DE286570C - - Google Patents

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DE286570C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/02Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D05B29/00Pressers; Presser feet
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    • DTEXTILES; PAPER
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    • DTEXTILES; PAPER
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    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2303/00Applied objects or articles
    • D05D2303/08Cordage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Zierstich-Nähmaschine mit mehreren Nadeln zur Erzeugung von parallelen Nähten mit einem schlangenförmig zwischen denselben gelegten Zierfaden, der durch die parallelen Nähte an den Stoff festgelegt wird.
Die bekannten Maschinen dieser Art weisen einen Zierfadenvorleger oder -führer auf, der parallel zu der Nahtrichtung hin und her
ίο schwingt, und einen Spreizer, der vor den Nadeln quer zu der Richtung der Naht hin und her gehende Bewegungen ausführt und den Zierfaden seitlich zu Schleifen auszieht und diese den Nadeln zum Durchtritt darbietet. .
Bei den bisher gebräuchlichen Zierstich-Nähmaschinen erfolgte der Antrieb des Spreizers durch eine Mehrzahl von Daumen oder von Nutenscheiben in der Weise, daß er einerseits
ao Bewegungen in der Vorschubrichtung des Stoffes und andererseits solche quer zu dieser Vorschubrichtung und schließlich Auf- und Abbewegungen in vertikaler Richtung ausführte. Der Nachteil dieser bekannten An-Ordnung bestand darin, daß der Antrieb des Spreizers unverhältnismäßig kompliziert war. Ferner sind Maschinen bekannt, bei wel· chen der Zierfaden von in senkrechter Richtung gänzlich unbeweglichen Haken seitlich ausgezogen wird. Die letzteren sind, da sie senkrecht nicht beweglich sind, zwecks Ermöglichung eines Ein- und Ausführens des Werkstückes in einer beträchtlichen Höhe über der Arbeitsplatte angeordnet, so daß der von ihnen erfaßte Zierfaden steil zum Werkstück verläuft. Hieraus ergibt sich, daß beim Herunterziehen des Zierfadens auf das Werkstück durch die Nähfäden der erstere in lockerem Zustand auf das Werkstück aufgenäht wird.
Diese Nachteile sollen gemäß der Erfindung dadurch vollständig beseitigt werden, daß der Spreizer einfache kreisförmige Schwingungen um eine parallel zu den Nähnadeln gerichtete Achse ausführt, wobei jedoch die Anordnung so getroffen ist, daß der Spreizer und der Zierfadenführer beim Anhub des Drückerfußes mit angehoben werden, wobei der Spreizer seine Höhenlage entsprechend der durch die Dicke des Stoffes bedingten Höhenlage des Drückerfußes ändert und während des Nähvorganges den durch den Stoffschieber hervorgebrachten senkrechten Bewegungen des Drückerfußes folgt. Da hierdurch einerseits der Spreizer und der Zierfadenführer beim Ein- und Ausführen des Werkstückes so hoch angehoben werden können, daß sie hierbei kein Hindernis bilden, und andererseits der Abstand des Spreizers von der Oberfläche des Stoffes sich während des Nähvorganges nicht verringert, so ist hiermit die Möglichkeit geboten, den Spreizer und den Zierfadenführer näher zur Stichplatte anzuordnen, als es sonst der Fall war bei Maschinen, in welchen der Spreizer in senkrechter Richtung gänzlich unbeweglich
war. Dementsprechend verläuft der Zierfaden bei. der neuen Maschine während des Näh Vorganges bloß unter einer geringen Neigung zur Oberfläche des Stoffes; das Erfassen und Ausziehen des Zierfadens wird hierbei durch einen am Spreizer vorgesehenen, entsprechend nach unten gerichteten Widerhaken bewirkt, welcher mit einer von der Hakenspitze aufwärts geneigten vorderen Kante ausgebildet ist..
ίο Bewegt sich der Spreizer gegen den Zierfadenführer, so wird der von der Auslaßmündung des Fadenführers gespannt verlaufende Zierfadenteil auf.eine kurze Zeit abwärts gebogen, indem die aufwärts gerichtete Kante des Spreizers über ihn hinwegstreicht, bis er sich hinter den Spreizerhaken legt. Bewegt sich jetzt der Spreizer in umgekehrter Richtung, so wird der Zierfaden durch den Haken seitlich zu einer Schleife ausgezogen. Da der Zierfaden während dieses Vorganges bloß wenig geneigt zur Oberfläche des Werkstückes verläuft, so tritt beim Annähen desselben keine Lockerung ein.
In den Zeichnungen ist
Fig. ι ein Längsschnitt durch die neue Zierstich-Nähmaschine.
Fig. 2 ist eine Ansicht der Maschine von dem Tragannkopf aus gesehen. Die vordere Abdeckplatte ist hierbei weggenommen.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Darstellung des Drückerfußes, des Zierfadenführers, des Spreizers und der Nadeln. Diese Figur verdeutlicht die gegenseitige Lage dieser Teile. Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt durch den Drückerfuß.
Fig. 5 stellt im Grundriß einen Teil der Antriebsvorrichtung für den Spreizer dar.
Fig. 6 und 7 zeigen die verschiedenen gegenseitigen Endlagen von Zierfadenführer und Spreizer bei der Bildung der Zierstichnaht.
Fig. 8 stellt in schaubildlicher Ansicht unter Weglassung des Stoffes eine fertige Zierstichnaht dar.
Fig. 9 ist eine schaubildliche Darstellung des Trägers des Fadenführers und dessen Antriebsvorrichtung.
Fig. 10 zeigt eine Einzelheit der Spreizerantriebsvorrichtung in schaubildlicher Darstellung.
Die neue Zierstich-Nähmaschine zeigt die übliche Stichbildungsvorrichtung, bestehend aus einer vertikal auf und ab beweglichen Nadelstange 12, die ihren Antrieb durch Vermittlung der Glieder 9, 10 und 11 (Fig. 1) von der Antriebswelle 4 erhält. Die Nadelstange 12 trägt zwei Nadeln 14 und 14". Diese Nadeln liegen in einer zur Stoffschubrichtung senkrechten Ebene. Zur Erzeugung der parallelen Nähte arbeitet mit den Nadeln in üblicher Weise der Greifer 16 zusammen. Der Vorschub des Stoffes unterhalb der Nadein, erfolgt wie gewöhnlich mittels des Stoff Schiebers 36, der senkrecht zu der Ebene, in welcher die Nadeln liegen, beweglich ist.
Zierfadenführer.
In dem Tragarmkopf der Maschine sitzt ein Zapfen 70 (Fig. 1 und 9), auf dessen freiem Ende die Nabe 71 eines zweiarmigen Hebels 72, 80 drehbar gelagert ist (Fig. 1, 2 und 9). Der abwärts ragende Arm 72 dieses Hebels ist zu einem Führungskanal ausgebildet, der den Arm 73 des Zierfadenführers umschließt. Das freie Ende des letzteren ist röhrenförmig ausgebildet. Wie insbesondere aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, ist dieses röhrenförmige Ende 74 schräg nach unten geneigt. Der Zierfaden verläßt das durchbohrte Ende 74 durch die Auslaßöffnung 75.
Abgedeckt wird der Führungskanal des Armes 72 durch eine Platte 76, die mittels der Schrauben 72*, die je einen Schlitz 73* des Armes 73 durchsetzen, mit dem Hebelarm 72 fest verbunden ist. Diese Platte 76 trägt eine kleine Schraube 77, an die das eine Ende einer Feder 79 angreift (Fig. 1 und 2), deren anderes Ende fest mit einem Zapfen 78 des Armes 73 verbunden ist. Hierdurch wird bewirkt, daß der Arm 73 der Zierfadenführung dauernd abwärts gezogen wird, so daß die Auslaßöffnung 75 des Fadenführers 74 stets möglichst nahe über der oberen Fläche des Drückerfußes zu liegen kommt.
Der obere Arm 80 des zweiarmigen Hebels 72, 80 ist an seinem freien Ende zu einer Gabel 81 ausgebildet (Fig. 1, 2 und 9), die einen Nocken 82 umschließt, der an dem Kurbelarm .83 angebracht ist. Dieser Kurbelarm 83 sitzt an dem Antriebszapfen 8 der Nadelstange 12. Auf diese Weise erhält man bei jeder Bewegung der Nadelstange eine Schwingung des Zierfadenführers 74, und zwar parallel zu der Richtung des Stoffvorschubes an einer Seite der Nadeln.
Die Gestalt und die Lage des Nockens 82 ist so gewählt, daß die Auslaßöffnung 75 des Zierfadenführers 74 in dem Augenblick in die aus Fig. 6 ersichtliche Stellung gelangt (also, wenn man gegen die Richtung schaut, in welcher der Stoff verschoben wird, etwas vor die den Fadenführer 74 zunächst liegende Nadel 14), in welchem die Abwärtsbewegung der Nadeln beginnt. In dieser Stellung verbleibt der Zierfadenführer 74, bis die Nadeln 14 und 14'7 unmittelbar über den Stoff gelangt sind. Jetzt schwingt der Fadenführer 74 entgegengesetzt zu der Stoffvorschubrichtung, bis cr seine aus Fig. 7 ersichtliche Endlage erreicht ■ hat. Sowie die Nadeln bei der Aufwärtsbewegung der Nadelstange den Stoff verlassen, kehrt der Zierfadenfütirer in seine in Fig. 6 dargestellte Anfangslage zurück.
Der Arm 73 des Zierfadenführers trägt an seinem oberen Ende einen Rollenzapfen 130
< (Fig. 2 und 9), gegen den ein seitlicher Arm 129 einer auf der Drückerstange 91 nachstellbar festgeschraubten Büchse 128 anstoßen kann. Die Lage der Büchse 128 bzw. ihres seitlichen Anschlagarmes 129 bezüglich der Drückerstange 91 wird so gewählt, daß beim Anheben der Drückerstange 91 mittels des üblichen Anhubhebels 124 der Zierfadenführer mitangehoben wird.
Wie schon oben erwähnt, ist der Arm 73 des Fadenführers 74 mit Längsschlitzen 73* versehen (Fig. 2 und 9), durch die die Schraubcn 72v hindurchgreifen. Durch Anschlag der entsprechenden Enden der Schlitze 73* gegen die Schrauben 72* wird der Weg, den der Arm 73 unter Einwirkung der, Feder 79 nach unten zurücklegen kann, so begrenzt, daß beim Arbeiten der Maschine der Rollenzapfen 130 des Armes 73 gewöhnlich den Anschlagarm 129 der Büchse 138 nicht berührt.
Zierf adenspreizer.
Der Zierfadenspreizer besteht aus einer schmalen Leiste 84, die an einem Ende in einen gebogenen Arm 85 ausläuft, der mit der Leiste 84 ungefähr einen rechten Winkel bildet (Fig. i, 3, 6 und 7). Das freie Ende des Armes trägt einen nach unten gerichteten Widerhaken 86, dessen vordere Kante 861 von der Spitze des Widerhakens schräg aufwärts verläuft. Der Spreizer wird so angetrieben, daß sich der Widerhaken 86, wie aus Fig. 6 und 7 ersichtlich, quer zu der Stoffvorschubrichtung und, gegen diese Richtung gesehen, hinter den Nadeln hin und her bewegt.
Schwingt der Spreizer in die Lage nach Fig. 7, so wird das zwischen dem Fadenführer 74 und dem zuletzt erzeugten Stich laufende Zierfadenstück durch den Widerhaken 86 etwas nach unten gedrückt. Kehrt der Spreizer in die in Fig. 6 dargestellte Lage zurück, so wird das oben erwähnte Zierfadenstück durch den Widerhaken 86 gefaßt und zur Seite gezogen. Es bildet sich auf diese Weise eine Schleife, die weit genug ist, daß die Nadel X/f hindurchtreten kann.
Die Leiste 84 ist fest mit dem Arm 88 eines zweiarmigen Hebels 88, 92 verbunden (Fig. i, 2, 5 und 10), dessen Nabe 89 zwischen zwei Stellringen 90 über die Drückerstange 91 geschoben ist. Der Arm 92 des zweiarmigen Hebels ist mittels der Stange 94 gelenkig mit der Kurbel 96 verbunden, die an dem unteren Ende einer senkrecht in dem Tragarmkopf 3 gelagerten Welle 97 befestigt ist (Fig. 2 und 10). Da der Spreizenträger 88, 89 und 92 zwischen den Stellringen 90 in senkrechter Richtung unverschiebbar in bezug auf die Drückerstange gelagert ist, so muß natürlich der Spreizer nicht nur der von Hand bewirkten Anhubbewcgung der Drückerstange folgen, sondern auch seine Höhenlage entsprechend der durch die Dicke des Stoffes bedingten Höhenlage des Drückerfußes ändern und die durch den Stoffschieber verursachten senkrechten Bewegungen des Drückerfußes mitmachen. Andererseits nimmt die Welle 97 an den senkrechten Bewegungen der Drückerstange teil.
An dem oberen Ende der Welle 97 sitzt eine Kurbel 98 (Fig. 2), in deren freiem Ende ein Kugelzapfen 99 eingelassen ist, der durch den entsprechend ausgebildeten Bügel 100 der Stange ior (Fig. 1) umschlossen wird. Das andere Ende der Stange 101 umschließt mit einem ähnlichen Bügel 102 den Kugelzapfen 103 an dem oberen Arm eines zweiarmigen Hebels 104, 106, der um den Zapfen 105 an dem Tragarm 2 der Maschine drehbar gelagert ist. Der Arm 106 des zweiarmigen Hebels trägt an seinem freien Ende einen Zapfen 107, der in die Nut 108 eingreift, die in dem Umfang der Walze 109 auf der Antriebswelle 4 der Maschine eingeschnitten ist.
Durch die soeben beschriebenen Gelenkverbindungen wird der Spreizer 84, 85 ganz unabhängig von seiner jeweiligen Höhenlage in Schwingungen um die Drückerfußstange 91 versetzt.
In der obersten Stellung der Nadeln 14, 14^ beim Anlassen der Maschine haben der Zierfadenführer 73, 74 und der Spreizer 85 die aus Fig. 6 ersichtliche Stellung. Gegen die Stoffverschubrichtung gesehen, liegt die Fadenauslaßmündung 75 des Fadenführers 74 hierbei etwas vor der Nadel 14. Der Spreizer 85 befindet sich auf der dem Fadenführer 74 gegenüberliegenden Seite der Nadeln mit seinem Widerhaken 86 in solcher Stellung, daß die durch den Widerhaken 86 mitgenommene Zierfadenschleife c so liegt, daß der von der Auslaßmündung 75 kommende Schenkel dieser Schleife vor der Nadel 14^ und hinter der Nadel 14 sich hinzieht. Der andere Schenkel der Schleife dagegen liegt hinter der Nadel 14^ und vor dem zuletzt durch die Nadel 14 erzeugten Stich.
In der oben gekennzeichneten Stellung (nach Fig. 6) verbleiben der Fadenführer 74 und der Spreizer 85, bis die Nadeln so weit nach unten gegangen sind, daß ihre Spitzen tiefer liegen als der Zierfaden. In diesem Augenblick beginnt der Fadenführer 74 zurückzuschwingen, und gleichzeitig fängt der Spreizer 85 an, sich quer zu der Schwingungsrichtung des Fadenführers 74 vorzubewegen, bis der Fadenführer 74 und der Spreizer 85 die axis Fig. 7 ersichtliche Lage erreicht haben. In diesem Augenblick haben die Nadeln ihre tiefste Stellung erreicht.
Sowie die Nadeln wieder aufwärts steigen,
bewegen sich sowohl der Fadenführer 74 als auch der Spreizer 85 in ihre Anfangslagen (Fig. 6) zurück, worauf die Bildung der nächstfolgenden Stiche erfolgt.
Die Verschiebung des Stoffes erfolgt naturgemäß in dem Augenblick, in welchem die Nadeln über dem Stoff stehen und bevor sie wieder in den Stoff einstechen.
Drückerfuß.
An dem unteren Ende der Drückerstange 91 ist der Träger in der Drückerfußplatte 114 befestigt, in welcher ein Schlitz 115 zum Durchgang der Nadeln eingeschnitten ist (Fig. 3 und 4). Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, ragt in den Schlitz 115 das abgebogene Ende 116 eines Fingers 117, welcher nachstellbar in einer Kehle 118 der Drückerfußplatte 114 mittels der Schraube 119 festgeklemmt ist.
Das Ende 116 des Fingers 117 greift zwischen die beiden Nadeln 14 und 14'' und hat den Zweck, ein Verziehen des Stoffes unterhalb des Drückerfußes zu verhindern.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zierstich-Nähmaschinc mit einer Mehrzahl von auf und ab bewegbaren Nadeln, die in einer quer zu der Stoffvorschubrichtung gestellten Ebene liegen, und einem Zierfadenführer, der seitwärts der Nadeln in der Richtung des Stoffvorschubes hin und her schwingt, und der mit einem in wagerechter Ebene quer zu der Stoffvorschubrichtung schwingenden Spreizer zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (84, 88, 92) des Spreizers (85) drehbar angeordnet und mit der Drückerstange (91) verbunden ist, derart, daß der Spreizer (85) den senkrechten Bewegungen der Drückerstange (91) folgen muß·.
  2. 2. Zierstich-Nähmaschine nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Spreizers (85) mit einem nach unten gerichteten Widerhaken (86) und einer aufwärts zum freien Ende des Spreizers schräg verlaufenden Kante (861) ausgebildet ist, so daß bei der Vorwärtsbewegung des Spreizers der Zierfaden durch die schräge Kante (861) des Widerhakens (86) lediglich abwärts gebogen wird, während bei der umgekehrten Bewegung des Spreizers der Zierfaden durch den Widerhaken (86) ergriffen und seitlich zu einer Schleife ausgezogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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