DE286132C - - Google Patents
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- DE286132C DE286132C DENDAT286132D DE286132DA DE286132C DE 286132 C DE286132 C DE 286132C DE NDAT286132 D DENDAT286132 D DE NDAT286132D DE 286132D A DE286132D A DE 286132DA DE 286132 C DE286132 C DE 286132C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D35/00—Equipment for conveying molten metal into beds or moulds
- B22D35/04—Equipment for conveying molten metal into beds or moulds into moulds, e.g. base plates, runners
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D43/00—Mechanical cleaning, e.g. skimming of molten metals
- B22D43/001—Retaining slag during pouring molten metal
- B22D43/002—Retaining slag during pouring molten metal by using floating means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung ist eine Vcrvoll-
■: kommnung des Gußeinlaufs nach Patent 207523,
durch welche das Zurückhalten von Schlacken und anderen Verunreinigungen in vollkommenerer
und sicherer Weise wie seither erreicht wird.
Die Verbesserung besteht darin, daß die Verbindungsöffnung zwischen dem Eingußraum
und dem Einlauf- oder Schwimmerraum knieförmig ausgebildet, und der (zwecks freier
Führung in bekannter Weise symmetrisch gestaltete) Schwimmkörper mit einer Randverbreiterung
versehen und so stark beschwert ist, daß er sich erst dann von seinem Abschlußsitz
abhebt und den' Ablauf freigibt, wenn das sich im Einlaufraum um ihn ansammelnde
Metall einen gewissen Höhenstand erreicht hat. Das spezifische Gewicht des Schwimmkörpers ist nur wenig kleiner, als
20" das. des jeweils zu vergießenden Metalles, wodurch
einesteils ein etwaiges Kippen, anderseits ein zu frühzeitiges Steigen verhindert
wird.
Dabei führt der Schwimmkörper seine gleichsinnig mit dem flüssigen Metall erfolgenden
Steig- und Fal.lbewegungen doch spielend leicht und gleichmäßig aus, weil er völlig frei, nur
durch seine Randverbreiterung an der Umfassungswand des Einlauf- oder Schwimmer-
raumes geführt wird.
Infolge der knieförmig ausgebildeten Ver- ^ bindungsöffnung zwischen Eingußraum und
Einlauf- oder Schwimmerraum gelangt das flüssige Metall schon vorgereinigt in ihn und
ist gezwungen, von unten her in ihn einzutreten und gleichmäßig um den frei darin
stehenden Schwimmkörper emporzusteigen. Alle noch in dem flüssigen Metall befindlichen Verunreinigungen
und Gase können sich hierbei ■ frei nach oben abscheiden, so daß im unteren
Teil der Einlauf- oder Schwimmerkammer, aus welchem bei ansteigendem Schwimmkörper
der Ablauf erfolgt, sich nur reines Metall befindet. Bei Verwendung ringförmiger Schwimmkörper
ist der Boden der Einlauf- oder Schwimmerkammer mit einer Erhöhung um
den Einlauftrichter herum versehen, die von dem Ringschwimmer umfaßt wird und auch
in angehobener Stellung von ihm stets umfaßt bleibt, so daß die Schwiinmkörpcrunterkante
stets tiefer liegt, als die Oberkante der Bodenerhöhung und dadurch eine weitere Sicherheit
gegen etwaiges Mitreißen von Schlackenteil- ..,'.> chen o. dgl. in den Einlauftrichter bietet.
Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele
des Erfindungsgegenstandes.
Die Fig. ι und 2 zeigen im Längsschnitt
und Grundriß die Vorrichtung mit als Ringschwimmer ausgebildetem Schwimmkörper, und
die Fig. 3 und 4 zeigen eine andere Ausbü-
dung im Längsschnitt und Grundriß mit einem gewöhnlichen Schwimmer als Schwimmkörper.
Es bezeichnet a'1 den Eingußraum oder
Kumpel und a1 den Einlauf- oder Schwimmerraum
mit dem Einlauftrichter α in die Form. Beide Räume a1 und al stehen durch
eine mit Hilfe einer Eintauch- oder Vorschäumerplatte e knieförmig ausgebildeten öffnung
d miteinander in Verbindung.
Im Einlauf- oder Schwimmerraum a1 befindet
sich der zwecks freier Führung in bekannter Weise symmetrisch gestaltete Schwimmkörper
b. Er ist mit oberer Randverbreiterung ö1 versehen und über dem Trichtereinlauf
α so angeordnet, daß die knieförmig ausgebildete Verbindungsöffnung el unter ihm
ausmündet und das zulaufende Metall, sich unter seinem Rand verteilend, gleichmäßig
ao auf ihn einwirken kann. Die Randverbreiterung b1 des Schwimmkörpers begünstigt nicht
nur die Auftriebswirkung des daruntertretenden Metalles, sondern dient ihm zugleich
auch als möglichst reibungsfreie Führung. Der Schwimmkörper b ist mit einem eingelegten
Beschwerring g versehen, der ihn so lange niederhält, bis sich genügend Metall mit ausreichender
Auftriebswirkung im Einlauf- oder Schwimmerraum ä1 angesammelt hat.
Die Beschwerung des Schwimmkörpers läßt sich bequem verändern und dem spezifischen
Gewicht des jeweils zu vergießenden Metalles anpassen.
Der Unterschied zwischen den beiden zeichnerisch dargestellten Beispielen besteht darin,
daß im einen Falle der Schwimmkörper als Ringschwimmer, der den in einer Bodenerhöhung
vorgesehenen Einlauf überstülpt und im anderen als gewöhnlicher Schwimmer ausgebildet
ist, der sich unmittelbar auf den Einlauf aufsetzt. Durch die knieförmig ausgebildete
Verbindungsöffnung d kommt das im Eingußraum α2 an der Platte β bereits vorgereinigte
Metall von unten her in den oben offenen Einlauf- oder Schwimmerraum a1 und
scheidet alle noch in ihm befindlichen Verunreinigungen und Gase frei nach oben ab,
ohne zunächst den Schwimmkörper selbst irgendwie ,zu beeinflussen. Erst wenn der
Auftrieb des Metalles das Gewicht des Schwimmkörpers überwindet, hebt sich dieser von seinem
Sitz ab, steigt frei nach oben und gibt den Ablauf durch den Einlauftrichter α frei.
Da sich im unteren Teil der Einlauf- oder Schwimmerkammer nur reines Metall befindet,
so kann nur solches in die Form ablaufen. Das Steigen und Fallen des Schwimmkörpers
erfolgt gleichsinnig mit dem Steigen und Fallen des Metallspiegel. Bei Verwendung eines
Ringscliwimmers stellt sich bei angehobener Stellung das flüssige Metall auch in dessen
Innenraum, wodurch seine Schwimmlagc noch mehr gesichert wird.
Alle Abmessungen sind so bemessen, daß bei sinkendem Metallspiegel in der Einlauf-
oder Schwimmerkammer und gleichzeitig damit sinkendem Schwimmkörper dieser sich früher aufsetzt und den Einlauf abschließt,
als jener den Boden erreicht.
Claims (2)
1. Gußeinlauf mit mehreren Räumen, die zwecks Zurückhaltens von Verunreinigungen
durch enge öffnungen miteinander verbunden und mit Einsatzkörpem ver- 75 ·
sehen sind, nach Patent 207523, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die Verbindungsöffnung
(d) zwischen dem Eingußraum (α2) und dem Einlauf- oder Schwimmerraum
(α1) knieförmig ausgebildet ist und andererseits der zwecks freier Führung in
bekannter Weise symmetrisch gestaltete Schwimmkörper (δ) mit einer Randverbreiterung
(δ1) versehen sowie so stark beschwert ist, daß er sich erst dann von
seinem Abschlußsitz abhebt und den Ablauf freigibt, wenn das sich im Einlauf- oder Schwimmerraum um ihn sammelnde
Metall einen gewissen Höhenstand erreicht hat.
2. Gußeinlauf nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß der Boden des Einlauf- oder Schwimmerraumes (α1) um den
Einlauftrichter (α) erhöht ist und der ringförmig ausgebildete Schwimmer diese Bodenerhöhung
umfaßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286132C true DE286132C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=541475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286132D Expired DE286132C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286132C (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1285679B (de) * | 1965-09-10 | 1968-12-19 | Tno | Vorrichtung zur Zugabe von Schmelzzusaetzen |
| DE1508223B1 (de) * | 1966-09-26 | 1970-04-09 | Mannesmann Ag | Schwimmerverschluss zum Zurueckhalten der Schlacke waehrend des Abstiches bei Abstichkonvertern |
| EP0078611A1 (de) * | 1981-10-16 | 1983-05-11 | General Motors Corporation | Behandlung von Gussmetall im Formkastenoberteil-Giessbecken |
| US4601415A (en) * | 1984-09-21 | 1986-07-22 | Koffron Robert J | Vortex inhibitor for molten metal discharge |
| CH668372A5 (en) * | 1987-08-12 | 1988-12-30 | Sulzer Ag | Gravity feed casting device - with vertically guided floating cover to prevent ingress of slag into casting channel |
| US4871148A (en) * | 1988-08-09 | 1989-10-03 | Tetron, Inc. | Vortex inhibitor for molten metal discharge |
| US6074598A (en) * | 1998-06-15 | 2000-06-13 | Tetron, Inc. | Method and apparatus for slag separation sensing |
| USRE37417E1 (en) | 1988-08-09 | 2001-10-23 | Tetron, Inc. | Vortex inhibitor for molten metal discharge |
-
0
- DE DENDAT286132D patent/DE286132C/de not_active Expired
Cited By (8)
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