DE2857727C2 - Staubfilter mit Filterschläuchen - Google Patents
Staubfilter mit FilterschläuchenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
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- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
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- B01D46/0041—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours with flow guiding by feed or discharge devices for feeding
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Description
Die Erfindung betrifft einen Staubfilter mit Filter-'
schläuchen, die innerhalb eines Gehäuse-Oberteils, das 'Vine Schlauchkammer bildet und nach unten von einem
Schlauchboden abgeschlossen ist, angeordnet sind, ' bei dem das staubhaltige Rohgas in die Filterschläuche
aufgrund eines Druckgefälles eintritt, nachdem es einen unterhalb des Schlauchbodens im Gehäuseunterteil angeordneten
Vorabscheideraum durchströmt hat. wobei die Reinigung der Filterschläuche durch einen
periodischen Spülprozeß mit umgekehrter Gasführung erfolgt, und die Umkehrung der Gasführung durch einen
mit Drehflansch an einer Unterdruck führenden ^Leitung angeschlossenen Drehbalken erzielt wird, wobei
der Drehbalken im Vorabscheideraum angeordnet und mit wenigstens einem horizontalen Arm mit Saugstutzen
versehen ist, und bei dem am Boden der Kamrimer eine rotierende Räumvorrichtung angeordnet und
mit dem Drehbalken auf einer gemeinsamen, zentrisch gelagerten Antriebswelle befestigt ist, in deren Wirkungsbereich
sich weiterhin ein Austragsorgan befindet. ; Aus der DE-OS 24 30 279 ist ein derartiger Staubfilter
ibekannt. Dort werden mehrere, kreisförmig um das ' ;Rohr angeordnete, hängende Filterschläuche über einzelne,
schräg nach oben führende Kanäle mit senkrechter Öffnungsfläche mit dem Rohgasstrom beschickt.
Diese Kanäle werden bei der Reinigung des Filters mit der Saugöffnung des Drehbalkcns in Verbindung gebracht.
Das Rohgas strömt zunächst in eine zentrisch angeordnete, oben liegende öffnung ein. wird in einem
zentral liegenden Rohr nach unten geführt und im Fülle des Filtergehäuses umgelenkt. Am Fuße des Filtergehäuses
befindet sich auch der Vorabscheideraum.
Ein Teil des Grobgutes schlägt sich im Vorabscheideraum
nieder. Der Drehbalken ist als Reinigungskanal ausgebildet, in welchem ein Unterdruck herrscht. Teilchen,
die sich im Vorabscheideraum sammtln, werden s während der Drehung des Armes zu einem Schlitz geleitet,
der längs des Armes ausgebildet ist. Durch den Schlitz führt ein kontinuierlicher Luftstrom, der durch
den Schlitz hindurchtritt und eine Menge von Staubteilchen mit sich reißt. Dadurch, daß der hinter dem Schlitz
to liegende Raum ständig unter Vakuum gehalten ist, wird eine erhebliche Vakuum-Leckrate hervorgerufen. Außerdem
werden gröbere Teile nicht durch den Schlitz gelassen und können zu einer Verstopfung führen. Die
bekannte Abführung des Grobgutes aus dem Vorabscheideraum
hat daher mehrere Nachteile.
Für die Erfindung stellt sich die Aufgabe, daß auch größere, im Vorabscheideraum anfallende, gegebenenfalls
m:t gröberen Staubteilen durchsetzte Staubmengen aus dem Voraoscheideraum entfernt werden können.
ohne daß eine wesentliche Vakuum-Leckrate in
, Die Lösung der Aufgabe gelingt bei einem Staubfilter
' der eingangs genannten Art dadurch, daß die gemeinsame Antriebswelle für Drehbalken und Räumvorrichtung
eine Hohlwelle ist, die auch den Anschluß der Unterdrucksphäre
zum Drehbalken bildet, wobei als Austragsorgane solche ausgeschlossen sind, bei denen das
Grobgut in den Drehbalken gesaugt wird.
Ausdrücklich erstreckt sich somit das Patentbegehren nicht auf Staubfilter gemäß Oberbegriff des Anspruches
1, bei deneii das Grobgut in den Drehbalken gesaugt wird.
Als Austragsorgane sind beispielsweise Zellenradschleusen
geeignet, mit denen Stäube über ein Druckgefälle zu transportieren sind.
Weitere Einzelheiten sind aus der Zeichnung zu entnehmen. Die Figuren der Zeichnung zeigen:
F i g. 1 einen Staubfilter gemäß der Erfindung in teilweise aufgeschnittenem Zustand:
Fig.2 einen Schnitt durch den Staubfilter gemäß Fig. 1 entlang der Linie II... Ii;
F i g. 3 eine vergrößerte Darstellung, im Schnitt, eines einzelnen Schlauchfilters;
F i g. 4 den unteren Teil eines Schlauchfilters in vergrößerter Darstellung:
F i g. 5 eine perspektivische Darstellung des Gesamtaufbaus.
Aus den F i g. 1 und 5 ist zu ersehen, daß das Staubfilter aus einem zylindrischen Gehäuse 1 mit hängenden
so Filterschläuchen 9, «0 besteht, die mit ihren Eintrittsund Austrittsöffnungen am oberen bzw. unteren
Schlauchboden befestigt sind. Unterhalb des unteren Schlauchbodens befindet sich ein Vorabscheideraum 2
mit tangential angeordnetem Rohgas-Eintrittsstutzen 3. Ei., vorgeschaltetes Gebläse 4 drückt das staubhaltige
Rohgas in den Vorabscheideraum 2. Durch die tangeniiale
Zuführung werden bereits größere Staubteilchen ausgeschieden. Sie können durch eine Räumeinrichtung
5 einem Austragsorgan 6 zugeführt werden. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, kann es sich hier um eine Zellenradschleuse
handeln.
Der Gasstrom mil dem verbleibenden Feinstaub tritt durch Schlauchbodenöffnungen 7 in den zwischen einem
Innen- und einem Außcnschlauch jedes Filterb5
Schlauches gebildeten Ringspalt 8 ein. Durch den Ringspall
strömt das ϋέΐϊ vertikal nach oben, an den Filterflächen
wird der Feinstaub abgeschieden, und das Reingas entweicht infolge der vom Gebläse erzeugten Über-
drucksphäre durch die Filterschläuche, und zwur beim
innenliegenden Schlauch 9 von außen nach innen und beim aiißenlicgenden Schlauch 10 von innen nach außen.
Die Filterschläuchc sind in bestimmten Abstünden r>
mit Stützringen 11 und 12 versehen und durch Spannvorrichtungen
14 am oberen 13 und am unteren Ende 14' gehalten, wobei hierdurch eine gute Formbeständigkeit
erreicht wird.
Die in den äußeren Schläuchen gereinigten Gasmengen
strömen unmittelbar in den Reingasraum 15, während das Reingas aus den Innenschläuchen an dem oberen
Ende ι 'arch die Schlauchhalterhülsen 16 in den Reingasraum gelangt. Das so gefilterte Gas (Reingas) tritt
dann gemeinsam durch den zentralen Abgasstutzen 17 ins Freie jius. Die während der Filterungsphase abgelagerten
Staubteilchen werden durch die herrschende Überdrucksphäre an die Filterschlauch-Wandungen gedrückt
und dort gehalten.
Zwischen Vorabscheideraum 2 und Schlauchfilterhäuse
1 ist ein Schlauchboden T angeordnet, der mit ' öffnungen 7 versehen ist, durch die das kohgas zu den
- Filterschläuchen durchtritt Die in einer Ebene — näm-'
lieh der Schlauchbodenebene — angeordneten Öffnungen 7 werden von einem zentrisch gelagerten, rohrähn-'
liehen Drehbalken 18 bestrichen, der unmittelbar unterhalb des Schlauchbodens T angeordnet ist. Der Drehbalken,
der über einen Drehflansch 19 an eine Unterdrucksphäre angeschlossen ist, ist nach oben hin mit
einer Anzahl offener Saugstutzen 20 versehen. Da die Abstände der Saugstutzen 20 auf dem Drehbalken den
Anordnungsradien 21 der Schlauchbodenöffnungen zugeordnet sind, werden alle Schlauchbodenöffnu igen
nacheinander von den Saugstutzen des Drehbalkens überdeckt Bei der relativ kurzzeitigen Überdeckung
von Saugstutzen und Schlauchbodenöffnungen wird erreich', daß die während des Filtervorganges herrschende
Überdrucksphäre im jeweils bestrichenen Doppelschlauch unterbrochen und an die im Drehbalken 18
herrschende Unterdrucksphäre angeschlossen wird.
Die Überdeckungszeit und damit Reinigungszeit, kann dann durch die Drehzahl des Drehbalkens und in
gewissen Grenzen auch durch die Flanschform und -größe des Saugstutzens beeinflußt werden. Der doppelarmige
Drehbalken 18 ist mit einer zentrisch gelagerten Hohlwelle 25 verbunden, die auch die Räumeinrichtung
S zur Grobgutaustragung trägt und mit dieser von einem Getriebemotor 26 angetrieben wird.
Durch die Umkehrung der Druckverhältnisse an den Filterschlauch-Wandungen werden die abgelagerten
Staubteilchen gelöst und zur Unterdrucksphäre 22 von einem Ventilator 23 abgesaugt und einer Verbrauchsund
Sammelstelle 24 zugeführt
Das Grobgut aus dem Vorabscheideraum wird über ein Austragsorgan 6 ausgetragen, daß auch geeignet
sein kann wechselnd gasdicht zu schließen und zu öffnen, um so eine zusätzliche pulsierende Unterdrucksphäre
zu erzeugen, die das Ablösen des Staubcs vom Filtergewebe begünstigt Die beim Druckwechsel sich
von den Schlauchflächen ablösenden Staubteilchen eo werden über dem Drehbalken 18 zur Unterdrucksphäre
hin abgesaugt Dagegen wird das im Vorabscheideraum anfallende Grobgut auf dem Boden durch die Räumeinrichtung
dem Austragsorgan 6 zugeführt
Die Saugstutzen des Drehbalkens überstreichen etwa -naximal 10% der Doppelschläuche, wenn sie die Rohgas-Beaufschlagung
dieser Schläuche unterbrechen und die Staubablösung herbeiführen. Das Gebläse 23 zur
Erzeugung der Unterdrucksphäre weist etwa eine Gasmcngc pro Zeiteinheit auf, die ca. 20% der zu filternden
Rohgasmenge beträgt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Staubfilter mit Filterschläuchen, die innerhalb eines Gehäuse-Oberteils, das eine Schlauchkammcr bildet und nach in ten von einem Schlauchboden abgeschlossen ist, angeordnet sind, bei dem das staubhaltige Rohgas in die Filterschläu ehe aufgrund eines Druckgefälles eintritt, nachdem es einen unterhalb des Schlauchbodens im Gehäuseunterteil angeordneten Vorabscheideraum durchströmt hat,- wobei die Reinigung der Filterschläuche durch einen periodischen Spttiprozeß mit umgekehrter Gasführung erfolgt, un-.l die Umkehrung der Gasführung durch einen mit Drehflansch an einer Unterdruck führenden Leitung angeschlossenen Drehbalken erzielt wird, v/obei der Drehbaren im Vorabscheideraum angeordnet und mit wenigstens einem horizontalen Arm mit Saugstutzen versehen ist, und bei dem am Boden der Kammer eine rotierende Räurn-J-vorrichtung angeordnet und mit dem Drehbalken £ '" auf einer gemeinsamen, zentrisch gelagerten Antriebswelle befestigt ist, in deren Wirkungsbereich sich weiterhin ein Austragsorgan befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Antriebswelle für Drehbalken (18) und Räumvorrichtung (5) eine Hohlwelle (25) ist, die auch den Anschluß der Unterdrucksphäre zum Drehbalken (18) bildet, wobei als Austragsorgane solche ausgeschlossen sind, bei denen das Grobgut in den Drehbalken gesaugt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2857727A DE2857727C2 (de) | 1978-12-04 | 1978-12-04 | Staubfilter mit Filterschläuchen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2852357A DE2852357C3 (de) | 1978-12-04 | 1978-12-04 | Staubfilter mit Abreinigungseinrichtung |
| DE2857727A DE2857727C2 (de) | 1978-12-04 | 1978-12-04 | Staubfilter mit Filterschläuchen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2857727C2 true DE2857727C2 (de) | 1984-08-23 |
Family
ID=25776719
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2857727A Expired DE2857727C2 (de) | 1978-12-04 | 1978-12-04 | Staubfilter mit Filterschläuchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2857727C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3539004C1 (en) * | 1985-11-02 | 1987-01-08 | Rippert Paul Fa | Bag filter |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2430279A1 (de) * | 1973-06-25 | 1975-01-23 | Clarkes Sheet Metal | Luftfilteranordnung |
-
1978
- 1978-12-04 DE DE2857727A patent/DE2857727C2/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2430279A1 (de) * | 1973-06-25 | 1975-01-23 | Clarkes Sheet Metal | Luftfilteranordnung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3539004C1 (en) * | 1985-11-02 | 1987-01-08 | Rippert Paul Fa | Bag filter |
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