DE287138C - - Google Patents

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DE287138C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A27/00—Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
    • F41A27/06—Mechanical systems
    • F41A27/22—Traversing gear
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/28—Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings
    • F41A23/32—Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings with split trails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 287138 KLASSE 72 c. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT.-GES. in ESSEN, Ruhr.
Fahrbares Geschütz mit Spreizlafette. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf fahrbare Geschütze' mit Spreizlafette und besteht in erster Linie in einer besonderen Anordnung, die eine stabile' Aufstellung des Geschützes auf unebenem Gelände gestattet.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. ι eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht der in Betracht kommenden Teile eines Ausführungsbeispieles der Erfindung, Fig. 2 die zu
ίο Fig. ι gehörige Oberansicht ohne Oberlafette, Gleitbahnträger und Geschützrohr, Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ohne Oberlafette, Gleitbahnträger und Geschützrohr, Fig. 4 die zu Fig. 3 gehörige Oberansicht, Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung eines dritten Ausführungsbeispieles der Erfindung, Fig. 6 die zu Fig. 5 gehörige Oberansicht, und Fig. 7 einen Schnitt nach 7-7 der Fig. 6.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Geschütz, welches zunächst beschrieben werden soll, besitzt eine Radachse E, die derartig gekröpft ist, daß ihr mittlerer Teil e1 schräg zur Drehachse der Räder / liegt und mit seiner geometrischen Achse die geometrische Drehachse der Räder in der senkrechten Mittelebene des Geschützes schneidet. Auf dem abgekröpften Teil e1 der Radachse ist ein Teil D des Lafettenkörpers unter Vermittelung einer (zweiteiligen) Hülse d2 schwingbar gelagert. Mit dieser Hülse sind die beiden nach hinten auseinanderlaufenden Lafettenwände G und G1 starr verbunden. In die Lafettenwände G und .G1 schaltet man in bekannter Weise zweckmäßig ein Gelenk ein, um ihre hinteren Enden für den Transport des Geschützes gegeneinanderklappen zu können. Der Lafettenkörperteil D besitzt eine Lagerbohrung d1 für den Pivotzapfen c1 (Fig. 1) der Oberlafette C, in welcher der das Geschützrohr B führende Gleitbahnträger A mittels wagerechter Schildzapfen β1 gelagert ist. Zwischen die Oberlafette C und den Gleitbahnträger A ist eine Zahnbogen - Höhenrichtmaschine L M (Fig. 1) eingeschaltet, während die Oberlafette C gegenüber dem Lafettenkörperteil D mittels einer (auf der Zeichnung nicht wiedergegebenen) Seitenrichtmaschine verschwenkt werden kann, die ein großes Seitenrichtfeld ergibt.
Infolge der beschriebenen Ausbildung der Radachse kann deren mittlerer Teil e1 zwischen seiner in der Zeichnung wiedergegebenen Lage und den zu dieser um 90° verdrehten Lagen jede beliebige Neigung zur Horizontalebene einnehmen. Dies hat zur Folge, daß die Schwanzenden der beiden Lafettenwände G, G1 innerhalb weiter Grenzen jede Höhenlage einnehmen können. Beim Abprotzen des Geschützes auf solchem Gelände, bei welchem die vier Stützpunkte für das Geschütz (die Auflagerstellen der Räder und der beiden Lafettenwände G, G1) nicht in einer Ebene liegen, treten somit folgende Bewegungen ein. Nachdem die eine Lafettenwand den Erdboden erreicht hat, senkt sich die andere Lafettenwand unter der Wirkung des Hintergewichtes des Geschützes gegenüber der bereits auf dem Erdboden auf ruhenden Lafettenwand. Hierbei führt die Radachse eine geringe Drehung in den Rädern aus, in deren Verlauf das vordere Ende der zuerst zur Auflage auf den Erd-
boden gelangten Lafettenwand etwas angehoben wird. Dies hat je nach der Beschaffen- . heit des Geländes entweder eine geringe Verschiebung dieser Lafettenwand auf dem Erdboden oder eine geringe Schwenkung der Lafettenräder zur Folge.
Die in Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der eben beschriebenen nur dadurch, daß der Lafettenkörper DGG1 nicht unmittelbar auf der (hier nicht gekröpften) Radachse E, sondern an zwei starr mit der Radachse verbundenen Armen F gelagert ist. Die Arme F tragen zu diesem Zwecke Zapfen f1, deren gemeinschaftliehe Achse schräg zur Radachse E verläuft. Hierbei sind in der Lafettenwand G und dem Lafettenkörperteile D Durchbrechungen g4 bzw. ds vorgesehen, durch welche die Radachse E hindurchtritt. Die Wirkungsweise dieser Anordnung entspricht der Wirkungsweise des zuerst erläuterten Ausführungsbeispieles.
Bei dem in Fig. 5 bis 7 dargestellten Geschütz bildet der Lafettenkörperteil D, der das Lagert1 für den Pivotzapfen c1 der Oberlafette C trägt, ein besonderes Stück, das unabhängig von den Lafettenwänden G und G1 auf dem abgekröpften Teil e1 der Radachse E schwingbar gelagert ist. Die Lafettenwand G besitzt hierbei einen bügeiförmigen Fortsatz g2 und ist mittels (zweiteiliger) Augen g5 und ge, von denen das eine (g6) an dem freien Schenkel des Fortsatzes g2 sitzt, auf dem Teil β1 der Radachse drehbar angeordnet. Die Lafettenwand G1 trägt ein (ebenfalls zweiteiliges) Auge g7, durch das sie drehbar mit dem Radachsenteile β1 verbunden ist. Mit dem Fortsatz g2 der L'afettenwand G steht der Teil D durch ein nach Art einer Doppelschraubenrichtmaschine ausgebildetes Getriebe H K in Verbindung, dessen Handrad mit k1 bezeichnet ist. An dem freien Schenkel des Fortsatzes g2 der Lafettenwand G sitzt ein Zahnbogen g3 (Fig. 6 und 7), der mit einem Stirnrad N in Eingriff steht, das in einem an der Lafettenwand G1 sitzenden Gehäuse O drehbar gelagert ist. Das Stirnrad N kann von einer Kurbel P aus unter Vermittelung eines selbstsperrenden Schneckengetriebes R S (Fig. 6) angetrieben werden.
Wenn das eben beschriebene Geschütz auf einer wagerechteri Ebene abgeprotzt ist und die Getriebe H K und N g3 ihre Mittelstellung einnehmen, so liegt der Teil e1 der Radachse ebenfalls in einer wagerechten Ebene, während der Pivotzapfen c1 senkrecht steht. Dies hat zur Folge, daß das Geschützrohr beim Schwenken um die Achse des Pivots c1 d1 seine Erhöhung gegenüber dem Mündungshorizont nicht ändert. Der an der Visiervorrichtung eingestellte Schußwinkel kann also bei ein und derselben Höhenlage und Entfernung des Zieles für das gesamte Seitenrichtfeld des Geschützes beibehalten werden. Ist dagegen das Geschütz auf Gelände abgeprotzt, das zwar eben, aber zum Mündungshorizont des Geschützes geneigt ist, so kann der Pivotzapfen c1 sowohl zu der durch die Seelenachse des in der Mittelstellung befindlichen Geschützrohres gelegten senkrechten Ebene geneigt sein (schiefer Räderstand), als auch mit der durch die Drehachse der Räder/ gelegten senkrechten Ebene einen Winkel einschließen (Hangstellung des Geschützes); er kann aber auch nur zu einer dieser Ebenen eine Neigung besitzen. Im ersteren Falle versetzt man vor dem Schießen zunächst die Kurbel P in Umdrehung, so daß die beiden Lafettenwände G und G1 gegeneinander verstellt werden. Diese Verstellung hat, da der Schwanzdruck der Lafette ein Abheben der Lafettenwände vom Erdboden verhindert, eine Drehung der Rad- = achse in den Rädern zur Folge. Gleichzeitig tritt eine geringe Schwenkung des Geschützes auf dem Erdboden ein. Die Einstellung der Lafette mittels der Kurbel P wird so lange fortgesetzt, bis der Teil e1 der Radachse wagerecht liegt. Schließlich bringt man mittels des Getriebes H K den Lafettenkörperteil D in eine Lage, bei welcher der Pivotzapfen c1 senkrecht steht. Diese Einstellungen erfolgen unter Zuhilfenahme von Libellen 0. dgl. Wie man den Pivotzapfen senkrecht stellt, wenn das Geschütz entweder nur schiefen Räderstand oder nur Hangstellung besitzt, bedarf nach vorstehendem keiner Erläuterung. .
Ist dagegen das Gelände so beschaffen, daß die vier Stützpunkte für das Geschütz (die Auflagerstellen der Räder und der beiden Lafettenwände G, G1) nicht in einer Ebene liegen, so treten beim Abprotzen des Geschützes die oben für das Geschütz nach Fig. 1 und 2 der Zeichnung erläuterten Bewegungen ein. Der Pivotzapfen c1 nimmt dann (abgesehen vom schiefen Räderstand und Hangstellung) eine schräge Lage ein, aus der er vor dem Schießen durch die Getriebe H K und N g3 in die senkrechte Stellung übergeführt wird.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Fahrbares Geschütz mit Spreizlafette, dadurch gekennzeichnet, daß die Lafettenwände (G, G1) um eine zur Drehachse der Räder geneigte Achse schwingbar sind.
2. Geschütz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Lafettenwände (G, G1) tragende mittlere Teil (e1) der Radachse (E) so abgekröpft ist, daß er schräg zur Drehachse der Räder verläuft und seine Achse die Drehachse der Räder in der senkrechten Mittelebene des Geschützes schneidet.
3- Geschütz nach Anspruch ι bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lafettenwände (G, G1), deren jede für sich um die zur Drehachse der Räder geneigte Achse schwingbar ist, durch ein Getriebe gegeneinander eingestellt werden können.
4. Geschütz nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Lafettenwand (G) einen bügeiförmigen Fortsatz (g2) besitzt, dessen freier Schenkel ebenfalls an dem abgekröpften Teil (β1) der Radachse gelagert ist und eine Verzahnung (g3) trägt, mit der ein an der anderen Lafettenwand (G1) gelagertes selbstsperrendes Getriebe (R S N) in Eingriff steht.
5. Geschütz nach Anspruch 1 bzw. 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das senkrechte Pivot (c1 d1) gegenüber den Lafettenwänden (G G1) um die zur Drehachse der Räder geneigte Achse durch ein Getriebe (H K) einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT287138D 1914-02-05 Active DE287138C (de)

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DE191501873X 1914-02-05

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