DE287724C - - Google Patents
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- DE287724C DE287724C DENDAT287724D DE287724DA DE287724C DE 287724 C DE287724 C DE 287724C DE NDAT287724 D DENDAT287724 D DE NDAT287724D DE 287724D A DE287724D A DE 287724DA DE 287724 C DE287724 C DE 287724C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F1/00—Cylinders; Cylinder heads
- F02F1/02—Cylinders; Cylinder heads having cooling means
- F02F1/10—Cylinders; Cylinder heads having cooling means for liquid cooling
- F02F1/102—Attachment of cylinders to crankcase
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei Rotationsmotoren für Flugfahrzeuge ist es wünschenswert, die Zylinder ohne Auseinandernähme
des Gehäuses auswechseln zu können. Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, die Zylinder mittels eines sich selbsttätig
schließenden Ringes3'! zu befestigen. Diese
Maßnahme hat jedoch die Nachteile, daß der Ring leicht durch die Wirkung der Fliehkräfte
und durch einseitiges Anziehen der mit ihm
ίο zusammenarbeitenden Schraubenbolzen deformiert
wird; außerdem sind seine Sitzflächen zu schmal, um einen festen Sitz der Zylinder
zu gewährleisten.
Außerdem sind Zylinderbefestigungen bekannt, bei welchen eine bajonettartige Verbindung
in der Weise angewendet ist, daß am Zylinder befindliche Vorsprünge mit Ausnehmungen
im Gehäuse in Eingriff gebracht werden, und bei welchen dann der feste Anzug durch eine außerhalb des Zylinders sitzende
Mutter bewirkt wird. Bei zu starkem Anziehen der Mutter findet hierbei leicht ein
Verbiegen der Vorsprünge oder des Gehäuses oder des Zylinders statt.
Um diesen Nachteilen abzuhelfen, werden die Zylinder gemäß der Erfindung in die Gehäuseöffnungen
unter Beibehaltung der bajonettartigen Verbindung eingeschraubt, wie es an sich bei Zündkerzen bekannt ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Teil des Gehäuses mit einem längsdurchschnittenen Zylinder.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf Fig. i, während
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2 darstellt.
Das Gehäuse a, das aus zwei Hälften oder aus mehreren beliebigen Teilen bestehen kann,
wird durch Schrauben i zusammengehalten. Es besitzt fianschenartige Öffnungen δ für die
strahlenförmig angeordneten Zylinder. Diese Öffnungen tragen ein Gewinde c, während die
unteren Enden der Zylinder β mit dem entsprechenden Gewinde 0 versehen sind, so daß
also die Zylinder in die Öffnungen δ eingeschraubt werden können. Die Zylinder legen
sich mit einem Bund g auf die Gehäuseöffnungen δ auf und dichten somit das Gehäuse
nach außen ab. Wenn gewünscht, kann zwischen die Öffnungen δ und die Bunde g irgendein
Dichtungsmaterial eingelegt werden. Die Abdichtfläche könnte auch am unteren Zylinderrande
oder an sonst einer geeigneten Stelle derart angebracht werden, daß sich beim Einschrauben
der Zylinder diese Fläche fest gegen eine entsprechende am Gehäuse anpreßt. Der Bund g trägt Augen zum Durchtritt von
Schraubenbolzen u, die in Verdickungen d am
Rand der Öffnungen δ eingeschraubt werden und damit die Zylinder gegen Drehung sichern.
Die Zylinder e können also nach Lösen der Schrauben u durch einfaches Heraus- und Hineinschrauben
in das Gehäuse α ausgewechselt werden.
Wie aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, ist das Gewinde c und 0 auf Teile des Umfanges
weggeschnitten, so daß ein bajonettartiger Verschluß entsteht. In die zwischen Zylinder
und Gehäuse befindlichen freien Räume werden dann Ausfüllstücke s eingesetzt, welche
Augen ν zum Durchtritt der Schrauben u besitzen.
Das Gewinde hat trapezförmigen Querschnitt, und zwar steht die Anzugfläche, um Verbiegungen der zu verbindenden Teile vorzubeugen,
senkrecht zur Zylinderachse.
Um einen derart befestigten Zylinder auszuwechseln, brauchen nur die Schrauben u
gelöst und die Ausfüllstücke s herausgenommen zu werden, worauf der Zylinder so weit
ίο gedreht wird, daß seine Gewindeteile ο nicht mehr in die Gewindeteile c einfassen, worauf
er aus der Öffnung 5 des Gehäuses herausgehoben werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zylinderbefestigung für Rotationsmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (β), sowie die Gehäuseöffnungen (b) derart teilweise weggeschnittenes trapezförmiges Gewinde (o) mit senkrecht zur Zylinderachse stehenden Anzugflächen tragen, daß die Zylinder in das Gehäuse eingesetzt und durch eine Winkeldrehung festgeschraubt werden können, während in die Gewindeausschnitte Ausfüllstücke eingesetzt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE287724C true DE287724C (de) |
Family
ID=542922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT287724D Active DE287724C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE287724C (de) |
-
0
- DE DENDAT287724D patent/DE287724C/de active Active
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