderkante eine aufrechte Wand 3101 sowie aufrechte Wände 3100 und 3100' an den Seiten (siehe Fig. 5). Der Mikroschalter MS-1. der die Anwesenheit des Kopierpapiers^ in der aufgegebenen Kassette C wahrnimmt, lsi i... wesentlichen über dem mittleren Bereich der Staulatte 31 angeordnet und an einer Welle SH-I befestigt, die ihrerseits in den Seitenplatten 30 und 30' drehbar gelagert ist Unterhalb der Stützplatte 31 sind Mikroschalter MS-4 und MS -5 so angeordnet, daß ihre entsprechenden Betätigungselemente aA und öS nach oben durch die Ausnehmung 3102 ragen und mindestens eins von ihnen betätigt wird, wenn eine Kassette mit Kopierpapier der entsprechenden zu benutzenden Größe in den Kopierer eingegeben wird. Wie aus der folgenden Tabelle hervorgeht können bei Erregung des Betätigungselements al des Mlkroschalters MSl fünf verschiedene Größen des verwendeten Kopierpapiers durch entsprechende Kombination der Ausgange der Mikroschalter MS-U MS-4 und MS-S angezeigt werden. In der Tabelle ist mit 1 ein Ausgangszustand der genannten Mikroschalter angedeutet, während O den entgegengesetzten Zustand bezeichnet.
Tabelle
Kopierbogengröße
Mikroschalter
MS-I MS-4 MS-5
A4, B5
B4
B6
IO
Zur Vermeidung fehlerhaften Betriebs kann auf diese Weise die Größe des Kopierpapiers angezeigt werden, mit der der Kopierer beschickt Ist.
Die schon im Zusammenhang mit Flg. 1 erwähnte Zuführwalze 15 für das Kopierpapier Ist In den Seitenplatten mittels einer Welle SH-I gelagert, an deren rechtem Ende ein Schneckenrad 32 angebracht 1st, wie Flg. 2 zeigt. Das Schneckenrad 32 kämmt mit einer Schnecke W auf der Abgabewelle des Antriebsmotors M, dessen Betrieb mit dem Kopiervorgang des Kopierers synchronisiert ist. Die schon erwähnte Andrückplatte 34, die aus Bronzephosphat hergestellt sein kann, ist oberhalb des mittleren Bereichs der Vorderkante der Stützplatte 31 angeordnet und über eine Welle SH-3 mit einem Nokkenhebel 35 verriegelt. Im freien Ende der Andrückplatte 34 Ist eine Ausnehmung 3400 ausgebildet, durch die die Vorderkante bzw. der freie Endbereich der Andrückplatte 34 gegabelt Ist. Die Anordnung Ist dabei so getroffen, daß beim Anheben des Nockenhebels 35 gemäß Flg. 4 die Andrückplatte 34 In einer ersten Stellung bleibt, bei der sie im wesentlichen parallel zur Stützplatte 31 liegt, wie In Fig. 5 gestrichelt gezeigt.
Wenn bei dieser Stellung die Kassette C auf die Stützplatte 31 geschoben wird, kann die Andrückplatte 34 in einen Raum eintreten, der zwischen der Bogenabstützplatte 61 und einem ebenen Bodenbereich 6007 der Kassette begrenzt ist und an deren vorderem Ende freiliegt. Bei der Bewegung der Kassette C in Ihre Aufgabestellung drückt außerdem ein im Boden der Kassette C ausgebildeter Schenkel 6004 einen Fühlervorsprung 36 herunter, der durch eine In der Stützplatte 31 ausgebildete Öffnung 3103 ragt. Dadurch wird die Andrückplatte 34 In einer zweiten, mittels der Welle SH-3 nach oben geneigten Stellung gehalten, wie In Fig. 5 mit durchgezogener Linie angedeutet. Bei dieser zweiten Stellung der Andrückplatte 34 wird die Bogenabstützplatte 61 in der Kassette C nach oben gedrängt, so daß der in der Kassette enthaltene oberste Bogen Kopierpapier des Stapels unter Druck mit der Zuführwalze 15 in Berührung gebracht wird.
Der Fühlervorsprung 36 ist auf folgende Weise angebracht. Wie aus Fig. 2 und 5 hervorgeht, 1st an der Sei tenplatte 30 ein drehbarer Zapfen 40 mittels eines Lagerteils 41 von rinnenartigem Querschnitt drehbar abgestützt. Am drehbaren Zapfen 40 ist ein Arm 37 befestigt, von dem sich rechtwinklig ein Stift 38 erstreckt. Auf diesem Stift 38 ist der Fühlervorsprung 36 drehbar angebracht. Der Fühlervorsprung 36 ist dabei von einer Feder 39 im entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 5 gesehen, drehbar vorgespannt und liegt am Arm 37 an. We1Im der Fühlervorsprung 36 beim Bewegen der Kassette C in ihre Aufgabestellung vom Schenkel 6004 heruntergedrückt wird, wird der Arm 37 verschwenkt und dreht dadurch den Zapfen 40, wodurch der Nockenhebel 35 aus seiner verriegelten oberen Stellung freigegeben wird, wie weiter unten im einzelnen erläutert.
Es sei jedoch noch darauf hingewiesen, daß bei der Bewegung der Kassette C in entgegengesetzter Richtung zur Herausnahme der Schenkel 6004 nur eine Drehbewegung des Fühlervorsprungs 36 entgegen der Kraft der Feder 39 hervorruft, während Arm 37 und Zapfen 40 unbetätlgt bleiben. Nach dem Vorbeibewegen des Schenkels 6004 nimmt der Fühlervorsprung 36 wieder die gezeigte Stellung ein.
Unter Hinwels auf Fl g. 3 bis 5 werden die verschiedenen Verriegelungsmechanismen näher erläutert. Die Kassette C fehlt aus Gründen der Einfachheit In den Flg. 3 und 4.
Der Nockenhebel 35 ist In senkrechter Richtung bewegbar auf einem Zapfen 42 drehbar gelagert, der an der Seltenplatte 30 verankert ist. An der Seitenplatte 30 ist auch ein Anschlagzapfen 43 befestigt, der In einem konkaven Bereich 3500 des Nockenhebels angeordnet Ist und dessen Aufgabe es Ist, den erlaubten maximalen Drehwinkel für den Nockenhebel 35 festzulegen. Der Nockenhebel 35 Ist durch die Vorspannkraft einer Feder SP-1 über einen Winkelhebel 44 ständig in Drehrichtung im Uhrzeigersinn vorgespannt. Der Winkelhebel 44 hat einen unteren Arm 4400, an dem ein Ende der Feder SP-1 befestigt 1st, während das andere Ende an einem an der Seitenplatte 30 verankerten Stift 45 befestigt Ist. Dadurch Ist die Drehbewegung des Nockenhebels 35 Im Uhrzeigersinn durch den Anschlagzapfen 43 begrenzt, der mit dem unteren Begrenzungsende 3501 des konkaven Bereichs 3500 des Nockenhebels 35 In Eingriff bringbar Ist. Der Anschlagszapfen 43 begrenzt auch die Drehbewegung des Nockenhebels 35 entgegen dem Uhrzeigersinn, und zwar Im Zusammenwirken mit dem oberen Begrenzungsende 3502 des konkaven Bereichs 3500. Mit einer Nockenfläche 3505 des Nockenhebels 35 Ist eine Nokkenfolgerolle 46 in Eingriff bringbar, die vom oberen Arm des Winkelhebels 44 drehbar abgestützt Ist, der von der Feder SP-1 in Drehrichtung entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt ist, wie schon erwähnt, wodurch der Nockenhebel 35 ständig einer Kraft ausgesetzt ist, die bestrebt ist, Ihn Im Uhrzeigersinn zu drehen. Es sei noch erwähnt, daß der Winkelhebe! 44 fest auf der drehbaren Welle SH-3 sitzt, auf der auch die Andrückplatte 34 befestigt Ist.
Durch Anheben des Nockenhebels 35 entgegen dem Uhrzeigersinn aus der in FI g. 3 gezeigten Stellung wird also der Winkelhebel 44 entgegen der Kraft der Feder SP-I Im Uhrzeigersinn gedreht. Infolgedessen wird die Welle SH-3 gedreht und senkt die Andrückplatte 34 In die oben beschriebene erste Stellung ab. Wenn andererseits durch Betätigung des Nockenhebels 35 der Winkelhebel 44 entgegen dem Uhrzeigersinn unter der Wirkung der Feder SP-I gedreht wird, wird durch entsprechende Drehbewegung der Welle SH-3 die Andrückplatte nach oben in die schon beschriebene zweite Stellung bewegt.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind der Anschlagszapfen 43, das untere Begrenzungsende 3501 des konkaven Bereichs des Nockenhebels 35 und die Nockenfolgerolle 46 alle mit entsprechenden Schichten aus einem Harz in Ring- oder Plattenform als Schutz vor Geräusch und Abnutzung bedeckt.
Zwischen der Seltenplatte 30 und dem Nockenhebel 35 ist ein Hebel 47 angeordnet, der In Flg. 3 teilweise dem Winkelhebel 44 überlagert dargestellt 1st und fest auf einer Welle SH-4 sitzt, die zwischen den Seitenplatten 30 und 30' drehbar gelagert ist. Der Hebel 47 nimmt normalerweise eine solche Stellung ein, daß er mit dem Nokkenhebel 35 nicht in Berührung steht. Wenn aber der Nockenhebel 35 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht
wird, tritt das freie Ende des Hebels 47 mit einem abgebogenen Bereich 3504 in Eingriff, der am Nockenhebel 35 zwischen dem konkaven Bereich 3500 und der Nokkenfläche 3503 ausgebildet ist. Hierdurch wird der Hebel 47 Im Uhrzeigersinn gedreht, bis das obere Begrenzungsende 3502 des konkaven Bereichs 3500 des Nockenhebels 35 auf den Anschlagszapfen 43 trifft. Die Welle SH -4 ist unterhalb der Welle SH -3 angeordnet, an der die Andrückplatte 34 befestigt ist, und ist mit einem Verriegelungsteil 48 versehen, welches durch die Ausnehmung 3102 ein bestimmtes Stück nach oben über die Stützplatte 31 ragen kann, wie Fig. 5 zeigt, wenn der Nockenhebel 35 die In Fl g. 3 gezeigte untere Stellung einnimmt. Bei der Aufwärtsbewegung des Nockenhebels 35 wird ab der Mitteiposition das Verrlegelungsiel! 48 durch die Schwenkung des Hebels 47 Im Uhrzeigersinn allmählich welter unter die Stützplatte 31 zurückgezogen. Das bedeutet, daß die durch die Drehbewegung des Nockenhebels 35 verursachte Schwenkung des Hebels 47 ausreicht, um das Verriegelungstell 48 auf ein Niveau zu bewegen, welches niedriger 1st als die obere ebene der Stützplatte 31, wenn der Nockenhebel 35 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Die Anordnung kann also so getroffen werden, daß die Rückzugbewegung des Verriegelungsteils 48 während der Anfangsphase der Drehbewegung des Nockenhebels 35 in Abhängigkeit von dem gewählten geometrischen Verhältnis zwischen dem Verriegelungsteil 48 und der Stützplatte 31 aufgenommen wird. Wie Flg. 5 zeigt, ist eine Blattfeder 100, deren eines Ende an der Welle SH -3 befestigt ist, auf der als Drehpunkt dienenden Welle SH -4 abgestützt und steht mit ihrem anderen Endbereich in Eingriff mit der Unterseite des Verriegelungsteils 48, welches dadurch Im Uhrzeigersinn gedrängt wird.
Diese Bewegung des Verriegelungsteils 48 Im Uhrzeigersinn isi jedoch durch einen am freien Ende des Verriegelungsteils 48 ausgebildeten abgesetzten Bereich 4801 begrenzt, der geeignet ist, mit der Unterseite der Stützplatte 31 in Eingriff zu treten. Gemäß Flg. 5 sind bei diesem Ausführungsbeispiel zusätzlich zum vorderen abgesetzten Bereich 4801 ein erster und zweiter abgesetzter Bereich 4802 bzw. 4803 an der Rückseite (linke Seite In Fig. 5) des am höchsten vorspringenden Bereichs 4800 ausgebildet. Die Aufgabe dieser abgesetzten Verriegelungsbereiche wird im Zusammenhang mit dem Aufgeben der Kassette C im einzelnen erläutert.
Der Nockenhebel 35 ist mittels eines Sperrhebels 49 verriegelt, der auf einem an der Seitenplatte 30 verankerten Zapfen 50 drehbar gelagert ist. Der Sperrhebel 49 ist als gegabelter Hebel ausgebildet und hat abgebogene Endbereiche 49ÖÖ und 49öi an den freien Enden der Hebelarme. Mit dem unteren abgebogenen Endbereich 4901 stein im freien Endbereich ein erster Betätigungshebel 51 in Eingriff, der an dem drehbaren Zapfen 40 befestigt ist, welcher durch die Bewegung des Fühlervorsprungs 36 drehbar ist, wie bereits beschrieben. Ein zweiter Betätigungshebel 52 Ist mit der drehbaren Welle SH-I fest ver bunden, an der der Mikroschalter MS-I angebracht ist, und ruht mit einem freien Endbereich auf einem abgebogenen Vorsprung 3507 an der Rückseite des Nockenhebels 35.
Zwischen dem unteren abgebogenen Endbereich 4901 des Sperrhebels 49 und dem zweiten Betätigungshebel 52 ist eine als Zugfeder ausgebildete Feder SP-Z eingehängt. Es liegt auf der Hand, daß es die Aufgabe dieser Feder SP-2 ist, die Drehbewegung des Sperrhebels 49 Im Uhrzeigersinn zu begrenzen, wenn der Nockenhebel 35 In die durch den Anschlagszapfen 43 begrenzte unterste Stellung abgesenkt worden 1st, wie Fig. 3 zeigt. Der dadurch mittels der Feder SP-2 in eine vorherbestimmte Lage gebrachte Sperrhebel 49 hält zusammen mit dem drehbaren Zapfen 40 und dem Arm 37 den ersten Betätigungshebel 51 in solcher Stellung, daß der Fühlervorsprung 36 über die Ebene der Stützplatte 31 hinausragt.
Bei dieser Stellung steht der obere abgebogene Endbereich 4900 des Sperrhebels 49 außer Eingriff mit dem Nockenhebel 35. Wenn bei der oben beschriebenen
ίο Anordnung der Nockenhebel 35 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wird der zweite Betätigungshebel 52 entgegen der Vorspannkraft der Feder SP-2 vom abgebogenen Bereich 3507 des Nockenhebels 35 nach oben angehoben, während der erste Betätigungshebel 51
'.5 und der Sperrhebe! 49 in Ihrer Stellung bleiben, well der Vorsprung 3700 des Arms 37, der gemeinsam mit dem ersten Betätigungshebel und dem Sperrhebel 49 am Zapfen 40 befestigt Ist, an der Unterseite der Stützplatte 31 anliegt. Wenn die in der Rückseite des Nockenhebels 35 ausgebildete Nockenfläche 3505 mit dem oberen abgebogenen Endbereich 4900 des Sperrhebels 49 in Berührung gelangt, wird dieser geringfügig Im Uhrzeigersinn bewegt. Wenn ein Im Nockenhebel 35 ausgebildeter Blockierbereich 3506 über den abgebogenen Endbereich 4900 des Sperrhebels gleitet, der im wesentlichen rechtwinklig zur Nockenfläche 3505 verläuft, wird der Sperrhebel 49 unter der Wirkung der Feder SP-2 in seine Ausgangsstellung oder erste Stellung zurückgebracht. Da die Feder SP-2 eine nach unten gerichtete Zugkraft auf den freien Endbereich des zweiten Betätigungshebels 52 ausübt, bleibt ein Teil des abgebogenen Endbereichs 4900 In Eingriff mit dem Blockierbereich 3506. da die Drehbewegung des Nockenhebels 35 gerade in dem Moment beendet wird. In dem der Blockierbereich 3506 am abgebogenen Endbereich 4900 des Sperrhebels 49 angeordnet ist.
Da die Welle SH-I durch den zweiten Betätigungshebel 52 in Umdrehung im Uhrzeigersinn versetzt wird, erfährt auch der Mikroschalter Λ/5-1 zum Feststellen der Anwesenheit eines Kopierpaplerbogens eine entspre-
•»o chende Drehbewegung. Infolgedessen wird sein Betätigungselement «Ι nach oben in die in Fig. 5 gestrichelt gezeigte Stellung bewegt. Das Betätigungselement al des Mikroschalters MS-1 ist übrigens ebenso wie das Betätigungselement a2 des Mikroschalters MS-2 zum Feststel-
4:5 len des bogenförmig gewölbten Kopierpapiers vor den Transportwalzen von einer Schraubenfeder aus feinem Metalldraht gebildet. Allerdings können diese Betätigungselemente öl und ö2 auch als massive Elemente ausgebildet sein.
5» Wie insbesondere Fi g. 5 zeigt, hat die Führungsanordlutig in der unteren Führungsplatte 16 einen gebogenen frelen Endbereich 1600 an der Eingangsseite, der die Bildung der Wölbung im Kopierpapier erleichtert, wie bereits Im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben. Das Betätigungselement a2 des Mikroschalters MS-2 zum Feststellen der Anwesenheit dieser Wölbung erstreckt sich unter dem abgebogenen Bereich 1600. Die obere Führungsplatte 16' trägt zur Feststellung des gewölbten Kopierpapiers P durch den Mikroschalter MS-2 bei. Um nämlich eine freie Zunahme des Durchmessers der Wölbung zu ermöglichen und dadurch das Betätigungselement fl2 nach oben zu bewegen, hat die obere Führungsplatte 16' an entsprechender Stelle eine Ausnehmung. Die untere Walze 17.4 der ersten Transportwalzenanord- nung 17 ist mit einer geeign- .1 Antriebsanordnung betriebsmäßig gekoppelt und in der bereits unter Hinweis auf Fig. 1 erwähnten Art gesteuert. Auf der Welle der unteren Walze 17Λ der ersten
Transportwalzenanordnung 17 Ist an der Innenseite der Seitenplatte 30 ein Hebel 53 befestigt, der einen Nockenbereich 5300 hat, welcher mit der Welle der oberen Walze XlB in Eingriff bringbar Ist. Diese Anordnung soll gemeinsam mit dem Nockenhebel 35 ein Verstopfen oder Verklemmen des Kopierpapiers P an der ersten Transportwalzenanordnung 17 verhindern. Wenn nämlich ein In Fig. 5 mit strichpunktierter Linie angedeutetes Halteglied H, welches gemeinsam mit der Übertragungselektrode und der Ladungsentfemungselektrode abstützbar Ist, im Uhrzeigersinn um einen in der Zeichnung nicht dargestellten aber links vom Halteglied H angeordneten Drehzapfen gedreht wird, wird das rechte untere Ende des Haltegliedes H in Berührung gebracht mit dem vorspringenden unteren Ende 5301 des Hebels 53, wodurch der Hebel 53 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Folglich wird die obere Walze 17ß durch den Nokkenbereich 5300 nach oben bewegt und ein Spalt zur unteren Walze YIA geschaffen. Dadurch kann das zwischen den beiden Walzen 17/1 und 17fl verklemmte Kopierpapier P leicht beseitigt werden. Vorzugswelse sollte an beiden Seiten der Transportwalzenanordnung 17 ein Hebel 53 vorgesehen sein.
Der Hebel 53 ist durch eine Feder 54 im Uhrzeigersinn nachgiebig vorgespannt. Die Drehbewegung des Hebels 53 ist durch einen Anschlagsvorsprung 530 begrenzt, der jeweils an der Innenseite der beiden Seitenplatten 30 und 30' ausgebildet ist.
Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Kassette C wird unter Hinweis auf Flg. 5, 6 und 7 näher erläutert. Die Kassette C kann ein Harzformteil sein und hat eine vordere Wand 6000, eine hintere Wand 6001, eine linke seitliche Wand 6002, eine rechte seitliche Wand 6003 und eine den Boden bildende Wand 6006. In der vorderen Wand 6000 ist in der Mitte eine Ausnehmung ausgebildet. Die Teile der Kassette C, die mit der Oberseite der Stützplatte 31 in unmittelbare Berührung gelangen, sind die ebenen Unterseiten der Wände 6000, 6001, 6002 und 6003, der Schenkel 6004 und 6005 sowie des ebenen Bodenbereichs 6007, der einen konkaven Bereich bildet, wie weiter unten näher erläutert. Der Boden hat eine ebene Oberseite zur Berührung mit einem Bereich des untersten Bogens Kopierpapier im Stapel auf der Bodenabstützplatte 61.
Wie aus Fig. 5 zu entnehmen ist, hat der Schenkel 6004 der Kassette C eine in der Zeichnung nach rechts weisende abgeschrägte oder geneigte untere Kante 6010 an solcher Stelle, daß sie mit dem Fühlervorsprung 36 in Berührung tritt, wenn die Kassette C auf die Stützplatte 31 geschoben wird. Außerdem sind in der unteren Kante der vorderen Wand 6000 an be'den Selten Ausnehmungen 6011 und 6012 ausgebildet. Die Ausnehmung 6011 liegt an einer Stelle, die der Lage der abgeschrägten Kante 6010 des Schenkels 6004 entspricht, so daß der Fühlervorsprung 36 vorbeibewegt werden kann, ohne mit der Unterkante der Vorderwand in Berührung zu treten. Der bereits genannte konkave Bodenbereich 6007 liegt zwlscen dem Schenkel 6004 der den Boden bildenden Wand 6006 und der vorderen Wand 6000 und ist mit der darin in der Mitte ausgebildeten Ausnehmung ausgerichtet. In der den Boden bildenden Wand 6006 sind am hinteren Ende in der Nähe der seitlichen Wände 6002 .und 6003 schlitzartige öffnungen 6008 ausgebildet, und in dem konkaven Bodenbereich 6007 Ist im Boden eine Ausnehmung 6009 ausgebildet, die zur vorderen Wand hin offen IsL '_
Beim Anbringen der Bogenabstützplatte 61 In der Kassette C zum Abstützen des Stapels Kopierpapier P nehmen die schlitzartigen Öffnungen 6008 Vorsprünge 6100 auf, die an der hinteren Kante der Bogenabstützplatte 61 nach unten vorspringend ausgebildet sind. Je nach der Größe der Bogenabstützplatte 61 können natürlich die schlitzartigen öffnungen 6008 auch an anderer Stelle vorgesehen sein, z. B. Im Mittelbereich der den Boden bildenden Wand 6006. Außerdem kann zur Erzielung der gleichen Wirkung eine beliebige bekannte Verriegelungseinrichtung vorgesehen sein.
Die Ausnehmung 6009 soll verhindern, daß der Mikroschalter MS -4 oder MS -5 vom Bodenbereich 6007 erregt wird. Diese Schalter stellen nämlich die Größe des zu verwendenden Kopierpaplerbogens fest, wobei alle Betätigungselemente durch die In der Stützplatte 31 vorgesehenen öffnung ragen, wie schon erwähnt. Die Lage der Ausnehmung 6009 ist unterschiedlich je nach der Größe der in der Kassette C enthaltenen Kopierpapierbögen. Wenn beide Mlkroschalter A/S-4 und MSS betätigt werden sollen, braucht keine Ausnehmung 6009 vorgesehen zu werden. Durch Wahl des Verhältnisses von Anzahl, Brette oder Position der Ausnehmung 6009 und der Mikroschalter MS In verschiedenen Kombinationen können also Kopierpapiere unterschiedlicher Größe auf diese Weise festgestellt werden und die festgestellte Größe mittels einer an der Bedlenungstafel vorgesehenen Anzeigeeinrichtung kenntlich gemacht werden. Beispielsweise kann das Herunterdrücken des einen oder anderen Mikroschalters MS-4 oder MS-S durch die Unterseite des konkaven Bodenbereichs 6007 zum Erzeugen eines elektrischen Signals benutzt werden, welches die entsprechende Größe des Kopierpapiers auf der zugehörigen Anzeigeeinrichtung an der Bedlenungstafel anzeigt.
Die Bogenabstützplatte 61 ist In Ihrem vorderen Endbereich unterhalb der Zuführwalze 15 mit einem Reibungsbelag 62 versehen, um die Möglichkeit auszuschließen, daß gleichzeitig zwei Bögen vom Papierstapel abgenommen werden, wenn die Anzahl der auf der Bogenabstützplatte 61 aufgestapelten Papierbögen bei fortschreitender Vervielfältigung abnimmt. In der Bogenabstützplatte 61 ist auch in Längsrichtung ein Schlitz 6101 ausgebildet, der sich teilweise in den Bereich des Reibungsbelages 62 erstreckt. Wenn die Kopierpapierbögen auf der Bogenabstützplatte 61 aufgebraucht sind, kann das Betätigungselement öl des Mikroschalters MS-I in den Schlitz 6101 fallen und dadurch den Schalter auslösen, der signalisiert, daß kein Kopierpapier vorhanden ist.
Der konkave Bodenbereich 6007, der an seiner Oberseite durch die Unterseite der Bogenabstützplatte 61 begrenzt ist, bildet den Hohlraum für die Aufnahme der Andrückplatte 34 nach dem Beschicken des Kopierers mit der Kassette. Die Andrückplatte 34 wird In der ersten unteren Stellung gehalten, wenn die Kassette in den Kopierer eingegeben wird, um In den vom konkaven Bodenbereich 6007 begrenzten Hohlraum eingeschoben zu werden. An jeder Seite der Kassette C ist mit Abstand zur seitlichen Wand 6002 bzw. 6003 eine innere Seitenplatte 63 angeordnet. Am vorderen Endbereich dieser inneren Seltenplatten 63 sind zwei Klauen 64 zur Vereinzelung der Bögen schwenkbar angebracht. Die Klauen sind von bekannter Bauart und geeignet, mit den vorderen Eckbereichen des obersten Koplerbogens in Eingriff zu treten und zu verhindern, daß zwei Bögen auf einmal zugeführt werden.
Bei der oben beschriebenen Anordnung des Kassettenaufnahmeberelchs des Kopierers und des Aufbaus der Kassette wird der Kopierer auf folgende Weise mit der Kassette beschickt.
In der Kassette C sind Bögen Kopierpapier P der benötigten Größe enthalten und die Klauen 64 stehen in Eingriffsposition. Der Nockenhebel 35 der Beschickungsvorrichtung wird aus der in Flg. 3 gezeigten in die in Fig. 4 gezeigte Stellung entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Durch die Kämmwirkung zwischen der Nockenfläche 3503 des Nockenhebels 35 und dem oberen Arm 4401 des Winkelhebels 44 wird dieser gezwungen sich im Uhrzeigersinn zu drehen. Da der Winkelhebel 44 auf der drehbaren Welle SH -3 befestigt Ist, wird die ebenfalls auf der Welle SH -3 fest angebrachten Andrückplatte 34 aus der zweiten oberen Stellung gemäß Fig. 5 in die erste untere Stellung bewegt, bei der die Andrückplatte 34 In den vom konkaven ebenen Bodenbereich 6007 am vorderen Ende der Kassette C begrenzten Hohlraum eintreten kann. Bei der Drehbewegung des Nockenhebels 35 trifft der abgebogene Bereich 3504 des Nockenhebels 35 auf den Hebel 47 und dreht diesen im Uhrzeigersinn. Die Drehbewegung des Hebels 47 wird durch die drehbare Welle SH-4, auf der sowohl der Hebel 47 als auch das Verriegelungsteil 48 befestigt ist, an das Verriegelungsteil 48 übertragen. Dadurch wird das Verriegelungsteil 48 aus der über die Stützplatte 31 hinausragenden, In Fig. 5 durchgezogen gezeigten Stellung in die in der gleichen Figur gestrichelt gezeigte Stellung zurückgezogen. In der Zwischenzelt wird der auf der drehbaren Welle SH-X befestigte zweite Betätigungshebel 52 durch den Eingriff mit dem abgebogenen Bereich 3507 des Nockenhebels 35 im Uhrzeigersinn entgegen der Vorspannkraft der Feder SPl gedreht. Infolgedessen wird der fest auf der Welle SH -1 sitzende Mlkroschalter MS-I zum Wahrnehmen des Kopierpapiers aus der In Flg. 5 durchgezogen gezeigten Stellung in die gestrichelt angedeutete obere Stellung bewegt. Bei der Mittelposition der Drehbewegung des Nockenhebels 35 wird auch der Sperrhebel 49 betätigt. Insbesondere wird der Sperrhebel 49 durch den Eingriff zwischen der Nockenfläche 3505 des Nockenhebels 35 und dem abgebogenen Endbereich 4900 des Hebels 49 Im Uhrzeigersinn in die gestrichelt gezeigte Stellung gemäß F i g. 4 gedreht. Entsprechend wird auch der am unteren abgebogenen Bereich des Sperrhebels 49 ruhende erste Betätigungshebel 51 um die gleiche Entfernung entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wie der Sperrhebel 49. Die Zelt, während der der obere abgebogene Endbereich 4900 des Sperrhebels 49 mit der Nockenfläche 3505 des Nokkenhebels 35 in Eingriff steht und auch das Ausmaß der Drehbewegung des Sperrhebels 49 ist sehr gering. Der abgebogene Endbereich 4900 wird schnell In die Eingriffsstellung mit dem Blocklerberelch 3506 verschoben. In diesem Zeitpunkt kann der Nockenhebel 35 In der in Flg. 4 gezeigten Stellung gehalten werden, wenn die Betätigungskraft auf den Nockenhebel 35 aufgehoben wird. Wenn der Nockenhebel 35 In die Stellung geschwenkt worden Ist, bei der der Anschlagszapfen 43 am oberen Begrenzungsbereich 3502 des Nockenhebels 35 anliegt, steht die Nockenfolgerolle 46 mit dem konkaven Profilbereich 3508 In Eingriff. Bei dieser Reihe von Betätigungsvorgängen Ist der Drehwinkel des Zapfens 40 und damit der des ersten Betätigungshebels 51 und des Arms 37, der den Fühlervorsprung 36 hält, sehr klein, so daß der Fühlervorsprung 36 ständig In einer über die obere Ebene der Stützplatte 31 hinausragenden Stellung gehalten wird. Bei Beendigung der oben beschriebenen Vorgänge hat die Andrückplatte 34, das Verriegelungstell 48 und der Mlkroschalter MS-I (Betätigungselement al) die zur Aufnahme der Kassette bereite Stellung.
Nun kann die Kassette über und längs der Stützplatte 31 eingeschoben werden. Sie wird dabei sanft nach Innen bewegt (in F1 g. 2 gesehen nach oben und in FI g. 3 und 4 gesehen nach links;, ohne dabei vom Fühlervorsprung 36 gestört zu werden, well ja Iu der vorderen Wand 6000 der Kassette C die Ausnehmung 6011 vorgesehen ist. Wenn s der am Boden der Kassette ausgebildete Schenkel 6904 die Stelle des Fühlervorsprungs 36 erreicht, wird dieser durch die Unterkante des Schenkels 6004 nach unten bewegt, die mit der schräg verlaufenden Oberkante des Fühlervorsprungs 36 in Eingriff tritt. Durch die VerSchiebung des Fühlervorsprunges 36 wird der erste Betätigungshebel 51 mit Hilfe des Arms 37 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Folglich wird schließlich der obere abgebogene Bereich 4900 des Sperrhebels 49 aus seinem Eingriff mit dem Blockierbereich 3506 des Nokkenhebels 35 gelöst. Dann wird der Nockenhebel 35 durch eine Umdrehung im Uhrzeigersinn durch die Vorspannwirkung der Federn SP-I und SP-2 rasch in die Ausgangsstellung gemäß F1 g. 3 zurückbewegt. Gleichzeitig wird der vordere Endbeieich der Bogenabstützplatte 61 von der Andrückplatte 34 nach oben bewegt, um den obersten Bogen Kopierpapier P des Stapels mit der Zuführwalze 15 in Berührung zu bringen. Die Kassette und der Kassettenaufnahmebereich des Kopierers kann so gestaltet sein, daß in diesem Zeltpunkt die Beschickung des Kopierers mit der Kassette C beendet 1st.
Bei dem hler gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Konstruktion jsdoch so getroffen, daß die Unterkante des Schenkels 6004 noch auf der schräg verlaufenden Oberkante des Fühlervorsprungs 36 bleibt, wobei die Unterkante der vorderen Wand 6000 sich in einer Lage befindet. In der sie gerade am ersten abgesetzten Bereich 4802 vorbeibewegt worden ist. Dies geschieht unabhängig davon, daß durch Betätigung des Fühlervorsprungs 36 die oben beschriebene Serie von Betätigungsvorgängen der einzelnen Elemente durchgeführt wurde. Mit anderen Worten heißt das, daß das Aufgehen der Kassette C In diesem Zeitpunkt noch nicht beendet Ist. Gemäß der Erfindung soll das Aufgeben der Kassette mit Hilfe des Verriegelungsteils 48 beendet werden. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß ein Verrlegelungstell mit nur einer Klinkenstufe natürlich bei verriegeltem Zustand notwendigerweise totes Spiel mit sich bringt, und zwar aus verschiedenen Gründen, wie Ungleichmäßigkeit bzw. Toleranz bei der Herstellung der einzelnen Bauelemente, Präzision beim Zusammenbau, Einbaulage der Kassette (z. B. Positionsfehler zwischen der Kassette und der Stützplatte durch Dimensionsdifferenzen zwischen beiden) und ähnliches. Unter dem Gesichtspunkt, einen positiv verriegelten Zustand zu erreichen, ist natürlich solches totes Spiel bzw. Lockerkeit der Elemente unerwünscht. Diese Schwierigkeit läßt sich dadurch vermelden, daß das Verriegelungsteil 48 gemäß einem Merkmal der Erfindung mit zwei abgesetzten Bereichen oder Stufen ausgebildet wird.
Im einzelnen kann bei einem In die ursprüngliche Lage abgesenkten Nockenhebel 35, bei dem der vorspringende Bereich 4800 des Verriegelungsteils 48 teilweise über die Oberseite der Stützplatte 31 hinausragt, die Kassette C nicht herausgenommen werden, wenn nicht der Nockenhebel 35 wieder nach oben geschwenkt wird, daß die Rückseite der unteren Kante an der vorderen Wand 6000 der Kassette C dann mit dem ersten abgesetzten Bereich 4802 des Verriegelungsteils In Eingriff steht. Übrigens kann der vorspringende Bereich des Verriegelungsteils 48 nicht völlig vorstehen, well die Unterkante der vorderen Wand 6000 der Kassette C auf der horizontalen Fläche 4804 Hegt, die an den ersten abgesetzten Bereich 4802
angrenzt. Wenn die Kassette welter nach innen bewegt wird, trifft die vordere Wand 6000 der Kassette auf die aufrechte Wand 3101 der Stützplatte 31. In diesem Moment kann das Verriegelungsteil 48 voll vorstehen, und der zweite abgesetzte E ereich 4803 gelangt in Ein- s griff mit dem entsprechenden Rückseitenbereich der vorderen Wand 6000, wodurch die Kassette C zwangsläufig blockiert Ist. Hiermit ist das Aufgeben der Kassette beendet.
Aus der obigen Beschreibung 1st ersichtlich, daß durch den ersten Verriegelungseingriff zwischen der hinteren Fläche der Unterkante der Vorderwand der Kassette und dem ersten abgesetzten Bereich 4802 des Verriegelungsteils 48 die bis zu dieser Stellung eingeschobene Kassette C nicht herausgezogen werden kann, wenn nicht der Nockenhebel 35 erneut betätigt wird. Sonst könnte nämlich der Fall eintreten, daß eine Kassette erneut eingesetzt wird, wenn der Nockenhebel 35 sich in Rückstellpnsltlon befindet. Das würde nämlich bedeuten, daß der Mlkroschalter MS-I die Andrückplatte 34 usw., die nach oben In den Weg der Kassette hineinragen, gestört oder beschädigt werden könnten. Bei dem hler gezeigten Ausführungsbeisplel, bei dem das Verriegelungstell 48 mit dem abgesetzten Bereich 4801 ausgebildet 1st, 1st natürlich eine solche Beschädigung der oben genannten Bauelemente unmöglich, da ein erneutes volles Einsetzen der Kassette im Rückstellzustand des Nockenhebels 35 durch den abgesetzten Bereich 4801 am Verriegelungstell 48 verhindert werden kann.
Wenn ein gewisses Spiel oder toter Gang hlngenommen werden kann, kann das Verriegelungsteil 48 auch mit nur einem einzigen abgesetzten Bereich ausgebildet sein.
Wenn das Kopierpapier P, beginnend mit dem obersten Bogen, ausgegeben wird, bildet der Bogen, dessen führende Kante die erste Transportwalzenanordnung 17 erreicht hat, eine Wölbung, die sich am abgebogenen Bereich 1600 der Führungsplatte 16 nach oben biegt, um den Mikroschalter MS-I zu betätigen, dessen Ausgangssignal den Antriebsmotor M abschaltet. Danach wird In Abhängigkeit vom Synchronisiersignal, welches die Wahrnehmeinrichtung, beispielsweise der Mikroschalter zum Feststellen der Bewegung der Vorlagenplatie 3 erzeugt, die erste Transportwalzenanordnung 17 betätigt, wodurch der an dieser Transportwalzenanordnung bereitstehende Bogen den aufeinanderfolgenden Schritten der Kopierbehandlung unterworfen wird.
Wenn es an der Transportwalzenanordnung 17 zu einer Verstopfung kommt, wird durch Absenken des Halteglledes H zum Anheben der oberen Walze 17ß der Hebel 53 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Dadurch kann die Verklemmung leicht aufgehoben werden. Wenn die Kassette C zum Austausch gegen Kopierbögen anderer Größe oder zum Nachfüllen entnommen werden soll, kann dies einfach durch Bewegen des Nockenhebels 35 nach oben erfolgen, wie beim Einsetzen einer neuen Kassette.
Gemäß der Lehre der Erfindung kann also nicht nur das Aufgeben der Kassette in vorherbestimmter Lage, sondern auch die Herausnahme der Kassette leicht und zwangsläufig bei vereinfachtem Aufbau durchgeführt werden, ohne daß es zu fehlerhaftem Betrieb kommt.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Vereinzeln des obersten Bogens eines Bogenstapels mittels einer Vereinzelungswalze, wobei der Stapel von einer in die Vorrichtung einschiebbaren Kassette getragen wird, deren den Stapel tragender Boden in Richtung der Vereinzelungswalze mittels einer verriegelbaren, durch die Einschubbewegung der Kassette entriegelbnren Hebevor- ι ο richtung anhebbar ist, gekennzeichnet durch einen Betätigungshebel (35),
ein In den Kassetten aufnehmenden Raum hinein bewegbares Verriegelungsteil (48) für die Kassette,
einen Kupplungsmechanismus, bestehend aus einem am vorderen Ende des Betätigungshebels (35) angeordneten, mit einem Hebel (47) in Eingriff stehenden Anschlag (3504) und einer am unteren Ende des Hebels (47) mit dem Verriegelungsteil (48) in Eingriff stehenden Welle (SH4) zum Verbinden des Betätigungshebels (35) und des Verriegelungsteils (48), wobei das Verriegelungstell (48) aus der Betriebsstellung in den Kassetten aufnehmenden Raum zu einer Ruhestellung außerhalb des Kassetten aufnehmenden Raums verschwenkt wird, wenn der Betätigungshebel 2s (35) In Ruhestellung bewegt wird,
und eine am Betätigungshebel (35) angeordnete Nokkenfläche (3503) zur Betätigung der Hebeeinrichtung (44, SW 3, 34).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (48) eine se.ikrechte Vorderwandfläche (4801) hat, die einen fehlerhaften Einschub der Kassette (C) verhindert, eine senkrechte Rückwandfläche (4803), die eine vordere Wand (6000) der Kassette (C) Innerhalb des Kassettenaufnahmeraums In Ihrer Lage bestimmt, sowie eine vordere und eine hintere horizontale Oberfläche (4800, 4804), die zwischen der Vorderwandfläche (4801) und der Rückwandfläche (4803) angeordnet sind, wobei die vordere horizontale Fläche (4800) auf höherem Niveau liegt als die hintere horizontale Fläche (4804) und dadurch e!n versetzter Bereich (4802) gebildet ist, der das Herausnehmen der Kassette (C) verhindert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Belätlgungshebel (35) eine weitere Noppenfläche (3507) besitzt, die über eine Verbindungseinrichtung (49, 51. SPl, 52. SW-I) eines Mlkroschalters (Λ/Sl) so in Eingriff bringbar Ist, daß beim Bewegen des Hebels (35) in eine Ruhestellung das Betätigungselement (al) des Mikroschalters (AiSI) aus einer Betriebsstellung innerhalb des Kassettenaufnahmeraums, bei der das Betätigungselement mit dem Bogenstapel innerhalb der Kassette CCV in Eingriff bringbar ist, in eine Ruhestellung außerhalb des Kassettenaufnahmeraums verschwenkbar ist.
DE2856541A 1977-12-28 1978-12-28 Vorrichtung zum Vereinzeln des obersten Bogens eines Bogenstapels Expired DE2856541C2 (de)

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