DE287328C - - Google Patents

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DE287328C
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DE
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drive wheel
tubes
mast
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frame
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DENDAT287328D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/18Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic
    • E04H12/182Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures movable or with movable sections, e.g. rotatable or telescopic telescopic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 287328 ~ KLASSE 37/. GRUPPE
OTTO HERBERG & CO. in FRANKFURTa. O.
Teleskoprohrmast mit in Verzahnungen der Rohre eingreifendem, federnd gelagertem Antriebrad.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1914 ab.
Die Erfindung betrifft einen für Signalzwecke o. dgl. dienenden Teleskoprohrmast derjenigen Art, bei dem ein einziges Antriebrad vorgesehen ist, das durch Federwirkung ständig in Eingriff mit einer der sich überdeckenden Verzahnungen der Rohre gehalten wird. Bei den bekannten Masten dieser Art war ein glattes gleichmäßiges Ausziehen der Rohre meist nicht zu erreichen, da bei dem durch
ίο einfaches Beiseitedrängen des Antriebrades erfolgenden Übergang des letzteren von einer Verzahnung in die andere ein Ecken und Klemmen der Rohre und des Antriebrades nicht zu vermeiden war.
Gemäß der Erfindung wird nun ein leichteres und gleichmäßigeres Ausziehen der Rohre dadurch geschaffen, daß das Antriebrad durch sich überdeckende Schlitze der Rohre hindurchgreift und durch Vermittlung einer gleich- falls durch Schlitze der Rohre hindurchgreifenden Steuerrolle von einer Verzahnung in die andere übergeleitet wird. Die Überführung des durch Federwirkung selbsttätig einwärts preßbaren Antriebrades erfolgt hierbei durch die drehbar oder verschiebbar gelagerte Steuerrolle vollkommen zwangläufig und stoßfrei.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Mastes nach der Erfindung in
Fig. ι in teilweise ausgezogenem Zustand und senkrechtem Schnitt, und in
Fig. 2 in Ansicht dargestellt.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt in größerem Maßstab durch Antriebrad und Steuerrolle des zusammengeschobenen Mastes.
Fig. 4 ist eine Oberansicht, zum Teil im Schnitt von Fig. 3.
Fig. 5 zeigt eine etwas abgeänderte Befestigungsart des Antriebrades und der Steuerrolle.
Der Mast besteht in bekannter Weise aus einem feststehenden äußeren Rohr α und einer Anzahl herausziehbarer Innenrohre a1, a2, a3, Am oberen Ende des äußeren Rohres α ist ein zum Aus- und Einschieben der Innenrohre dienendes, in entsprechende Verzahnungen oder Löcher δ1, δ2, δ3 der Rohre «x, α2, α3 eingreifendes Stift- oder Zahnrad c angeordnet. Das letztere greift durch eine Anzahl sich überdeckender Schlitze d, d1, d2 der Rohre bis zur Verzahnung des jeweils innersten Rohres hindurch und ist auf einer Achse e befestigt, die mit den Bolzen f und dem Steg g einen den Mast umschließenden Rahmen bildet. Die Bolzen f dieses Rahmens sind in einer Verstärkung h des äußeren ,Rohres α verschiebbar und von Schraubenfedern i umgeben, die sich einerseits gegen Querstifte/"1 der Bolzen und andererseits gegen durch die Aussparungen h1 der Verstärkung h gebildete Schultern ¥■ legen. Die Federn haben das Bestreben, den verschiebbaren Rahmen ständig in Richtung des Pfeiles 1 zu bewegen und damit das Rad c ständig in Eingriff mit der jeweils innersten Verzahnung zu halten.
Die zur Aus- und Einwärtsschiebung der Rohre dienende Drehung wird dem Rad c durch ein auf die Achse e aufgesetztes Kettenrad k mitgeteilt, das durch Vermittlung der Ketten k1, k2 von der am unteren Ende des
standfesten äußeren Rohres α angeordneten Kurbel k3 aus in der einen oder anderen Richtung gedreht wird. Damit kein selbsttätiges Zurückrollen des Antriebrades und ein nicht beabsichtigtes Einwärtsschieben der Rohre eintritt kann an der Kurbel eine aus Sperrad und Sperrklinke bestehende Sperrung vorgesehen sein.
Die beim Aus- und Einwärtsschieben der
ίο Rohre notwendige Überleitung des Äntriebrades von einer Verzahnung in die andere wird durch eine Steuerrolle m veranlaßt, die durch sich gleichfalls überdeckende Schlitze η, η1, n2 der Rohre hindurchgreift und an dem jeweils innersten Rohr anliegt. Die Rolle m ist an einem zweiarmigen Hebel 0 drehbar gelagert, der um den an der Rohrverstärkung h fest gelagerten Bolzen p schwingbar ist. Das obere freie Ende o1 des zweiarmigen Hebels liegt ständig an einer im Steg g befestigten Schraube g1 ah und dient zur zwangläufigen Verschiebung des Rahmens e, f, g samt Antriebrad c.
Beim Ausschieben der Rohre wird mittels des Rades c zuerst das innerste Rohr α3 herausbewegt. Ist dieses zum größten Teil herausbewegt, so nimmt es in bekannter Weise mittels äußerer Ansätze q, die sich an entsprechende innere Anschläge r des nächst äμßeren Rohres anlegen, dieses nächste Rohr mit. Sobald bei der nun eintretenden Aufwärtsschiebung bzw. Mitnahme des zweiten Rohres a2 die untere Kante des Schlitzes n2 gegen die Rolle m trifft, so wird die Rolle durch dieses zweite Rohr nach außen gepreßt. Hierdurch wird der Hebel 0 gedreht und der Rahmen e, f, g entgegen der Wirkung der Federn in Richtung des Pfeiles 2 um einen Rohrabstand verschoben, so daß das Rad c nunmehr in die Verzahnung dieses nächsten, zweiten Rohres a1 einspringt und dieses auswärts schiebt. Die Mitnahme des nächsten, dritten Rohres a1 und die kurz nach der Mitnahme erfolgende Überleitung des Triebrades c in die Verzahnung dieses Rohres a1 geschieht in der gleichen Weise.
Bei durch entgegengesetztes Drehen der Kurbel k3 bewirkter Einwärtsziehung der Rohre wird gleichfalls durch Vermittlung der Steuerrolle m das Antriebrad c von einer Verzahnung in die andere, in diesem Falle in die nächst innere, geleitet. Sobald nämlich bei der Abwärtsbewegung eines gerade mit dem Rade c in Eingriff stehenden Rohres (beispielsweise a2 in Fig. 1) der betreffende Rollenausschnitt n2 in den Bereich der Rolle m kommt, so fällt diese durch die Wirkung der auf den Rahmen e, f, g, den Stift g1 und den Hebelarm o1 einwirkenden Federn i in diesen Ausschnitt n2 ein und lehnt sich gegen das nächst innere Rohr α3. Der Rahmen e, f, g erfährt hierbei eine Verschiebung in Richtung des Pfeiles 1 um einen Rohrabstand, so daß das am Rahmen befestigte Antriebrad c nunmehr in das nächst innere Rohr α3 einfallen und dieses abwärts bewegen kann.
Während der Ausschiebung der Rohre, und zwar kurz nach dem zwangläufigen Überleiten des Antriebrades c von einer Verzahnung in die des nächstäußeren hochzubewegenden Rohres, wird das gerade ausgeschobene Rohr an dem nächstfolgenden noch besonders festgelegt bzw. mit diesem fest verbunden. Dies erfolgt mittels einer mit Lücken s1 versehenen Scheibe s, die an einem aufwärts gerichteten Arm s2 des äußeren standfesten Rohres a mit etwas Reibung drehbar gelagert ist. In diese Lücken s1 treten beim Ausschieben der Rohre die eckigen Köpfe t1 von Schrauben t ein, die durch auf die oberen Rohrenden aufgesetzte Schellen u hindurchgehen. Die Schrauben t werden beim Hochgang der Rohre durch die als Schraubenschlüssel wirkenden Lücken s1 der Scheibe s gedreht und angezogen, so daß eine Festklemmung der betreffenden Schelle und damit des gerade hochzubewegenden Rohres an dem vorauf gehenden, schon hochbewegten Rohr eintritt. Beim Einziehen der Rohre wird umgekehrt durch die Lücken s1 ein Lösen der Spannschrauben t und Schellen u bewirkt.
Die Festklemmung und Lösung der Rohre kann statt, wie dargestellt, durch Spannschrauben auch durch Exzenterdaumen, Keile o. dgl. erfolgen, die in gleicherweise durch Vermittlung der in der drehbaren Scheibe s angeordneten Lücken s1 angezogen bzSv. verstellt werden. Man könnte auch Sperrkörper in Öffnungen der Rohre eingreifen lassen.
Statt die Rolle m -schwingbar zu lagern und das Antriebrad verschiebbar zu machen, kann, wie in Fig. 5 dargestellt, auch umgekehrt die Rolle m verschiebbar und das Antriebrad schwingbar gelagert werden. In diesem Falle ist die Rolle m in einem verschiebbar geführten Rahmen υ gelagert, der mittels eines Quersteges w oder auch eines besonderen Anschlages eine Verdrehung oder Schwingung des an einem zweiarmigen Hebel χ gelagerten Antriebrades c bewirkt. Durch eine auf den Hebei χ einwirkende Feder y wird das Antriebrad c ständig in Eingriff mit der jeweilig innersten Verzahnung und die Rolle m in Anlage an das gerade innerste Rohr gehalten. Wie bei der vorbeschriebenen Ausführungsform wird beim Ausschieben der Rohre durch Verschieben des Rahmens in Richtung des Pfeiles 1 das Antriebrad zwangläufig nach außen bewegt, während es umgekehrt beim Einwärtsziehen der Rohre durch Einfallen der Rolle m in den nächstinneren Schlitz kraftschlüssig nach innen bewegt wird.
Statt durch Vermittlung eines schwingbaren Hebels kann das Antriebrad auch gegebenenfalls mittels eines Keiles o. dgl. zwangläufig auswärts und einwärts bewegt werden. Die Rolle m braucht nicht unbedingt in einer Ebene mit dem Antriebrad angeordnet zu werden; sie kann gegebenenfalls auch im Winkel zu diesem stehen. Die Anzahl der auszuziehenden Rohre sowie die Ausbildung der
ίο Verzahnungen und die Mittel zur Drehung des Antriebrades können mannigfach verändert werden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Teleskoprohrmast mit in Verzahnungen der Rohre eingreifendem, federnd gelagertem Antriebrad, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebrad (c) durch sich überdeckende Schlitze (d, d1, d?. . .) der Rohre (a,
    )
    hindurchgreift und
    durch Vermittlung einer gleichfalls durch Schlitze der Rohre hindurchgreifenden Steuerrolle (m) von einer Verzahnung in die andere übergeleitet wird.
  2. 2. Mast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerrolle (m) schwingbar oder verschiebbar gelagert ist und das durch Federwirkung stets selbsttätig einwärts gepreßte Antriebrad (c) zwangläufig nach außen verschiebt.
  3. 3. Mast nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerrolle (m) an einem schwingbar gelagerten zweiarmigen Hebel (0) befestigt ist, dessen freier Arm (ο1) auf einen das Antriebrad (c) tragenden, verschiebbar geführten Rahmen (e, f, g) einwirkt.
  4. 4. Mast nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerrolle (m) an einem den Mast umgebenden, verschiebbar geführten Rahmen (v) befestigt ist und, das Antriebrad (c) durch Vermittlung dieses Rahmens auswärts gepreßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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