DE2856628C2 - Verfahren zum Färben von Narbenleder - Google Patents

Verfahren zum Färben von Narbenleder

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Färben von Narbenleder mit anionischen Farbstoffen unter Mitverwendung zweier bestimmter Tenside. Der kombinierte Einsatz der beiden Tenside wirkt bei kationisch (im wesentlichen mineralisch) gegerbtem Leder eine Verbesserung der Egalität und Durchfärbung, bei anionisch (synthetisch oder vegetabilisch) gegerbtem oder nachgegerbtem Leder eine Vertiefung der Farbe.
Die allgemeine Problematik beim Färben von Leder mit den üblichen anionischen Farbstoffen ist folgende:
Bei ausschließlich oder Überwiegend kationisch gegerbtem Leder hat man mit Schwierigkeiten hinsichtlich Egalität und Durchfärbung von der Narbenseite her zu kämpfen. Zur Verbesserung werden allgemein die verschiedensten F.galisierhilfsmittel und Tenside eingesetzt. Bei anionisch gegerbtem oder naohgegerbtem Leder liegt die Problematik in der erreichbaren Farbtiefe, weil die kationischen Zentren des Leders bereits mit anionischen Gerbstoffen besetzt sind und daher keine große Affinität zum ebenfalls anionischen Farbstoff mehr besteht. Hier schafft der Einsatz kaiionischer Hilfsmittel Abhilfe Ein Färbehilfsmittel bzw. Färbeverfahren, das beide Probleme gleichzeitig optimal löst, ist bisher nicht bekannt.
Das Färben von Leder mit sauren Farbstoffen in Gegenwart von beliebigen Tensiden ist beispielsweise aus der CH-PS 3 25 058 bekannt Als Tensid kommen hierfür gemäß bekanntgemachter und ausgelegter ■i Anmeldung B 15087 IV d/8m unter vielen anderen auch oxäthvlierte Alkohole oder Amine in Betracht Von i.*ise';ungen beider ist nirgends die Rede.
Gemäß DE-PS 6 67 744, GB-PS 7 05 335 und US-PS 28 93 811 werden oxäthylierte Amine unter anderem als
in Lederfärbehilfsmittel eingesetzt Ohne besondere Maßnahmen, beispielsweise intensives Walken in kurzer Flotte, dringt bei diesem Verfahren der Farbstoff von der Narbenseite her nur wenig in das Leder ein. Spätere Kratzer an dem so gefärbten Leder werden daher in
ι -, sehr störender Weise sichtbar.
Gemäß DE-PS 12 87 554 können beim Ea-ben von stickstoffhaltigen faserigen Materialien unter vielem anderen auch Kombinationen von oxäthylierten Aminen und oxäthylierten Alkoholen als Hilfsmittel eingesetzt werden. Ein Beispiel ist dafür nicht angegeben. Das Färbebad muß dabei 4 bis 30% Carbonsäuren enthalten, und das Färbegut muß nach dem Imprägnieren 10 Minuten bis 24 Stunden feucht gelagert werden. Das Verfahren erfordert also mehrere Arbeitsgänge und ist daher personal- und zeitaufwendig. Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein einfaches Färbeverfahren und ein Färbehilfsmittel für Narbenleder zu entwickeln, das alle genannten Probleme gleichzeitig löst, das also bei ganz oder überwiegend
jo kationisch gegerbtem Narbenleder zu hoher Egalität und guter Durchfärbung und bei anionisch gegerbtem oder nachgegerbtem Leder gleichzeitig, d.h. neben Egalität und Durchfärbung, auch zu tiefen Farbtönen führt
ii Die Lösung dieser Aufgabe wurde in einem Verfahren gemäß Anspruch 1 und dessen speziellen Ausführungsformen gemäß den Ansprüchen 2 und 3 bzw. in einer wäßrigen Tensidlösung gemäß Anspruch 4 gefunden.
Man erhält erfindungsgemäß mit ein und derselben Tensidlösung bei jeder Lederfärbung mit anionischen Farbstoffen, unabhängig davon, wie das Leder gegerbt wurde, egal und auch von der Narbenseite her tief eingedrungene Färbungen, und zwar auch in satten Farbtönen. Bisher mußten dazu je nach Lederart
■π verschiedene Hilfsmittel eingesetzt werden.
Das Tensidgemisch kann bei kationisch gegerbtem Leder vor dem Farbstoff oder gleichzeitig mit ihm eingesetzt werden. Bevorzugt wird d:i gleichzeitige Zugabe. Bei anionisch gegerbtem oder nachgegerbtem
·.» Led<?r läßt man den Farbstoff zweckmäßig 5 bis 90, vorzugsweise 15 bis 30 Minuten vorlaufen und gibt dann die Tensidmischung zu.
Narbenleder besitzt den natürlichen Narben, der bekanntlich schwieriger einzufärben und durchzufärben
>-. ist als die Fleischseite und als Leder mit geschliffener Oberfläche.
Mit »Färben von Leder« ist hier das Lederfärben im engeren Sinne, also mit auf die Lederfaser aufziehenden Farbstoffen, nicht das Zurichten von Leder mit
hu Deckfarben und das Lackieren gemeint.
Anionische Farbstoffe sind solche mit einem oder mehreren Säurcresten, meist Sulfonsäurercsten. Gemäß Ullmann, Enzyklopädie der Technischen Chemie, Baiid II, Seite 573, gehören dazu folgende Farbstoff-
h"i klasscn. die auf den Seiten 574 und 575 sowie insbesondere auf den dort genannten Seiten im Band 4 näher beschrieben sind: Saure Farbstoffe, Substantive Farbstoffe, Entwicklung*-. Beizen- und Metallkomplex-
farbstoffe. Sie sind dank ihrer guten Echtheiten in der Lederfärberei die gebräuchlichsten Farbstoffe.
Kationisch gegerbtes Leder ist im wesentlichen mit mineralischen Gerbstoffen gegerbtes Leder. Mineralische Gerbstoffe bestehen vor allem aus Salzen des dreiwertigen Chroms, daneben auch des Aluminiums und des 4wertigen Zirkons. Andere Salze, z. B. des Eisens, Titans, Gers und Zinns, sind zwar im Prinzip brauchbar, spielen aber in der Praxis aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen keine nennenswerte Rolle. Die mineralischen Gerbstoffe sind im Ulimann, Band 11, Seiten 604—608, näher beschrieben. Es gibt ferner auch kationische synthetische Gerbstoffe, die a. a. O. Seite 598, sowie kationische Harzgerbstoffe auf Dicyandiamid-Basis, die. a. a. O. Seite 602, beschrieben sind. Deren Bedeutung tritt aber gegenüber den mineralischen, insbesondere den Chromgerbstoffen, in den Hintergrund. Man kann also die Begriffe: »kationischer« und »mineralischer« Gerbstoff für praktische Zwecke weitgehend ais synonym ansehen.
Mit einem anionisch gegerbten oder nachgegerbten Leder ist ein Leder gemeint, das mit vegetabilischen oder mit anionischen synthetischen Gerbstoffen gegerbt oder nachgegerbt wurde und mehr als 6%, bezogen auf das Trockengewicht der Haut, an vegetabilischen und/oder anionischen synthetischen Gerbstoffen enthält
Vegetabilische Gerbstoffe sind die ältesten Gerbstoffe überhaupt und bedürften daher hier eigentlich keiner Definition. Als wich'Jgste seien genannt: Extrakte aus der Rinde verschiedenster Baumarten (vor allem Eiche, Fichte, Mimosa, Mangrove), aber auch aus dem Kernholz (Quebracho, Kastanie, Eiche) sowie aus Blättern und/oder Blattstielen (Sumach. Gambir) oder auch aus Früchten (Algarobilia, Bablah, Divi-divi, Myrobalane, Valonea). Sie sind im Ulimann, Band 11, Seiten 585-595, näher beschrieben.
Die anionisch en synthetischen Gerbstoffe bestehen im wesentlichen aus den sogenannten Syntanen, also Kondensaten von phenolischen und/oder sulfonierten Aromaten mit Formaldehyd, wobei die Sulfonierung vor oder nach der Kondensation durchgeführt sein kann. Sie sind im Ulimann, Band 11, Seiten 595—600, beschrieben. Ferner gehören die auf Seite 777 beschriebenen Ligninsulfonate dazu. Ihnen ist gemeinsam, daß sie einen mehr oder weniger ausgeprägten anionischen Charakter haben, den se damit gegerbtem oder nachgegerbtem (falls die zur Nachgerbung eingesetzte Gerbstoffmenge dazu ausreicht, also mehr als etwa 6 Gewichtsprozent, bezogen auf das Trockengewicht, beträgt) Leder vermitteln
Beispiele für erfindungsgemäß als Tensid brauchbare, 3- bis 120-, vorzugsweise 60- bis lOOfach oxäthylierte aliphatische Alkohole mit 9 bis 24, vorzugsweise 10 bis 18 Kohlenstoffatomen (Gruppe a) sind: die entsprechenden Oxäthylierurigsprodukte von natürlichem Talgfettalkohol, synthetischem Talgfettalkohol, CVCt ι OxoalkohoLCij/CisOxcalkohol.
Als Beispiele für die erfindungsgemäß als Tensid brauchbaren 6- bis 80-, vorzugsweise 9- bis 30fach oxäthylierten aliphatischen primären Amine mit 8 bis 20, vorzugsweise 11! bis 18 Kohlenstoffatomen, seien genannt: die entsprechenden Oxäthylierungsprodukte von Octylamin, Nonylamin, Tridecylamin, Oleylamin, Stearylamin, 2-Äthylhexy''jmin.
Die Färbebedingi'-.6en sind die üblichen, d. h. man färbt im FaD oder Färbeapparat während 30 bis 180, vorzugsweise b0 bis 120 Minuten bei 5 bis 60, vorzugsweise 20 bis 50c C1 einer Flottenlänge von 50 bis 500, vorzugsweise 100 bis 200% und einer Gesamttensidmenge (a+b) von 0,3 bis 3, vorzugsweise 0,5 bis 2%, bezogen auf Falzgewicht Das Gewiehtsverhältnis von
■; oxäthyliertem Alkohol (Komponente a) zu oxäthyliertem Amin (Komponente b) beträgt 1:4 bis 4:1, vorzugsweise 1:2 bis 2 :1.
Die erfindungsgemäße Tensidmischung kommt zweckmäßig in Form einer 10 bis 90, vorzugsweise 40
in bis 80gewichtsprozentigen wäßrigen Lösung in den Handel.
Die in den folgenden Beispielen genannten Teile und Pro2ente beziehen sich auf das Gewicht
Beispiel 1
Zwei aus benachbarten Teilen einer Haut geschnittene Stücke von 100 Gewichtäteilen eines auf übliche Weise chromgegerbten Rindleders der Falzstärke 1,5 mm wurden in mit 100 Teilen Wasser gefüllten Wackerfässern mit 2 Teilen Natriumformiat und 03 Teilen Natriumbicarbonat 60 Minuten bei 300C gewalkt Danach besaß die Entsäuerungsflotte einen pH-Wert von 4,8. Nun wurden die Leder 5 Minuten mit frischem
2; Wasser gespült Anschließend wurde das Lsder A in 500C warmer Flotte von 150% Länge mit 2 Teilen einer 70prozentigen wäßrigen Tensidmischung und 1 Teil des Farbstoffs 4-Chk»ranilin -^ 1,8,3.6-AminonaphthoIdisulfosäure <- 4,4'-Diamir.cdiphenylamin-2-sulfosäure -►
jo 3-Hydroxydiphenylainin behandelt Die Tensidmischung bestand aus 30 Teilen eines mit 80 Mol Äthylenoxid umgesetzten Talgfettalkohols, 40 Teilen eines mit 12 Mol Äthylenoxid umgesetzten Oieylamins und 30 Teilen Wasser. Danach wurden 4 Teile eines
)ί handelsüblichen Fettungsmittels auf Spermölbasis zugesetzt, nochmals 60 Minuten gewalkt und mit 0,5 Teilen Ameisensäure angesäuert. Nachdem das Leder noch 20 Minuten gewalkt worden war, wurde es uus der Rotte genommen und in üblicher Weise fertiggestellt.
Das Leder B wurde in gleicher Weise behandelt, jedoch wurde der Färbeflotte keine Tensidmischung zugesetzt.
Nachdem die Leder getrocknet, gespänt und gestollt worden waren, wurden sie beurteilt. Leder A war '> deutlich besser durchgefärbt als Leder B.
Beispiel 2
Zwei aus benachbarten Teilen einer Haut geschnitte-
)(i ne Stücke von 100 Gewichtsteilen eines auf übliche Weise chromgegerbten Rindleders der Falzstärke 13 mm wurden in mit 200 Teilen Wasser gefüllten Wackerfässern mit 0,2 Teilen Essigsäure von 6° Be und 0,3 Teilen des Tetranatriumsalzes der Äthylendiaminte-
Vi traessigsäure 15 Minuten bei 400C gewalkt. Anschließend wurden die Leder in 100 Teilen Wasser mit 2 Teilen Natriumsulfit und I Teil Natriumformiat 60 Minuten bei 400C durch Walken im Wackerfaß entsäuert (End-pH-Wert: 4,9), Danach wurden die Leder
hu in JO Teilen Wasser mit 6 Teilen Mimosaextrakt, 6 Teilen Sumachextrakt, 6 Teilen eines synthetischen Gerbstoffs auf Basis Phenolsulfonsäure, I Teil Natriumformiat, 0,3 Teilen des Telranatriumsalzcs der Äthylendiamintetraessigsäure und 3 Teilen eines handelsübli-
iv> then Fettungsmittels auf Spermölbasis 90 Minuten bei 40c(.' gewalkt. Die nachgegerbten Leder wurden dann 10 Minuten mil 300 Teilen 50°C warmen Wassers gewaschen. Schließlich wurden die Leder in 100 Teilen
Wasser bei 50" C mit 2 Teilen des Farbstoffs, bestehend aus dem 1:1-Kupferkomplex von
Resorcin * Anilin-2,4-disulfosiiure
4,4'-Diamino-3,3'-dicarboxydiphi-'nylmethan
gefärbt Anschließend wurde in die Färbeflotte des Leders A 1 Teil der im Beispiel 1 erwähnten Tensidmischung gegeben, während die Färbeflotte des Leders B nicht m:t dieser Mischung versetzt wurde.
Die Leder wurden anschließend noch 15 Minuten gewalkt und dann, wie im Beispiel 1 beschrieben, gefettet und fertiggestellt
Resorcin ■>- Ani!in-2,4-disulfos;iure
Leder A war deutlich tiefer gefärbt als Leder B, wobei auch die Egalität der Färbung des Leders A hervorragend war.
Bei den Beispielen 3 bis 6 wurde wie im Beispiel 1, bei den Beispielen 7 bis 9 wie bei Beispiel 2 beschrieben verfahren. Die. Ergebnisse waren vergleichbar. Einzelheiten sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.
Beispiel
Tensidmischung b (Amin) Gew.-Verh. Tensid
a (Alkokol) a :b: Wasser menge
a + b
Oleylamin 4:1:3 [Teile]
natürl. Talg + 40 Mol EO 2,5
fettalkohol
+ 8 EO (8 Mol
Äthylenoxid) Oleylamin 3:1:4
natürl. TaIg- + 120EO 3
rettalkoho!
+ 8EO (8MoI
Äthylenoxid) Tridecylamin I :2:6
C1J-I5-OXO- + 40 EO 3
alkohol
+ 12 EO 2-Äthyl- 1:1:6
synthet. TaIg- hexylamin 3
fetlalkohoi + 20EO
+ 25 EO Oleylamin 3:1:4
natürl. TaIg- + 80EO 1
fettalkohol
+ 80EO Tridecyl 1:1:2
C9-Ii-OxO- amin 1
alkohol + 40EO
+ 3EO Stearyl- 1 :4:8
synthet. Talg amin 0,4
fettalkohol + 60 EO
+ 18EO
Farbstoff
Eisen-1:2-Komplex von CJ. 34905
1:2-Chromkomplex von 4-Nitrophenolsulfonsäure-6-(2 azo 4)-l-phenyl-3-methylpyrazolon-5
2-Hydroxy-naphthalin-sulfonsäure-6-(I azo 4)-2,2'-dimethyl-diphenylmethan-(4' azo l)-2-hydroxy-naphthalin-suIfonsäure-6
2-Hydroxy-4-phenyIaminobenzol-(1 azo 4)-diphenyIamino sulfo! säure-3 -(4' azo 7)-l-amino-8-hydroxynaphthalin-di3uIfonsäure-3,6
doppelter Kupferkomplex von Benzoldisulfonsäure-2,4-(l azo 6)-l,3-dihydroxybenzol-(4 azo 4)-di-phenyl· methandicarbonsäurc-3,3'-(4' azo 6)-l,3-uihydroxybenzol-(4 azo l)-benzoldisulfonsäure-2,4
l-(2-Methyl-phenyIsuIfonsäure-4)-3-methylpyrazoIon-5-(4 azo 4)-diphenylmethan-(4' azo 4)-l-(2-methylphenylsulfonsäure-4)-3-methylpyrazoIon-5
CJ. Ib 055

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Färben von Narbenleder mit anionischen Farbstoffen in Gegenwart von Tensiden durch Färben im Faß oder Färbeapparat unter üblichen Bedingungen, dadurch gekennzeichnet, daß als Tensid eine Kombination von
a) einem 3- bis 12Ofach oxäthylierten aliphatischen Alkohol mit 9 bis 24 Kohlenstoff atomen und
b) einem 6- bis 80fach oxäthylierten aliphatischen Amin mit 8 bis 20 Kohlenstoffatomen
im Gewichtsverhältnis a : b wie 1 :4 bis 4 :1 und einer Gesamttensidmenge von 03 bis 3%, bezogen auf Falzgewicht, eingesetzt wird.
2. Verfahren zum Färben von Narbenleder gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man kationisch gegerbtes Leder färbt, das zusätzlich zum kationischen Gerbstoff bis zu 6%, bezogen auf das Trockengewicht, eines anionischen Gerbstoffs enthalten kann, wobei man die Tensidkombination 0 bis 30 Minuten vor dem Farbstoff auf das Leder einwirken läßt
3. Verfahren zum Färben von Narbenleder gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man anionisch gegerbtes oder nachgegerbtes Leder färbt, wobei man die Tensidkombination 5 bis 90 Minuten nach dem Farbstoff auf das Leder einwirken läßt
4. Wäßrige Lösung, enthaltend
a) 5 bis 60 Gewichtsprozent eines 20- bis 12Ofach oxäthylierten aliphatischen Alkohols mit 10 bis 24 Kohlenstoffatomen und
b) 60 bis 5 Gewichtsprozent eines 6- bis 80fach oxäthylierten aliphatischen Amins,
im Gewichtsverhältnis a : b wie 1 :4 bis 4 :1,
wobei die Gesamtkonzentration a+b 10 bis 70 Gewichtsprozent, bezogen auf die Lösung, beträgt
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