DE287968C - - Google Patents

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DE287968C
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nozzle
spinneret
spinnerets
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DENDAT287968D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D1/00Treatment of filament-forming or like material
    • D01D1/06Feeding liquid to the spinning head

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
y PATENTSCHRIFT
- JVi 287968 KLASSE 29«. GRUPPE
FABRIQUE DE SOIE ARTIFICIELLE DOBOURG
(SOCIETE ANONYME) in OBOURG-lez-MONS
und MAURICE DENIS in MONS, Belgien.
Spinndüsenträger mit mehreren einzeln abstellbaren Düsen für Maschinen zur Herstellung künstlicher Gespinste aus geeigneten Lösungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1913 ab.
Die Aufgabe, bei Maschinen zum Spinnen von künstlicher Seide möglichst viele Spinndüsen in der Längeneinheit des Düsentragrohres anzuordnen, ist bereits mehrfach gestellt worden, wie man auch bereits zu der Erkenntnis gelangt ist, daß es für das Spinnen künstlicher Seide im Hinblick auf die hierbei zu beachtenden eigenartigen Verhältnisse durchaus wünschenswert wäre, die Anordnung der
ίο Spinndüsen so zu treffen, daß jede einzelne Spinndüse für sich zugänglich ist, daß also jede einzelne Spinndüse ausgewechselt werden kann, ohne daß hierbei die anderen Düsen bzw. die aus benachbarten Düsen herauskommenden Einzelfädchen beeinflußt werden. Die Versuche, die man zur Lösung dieser Aufgabe angestellt hat, und die Vorschläge, die auf die Lösung der betreffenden Aufgabe abzielten, haben aber keine brauchbaren Ergebnisse gezeitigt. Beispielsweise hat man bei einer Spezialmaschine vorgeschlagen, die mit mehreren Spinndüsen versehenen Hilfsverteiler selbst zu zweien oder mehreren und dabei derart anzuordnen, daß sie eine Drehung in senkrechter Richtung auszuführen vermögen; indessen handelt es sich bei dieser Ausführung um gerade ausgebildete Hilfsverteiler, wobei das Auswechseln einer Düse aber das Herumschwingen des ganzen Hilfsverteilers, also das Außertätigkeitsetzen aller der auf dem betreffenden Hilfsverteiler angeordneten Düsen notwendig macht. Es ist also bei dieser bekannten Maschine keineswegs möglich, jede einzelne Düse ohne Beeinflussung der benachbarten Düsen auswechseln oder sonstwie handhaben zu können. Ein anderer Vorschlag, der zur Lösung dcr eingangs erwähnten Aufgabe gemacht worden ist, sieht eine drehbare Anordnung der allerdings mit einer größeren Anzahl von Düsen versehenen, aber auch hier geradlinig ausgebildeten Düsenträger vor, indessen ist auch mit dieser anderen bekannten Konstruktion die Aufgabe, möglichst viele Spinndüsen auf den laufenden Meter anbringen und dabei gleichzeitig die Zugänglichkeit jeder einzelnen Düse gewährleisten zu können, nicht zu lösen, vielmehr kann bei dieser bekannten Ausführung entweder nur auf die Zugänglichkeit der einzelnen Düsen oder aber nur auf die Anordnung einer größeren Anzahl von Düsen auf den laufenden Meter Rücksicht genommen werden. Wenn man nämlich bei der hier besprochenen bekannten Maschine möglichst viele Düsen auf den laufenden Meter anordnen will, so muß man die parallel zueinander gerichteten Düsenträger in ganz geringer Entfernung voneinander anordnen, und in diesem Falle scheidet dann die Zugänglichkeit der hinteren Düsen vollständig aus, da die Düsenträger verhältnismäßig lang ausgeführt sind und eine Beein-
flussung der hinteren Düsen das Zwischengreifen der Arbeiterin zwischen die aus den Düsen zweier benachbarter Düsentragrohre austretenden Einzelfäden erfordert, die hier sehr nahe aneinanderliegem Will· m'an dagegen bei der bekannten Konstruktion die Zugänglichkeit jeder einzelnen Düse berücksichtigen, so muß man die einzelnen Düsentragrohre so anordnen, daß ihre Drehbolzen mindestens um die Länge
ίο der Düsentragrohre voneinander entfernt zu liegen kommen, was natürlich wiederum; einen Verzicht auf den Vorteil der Anordnung möglichst vieler Düsen auf den laufenden Meter bedeutet.
Demgegenüber wird mit dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung die eingangs- erwähnte Aufgabe erstmalig restlos- gelöst, denn der Erfindungsgegenstand ermöglicht sowohl die Anordnung einer denkbar größten Anzahl von Spinndüsen auf d'en laufenden Meter, als auch die Zugänglichkeiti jeder"einzelnem Düse, in" der Weise, daß jede einzelne Düse ausgewechselt oder sonstwie beeinflußt, werden, kann), ohne daß dabei die aus den anderen Düsen desselben oder aber" des" benachbarten Düsentragrohres austretenden Eäden irgendwie beeinträchtigt würden. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, daß die Düsen unter dem üblichen Mindestabstand voneinander fortlaufend in einer geschlossenen Kreislinie angeordnet und dabei die diese Anordnung der Düsen ermöglichenden,, sich- ihrerseits zu einer Art Ring zusammensetzenden Düsenträger derart um. eine senkrechte Mittelachse drebar eingerichtet sind, daß jede einzelne Düse nach vorn,, nämlich in. den Bereich der Hand der Arbeiterin gebracht und nun einzeln für sich gereinigt, ausgewechselt oder sonstwie beeinflußt werden kann, ohne daß' hierbei auch nur die aus den.
unmittelbar benachbarten. Düsen austretenden Fäden irgendwie in Mitleidenschaft gezogen wurden. Durch die vorerwähnte Anordnung, der Düsen unter dem üblichen Mihdestabstand' voneinander, aber fortlaufend in einer geschlossenen Kreislinie wird nun der Vorteil geschaffen, daß man- in der Lage ist, am einem Düsenträger hinsichtlich seiner Projektion auf eine gerade Linie überhaupt die denkbar größte Anzahl von Spinndüsen, anbringen zu können, da bekanntlich das Verhältnis zwischen der Länge der Kreislinie und. derjenigen der Projektion auf die gerade Linie, hier also auf den. Durchmesser des Kreises 3,14: 1, beträgt.. Während, man also beispielsweise auf. einem.
geraden Düsenträger nur 100 Düsen anzuordnen, vermag, bietet der Erfihdungsgegenstand infolge der vorerwähnten Anordnung und Benutzung eines- drehbaren und in der Hauptsache kreisförmig, ausgebildeten Düsenträgers die Möglichkeit,, innerhalb der für den geraden Düsenträger in Betracht kommenden Länge 314 Spinndüsen anbringen und hierbei die Zugänglichkeit jeder einzelnen Spinndüse gewährleisten zu können.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der" Erfindung in einem Ausführungsbeispiel.
Fig. ι ist ein' mittlerer senkrechter Schnitt durch die drehbare Rampe gemäß der Erfindung, während
Fig., 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt zeigt.
Fig. 3 stellt den Anschluß der Spinndüsen im. besonderen dar, und
Fig; 4 veranschaulicht schematisch die mitfels der Erfindung ermöglichte Vermehrung der im der linearen. Längeneinheit des Spinndüsenträgers anzuordnenden. Spinndüsen.
Fig. 5 und 6 zeigen ebenfalls schematisch, und zwar sowohl in Seitenansicht als auch im
■ Grundriß1 die vollständige Zügänglichkeit der mehreren! Organe der' drehbaren Rampe sowie der Fäden.
Ri' der. Zeichnung: ist τ das Zuführungsrohr, das einen Hahn 2 trägt, der mit einem Gehäuse'4 verbunden- ist, in welch: letzterem sich der hohle Schaft 3, drehen kann. Um eine vollständige Abdichtung zu gewährleisten, fernerhin aber auch um eine leichte Drehung der Stange 3 trotz der weiter oben erwähnten hohen Drucke zu ermöglichen, ist hierbei noch die nicht Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung getroffen.
Auf der hohlen Stange 3, ist eine Manschette oder ein Ring. 5 aus. Leder oder anderem geeigneten. Material, angeordnet,, wobei, dieser. Ring von der zum Spinnen benutzten Lösung, einen, von unten nach, oben gerichteten. Druck, erfährt. Dieser Druck bzw. Stoß· wird' durch einen, von oben nach unten gerichteten, seitens des KoI-lodiums oi. dgl., ausgeübten Stoß ausgeglichen, der. über die Umleitung, 6, 6 auf den Lederring, 7 einwirkt,, welch letzterer, ebenfalls auf dem" hohlen Schaft 3. angeordnet ist. Der. Austritt der Lösung aus dem Gehäuse- wirdi dabei durch eine Lederscheibe 8> verhindert.
Der hohle Schaft. 3 trägt einen. Kopf 9, der.
in seiner Mitte mit einer Filtervorrichtung lqj. ii.
und auf seinem Umfang mit radial gerichteten.
Rohren 12 versehen ist,, von denen, jedes wied'erum einen Kopf. 13: trägt.. Hierbei, sind, also erfindungsgemäß die einzelnen Düsenträger 13, so angeordnet, daß sie einen Ring, bilden,, auf.
dem. die in die Gewindestutzen, o.. dgl.. 15. ein- ■■ zuschraubenden Spinndüsen, unter dem. üb- ; liehen Mindestabstand, in einer vollständig, ge-
schlossenen Kreislinie angeordnet sind.
: Die Fig. 4 veranschaulicht durchs Vergleich ; der Rampen 1 und ia den. durch die neue, drehbare Rampe erzielten Vorteil gegenüber den" bislang gebräuchlichen oder bekannt gewordenen: geradlinigen Rampent. Während, näm?-
lieh die geradlinige Rampe τα auf die Länge von 22 cm nur zehn Hähne trägt,' weist die Rampe I gemäß der Erfindung in der Projektion auf derselben Entfernung dreißig Hähne, also dreimal so viel wie die geradlinige Rampe, auf.
Die Fig. 5 und 6 zeigen im weiteren, daß der Gegenstand der Erfindung die denkbar günstigste Lösung auch im Hinblick auf das Anknüpfen eines zerrissenen Fadens oder hinsichtlich des Auswechselns der entsprechenden Spinndüse aufbringt. Die in dem Punkt 19 stehende Arbeiterin ist nämlich infolge der Drehbarkeit der Rampe 13 ohne weiteres in der Lage, eine beispielsweise auf den Rohren 124, 125 angeordnete Düse, wenn diese sich verstopft haben sollte, in den Bereich, ihrer Arme zu bringen, ohne daß dadurch die Tätigkeit der anderen Spinndüsen in irgendeiner Weise beeinträchtigt würde. Wie ersichtlich, handelt es sich bei den Düsen, die auf den Rohren 124 und 125 sitzen, um einen Ort, der bei den bekannten Vorrichtungen absolut unzugänglich, sein würde. Im übrigen ist noch darauf hinzuweisen, daß die für die Bildung der Spulen 17 erforderlichen Einrichtungen auch den zwischen den beiden parallelen Rampen einer Spinnmaschine vorhandenen Raum 18 unzugänglich machen, und daß diese Schwierigkeit sogar bei einer Maschine besteht, die nur eine einzige Rampe mit mehreren Spinndüsenreihen aufweist.
Auch diesen Mangel der bekannten Vorrichtungen beseitigt der Erfmdungsgegenstand. Die Einrichtung der drehbaren Rampen schafft fernerhin noch die Möglichkeit, die einzelnen Faden im Hinblick auf die Symmetrie und auf eine gleichmäßige Trocknung unter den denkbar günstigsten Verhältnissen zusammenzufassen, derart, daß auch die Qualität des Fadens außerordentlich günstig beeinflußt wird.
Schließlich ermöglicht die drehbare Rampe beim fortlaufenden Spinnen auch noch ein Drehen der den Kegel 16 bildenden Fäden gleichzeitig mit deren Erzeugung, und zwar kann dies dadurch erreicht werden, daß man die den Gegenstand der Erfindung bildende Rampe in fortgesetzte Drehung versetzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spinndüsenträger mit mehreren einzeln abstellbaren Düsen für Maschinen zur Herstellung künstlicher Gespinste aus geeigneten Lösungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen unter dem üblichen Mindestabstand voneinander fortlaufend in einer geschlossenen Kreislinie angeordnet sind und der Düsenträger verdrehbar ist, um eine größte Anzahl von Spinndüsen auf den laufenden Meter der· Maschine unterzubringen und jede einzelne Spinndüse durch entsprechende Verdrehung des Spinndüsenträgers in den Bereich der Hand der Arbeiterin bringen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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