DE287228C - - Google Patents

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DE287228C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/02Bowed or rubbed string instruments, e.g. violins or hurdy-gurdies
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/06Necks; Fingerboards, e.g. fret boards

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 287228 KLASSE 51<#. GRUPPE
HANS JAKSCH in RUMBURG, Böhmen.
Bei Streichinstrumenten ist es bekannt, die Griffbretter mit Quermarkierungen für die Griffstellen zu versehen. Diese Quermarkierungen wurden bisher nach Art der gewöhnliehen Klaviaturen von Pianos und Orgeln, also unter Zugrundelegung der gleichschwebenden, temperierten Stimmung angebracht, bei der die Oktave in zwölf gleiche Tonstufen und jeder ganze Ton in zwei gleiche Teile geteilt
ίο ist, derart, daß beispielsweise die Zwischentöne eis und des gleichen Klang besitzen.
Gemäß der Erfindung sind diese Quermarkierungen nun derart angeordnet, daß die ganzen Tonstufen (z. B. c-d) in drei gleiche oder annähernd gleiche Teile geteilt sind. Durch diese Dreiteilung wird es möglich, die zwischen den ganzen Tönen (beispielsweise c und d) befindlichen Zwischen töne (beispielsweise eis und des) als besondere Töne erklingen zu lassen und damit das sogenannte scharfe Spiel der erstklassigen Geigenkünstler, die ebenfalls die Zwischentöne eis und des besonders erklingen lassen, vollendeter als bisher wiederzugeben. Dies trifft insbesondere für mechanische Streichinstrumente zu.
Ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Griffbrett für eine Violine ist auf der Zeichnung in Ansicht dargestellt, wobei nur die auf die Ε-Saite bezüglichen Töne angegeben sind.
Die Töne der C-Dur-Tonleiter (c d e f g a lic) sind durch voll ausgezogene Linien markiert. Während die halben Tonstufen (e f und h c) ungeteilt sind, ist jede ganze Tonstufe zweckmäßig in drei gleiche Teile geteilt, die durch die punktierten Linien markiert werden. Auf letztere entfallen die Zwischentöne, also beispielsweise ges und fis zwischen f und g und as und gis zwischen g und a. Bei der den größten Raum einnehmenden untersten Stufe kann die Dreiteilung auch so durchgeführt werden, daß der mittlere Teil etwas kleiner ist als die beiden Außen teile. Die durch die punktierten Linien angedeuteten Griffstellen rücken dadurch etwas nach der Mitte, wodurch eine größere Anlehnung an die reine Stimmung erreicht wird. Bei Violas, Cellos und Bässen können in gleicher Weise die zwei oder drei untersten Tonstufen eingeteilt werden. Bei den sämtlichen anderen Tonstufen, mit Ausnahme der höchsten, ist die genaue Dreiteilung vorzuziehen, da sonst der bei der Fingersetzung benötigte Räum zu gering wird. Die Tonstufen der höchsten Töne werden zweckmäßig, wie dargestellt, nicht in drei Teile, sondern wie bei der gleichschwebenden, temperierten Stimmung nur in zwei Teile geteilt, da mit Rücksicht auf den geringen Raum, den die Tonstufen einnehmen, eine Dreiteilung hier praktisch nicht durchführbar ist. Es ist dies auch mit Bezug auf die höchsten Töne nicht nötig, da bei diesen der Unterschied in den Zwischentönen vom Gehör weniger wahrgenommen wird.
Die Markierungen können durch Aufzeichnen, Aufkleben, Einritzen oder Einlegen von Stäbchen am Griffbrett angebracht werden.
In gleicher Weise wie vorbeschrieben, lassen sich auch die Griffbretter von anderen Streich-
instrumenten ausbilden. Das neue Griffbrett dient nicht nur zur genauen Bestimmung und Festlegung der Töne des Streichinstrumentes, sondern es läßt sich auch mit Vorteil zur Ab-Stimmung von anderen Instrumenten, beispielsweise Pfeifen, Zungeninstrumenten, Glocken u. dgl., verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Griffbrett für Streichinstrumente, insbesondere mechanische Streichinstrumente mit Quermarkierungen für die Griffstellen, dadurch gekennzeichnet, daß die ganzen Tonstufen (z. B. c-d) in drei gleiche oder annähernd gleiche Teile geteilt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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