DE287968C - - Google Patents
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- DE287968C DE287968C DENDAT287968D DE287968DA DE287968C DE 287968 C DE287968 C DE 287968C DE NDAT287968 D DENDAT287968 D DE NDAT287968D DE 287968D A DE287968D A DE 287968DA DE 287968 C DE287968 C DE 287968C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
- D01D1/00—Treatment of filament-forming or like material
- D01D1/06—Feeding liquid to the spinning head
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
y PATENTSCHRIFT
- JVi 287968 KLASSE 29«. GRUPPE
FABRIQUE DE SOIE ARTIFICIELLE DOBOURG
(SOCIETE ANONYME) in OBOURG-lez-MONS
und MAURICE DENIS in MONS, Belgien.
Spinndüsenträger mit mehreren einzeln abstellbaren Düsen für Maschinen
zur Herstellung künstlicher Gespinste aus geeigneten Lösungen.
Die Aufgabe, bei Maschinen zum Spinnen von künstlicher Seide möglichst viele Spinndüsen
in der Längeneinheit des Düsentragrohres anzuordnen, ist bereits mehrfach gestellt
worden, wie man auch bereits zu der Erkenntnis gelangt ist, daß es für das Spinnen
künstlicher Seide im Hinblick auf die hierbei zu beachtenden eigenartigen Verhältnisse durchaus
wünschenswert wäre, die Anordnung der
ίο Spinndüsen so zu treffen, daß jede einzelne
Spinndüse für sich zugänglich ist, daß also jede einzelne Spinndüse ausgewechselt werden kann,
ohne daß hierbei die anderen Düsen bzw. die aus benachbarten Düsen herauskommenden
Einzelfädchen beeinflußt werden. Die Versuche, die man zur Lösung dieser Aufgabe angestellt
hat, und die Vorschläge, die auf die Lösung der betreffenden Aufgabe abzielten, haben aber keine brauchbaren Ergebnisse gezeitigt.
Beispielsweise hat man bei einer Spezialmaschine vorgeschlagen, die mit mehreren
Spinndüsen versehenen Hilfsverteiler selbst zu zweien oder mehreren und dabei derart anzuordnen,
daß sie eine Drehung in senkrechter Richtung auszuführen vermögen; indessen handelt
es sich bei dieser Ausführung um gerade ausgebildete Hilfsverteiler, wobei das Auswechseln
einer Düse aber das Herumschwingen des ganzen Hilfsverteilers, also das Außertätigkeitsetzen
aller der auf dem betreffenden Hilfsverteiler angeordneten Düsen notwendig macht.
Es ist also bei dieser bekannten Maschine keineswegs möglich, jede einzelne Düse ohne
Beeinflussung der benachbarten Düsen auswechseln oder sonstwie handhaben zu können.
Ein anderer Vorschlag, der zur Lösung dcr eingangs erwähnten Aufgabe gemacht worden
ist, sieht eine drehbare Anordnung der allerdings mit einer größeren Anzahl von Düsen
versehenen, aber auch hier geradlinig ausgebildeten Düsenträger vor, indessen ist auch mit
dieser anderen bekannten Konstruktion die Aufgabe, möglichst viele Spinndüsen auf den
laufenden Meter anbringen und dabei gleichzeitig die Zugänglichkeit jeder einzelnen Düse
gewährleisten zu können, nicht zu lösen, vielmehr kann bei dieser bekannten Ausführung
entweder nur auf die Zugänglichkeit der einzelnen Düsen oder aber nur auf die Anordnung
einer größeren Anzahl von Düsen auf den laufenden Meter Rücksicht genommen werden.
Wenn man nämlich bei der hier besprochenen bekannten Maschine möglichst viele Düsen auf
den laufenden Meter anordnen will, so muß man die parallel zueinander gerichteten Düsenträger
in ganz geringer Entfernung voneinander anordnen, und in diesem Falle scheidet dann
die Zugänglichkeit der hinteren Düsen vollständig aus, da die Düsenträger verhältnismäßig
lang ausgeführt sind und eine Beein-
flussung der hinteren Düsen das Zwischengreifen der Arbeiterin zwischen die aus den
Düsen zweier benachbarter Düsentragrohre austretenden Einzelfäden erfordert, die hier sehr
nahe aneinanderliegem Will· m'an dagegen bei
der bekannten Konstruktion die Zugänglichkeit jeder einzelnen Düse berücksichtigen, so muß
man die einzelnen Düsentragrohre so anordnen, daß ihre Drehbolzen mindestens um die Länge
ίο der Düsentragrohre voneinander entfernt zu
liegen kommen, was natürlich wiederum; einen Verzicht auf den Vorteil der Anordnung möglichst
vieler Düsen auf den laufenden Meter bedeutet.
Demgegenüber wird mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung die eingangs- erwähnte
Aufgabe erstmalig restlos- gelöst, denn der Erfindungsgegenstand ermöglicht sowohl die Anordnung
einer denkbar größten Anzahl von Spinndüsen auf d'en laufenden Meter, als auch
die Zugänglichkeiti jeder"einzelnem Düse, in" der
Weise, daß jede einzelne Düse ausgewechselt oder sonstwie beeinflußt, werden, kann), ohne
daß dabei die aus den anderen Düsen desselben oder aber" des" benachbarten Düsentragrohres
austretenden Eäden irgendwie beeinträchtigt würden. Im wesentlichen besteht die Erfindung
darin, daß die Düsen unter dem üblichen Mindestabstand voneinander fortlaufend
in einer geschlossenen Kreislinie angeordnet und dabei die diese Anordnung der Düsen ermöglichenden,,
sich- ihrerseits zu einer Art Ring zusammensetzenden Düsenträger derart um.
eine senkrechte Mittelachse drebar eingerichtet sind, daß jede einzelne Düse nach vorn,, nämlich in. den Bereich der Hand der Arbeiterin
gebracht und nun einzeln für sich gereinigt, ausgewechselt oder sonstwie beeinflußt werden
kann, ohne daß' hierbei auch nur die aus den.
unmittelbar benachbarten. Düsen austretenden Fäden irgendwie in Mitleidenschaft gezogen
wurden. Durch die vorerwähnte Anordnung, der Düsen unter dem üblichen Mihdestabstand'
voneinander, aber fortlaufend in einer geschlossenen Kreislinie wird nun der Vorteil geschaffen,
daß man- in der Lage ist, am einem
Düsenträger hinsichtlich seiner Projektion auf eine gerade Linie überhaupt die denkbar größte
Anzahl von Spinndüsen, anbringen zu können, da bekanntlich das Verhältnis zwischen der
Länge der Kreislinie und. derjenigen der Projektion auf die gerade Linie, hier also auf den.
Durchmesser des Kreises 3,14: 1, beträgt..
Während, man also beispielsweise auf. einem.
geraden Düsenträger nur 100 Düsen anzuordnen,
vermag, bietet der Erfihdungsgegenstand infolge der vorerwähnten Anordnung und
Benutzung eines- drehbaren und in der Hauptsache kreisförmig, ausgebildeten Düsenträgers
die Möglichkeit,, innerhalb der für den geraden Düsenträger in Betracht kommenden Länge
314 Spinndüsen anbringen und hierbei die Zugänglichkeit jeder einzelnen Spinndüse gewährleisten
zu können.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der" Erfindung in einem Ausführungsbeispiel.
Fig. ι ist ein' mittlerer senkrechter Schnitt
durch die drehbare Rampe gemäß der Erfindung, während
Fig., 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt zeigt.
Fig. 3 stellt den Anschluß der Spinndüsen im. besonderen dar, und
Fig; 4 veranschaulicht schematisch die mitfels der Erfindung ermöglichte Vermehrung der
im der linearen. Längeneinheit des Spinndüsenträgers anzuordnenden. Spinndüsen.
Fig. 5 und 6 zeigen ebenfalls schematisch, und zwar sowohl in Seitenansicht als auch im
■ Grundriß1 die vollständige Zügänglichkeit der
mehreren! Organe der' drehbaren Rampe sowie der Fäden.
Ri' der. Zeichnung: ist τ das Zuführungsrohr,
das einen Hahn 2 trägt, der mit einem Gehäuse'4 verbunden- ist, in welch: letzterem sich
der hohle Schaft 3, drehen kann. Um eine vollständige Abdichtung zu gewährleisten, fernerhin
aber auch um eine leichte Drehung der Stange 3 trotz der weiter oben erwähnten hohen
Drucke zu ermöglichen, ist hierbei noch die nicht Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung
getroffen.
Auf der hohlen Stange 3, ist eine Manschette
oder ein Ring. 5 aus. Leder oder anderem geeigneten.
Material, angeordnet,, wobei, dieser. Ring
von der zum Spinnen benutzten Lösung, einen, von unten nach, oben gerichteten. Druck, erfährt.
Dieser Druck bzw. Stoß· wird' durch einen, von
oben nach unten gerichteten, seitens des KoI-lodiums
oi. dgl., ausgeübten Stoß ausgeglichen,
der. über die Umleitung, 6, 6 auf den Lederring, 7 einwirkt,, welch letzterer, ebenfalls auf
dem" hohlen Schaft 3. angeordnet ist. Der. Austritt der Lösung aus dem Gehäuse- wirdi dabei
durch eine Lederscheibe 8> verhindert.
Der hohle Schaft. 3 trägt einen. Kopf 9, der.
in seiner Mitte mit einer Filtervorrichtung lqj. ii.
und auf seinem Umfang mit radial gerichteten.
Rohren 12 versehen ist,, von denen, jedes wied'erum
einen Kopf. 13: trägt.. Hierbei, sind, also
erfindungsgemäß die einzelnen Düsenträger 13,
so angeordnet, daß sie einen Ring, bilden,, auf.
dem. die in die Gewindestutzen, o.. dgl.. 15. ein-
■■ zuschraubenden Spinndüsen, unter dem. üb-
; liehen Mindestabstand, in einer vollständig, ge-
■ schlossenen Kreislinie angeordnet sind.
: Die Fig. 4 veranschaulicht durchs Vergleich
; der Rampen 1 und ia den. durch die neue,
drehbare Rampe erzielten Vorteil gegenüber den" bislang gebräuchlichen oder bekannt gewordenen:
geradlinigen Rampent. Während, näm?-
lieh die geradlinige Rampe τα auf die Länge
von 22 cm nur zehn Hähne trägt,' weist die Rampe I gemäß der Erfindung in der Projektion
auf derselben Entfernung dreißig Hähne, also dreimal so viel wie die geradlinige Rampe,
auf.
Die Fig. 5 und 6 zeigen im weiteren, daß der Gegenstand der Erfindung die denkbar günstigste
Lösung auch im Hinblick auf das Anknüpfen eines zerrissenen Fadens oder hinsichtlich
des Auswechselns der entsprechenden Spinndüse aufbringt. Die in dem Punkt 19 stehende
Arbeiterin ist nämlich infolge der Drehbarkeit der Rampe 13 ohne weiteres in der Lage, eine
beispielsweise auf den Rohren 124, 125 angeordnete
Düse, wenn diese sich verstopft haben sollte, in den Bereich, ihrer Arme zu bringen,
ohne daß dadurch die Tätigkeit der anderen Spinndüsen in irgendeiner Weise beeinträchtigt
würde. Wie ersichtlich, handelt es sich bei den Düsen, die auf den Rohren 124 und 125 sitzen,
um einen Ort, der bei den bekannten Vorrichtungen absolut unzugänglich, sein würde. Im
übrigen ist noch darauf hinzuweisen, daß die für die Bildung der Spulen 17 erforderlichen
Einrichtungen auch den zwischen den beiden parallelen Rampen einer Spinnmaschine vorhandenen
Raum 18 unzugänglich machen, und daß diese Schwierigkeit sogar bei einer Maschine
besteht, die nur eine einzige Rampe mit mehreren Spinndüsenreihen aufweist.
Auch diesen Mangel der bekannten Vorrichtungen beseitigt der Erfmdungsgegenstand. Die
Einrichtung der drehbaren Rampen schafft fernerhin noch die Möglichkeit, die einzelnen
Faden im Hinblick auf die Symmetrie und auf eine gleichmäßige Trocknung unter den denkbar
günstigsten Verhältnissen zusammenzufassen, derart, daß auch die Qualität des Fadens
außerordentlich günstig beeinflußt wird.
Schließlich ermöglicht die drehbare Rampe beim fortlaufenden Spinnen auch noch ein
Drehen der den Kegel 16 bildenden Fäden gleichzeitig mit deren Erzeugung, und zwar
kann dies dadurch erreicht werden, daß man die den Gegenstand der Erfindung bildende
Rampe in fortgesetzte Drehung versetzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Spinndüsenträger mit mehreren einzeln abstellbaren Düsen für Maschinen zur Herstellung künstlicher Gespinste aus geeigneten Lösungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen unter dem üblichen Mindestabstand voneinander fortlaufend in einer geschlossenen Kreislinie angeordnet sind und der Düsenträger verdrehbar ist, um eine größte Anzahl von Spinndüsen auf den laufenden Meter der· Maschine unterzubringen und jede einzelne Spinndüse durch entsprechende Verdrehung des Spinndüsenträgers in den Bereich der Hand der Arbeiterin bringen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE287968T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE287968C true DE287968C (de) |
Family
ID=6059442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT287968D Active DE287968C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE287968C (de) |
| FR (1) | FR494705A (de) |
-
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- DE DENDAT287968D patent/DE287968C/de active Active
- FR FR494705D patent/FR494705A/fr active Active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR494705A (de) |
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