DE287837C - - Google Patents

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DE287837C
DE287837C DENDAT287837D DE287837DA DE287837C DE 287837 C DE287837 C DE 287837C DE NDAT287837 D DENDAT287837 D DE NDAT287837D DE 287837D A DE287837D A DE 287837DA DE 287837 C DE287837 C DE 287837C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/06Combustion apparatus using pulverized fuel
    • F23C2700/066Other special arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Feuerungsvorrichtung für pulverförmigen Brennstoff, insbesondere für Torfpulver, und bezweckt, die Verwendung des genannten Brennstoffes bei Lokomotiven zu ermöglichen.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Einrichtung zum Regeln der Brennstoffzufuhr mit dem Lokomotivregulator und dem Hilfsgebläse derart verbunden ist, daß der pulverförmige Brennstoff . nicht eher eingeführt werden kann, bis ein genügender Zug in der Feuerbüchse und in dem Pulverzuführungsrohr herrscht, um eine Verstopfung des Pulvers in der Feuerbüchse und in der Brennstoffzuführungsleitung zu verhin-' dem, und daß der Zug in der Feuerungsanlage nicht unterbrochen werden kann, ohne daß die Pulverzufuhr gleichzeitig unterbrochen wird oder früher unterbrochen worden ist.
Verschiedene beispielsweise Ausführungsformen der neuen Feuerungsanlage sind auf den Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsschnitt einer A^orrichtung gemäß der Erfindung.
ag Fig. 2 ist eine Draufsicht dieser Vorrichtung.
Die Fig. 3 und 4 zeigen im Längs- und
Querschnitt und in größerem Maßstabe eine Umrührvorrichtung und eine Vorrichtung zur Regelung des Auslasses des Pulvers aus dem
Brennstoffbehälter.
Fig. 5, 6 und 7 sind Abänderungen der Umrührvorrichtung.
Die Fig. 8, 9 und 10 veranschaulichen in einer Vorderansicht, einer Draufsicht und einer Seitenansicht die Einrichtung, durch welche die Zuführung des pulverförmigen Brennstoffes und der Luft vom Regulator und Hilfsdampfgebläse beeinflußt wird.
Fig. 11 zeigt die Verbindung des Strahlgebläses und der Steuervorrichtung.
Die Fig. 12 bis 21 zeigen Abänderungen.
Der Brennstoff wird aus dem trichterförmigen Behälter 1, der in dem Tender 2 angeordnet ist, durch das Rohr 4 zu der Feuerbüchse 3 der Lokomotive geführt. Dieses ist an der , Lokomotive befestigt und an die Feuerbüchse durch deren äußere Kappe 5 angeschlossen, die sich nach vorwärts, abwärts und aufwärts erstreckt und zur Leitung der Luft zur Feuerbüchse dient, so daß die Luft vorgewärmt wird. Das hintere freie Ende des Zufuhrrohres 4 ist nach aufwärts gebogen und zu einem Trichter 9 enveitert, in welchen der Brennstoff aus dem ,Behälter 1 fallen kann. Hinter dem Trichter kann die Luft durch eine , Öffnung 10 in das Rohr 4 eintreten. Der Behälter ι ist mit einem Umrührer und. mit einem Schieber zur Regelung der Zuführung des Pulvers zu dem Rohr versehen. Der Umrührer besteht aus quer durch den Behälter ragenden Wellen 11 und 12 (Fig. 1, 3 und 4). an welchen innerhalb des Behälters Bügel, Stäbchen 13 0. dgl. befestigt sind. Die Wellen 11, 12 sind durch Zahnräder 14 unter sich und mit einer Kurbelwelle verbunden, die mit dem Kolben 15 eines Arbeitszylinders 16 in Verbindung steht. Der Zylinder 16 ist mit einem Behälter für ein Druckmittel, z. B. mit dem Dampfkessel, oder mit einem Vakuumbehälter durch eine Rohrleitung verbunden, die mit einem Ventil für das Ingangsetzen oder An-
halten des Umrührers versehen ist. Das genannte Ventil kann mit dem auf der Lokomotive befindlichen Regulatorhebel oder mit dem'Ventil des Hilfsgebläses verbunden sein. so daß es selbsttätig beeinflußt wird.
Ferner ist der Behälter ι mit einem Schieber 17 versehen. Dieser ist mit der Stange 18 eines Kolbens 19 verbunden, der in einem Zylinder 20 beweglich ist. Dieser ist ebenfalls mit einem Behälter für ein Druckmittel oder einem A^akuumbehälter durch eine Leitung verbunden, die mit einem Ventil versehen ist. Der Kolben wird von einer Feder 21 beeinflußt, die bestrebt ist, den Schieber zu schließen. Die auf der Kolbenstange 18 angebrachten Muttern 22 dienen zum Einstellen des Schiebers 17 mit Bezug auf den Kolben 19, um die Größe der durch den Schieber freigelegten Öffnung zu vermehren oder zu vermin-
ao dem, wenn der Schieber in seiner Offenstellung ist.
Man kann auch eine gemeinsame Leitung für die beiden Zylinder 16,20 verwenden. Ebenso kann man den Umrührer derart anordnen, daß er zugleich einen Schieber bildet, in welchem Falle der Schieber 17 weggelassen wird. Ferner kann man sich der Vibrationen oder Bewegungen bedienen, die der Tender während des Ganges in bezug auf die Lokomotive macht, um das Pulver aus dem Behälter ι in das dem Behälter gegenüberliegende Rohr 4 herabzuschütteln. Solche Einrichtungen werden in den Fig. 5, 6 und 7 in verschiedenen Ausführungsformen gezeigt.
Bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 5 ist ein Umrührer 23 in einem Schieber 24 des Behälters 1 beweglich angebracht. Dieser Umrührer erstreckt sich teils nach aufwärts in den Behälter, teils nach abwärts aus demselben und ist unten mit dem Rohr 4 verbunden, und zwar beispielsweise durch ein im Trichter 9 angeordnetes Querstück 25. Durch die Bewegungen des Tenders wird dem Rührer 23 eine Schwingbewegung erteilt, wobei das Pulver herabgeschüttelt wird. Der Schieber ist mit einer Hebeleinrichtung verbunden, durch . welche der Führer den Umrührer 23 im Bedarfsfalle in Bewegung setzen kann, wenn die Lokomotive stillsteht. Die Vorrichtung kann auch derart ausgeführt werden, daß der Umrührer im Querstück 25 gelenkig befestigt ist und durch den Schieber 24 frei hindurchgesteckt wird, so daß dem Rührer durch die Heb- und Senkbewegungen der Lokomoti\re eine Auf- und Abwärtsbewegung erteilt wird. Der Umrührer kann an dem Behälter 1 auch starr befestigt sein, und an jeder Seite der Befestigungsvorrichtung des Umrührers kann ein Schieber vorgesehen sein.
Die Verbindung zwischen dem Umrührer 23 und dem Trichter 9 kann auch an die Seite des Behälters verlegt werden, wie es die Fig. 6 und 7 zeigen. Die Bewegung kann dem Umrührer auch von den Radachsen des Tenders oder in einer anderen geeigneten Weise erteilt werden. Die Anlaßvorrichtung für die Zufuhr des Dampfes zu den Arbeitszylindern besteht aus einer Welle 30, durch welche das Dampfventil geöffnet und geschlossen wird. Diese Welle läuft an dem Kessel entlang und ist oberhalb der Feuertür mit einem·Handgriff versehen. Das Hilfsdampfgebläse wird durch ein Dampf in den Schornstein einblasendes Rohr gebildet. Auf der Welle 30 (Fig. 8 bis 10) sitzt eine Scheibe 31 fest, die mit kleinen Vertiefungen, Nuten o. dgl. versehen ist, in die ein an dem Arm 33 befestigter Sperrhaken eingreift. Mit diesem Arm 33 sind Arme 34, 35 verbunden. Das ganze System von Armen ist auf der Welle 30 drehbar. -Der Arm 33 bildet zugleich einen Zeiger, der über einer Skala 42 schwingt. Die Welle 30 besitzt einen Handgriff 36. Das Sperrglied 32 greift nur bremsend in die Scheibe 31 ein, so daß die Hebelarme 33, 34, 35 in bezug auf die Scheibe 31 mit der Hand gedreht werden können, sonst wirkt aber das Glied 32 wie ein Mitnehmer, der den Hebelarm '33, 34, 35 mit der Scheibe 31 und somit mit der Welle 30 kuppelt. Der Arm 35 ist durch eine Gelenk- und Wellenverbindung 37, 38, 39 mit dem Brennstoffzuführungsschieber 17 und durch eine andere Verbindungsstange 40 mit der Luftklappe 41 verbunden. Die Welle 38 ist an dem Führerstanddach der Lokomotive und an dem Dach des Tenders gelagert. Der.Schieber 17 ist bei der Ausführung nach der Fig. 10 etwas anders angeordnet wie in der Fig. 3. Er ist" nämlich mit dem Kolben eines Zylinders 43 verbunden, der an dem einen Ende eines am Behälter 1 gelagerten Winkelhebels 44 befestigt ist, an dessen anderem Ende die Stange 39 angreift. Der Schieber 17 kann somit mittels des Hebelarmes 33, 34, 35 geöffnet und geschlossen werden. Das Öffnen und Schließen kann auch durch Drehung des Handgriffes 36 bewirkt werden. Ferner wird der Schieber 17 durch den Dampfdruck des Kessels beeinflußt, der im Zylinder 43 wirkt, so daß bei sinkendem Druck der Schieber 17 geöffnet wird, und umgekehrt.
An einem Zapfen 45 ist ein Hebel 46 befestigt, der mit seinem abwärts gebogenen Ende gegen ein auf der Welle 30 vorgesehenes Exzenter 47 sich legt. Das andere Ende des Hebels hat eine Nut 48, in die ein an dem Hebelarm 50 sitzender Zapfen 49 greift, durch dessen Drehung das Hilfsdampfgebläse geöffnet und geschlossen werden kann. Der Hebel 46 ist an seinem der Welle 30 zugekehrten Ende mit einem bogenförmigen A^orsprung 51 versehen, der ein Gesperr bildet, welches den
Hebel 33, 34, 35 festhält, wenn das Dampfventil und das Hilfsdampfgebläse geschlossen sind.
Beim Öffnen des Dampfventiles durch Abwärtsdrehung des Handgriffes 36 wird das Ende des Hebels 46 vom Exzenter 47 abgehoben und der Hebel 33, 34, 35 freigegeben. Nachdem der Dampf somit angelassen worden ist und Zug in der Feuerstätte herrscht, kann Brennstoff zugeführt werden. Beim Öffnen des Hilfsblasrohres durch Rechtsdrehen des Handgriffes 50 (Fig. 8) wird auch der Hebel 46 durch den in der Nut 48 laufenden Zapfen 49 bewegt, wobei das Ende des Hebels abwärts geht. Der Hebel 33, 34, 35 wird hierbei freigegeben. Wenn der Schieber 17 nun durch Drehung des Hebels 33, 34, 35 geöffnet wird, gelangt ein am Arm 33 vorgesehener Vorsprung 52 unter den Vorsprung 51, wodurch der Hebel 46 und somit auch der Handgriff 50 gesperrt sind. Das Hilfsblasrobr .kann somit nicht eher geschlossen werden, bis der Schieber 17 geschlossen worden ist.
Die Klappe 41 ist gemäß Fig. 10 auf einer drehbaren Welle fest angebracht, auf welcher eine Scheibe.54 drehbar sitzt. Die Scheibe ist durch eine Mitnehmervorrichtung mit einem auf der Klappenwelle fest angebrachten Arm .58 verbunden und mit einem Zapfen 55 versehen, an welchem das Gelenkstück 56 drehbar befestigt ist. Das Gelenkstück 56 steht mittels der Kurbelwelle 57 mit dem Gelenkstück 40 in Verbindung, so daß die Klappe 41 mittels des Armes 34 bzw. des Handgriffes 36 in derselben Weise wie der Schieber 17 beeinflußt und außerdem von Hand aus mittels des Armes 58 eingestellt werden kann.
Bei der Ausführungsform nach der Fig. 11 ist der Hebel 33, 34, 35 durch das Gelenkstück 40, einen Winkelhebel 62, ein Gelenkstück 63 und einen Hebelarm 64 mit dem Ventil 65 des Injektors 66 verbunden. Wenn der Brennstoff aus dem Behälter 1 zugeführt wird, wirkt auch der Injektor. Es kann als Druckmittel für ihn Dampf, "Druckluft oder flüssiger Brennstoff verwendet werden. Am zweckmäßigsten wird natürlich der Dampf aus dem Dampfkessel verwendet. Um Kondensation im Rohr 4. zu vermeiden, ist der. Injektor1 an dem vorderen Ende des Rohres angebracht, das von der Feuerbüchse aus erwärmt wird. Hierdurch wird das Pulver auch besser im Verbrennungsraum verteilt. An dem hinteren Ende des Rohres 4 kann die Außenluft eintreten, wie es aus der Fig. 1 ersichtlich ist. Fig. 11 zeigt ferner, wie das Rohr 4 mit einem Schieber 90 versehen sein kann, der mit dem Kolben eines Zylinders 67 verbunden ist. Beim Öffnen des Ventiles 65 geht der Dampf durch das Rohr 91 zum Zylinder, so daß der Schieber geöffnet wird. Ferner zeigt Fig. 11, wie eine Gelenk- und Hebelarmverbindung zwischen dem Hebel 33, 34, 35 und der Klappe 41 ange\vendet werden kann, welche Verbindung im Vergleich zu der in Fig. 8 und το gezeigten einfacher ist.
Damit das Hilfsblasrohr nach dem Öffnen des Dampfventiles geschlossen werden kann, ist der Hebel 46 mit einem Quergelenk versehen, und sind die Glieder 31 und 33, 34, 35 abgeändert, wie es aus den Fig. 12 bis 16 ersichtlich ist. Der Hebel 46 ist bei 70 mit einem Quergelenk versehen, so daß sein der Welle 30 zugekehrtes Ende quer zur Längsrichtung des Hebels bewegt werden kann. Ferner ist der bogenförmige Teil 51 des Hebels an der A^orderseite gezahnt und das Hebelende, anstatt abwärts gebogen, mit einem seitlichen Zapfen 71 versehen, der in eine Nut 72 der Scheibe 31 eingreift, die so gestaltet ist, daß bei Drehung der Scheibe 31 das Hebelende um das Gelenk 70 geschwenkt wird. Der Arm 33 ist gabelförmig gestaltet und der eine Schenkel 73 mit .Zähnen versehen, in welche die Zähne des Gliedes 51 eingreifen können. Wenn das Dampfventil nun dadurch geöffnet wird, daß der Arm 36 aufwärts geführt wird, so wird das Glied 51 durch die Nut 72 mit dem Glied 73 in Eingriff gebracht, so daß der Hebel 33, 34, 35 in seiner Lage gehalten wird. Dann Avird das Glied 51 ebenfalls durch' die Nut 72 außer Eingriff mit dem Glied 73 gebracht, wodurch der Hebel 33, 34, 35 freigegeben wird und all der Bewegung der Reglerwelle teilnehmen kann, so daß die Klappe 41 und der Schieber 17 geöffnet oder, wenn sie schon etwas geöffnet gewesen waren, noch mehr geöffnet werden. Der Brennstoff kann somit erst nach dem Anlassen des Dampfes zugeführt werden. Wenn das Hilfsblasrohr dadurch geöffnet wird, daß der Handgriff 50 desselben seit\värts geführt wird, so hebt sich das Glied 51. Der Arm 33, dessen Glied 74 durch das Glied 51 vorher gesperrt worden ist, wird frei. Die Klappe 41 und der Schieber können nun durch Drehung des Hebels 33, 34,35 geöffnet werden. Bei dieser Drehung gelangt das Glied 74 unter das Glied 51 und hindert das Schließen des Hilfsblasrohres, ehe .die Klappe und der Schieber geschlossen sind. Dagegen bildet das geöffnete Dampfventil kein Hindernis für das Schließen des Hilfsblasrohres. Das Dampfventil besteht, wie üblich, aus einem größeren und einem kleineren Schieber. Bei dem Anlassen wird der kleinere Schieber zuerst geöffnet, zwecks Entlastens des größeren Schiebers für die Ingangsetzung. Dadurch, daß der Hebel 33: 34> 35 von dem Hebel 46 festgehalten wird, indem die Zähne des Gliedes 51 in das Glied 73 eingreifen, wird der Hebel 33, 34, 35 verhindert, sich bei der Bewegung des Hand-
. griffes 36 zu drehen, bis der große Schieber angefangen hat, sich zu öffnen. Die Vorrichtung nach der Fig. 8 wirkt ebenso.
Man kann den Hebel 33, 34, 35 auch derart anordnen, daß er der \Velle 30 beim öffnen nicht folgt, während der Schieber und die Klappe beim Schließen des Dampfventilcs selbsttätig geschlossen werden. Dies ist in Fig. 17 und 18 veranschaulicht. Die Scheibe 31 ist mit einem Haken 75 versehen, der von einer Feder 76 getragen wird. Beim Schließen des Dampfventiles erfaßt der Haken einen Vorsprung JJ am Arm 33, wodurch die Klappen geschlossen werden. Am Ende der Bewcgung wird der Haken von der schrägen Fläche 78 abwärts' gedruckt, wodurch der He-'■)el 33> 34> 35 von c'em Haken befreit wird. Das Dampfventil kann nun geöffnet werden, ohne daß sich der Schieber und die Klappe öffnen ; diese können aber durch den Hebel 33. 34, 35 geöffnet werden.
Bei der beschriebenen Regelungsvorrichtung ist angenommen, daß das Dampfventil dadurch geöffnet und geschlossen wird, daß die Welle 30 gedreht wird. Es .können indessen auch Dampfventile vorgesehen sein, die dadurch geöffnet und geschlossen werden, daß die Welle 30 in der Längsrichtung verschoben wird. Damit die Regelungsvorrichtung auch bei ihnen verwendet werden kann, ist es nur erforderlich, die Scheibe 31 · derart mit der Welle zu verbinden, daß die Scheibe sich dreht, wenn die Welle verschoben wird. Eine solche Kombination zeigt Fig. 19. Die Scheibe 31 ist auf der Welle 30 aufgeschraubt, und das Gewinde steigt derart an, daß die ■ Scheibe bei dem Verschieben der Welle leicht gedreht wird. Die Verschiebung wird durch einen Hebel 92 o. dgl. bewirkt. Anstatt die Scheibe 31 an der Welle 30 anzubringen, kann man sie auch auf einem Zapfen befestigen und sie durch eine Gelenkverbindung, Übersetzung 0. dgl. mit dem Dampfventil verbinden, so daß sie beim Öffnen oder Schließen des Dampfventiles gedreht wird.
Die Abänderung gemäß Fig. 20 besteht darin, daß der Hebel 46 weggelassen und der Anlaßhandgriff 50 für das Hilfsblasrohr durch ein Gelenkstück 93 o. dgl. mit dem Hebel 33, 34; 35 verbunden ist. Die Teile 33, 34, 35 und 52 drehen sich nun gleichzeitig, so daß das Hilfsblasrohr, die Klappe 41 und der Schieber 17 gleichzeitig geöffnet und geschlossen werden.
Gemäß der Fig. 21 ist sowohl der Hebel 46 als auch der Hebel 33, 34, 35 weggelassen und sind die Gelenkstücke 37 und 40 direkt mit ! dem Hebel 50 verbunden, so daß bei dessen Bewegung die Klappe 41 und der Schieber 17 geöffnet oder geschlossen werden.
An der Feuerbüchse ist ein besonderer Feuerkasten 6 für festen Brennstoff vorgesehen. Zu diesem Feuerkasten gelangt die Luft durch den Kanal 7 von unten. Es kann aber auch flüssiger oder gasförmiger Brennstoff durch das Rohr 8 eingeleitet werden. Dadurch, daß man ein geringeres Feuer an dem genannten Feuerkasten unterhalt, wird die Hitze bei Unterbrechung der Pulverzufuhr genügend hoch erhalten, so daß die Entzündung des Pulvers bei erneuter Zufuhr desselben sogleich bewirkt wird.

Claims (13)

Patent-Ansprüche:.
1. Feuerung für pulverförmigen Brennstoff, insbesondere von Torf in Lokomotiven, gekennzeichnet durch eine zwangläufige Verbindung der Einrichtung zur Zuführung des Brennstoffes mit der Anlaßvorrichtung für die Zufuhr des Dampfes zu . den Arbeitszylindern und zu dem Hilfsdampfgebläse, so daß der pulverför-. mige Brennstoff nicht früher zugeführt wird, bis in der Feuerbüchse und in dem Brennstoffzuführungsrohr ein genügender Zug herrscht und letzterer nicht unterbrochen wird, ohne daß die Pulverzufuhr gleichzeitig unterbrochen wird oder früher unterbrochen worden ist.
2. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Zuführungstrichter (1) für den pulverförmigen Brennstoff eingebaute Rührvorrichtung , (11, 12, 13) durch den Kolben (15) eines Zylinders (16) angetrieben wird, dessen Anlaßventil mit der Vorrichtung zur Zuführung des Dampfes zu den Hauptarbeitszylindern oder mit dem Ventil des Hilfsgebläses verbunden ist (Fig. 1,3 und 4).
3. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zufuhr des pulverförmigen Brennstoffes regelnde Schieber (17) durch einen mittels Hebel- · Werkes (33, 34, 35 und 37, 38, 39) vom Lokomotivregulator (30) gesteuerten Kolben (19) verstellt wird und in bezug auf den Kolben (19) durch Schraubenmuttern (22) verstellbar ist (Fig. 3, 8, 9 und 10).
4. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (41) zur Zuführung der Luft einerseits mit dem Lokomotivregulator (30), andererseits mit der Vorrichtung (33, 34, 35, 37, 38, 39) ' zum Öffnen des Schiebers (17) in Verbindung steht (Fig. 10).
5. Feuerung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Hebeleinrichtung (33, 34, 35) zur \rerstellung des Auslaßschiebers (17) und zur Einstellung der Luftklappe (41) durch eine auf der Regulatorwelle (30)
angeordnete Scheibe (31) erfolgt, die Nuten besitzt, mit denen ein an dem Hebelarm (33) angebrachter Federzapfen (32) im Eingriff steht (Fig. 8, 9 und 10). 6. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlaßvorrichtung (50) für das Hilfsdampfgebläse durch einen Sperrhebel (46,48,51) die Vorrichtung (33, 34, 35) zum Öffnen des Schiebers (17) derart beeinflußt, daß die Vorrichtung zum Öffnen des Schiebers (17) erst dann freigegeben wird, wenn durch den Regulator (30, 36) ' die Zufuhr des Dampfes zu den Arbeitszylindern erfolgt oder durch die Anlaßvorrichtung (50) das Hilfsdampfgebläse in Betrieb gesetzt wird, und daß der Schieber (17) erst dann geschlossen werden kann, nachdem das Hilfsdampfgebläse abgesperrt ist (Fig. 8 und 9).
7. Feuerung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (46) mit einem Quergelenk (70) und einem Zahnkranz (51) versehen ist, der beim Beginn der Drehung des Regulators (30,
36) zunächst unter Vermittlung einer Nutenscheibe (71) mit einer Verzahnung (73) der Vorrichtung (33,34,35) zum Öffnen des Schiebers (17) in Eingriff kommt und diese Vorrichtung (33, 34, 35) sperrt, bei der Weiterdrehung des Regulators (30, 36) aber wieder außer Eingriff mit der Verzahnung (73) kommt, so daß erst nach der Dampf zuführung der pulverförmigeBrennstoff zugeführt werden kann, während das Hilfsdampfgebläse durch • seine Anlaßvorrichtung (49, 50) unabhängig vom Regulator (30,36) geschlossen werden kann (Fig. 12 bis 16).
8. Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeleinrichtung (33, 34, 35) zum Öffnen des Schiebers (17) durch eine A^erbindungsstange (93) mit der Anlaßvorrichtung (50) für das Hilfsdampfgebläse verbunden ist (Fig. 20).
9. Abänderung der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, dadurch . gekennzeichnet, daß der Anlaßhebel (50) für das Hilfsdampfgebläse unmittelbar mit den Zugstangen (37,40) zum öffnen. des Brennstoff Zuführungsschiebers (17) und der Luftklappe (41) verbunden ist (Fig. 21).
10. Feuerung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen federnden Haken (75) am Regulator (30, 31), der beim Abschließen der Dampfzuführung die Vorrichtung (33,34,35) zum Öffnen und Schließen des Brennstoffzuführungsschiebers (17) und der Luftklappe (41) mitnimmt, während beim Öffnen der Dampfzuführung die Vorrichtung · (33, 34, 35) dem Regulator (30, 31) nicht folgt (Fig. 17 und 18).
11. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (65) des Brennstoffgebläses (66) mit der Vorrichtung (33,34,35) zum Öffnen des Brennstoffauslaßschiebers (17) in Verbindung steht (Fig. u).
12. Feuerung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine Klappe (90) im Brennstoffzuführungsrohr (4) zur Regelung der Luftzuführung, die sich durch die Saugwirkung des Gebläses öffnet (Fig. 11).
13. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Regulatorwelle (30) als Schraubenspindel ausgebildet ist, auf welcher die mit Muttergewinde versehene Scheibe (31) sitzt, so daß beim Verschieben der Welle (30) eine Drehung der Scheibe (31) erfolgt (Fig. 19).
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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