DE286155C - - Google Patents

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DE286155C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/14Viewfinders

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

PATENTAMT.
Zielfernrohre an Feuerwaffen werden in der Regel dadurch kontrolliert, daß ihre Visierrichtung verglichen wird mit der Richtung des natürlichen Visiers. Diese Kontrolle ist aber insofern ungenügend, als sie bei vergrößernden Zielfernrohren nicht der Genauigkeit
. entspricht, welche mit dem Zielfernrohr selbst zu erreichen ist.
Gemäß der Erfindung wird die Kontrolle
ίο des Zielfernrohres dadurch herbeigeführt, daß am Fernrohr selbst eine Einrichtung angebracht ist, welche es gestattet, am vorderen Teil der Waffe vorhandene Punkte (Kornspitze o. dgl.) gleichzeitig mit Kontrollmarken im Fernrohr selbst^ sichtbar zu machen, so daß an der gegenseitigen Lage der Bilder dieser Punkte gegenüber den Kontrollmarken die Visierrichtung geprüft werden kann.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise in ihrer Anwendung auf ein Maschinengewehr schematisch dargestellt.
In allen drei Figuren ist das Maschinengewehr durch die Umrisse des Rohres A angedeutet und im übrigen der Schnitt durch die Optik eines Zielfernrohres wiedergegeben, das in dem speziellen Falle als Prismenfernrohr ausgebildet ist.
Das Fernrohr ist an dem hinteren Ende des Maschinengewehrs befestigt. Seine optische Einrichtung besteht aus dem Objektiv 0, dem Prisma P, der Strichplatte 7?, dem Kollektiv S und der Augenlinse C. Das Objektiv ist zur Strichplatte so justiert, daß unendlich weit entfernte Gegenstände gleichzeitig mit dem Fadenkreuz der Strichplatte scharf erscheinen.
In der gezeichneten Stellung des Fernrohres bedeutet die Richtung 0-Z die Visierlinie.
Das Korn K erscheint zwar im Strahlengang, es wird aber bei gewöhnlicher Beobachtung nicht deutlich sichtbar sein, da der Abstand O-K gegenüber den Abständen bis zum Ziel verhältnismäßig zu klein ist.
Nach der Erfindung ist an dem Fernrohr eine Anordnung getroffen, gemäß welcher das Korn K gleichzeitig mit Kontrollmarken im Fernrohr sichtbar wird.
In den drei Figuren der Zeichnung sind Ausführungsformen verschiedener zur Erreichung dieses Zweckes verfügbarer Mittel angedeutet.
Da das Korn K (Fig. i) in verhältnismäßig kurzem Abstand vor dem Objektiv liegt, so erscheint gemäß den Beziehungen zwischen Objektiv- und Bildabstand das Bild des Kornes jenseits der Strichplatte, z. B. in dem Punkte M1. Um diesen Punkt durch das Okular scharf zu sehen, ist an dem Okular eine Einrichtung getroffen, gemäß welcher die Augenlinse C herausgezogen werden kann bis C1. Als Markenträger kann eine Fläche der Kollektivlinse S benutzt werden. Nach der Figur befindet sich auf der planen Fläche der Linse S diejenige Marke, die als Kontrollmarke dient und mit der das Bild des Kornes zusammenfallen soll.
Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 2 dargestellt. Die Optik des Zielfernrohres ist
die gleiche wie die nach Fig. i, jedoch ist in diesem Falle die Anordnung getroffen, daß das Bild des Kornes K im Gesichtsfeld des Fernrohres selbst, d.h.-auf der StrichplatteR, scharf erscheint. Dies wird dadurch erreicht, daß zwischen dem ObjektivO und dem Prisma P eine verschiebbare Blende B eingeschaltet ist. Die Blendenöffnung ist so klein gewählt, daß die durch die unscharfe Einstellung erzeugten
ίο Zerstreuungskreise auf der Strichplatte punktförmig erscheinen. Die Kontrollmarke M2 befindet sich in diesem Falle auf der Strichplatte R selbst. ;
Eine dritte Ausführungsform zeigt Fig. 3.
Wiederum ist die Optik des Fernrohres dieselbe wie nach den vorhergehenden Figuren. Auch ist wie im vorhergehenden Falle die Einrichtung getroffen, daß das Bild des Kornes im Gesichtsfeld des Fernrohres selbst scharf erscheint. Die Änderung gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 2 besteht darin, daß statt der Blende eine schwache Konvexlinse G zwischen das Objektiv O und das Prisma P geschaltet ist, deren Brechkraft geeignet gewählt ist. Nach der Zeichnung ist die Linse schwach prismatisch ausgebildet, so daß das Bild des Kornes mit der Mitte der Fadenplatte, d. h. mit
selbst zusammenfällt.
dem Abkommen M„

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Vorrichtung zur Prüfung der Lage der optischen Achse von Zielfernrohren an Feuerwaffen, gekennzeichnet durch eine am Fernrohr angebrachte Vorrichtung, welche aus verschiebbaren oder einschaltbaren optischen Elementen (Linsen, Blenden o. dgl.) besteht, mittels deren am vorderen Teil der Waffe vorhandene Punkte im Fernrohr selbst gleichzeitig mit Kontrollmarken siehtbar gemacht werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontrollmarken innerhalb des Fernrohres selbst angebracht sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine schwache, vorzugsweise prismatisch ausgebildete Sammellinse in den Gang der Lichtstrahlen des Fernrohres gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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