DE286127C - - Google Patents

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DE286127C
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Germany
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pushing
pulling element
closing
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DENDAT286127D
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English (en)
Publication of DE286127C publication Critical patent/DE286127C/de
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F1/00Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
    • E05F1/08Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings
    • E05F1/16Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for sliding wings

Landscapes

  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schließen einer oder mehrerer Wagentüren von beliebiger Stelle des Zuges aus, bei der ein besonderes Zug-. oder Druckorgan, wie Seil, Kette oder Stange, die Tür oder Türen bei seiner Schließbewegung mitnimmt.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zwischen dem Zug- oder Druckorgan und der Wagentür ein Zwischenglied vorgesehen
ίο ist, das das Zurückbleiben der Tür gegenüber dem Zug- oder Druckorgan gestattet, wenn etwa ein abnormaler Widerstand gegen die Türbewegung auftritt, und das nach Wegfall dieses \Viderstandes die Tür dem vorangeeilten Zug- und Druckorgan selbsttätig nachschiebt. Es ist dabei gleichgültig, ob dieses Zwischenglied zwischen dem Mitnehmer und dem Zug- oder Druckorgan oder zwischen dem Anschlag der Wagentür und dieser selbst eingeschaltet ist. Das Zwischenglied wird in vorteilhafter und einfacher Weise als ein elastisches Organ beliebiger Art, wie Druck- oder Zugfeder, ausgebildet, das durch die mitgenommene und zurückbleibende Tür gespannt wird und sich beim Nachschieben der Tür wieder entsprechend entspannt. Es wird vorteilhaft sein, diese ,Nachschiebbewegung zu dämpfen, um zu starke Erschütterungen beim Schließen der Türen zu vermeiden und allzu kräftige Klemmungen von Teilen, die zwischen Tür und Rahmen gelangen, zu verhindern. Es wird sich weiter als vorteilhaft erweisen, das Zwischenglied bei geschlossener Tür unter geringer Spannung zu erhalten. Dadurch wird das unvorsichtige öffnen der Tür etwa bei fahrendem Zug gehindert, während das Öffnen der Tür etwa im Notfalle auch bei unbewegtem Zug- oder Druckorgan möglich ist. Selbstverständlich kann das Zug- oder Druckorgan nach dem Schließen der Tür oder Türen wieder in seine Anfangsstellung zurückgezogen werden; die zuletzt geschilderte Sicherung fällt dann fort.
Der Mitnehmer am Zug- oder Druckorgan oder an der Wagentür kann auch derart ausgebildet sein, daß er nach erfolgtem Schließen der Tür ausgelöst wird und sich mehr oder minder in der Schließrichtung weiterbewegt. Bei Rückbewegung des Zug- oder Druckorganes kann er dann die Tür wieder mitnehmen, d. Ii. diese öffnen. Dabei wird vorteilhaft das früher beschriebene Zwischenglied eingeschaltet bleiben, um einen Stoß beim Öffnen der Türen zu dämpfen. Es kann unter Umständen bei derartigem Öffnen der Tür nötig sein, eine Vorrichtung vorzusehen, die die übliche Sperrung der geschlossenen Tür vor deren Öffnung ausklinkt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, s ist eine Schiebetür, die in normaler Weise mit Rollen r auf einer festen Laufschiene I verschoben werden kann, ζ ist ein Zugorgan, das bei seiner Bewegung nach rechts eine Druckfeder d mitnimmt. Diese Feder ist auf ihrer anderen Seite mit einem Mitnehmer m verbunden, der relativ zu dem Zugorgan ζ verschiebbar ist. Dieser Mitnehmer bildet gleichzeitig den. Boden eines Gefäßes, das
durch das Rohr t und einen in diesem Rohr verschiebbaren Kolben oder Teller k gebildet wird. Dieser Kolben ist fest mit dem Zugorgan ζ verbunden, α ist ein Anschlag, der im Beispiel fest mit der Tür s verbunden ist. p ist der Türrahmen.
Soll die Tür geschlossen werden, so wird das Zugorgan ζ nach rechts bewegt. Der Mitnehmer m erreicht den Anschlag α und nimmt
ίο diesen und die Tür s mit. Stößt die Tür s auf ein Bewegungshindernis, so wird bei unbeeinflußt weitergehendem Zugorgan ζ die Druckfeder d zusammengepreßt. Würde dann das Bewegungshindernis entfernt, so wird die Tür s durch die Feder d so lange dem vorangeeilten Zugorgan ζ nachgeschoben, bis die Feder wieder ihren Anfangszustand -erreicht hat. Ist die Tür s geschlossen, so kann sich das Zugorgan ζ gegebenenfalls um weniges weiterbewegen und so die Feder d mehr oder weniger spannen, wodurch das Wiederöffnen der Tür erschwert wird. Wie bereits erwähnt, kann das Zugorgan ζ auch beliebige Zeit nach Schließen der Tür wieder in seine Anfangsstellung, die zweckmäßig der weitesten Türöffnung entsprechen wird, zurückbewegt werden.
Wird die Tür s durch die zusammengepreßte Feder d nach Wegfall des Bewegungshindernisses dem Zugorgan ζ nachgeschoben, so wird in dem durch Mitnehmer m, Rohr t und Kolben k gebildeten Gefäß die beim Zurückbleiben der Tür ungehindert eingeströmte Luft etwa durch ein vorhandenes Rückschlagventil .35 zusammengepreßt bzw. mit einstellbarer Geschwindigkeit wieder ausgelassen. Dadurch wird eine wirksame Dämpfung der Türbewegung geschaffen. Sie könnte selbstverständlich in beliebiger anderer Weise ausgebildet werden. So könnte sie von dem Zugorgan ζ und dem Mitnehmer m getrennt ausgeführt werden und etwa mit der Tür selbst verbunden werden. Es können auch andere Dämpfungsvorrichtungen an Stelle des Luftpuffers verwendet werden. Auch der Ort der Anbringung des Zugorganes und der Mitnehmer kann anders als beim Ausführungsbeispiel gewählt werden.
Durch die beschriebene Vorrichtung ist es möglich, mit einem durchgehenden Organ auch mehrere oder sämtliche Türen des Wagens und unter Umständen des Zuges zu schließen und gegebenenfalls auch zu öffnen. Das beschriebene Zwischenglied sichert die unabhängige Schließbewegung mehrerer durch das gleiche Organ bewegter Türen untereinander. Dadurch, daß nur Mitnehmer im besonderen zum Schließen der Türen vorgesehen sind, ist auch das unabhängige öffnen der Türen untereinander und auch nur für den Bedarfsfall ermöglicht. Werden daher . nicht sämtliche durch das gleiche Organ bewegte Türen geöffnet, so kann die Schließbewegung mit geringerem Kraftaufwand vollzogen werden. Die zuletzt geschilderten Vorteile treten im übrigen auch bei Bewegung nur einer Tür auf. Der Wagen- oder Zugführer braucht nur durch Einschalten etwa eines Druckknopfes die Schließbewegung der Tür oder Türen zu veranlassen, worauf die Schließung der offenen Türen sicher erfolgt, gleichgültig, ob die Türen ganz geöffnet waren oder nicht und ob sich der einen oder anderen Türschließung anfänglich ein Hindernis entgegengesetzt hat oder nicht. Die neue Vorrichtung macht weiter keine besondere etwa bewegliche Ausbildung der Laufschiene der Tür, die mit größeren Kosten verbunden wäre, nötig und ist bei jeder normalen Tür ohne weiteres auch nachträglich anbringbar. Die Vorrichtung ist leicht ein- und auszubauen.
Die Bewegung des Zug- oder Druckorganes kann durch jeden beliebigen Motor bzw. durch jede beliebige motorische Kraft erzeugt werden. So beispielsweise durch Elektromotoren, 8g die bei der neuen Vorrichtung an jedem beliebigen Ort unterbringbar und von jeder beliebigen Stelle aus steuerbar sein können. Da die Bewegung des Druck- oder Zugorganes, wie beschrieben, in einem Zuge und ohne weitere Überwachung geschehen kann, braucht der Elektromotor nur durch den Führer eingeschaltet zu werden, während er sich beispielsweise nach Durchziehen einer bestimmten Länge des Zugorganes selbsttätig etwa mittels eines Endausschalters stillsetzen kann. Die Bewegung des Zug- oder Druckorganes kann auch von einem anderen, vorhandenen Motor abgeleitet werden, wie Brems- oder Pumpenmotor.
Es wird vorteilhaft sein, das elastische Zwischenglied derart vorzuspannen, daß es die Tür sogleich mitnimmt, wenn die bezüglichen Anschläge zur Berührung kommen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Schließen der Wagentür oder mehrerer Wagentüren gleichzeitig von einer beliebigen Stelle des Zuges aus mittels eines besonderen Zug- oder Druckorganes, das die Tür bei seiner Schließbewegung mitnehmen kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Zug- oder Druckorgan durch ein Zwischenglied auf die Tür wirkt, das etwa bei abnormalem Widerstand gegen die Türbewegung das Zurückbleiben der Tür gegenüber dem Zug- oder Druckorgan gestattet und nach Wegfall dieses Widerstandes die Tür selbsttätig nachschiebt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein elastisches, mit
einer Dämpfungsvorrichtung versehenes Zwischenglied, das durch die gegenüber dem Druck- oder Zugorgan zurückbleibende Tür gespannt wird und sich beim Nachschieben der Tür wieder entsprechend entspannt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgende, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied mit der Schließvorrichtung so verbunden ist, daß es nach Schließen der Tür nicht völlig entspannt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder
folgende, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenglied eine Feder Verwendung findet, die an einem Ende mit dem Zugorgan (Seil ο. dgl.) und am anderen Ende mit einem relativ zum Zugorgan verschiebbaren Mitnehmer verbunden ist, der gleichzeitig als Boden eines als Luftpuffer wirkenden Gefäßes dient, das weiter aus einem mit dem Boden fest verbundenen Rohr und einem in diesem verschiebbaren und mit dem Zugorgan fest verbundenen Kolben besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT286127D Active DE286127C (de)

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DE (1) DE286127C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082614B (de) * 1957-05-02 1960-06-02 Deutsche Bundesbahn Fahrzeugtuer mit Stufenabdeckung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082614B (de) * 1957-05-02 1960-06-02 Deutsche Bundesbahn Fahrzeugtuer mit Stufenabdeckung

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