DE2856790C2 - - Google Patents

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DE2856790C2
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Akito Ichihara Chiba Jp Nakamura
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Toray Silicone Co Ltd
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    • C08L83/04Polysiloxanes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08KUse of inorganic or non-macromolecular organic substances as compounding ingredients
    • C08K5/00Use of organic ingredients
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G77/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing silicon with or without sulfur, nitrogen, oxygen or carbon in the main chain of the macromolecule
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine härtbare Organopolysiloxanmasse mit guter Haftung. Sie ist insbesondere auf Organopolysiloxanmassen gerichtet, die unter guter Haftung durch eine Additionsreaktion zwischen an Siliciumatomen gebundenen niederen Alkenylgruppen und an Siliciumatome gebundenen Wasserstoffatomen härten.
Es sind bereits verschiedene Kombinationen an Organopolysiloxanmassen bekannt, die durch die oben erwähnte Additionsreaktion härten. Die Organopolysiloxanmassen haben jedoch den Nachteil, daß sie im allgemeinen auf anderen Materialien schlecht haften. Zur Verbesserung der Haftung dieser Organopolysiloxanmassen auf solchen Materialien muß man die zu bindende Oberfläche daher vorher mit einem Grundiermittel behandeln. Ein solches Vorgehen ist aus Zeit-, Arbeits- und Kostengründen nicht sehr günstig.
Es gibt zwar bereits verschiedene Organopolysiloxanmassen, die infolge einer Kombination aus einem Silan und aus Polysiloxanen selbsthaftend sind, doch haben alle diese bekannten Massen gewisse Nachteile, da sie beispielsweise zu hohe Härtungstemperaturen erfordern, auf Kunststoffen immer noch zu schlecht haften oder zuwenig haltbar sind.
Aus US-PS 40 32 502 ist eine härtbare Organopolysiloxanmasse aus einem linearen Polydiorganosiloxan-Fluid mit zwei siloxangebundenen Vinylgruppen je Molekül und einer Viskosität bei 25°C von 500 bis 10 000 cSt, einem Organosiloxan mit 3 bis 10 siliciumgebundenen Wasserstoffatomen je Molekül, einem Polydiorganosiloxan mit zwei siliciumgebundenen Wasserstoffatomen je Molekül und durchschnittlich 3 bis 10 Siliciumatomen je Molekül, einem platinhaltigen Katalysator und einem Inhibitor für den Katalysator aus der Gruppe der Acetylensilane und Olefinsiloxane bekannt. Der Inhibitor dient jedoch nicht der Haftungsverbesserung, sondern dazu, daß die Massen zum Spritzgießen elastomerer Formkörper hinreichend geeignet gemacht werden.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer gut haftenden Organopolysiloxanmasse, die durch Additionsreaktion zwischen siliciumgebundenen niederen Alkenylgruppen und siliciumgebundenen Wasserstoffatomen härtet. Insbesondere soll hierdurch eine Organopolysiloxanmasse bereitgestellt werden, die auf Kunststoffen, Metallen und keramischen Materialien sehr gut haftet, ohne daß man die Oberfläche der miteinander zu verbindenen Materialien vorher mit einem Grundiermittel behandeln muß.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine härtbare Organopolysiloxanmasse aus
  • a) einem Organopolysiloxan mit wenigstens 2 siliciumgebundenen niederen Alkenylgruppen,
  • b) einem wasserstoffhaltigen Organopolysiloxan mit wenigstens 2 siliciumgebundenen Wasserstoffatomen, das für 0,5 bis 2,0 siliciumgebundene Wasserstoffatome pro Alkenylgruppe in der Komponente (a) sorgt,
  • c) einem Silan der allgemeinen Formel worin R¹, R², Q¹, Q² und Q³ unabhängig voneinander Wasserstoffatome, niedermolekulare Alkylreste, Alkenylreste, Arylreste, Alkoxyreste oder Teilhydrolyseprodukte der Alkoxyreste bedeuten,
  • d) einem Additionsreaktionskatalysator und gegebenenfalls
  • e) üblichen Füllstoffen.
Die einzelnen Komponenten der erfindungsgemäßen Organopolysiloxanmasse sind im Handel erhältlich.
Die Komponente (a) hat die allgemeine Formel
worin a für 1 bis 3 steht und wenigstens 2 niedere Alkenylgruppen pro Molekül enthält, wobei der Rest aus unsubstituierten oder substituierten Kohlenwasserstoffresten besteht. Die Komponente (a) kann linear, cyclisch, verzweigt oder dreidimensional sein. Es kann sich dabei um ein Homopolymer oder um ein Copolymer handeln. Der Polymerisationsgrad der Komponente (a) muß eine Viskosität von 0,01 bis 1000 Pa.s, oder vorzugsweise von 0,05 bis 100 Pa.s, bei 25°C ergeben. R³ ist ein gesättigter oder ungesättigter einwertiger Kohlenwasserstoffrest.
Steht der Substituent R³ für niedere Alkenylgruppen, dann sind Beispiele hierfür Vinyl, Allyl, 1-Propenyl und Isopropenyl. Vinylgruppen werden bevorzugt.
Wenigstens zwei dieser niederen Alkenylgruppen sollten an jedem Molekül des Organopolysiloxans vorhanden sein. Ferner sollten auch wenigstens zwei dieser niederen Alkenylgruppen so weit wie möglich auseinander angeordnet sein.
Beispiele für Reste R³, die keine niederen Alkenylgruppen sind, sind Alkylgruppen, wie Methyl, Ethyl, n-Propyl und Butyl, Arylgruppen, wie Phenyl, analoge halogensubstituierte Gruppen sowie andere Kohlenwasserstoffgruppen. Der überwiegende Anteil an Resten R³, der nicht aus niederen Alkenylgruppen besteht, sollte aus Methylgruppen bestehen.
Die Komponente (b) hat die allgemeine Formel
worin b für einen Wert von 1 bis 3 steht und wobei dieses Organopolysiloxan wenigstens zwei Wasserstoffatome pro Molekül enthält. Die Komponente (b) kann linear, verzweigt, cyclisch oder dreidimensional sein. Es kann sich dabei entweder um ein Homopolymer oder um ein Copolymer handeln. Der Polymerisationsgrad sollte eine Viskosität von 0,001 bis 10 Pa.s, vorzugsweise von 0,005 bis 5 Pa.s, bei 25°C ergeben. Der Substituent R⁴ kann Wasserstoff oder unsubstituierte oder substituierte Kohlenwasserstoffreste bedeuten.
Die Menge der Komponente (b) muß ausreichen, daß sich 0,5 bis 2,0 siliciumgebundene Wasserstoffatome pro niederer Alkenylgruppe in der Komponente (a) ergeben. Vorzugsweise sollte die Komponente (b) in solcher Menge vorhanden sein, daß sich 0,7 bis 1,5 siliciumgebundene Wasserstoffatome pro niederer Alkenylgruppe in der Komponente (a) ergeben. Weiter ist darauf zu achten, daß man nur dann ein normal gehärtetes Produkt erhält, wenn die Summe aus der Anzahl der pro Molekül der Komponente (a) siliciumgebundenen niederen Alkenylgruppen und der Anzahl der pro Molekül der Komponente (b) siliciumgebundenen Wasserstoffatome 5 beträgt oder größer ist.
Die Komponente (c) hat die allgemeine Formel
oder stellt ein Hydrolyseprodukt hiervon dar, und diese Komponente ist die erfindungsgemäß eigentlich wesentliche Komponente. Sie ist zur Erzielung eines stark haftenden Produkts unerläßlich.
Beispiele für die Substituenten R¹, R², Q¹, Q² und Q³ in der obigen allgemeinen Formel sind Wasserstoff, Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Vinyl, Phenyl, Methoxy, Ethoxy, Propoxy, Isopropoxy oder Butoxy. Einzelbeispiele für Silane der obigen Art sind folgende:
Die Komponente (c) läßt sich nach folgenden Verfahren herstellen. Man löst ein Dichlordialkylsilan der allgemeinen Formel RR¹SiCl₂ in Benzol. In die so erhaltene Lösung tropft man dann unter Vermischen bei Rückflußtemperatur von 85 bis 90°C β-Diketoverbindungen ein, wie Acetylaceton oder Ethylacetoacetat. Die dabei als Nebenprodukt entstehende Chlorwasserstoffsäure wird durch Verwendung von Säurebindemitteln, wie Triethylamin oder Pyridin, entfernt.
Die Komponente (c) wird erfindungsgemäß in Mengen von 0,1 bis 10 Gewichtsteilen auf 100 Gewichtsteile der Gesamtmenge der Komponenten (a) und (b) verwendet. Ist die Menge der Komponente (c) zu niedrig, dann ergibt sich ein Produkt mit ungenügender Haftung. Ist die Menge der Komponente (c) zu hoch, dann geht die praktische Bedeutung dieser Komponente verloren, wobei die Härtung ebenfalls gehemmt werden kann.
Als Komponente (d) lassen sich erfindungsgemäß irgendwelche Additionsreaktionskatalysatoren verwenden, die die Addition siliciumgebundener Wasserstoffatome an siliciumgebundene niedere Alkenylgruppen katalysieren, nämlich eine sogenannte Hydrosilylierung bewerkstelligen. Beispiele für solche Katalysatoren sind feinteiliges elementares Platin, feinteiliges Platin in Form einer Dispersion auf Kohlepulver, Chloroplatinsäure, Coordinationsverbindungen aus Chloroplatinsäure und Olefinen, Coordinationsverbindungen aus Chloroplatinsäure und Vinylsiloxan, Tetrakis(triphenylphosphin)palladium, Gemische aus Palladiumruß und Triphenylphosphin oder Rhodiumkatalysatoren.
Die Komponente (d) wird erfindungsgemäß in Mengen von 0,1 bis 200 Gewichtsteilen, bezogen auf die Menge des Metalls der Platingruppe, pro Million Gewichtsteile der gesamten Komponenten (a) und (b) eingesetzt.
Außer den oben angegebenen unerläßlichen Komponenten (a) bis (d) können als Komponente (e) in der erfindungsgemäßen Organopolysiloxanmasse erforderlichenfalls auch noch verschiedene übliche Füllstoffe enthalten sein. Beispiele für solche Füllstoffe sind pyrogen erzeugtes Siliciumdioxid, hydrophob gemachtes pyrogen erzeugtes Siliciumdioxid, durch Fällung hergestelltes Siliciumdioxid, hydrophob gemachtes und durch Fällung hergestelltes Siliciumdioxid, feines Quarzpulver, Diatomeenerde, Talkum, Aluminiumsilikat, Aluminiumoxid, Aluminiumhydroxid, Calciumcarbonat, Zinkoxid, Titandioxid, Eisenoxid, Glasfasern, Glasperlen oder Glashohlkugeln. Weiter können die erfindungsgemäßen Organopolysiloxanmassen auch noch Benzotriazole, 2-Ethinylisopropanol, Phenylhydrazin oder andere Härtungsverzögerer, Mangancarbonat, Ruß oder andere flammhemmende Mittel, Cerhydroxid, Eisenoxid oder sonstige Wärmestabilisatoren, wie Mittel zum Ölfestmachen, Stabilisatoren oder Pigmente enthalten. Der Zusatz verschiedener Organopolysiloxane und Silane zu den erfindungsgemäßen Organopolysiloxanmassen zum Zwecke der Verbesserung anderer Eigenschaften als der Haftung ist ebenfalls zulässig.
Die erfindungsgemäßen härtbaren Organopolysiloxanmassen werden hergestellt, indem man die Komponenten (a) bis (d) sowie eventuelle Füllstoffe und Zusätze einfach miteinander vermischt. Die erfindungsgemäße Masse sollte zur Lagerung zweckmäßigerweise in zwei Packungen unterteilt werden. Hierzu eignet sich jede gewünschte Unterteilung. So empfiehlt sich beispielsweise eine Aufteilung der Masse in eine Packung aus den Komponenten (a), (c) und (d) und eine weitere Packung aus der Komponente (b), oder in eine Packung aus der Komponente (a) und eine weitere Packung aus den Komponenten (b), (c) und (d).
Die erfindungsgemäße Organopolysiloxanmasse härtet, wenn alle unerläßlichen Komponenten miteinander vermischt sind und auf mittlere Temperatur erwärmt werden. Sie nimmt nach dem Härten die Form eines Elastomers, Gels oder Feststoffes an. Befindet sich die erfindungsgemäße Organopolysiloxanmasse während des Härtens mit Glas, Metallen, Kunststoff oder keramischen Materialien in Kontakt, dann wird sie hierdurch auf diese Materialien gebunden. Die erfindungsgemäße Masse haftet besonders gut auf verschiedenen Grundmaterialien, so daß sie besonders geeignet ist als Bindemittel, Dichtungsmasse, Überzugsmasse, Spritzgießmasse und Imprägniermittel.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele weiter erläutert. Alle darin enthaltenen Teilangaben sind auf das Gewicht bezogen. Alle angegebenen Viskositätswerte sind bei 25°C gemessen, sofern nichts anderes gesagt ist.
Beispiel 1
In einen mit Rührer, Rückflußkühler und Tropftrichter versehenen 2 l fassenden Kolben gibt man 75 g Methyltrichlorsilan (0,5 M) und 1000 ml Benzol. Der Kolbeninhalt wird gerührt und über den Tropftrichter mit 16 g Methanol (0,5 M) versetzt. Sodann werden über den Tropftrichter 100 g (1 M) Acetylaceton zugegeben. Das Ganze wird 10 Minuten gerührt, wobei man in den Kolben 151,5 g (1,5 M) Triethylamin einführt.
Der Kolben wird hierauf erhitzt und 2 Stunden bei 80 bis 90°C auf Rückflußtemperatur gehalten.
Das Reaktionsgemisch wird dann abgekühlt, zur Abtrennung des entstandenen Triethylaminhydrochlorids filtriert und zur Entfernung von Benzol und nichtumgesetztem Triethylamin destilliert. Auf diese Weise gelangt man zu folgender Verbindung der Formel I:
In einen mit Rührer, Rückflußkühler und Tropftrichter versehenen 2 l fassenden Kolben gibt man 1000 ml Benzol und 70,5 g (0,5 M) Methylvinyldichlorsilan. Unter Rühren des Kolbeninhalts setzt man dann über den Tropftrichter 130 g (1 M) Ethylacetoacetat zu, wodurch es zu einer entsprechenden Reaktion kommt. Nach Beendigung dieser Zugabe gibt man über den Tropftrichter 151,5 g (1,5 M) Triethylamin zu und erhitzt das Ganze anschließend 2 Stunden bei 80 bis 90°C auf Rückflußtemperatur.
Vom erhaltenen Reaktionsgemisch wird das entstandene Triethylaminhydrochlorid abfiltriert, worauf man das Filtrat zur Entfernung von Benzol und nichtumgesetztem Triethylamin unter verringertem Druck destilliert. Auf diese Weise gelangt man zu folgender Verbindung der Formel II:
Einen Teil der obigen Verbindung der Formel I und 0,2 Teile einer 3prozentigen Lösung von Chloroplatinsäure in 2-Ethylhexanol gibt man zu einem Gemisch aus 100 Teilen eines Dimethylpolysiloxans mit Dimethylvinylsilylgruppen am Ende der Molekülkette und einer Viskosität von 0,5 Pa.s, 3 Teilen eines Copolymers mit 10 Molprozent Trimethylsiloxyeinheiten, 50 Molprozent Dimethylsiloxyeinheiten und 40 Molprozent Methylwasserstoffsiloxyeinheiten und 10 Teilen Silicaaerogel. Das nach gründlichem Durchmischen erhaltene Gemisch wird auf Platten aus Glas, Aluminium und Polyethylenterephthalat aufgezogen und anschließend durch Erhitzen auf 120°C gehärtet. Versucht man die nach dem Härten erhaltene Masse vom Trägermaterial abzuschälen, dann zerreißen die Kautschukschichten jeweils, was beweist, daß die Massen auf alle angegebenen Trägermaterialien stark gebunden sind.
Zu Vergleichszwecken stellt man in obiger Weise eine Masse her, die jedoch keine Verbindung der Formel I enthält. Die hierdurch erhaltene Vergleichsmasse haftet auf keinem der oben angegebenen Trägermaterialien.
Beispiel 2
0,5 Teile einer 3prozentigen Lösung von Chloroplatinsäure in 2-Ethylhexanol und einen Teil der nach Beispiel 1 erhaltenen Verbindung der Formel I gibt man zu einem Gemisch aus 100 Teilen eines Dimethylpolysiloxans mit Vinylgruppen an den Kettenenden (Viskosität 12 Pa.s), 5 Teilen eines Methylwasserstoffpolysiloxans der Formel
und 30 Teilen Quarzpulver, und bildet hieraus eine härtbare Organopolysiloxanmasse. Die erhaltene Masse trägt man mit einer Rakel derart auf eine Polyethylenterephthalatfolie auf, daß sich ein 50 µ starker Überzug ergibt, den man anschließend durch Erhitzen auf 120°C härtet. Der hierdurch entstehende Überzug aus Siliconkautschuk schält sich von der Folie bei entsprechenden Biegebehandlungen nicht ab, was zeigt, daß der Siliconkautschuküberzug darauf gut haftet.
Zu Vergleichszwecken stellt man auch eine Masse ohne Verwendung der Verbindung der Formel I von Beispiel 1 her und zieht sie in entsprechender Weise auf die Polyethylenterephthalatfolie auf. Der hierdurch erhaltene Überzug schält sich bei entsprechender Biegebehandlung jedoch leicht von der Folie ab.
Beispiel 3
Eine härtbare Masse aus 100 Teilen eines Dimethylpolysiloxans mit Dimethylvinylsiloxyeinheiten an beiden Kettenenden und einer Viskosität von 8 Pa.s, 3 Teilen eines Methylwasserstoffpolysiloxans der folgenden Formel
25 Teilen Silicaaerogel mit einer mit Hexamethyldisilazan behandelten Oberfläche und einer spezifischen Oberfläche von 200 m²/g und 0,2 Teilen einer Lösung von Chloroplatinsäure (3%) in 2-Ethylhexanol sowie weiteren 1,5 Teilen der nach Beispiel 1 erhaltenen Verbindung der Formel II zieht man auf eine Aluminiumplatte auf. Auf den hierdurch erhaltenen Überzug legt man dann eine Platte aus Epoxyharz und härtet den hierdurch erhaltenen Verbundstoff durch Erhitzen auf 120°C. Sodann ermittelt man die Bindefestigkeit des gehärteten Gegenstandes unter Verwendung eines Zugfestigkeitsmeßgeräts. Hierdurch ergibt sich eine Haftung von 16 kg/cm².
Zu Vergleichszwecken wird der obige Versuch unter Verwendung einer Masse wiederholt, die keine Verbindung der Formel II von Beispiel 1 enthält. Die erhaltene Masse wird entsprechend aufgezogen und thermisch gehärtet. Auf diese Weise ergibt sich ein Material, dessen Haftung nur 2,5 kg/cm² beträgt.

Claims (1)

  1. Härtbare Organopolysiloxanmasse aus
    • a) einem Organopolysiloxan mit wenigstens 2 siliciumgebundenen niederen Alkenylgruppen,
    • b) einem wasserstoffhaltigen Organopolysiloxan mit wenigstens 2 siliciumgebundenen Wasserstoffatomen, das für 0,5 bis 2,0 siliciumgebundene Wasserstoffatome pro Alkenylgruppe in der Komponente (a) sorgt,
    • c) einem Silan der allgemeinen Formel worin R¹, R², Q¹, Q² und Q³ unabhängig voneinander Wasserstoffatome, niedermolekulare Alkylreste, Alkenylreste, Arylreste, Alkoxyreste oder Teilhydrolyseprodukte der Alkoxyreste bedeuten,
    • d) einem Additionsreaktionskatalysator und gegebenenfalls
    • e) üblichen Füllstoffen.
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