DE287855C - - Google Patents
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- DE287855C DE287855C DENDAT287855D DE287855DA DE287855C DE 287855 C DE287855 C DE 287855C DE NDAT287855 D DENDAT287855 D DE NDAT287855D DE 287855D A DE287855D A DE 287855DA DE 287855 C DE287855 C DE 287855C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B9/00—Preservation of edible seeds, e.g. cereals
- A23B9/08—Drying; Subsequent reconstitution
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B9/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
- F26B9/06—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers
- F26B9/08—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers including agitating devices, e.g. pneumatic recirculation arrangements
- F26B9/082—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers including agitating devices, e.g. pneumatic recirculation arrangements mechanically agitating or recirculating the material being dried
- F26B9/085—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers including agitating devices, e.g. pneumatic recirculation arrangements mechanically agitating or recirculating the material being dried moving the material in a substantially vertical sense using conveyors or agitators, e.g. screws or augers with vertical axis, which are positioned inside the drying enclosure
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Um feuchtes Getreide und ähnliches körniges Gut zu trocknen, muß dasselbe langsam
erwärmt und unter sich in steter Bewegung erhalten werden. Dabei soll das nach und
nach angewärmte Trockengut mit dem Wärmemittel so gründlich in Berührung gebracht
werden, daß das Wärmemittel (warme Luft oder Dampf) die verdunstende Feuchtigkeit
desselben mit fortnimmt.
ίο Der Trockner nach der Erfindung besteht
aus einem aufrecht stehend angeordneten Behälter, in welchem nur ein Teil, und zwar
der vom Trockenmittel bestrichene mittlere Kern des aufgeschichteten Gutes mittels einer
stehenden Schnecke oder eines sonstigen Fördermittels dauernd nach oben befördert und
hier nach außen gegen die Zylinderwandung geschüttet wird, um mit dem in der äußeren,
kühlen Zone b befindlichen Gut langsam wieder nach unten zu sinken und hier vom Fördermittel
nochmals ergriffen zu werden, worauf der Kreislauf sich wiederholt, bis das Gut vollständig gleichmäßig getrocknet ist.
Indem so das dem heißen Trockenmittel ausgesetzt gewesene Gut oben stets wieder
nach der kühlen Zone geschafft und in dieser denselben Weg nach unten durchläuft, ist
reichlich Gelegenheit zum Nachschwitzen gegeben, und zwar so, daß die ausgeschwitzte
innere Feuchtigkeit des Gutes beim darauffolgenden Aufwärtswandern in der heißen
Mittelzone jedesmal wieder verdampfen kann. Durch dieses fortgesetzte, wechselnde Erwärmen
und Abkühlen des gesamten im Kreislauf befindlichen Gutes erhält dieses allmählich
einen gleichmäßigen Gesamtwärme- und Trockenheitsgrad, wobei ein für die Keimfähigkeit
sehr schädliches stellenweises Überhitzen vermieden werden soll.
In der Zeichnung ist der neue Trockner in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Schnitt durch den Behälter.
Fig. 2 veranschaulicht eine andere Art der Zuführung des Trockenmittels.
Im Behälter A (Fig. 1), welcher zweckmäßig zylindrische Gestalt besitzt, ist das zu trocknende
Gut aufgeschichtet, so daß es die stehend eingebaute Schnecke S vollständig einhüllt.
Während des Arbeitens der Schnecke läßt man in die von der Schnecke ausgefüllte Mittelzone in bekannter Weise heiße Luft oder
Dampf von unten hereinströmen, welche zweckmäßig mittels Ventilators oben wieder
abgezogen wird (s. die einfachen Pfeile in Fig. 1).
Dieser Luft- oder Dampfstrom, der insbesondere bei sehr feuchtem Trockengut, auch
in umgekehrter Richtung als in Fig. 1 gezeigt, geführt werden kann, erwärmt das in
der Mittelzone befindliche Gut und nimmt dessen verdunstende Feuchtigkeit mit fort.
Die dauernd umlaufende Schnecke 5 fördert
das in ihrem Bereich befindliche, erwärmte Gut allmählich nach oben, wie in Fig. 1 durch
doppelte Pfeile angegeben. Oben angekommen, wird dasselbe gleichmäßig nach außen·
geschüttet, um in der äußeren, kühlen Zone mit dem dicht aufgeschichteten Gut allmählich
wieder nach unten zu sinken. Auf diesem Wege ist dem Gut reichlich Gelegenheit zum Nachschwitzen gegeben, bis dasselbe
unten wieder der warmen Mittelzone zugeführt und dort von der Schnecke ergriffen
wird, um abermals nach oben geführt zu werden.
Indem so sämtliches eingeschüttetes Gut bei öfterer Wiederholung seines Kreislaufes
abwechselnd die warme Mittelzone und die kühle äußere Zone durchwandert, wird eine
allmähliche, gleichmäßige Entwässerung her-
beigeführt und stellenweise schädliche Überhitzung vermieden. Der ganze Behälterinhalt
nimmt infolgedessen nach verhältnismäßig kurzem Betrieb in allen Teilen einen gleichen
Trockenheits- und Wärmegrad an.
Da beim beschriebenen Kreislauf des Gutes außerdem die Behälterhöhe zweimal für den
Weg des Gutes ausgenutzt wird, so kommt dies der Bauhöhe des Behälters zustatten,
indem diese wesentlich beschränkt werden kann.
Das Trockenmittel kann auch, wie in Fig. ι gezeigt, in die hohle Schneckenwelle eingeführt
werden, aus der es durch Löcher / in das die Mittelzone ausfüllende Gut einströmt.
Die Hohlwelle dient dann als Heizkörper.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Trockner für Getreide und ähnliches körniges Gut, dadurch gekennzeichnet, daß in der senkrechten Achse eines aufrecht stehenden, vorzugsweise zylindrischen Behälters (A) ein Fördermittel, z. B. eine Schnecke (S), angebracht ist, durch welche —■ unter Herbeiführung eines Kreislaufes — der mittlere senkrechte Teil der Trockengutmasse ständig nach oben befördert und dabei einem in gleicher oder entgegengesetzter Richtung durch diese Zone streichenden Strome der heißen Trockenluft ausgesetzt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE287855C true DE287855C (de) |
Family
ID=543041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT287855D Active DE287855C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE287855C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063529B (de) * | 1958-06-12 | 1959-08-13 | Dr Walther Fischer | Satztrockner fuer Getreide oder aehnliches koerniges Gut |
| DE1082551B (de) * | 1954-03-12 | 1960-05-25 | Nat Res Council | Verfahren und Vorrichtung zur Trocknung rieselfaehigen Gutes |
| FR2702931A1 (fr) * | 1993-03-22 | 1994-09-30 | Guillot Blanc | Installation de séchage de fruits tels que noix, amandes, marrons et similaires. |
-
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- DE DENDAT287855D patent/DE287855C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082551B (de) * | 1954-03-12 | 1960-05-25 | Nat Res Council | Verfahren und Vorrichtung zur Trocknung rieselfaehigen Gutes |
| DE1063529B (de) * | 1958-06-12 | 1959-08-13 | Dr Walther Fischer | Satztrockner fuer Getreide oder aehnliches koerniges Gut |
| FR2702931A1 (fr) * | 1993-03-22 | 1994-09-30 | Guillot Blanc | Installation de séchage de fruits tels que noix, amandes, marrons et similaires. |
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