DE287123C - - Google Patents

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DE287123C
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valve
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jet nozzle
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B7/00Respiratory apparatus
    • A62B7/10Respiratory apparatus with filter elements

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 287.123-KLASSE 61 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. November 1912 ab.
Bei Atmungsvorrichtungen mit Strahldüsen ist es nicht gänzlich ausgeschlossen, - daß die Düse versagt, wodurch, selbst wenn ein zweiter Luftvorrat vorhanden ist, der Träger der Vorrichtung der Gefahr des Erstickens ausgesetzt ist, da der die Düse umgebende Ringkanal (Trichter) zu eng ist, um die Atmungsluft durch Lungenkraft umlaufen zu lassen.
ίο Diesem Übelstand wird nach der Erfindung dadurch abgeholfen, daß die Strahlvorrichtung durch eine während des Arbeitens der-Düse geschlossen gehaltene Nebenleitung umgangen werden kann, die im Falle des Versagens der Düse einen Luftweg für einen durch bloße Lungenkraft bewirkten Atmungskreislauf schafft.
Fig. ι und 2 der Zeichnung zeigen schematisch eine Atmungsvorrichtung· bekannter Art, an welcher die Erfindung in zwei verschiedenen Stellungen angewendet ist.
Die Atmungsvorrichtung besteht aus einem Rohrsystem a, in welches die Reinigungspatrone b, die Atmungsäcke c und d, die Atmungsventile e und / und die mit der Stahlflasche g verbundene Strahldüse h in bekannter Weise eingeschaltet sind.
Die von der Person ausgeatmete Luft wird durch das Ventil e von oben durch die Patrone b getrieben und hier von der Kohlen-
— säure befreit. Unter tfer Einwirkung der Strahldüse gelangt die gereinigte Luft zusammen mit dem aus der Flasche g kommenden und durch das Druckminderventil i in seinem Druck abgeschwächten Sauerstoff wieder unter Anheben des Ventils f in die Atmungsorgane, während ein Teil des zugeführten Sauerstoffes bei dem Ausatmungsvorgang in den Atmungsack c übergeführt wird, welcher mit dem Sack d in bekannter Weise durch einen kleinen Kanal k verbunden ist. Tritt nun, wie oben, angegeben, aus irgendwelchem Grunde die Düse h außer Tätigkeit, so würde durch den engen Strahltrichter nicht genügend Luft nach dem Atmungsventil / gelangen können. Es würde sowohl das Einatmen als auch das Ausatmen erschwert sein.
Dieser Übelstand ist durch die den Strahltrichter umgehende Nebenleitung «,behoben, welche für gewöhnlich durch ein Abschlußmittel η geschlossen ist. Versagt die Strahldüse, was sich zunächst durch schwerere Atmung bemerkbar macht, so öffnet man den ,Abschluß μ, worauf die Luft mühelos durch die Patrone b ziehen kann.
Zweckmäßig wird-auch in dem nach dem Atmungsack c führenden Rohr 0 ein Abschluß p angeordnet, welcher für gewöhnlich geöffnet ist (Fig. 1) und geschlossen werden kann, wenn der Hahn η- geöffnet wird. Es empfiehlt sich sogar, ~p und η durch eine gemeinsame Bewegungsstange q zu verbinden, so daß der Hahn p in demselben Augenblick geschlossen wird, in welchem der Hahn η geöffnet wird. Hierdurch wird vermieden, daß, wenn bei Nichtwirkung der Strahldüse die Luft ihren Weg von dem Ventil e nach der Patrone b und weiter durch die Nebenlei-■ tung m oder an der Strahldüse vorbei nach. dem Atmüngsventil f nimmt, ein zweiter Kreislauf entsteht von . dem. Ventil e durch den Atmungsack d, den Kanal k, den At-
(2. Auflage, ausgegeben am 14. August
nmngsack c und das Rohr ο nach dem Ventil f. Dieser zweite Kreislauf ist nicht erwünscht, da die Luft in ihm nicht gereinigt wird. Unter Umständen kann es jedoch auch zweckmäßig sein, die beiden Hähne getrennt beweglich anzuordnen, um im Notfalle auch aus den Atmungsäcken als Vorratskammern -Luft schöpfen zu können.
Das Abschlußmittel η in der Nebenleitung
ίο kann auch so eingerichtet sein, daß es sich selbsttätig schließt, wenn der Strahlapparat in Tätigkeit tritt.
Betrachtet man die Figuren der Zeichnung, so wird man erkennen, daß unter der Strahldüse eine Saugwirkung und über der Düse ein Druck entsteht.' Ist nun der Abschluß η in der Nebenleitung als Rückschlagventil eingerichtet, so daß es sich nach oben öffnet, so leuchtet es ein, daß bei gewöhnlichem Betriebe sich das Ventil schließen wird. Versagt jedoch der Strahlapparat, so daß ein Druck unter ihm entsteht und der Druck über ihm nachläßt oder aufhört, so muß sich das Rückschlagventil heben und die Nebenleitung in Tätigkeit setzen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche: ■
    i. Freitragbare
    Atmungsvorrichtüng mit Kreislauf der Atmungsluft durch eine Strahldüse, gekennzeichnet durch eine den Strahltrichter umlaufende Nebenleitung, welche für gewöhnlich abgeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Rückschlagventil in der Nebenleitung, welches unter Einwirkung des durch die Strahldüse ausgeübten Drucks sich selbsttätig schließt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Ventil («) in der Nebenleitung ein Ventil (p) in der Verbindungsleitung (0) nach dem Einatmungsack (c) so verbunden ist, daß eines der beiden abgeschlossen ist, wenn das andere geöffnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3742639A1 (de) * 1987-01-13 1988-07-21 Figgie Int Inc Atemgeraet mit geschlossenem kreislauf

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3742639A1 (de) * 1987-01-13 1988-07-21 Figgie Int Inc Atemgeraet mit geschlossenem kreislauf
DE3742639C2 (de) * 1987-01-13 2001-07-12 Scott Technologies Inc N D Ges Atemgerät mit geschlossenem Kreislauf

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