DE288885C - - Google Patents
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- DE288885C DE288885C DENDAT288885D DE288885DA DE288885C DE 288885 C DE288885 C DE 288885C DE NDAT288885 D DENDAT288885 D DE NDAT288885D DE 288885D A DE288885D A DE 288885DA DE 288885 C DE288885 C DE 288885C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D11/00—Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
- B21D11/10—Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 288885 KLASSE 49/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2k Juni 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein neues Verfahren und eine Maschine zum Richten
der eingebogenen Schenkel der Kupplungsbügel von innen heraus und zur Zuriickführung
in ihren ursprünglichen Zustand, ohne daß eine Zerlegung der Kupplung in Einzelteile
nötig wird. Das Verfahren läßt aber auch diese Zerlegung zu, wenn sie geschehen soll.
In diesem Falle vollzieht sich das Richten in
ίο Zeitfolge .und Zusammenhang mit Zerlege-
und Zusammenbauarbeit der Kupplung. Die ganze Arbeit leistet nur eine Maschine.
Das neue Verfahren wickelt sich folgendermaßen
ab:
Das Werkstück wird mit dem Bügel in den Spannkopf der Maschine gelegt und, bei
nicht zerlegter Kupplung, das Richten der Bügelschenkel durch den ersten Teil des Arbeitsganges
der Maschine durchgeführt.
Soll die Kupplung zerlegt werden, so geschieht die Verarbeitung in dem vollen Arbeitsgange:
der Maschine.
Während des ersten Teiles des Arbeitsganges wird der Bügel aufgebogen, dabei werden
die Schenkel des Bügels geradegeriehtet, und es wird als Einzelstück der Bügel und
ebenso die Mutter gewonnen, die anderweitig verarbeitet . wird. Im zweiten Teile des Arbeitsganges
wird der Bügel über einer fertiggestellten Mutter oder Mutter mit neuer Spindel
wieder zugebogen.
Hervorzuheben ist noch, daß das Auf- und
Zubiegen sich auch auf neue Bügel erstreckt, weil das Verfahren den Ersatz nicht wiederverwendungsfähiger
Teile durch neue vorsieht.
In der Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι einen Grundriß der Maschine,
Fig. 2 einen Grundriß der Feststellvorrichtung nebst Widerlager, Stützflächen und Stützknaggen in größerem Maßstabe,
Fig. ι einen Grundriß der Maschine,
Fig. 2 einen Grundriß der Feststellvorrichtung nebst Widerlager, Stützflächen und Stützknaggen in größerem Maßstabe,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch diese Teile, Fig. 4 ein Schubkurbelgetriebe für die Bewegung
der Innenzange nebst Schwung- und Steuerrad im Aufriß,
Fig. 5 einen Kupplungsbügel mit eingebogenen Schenkeln.
Die Maschine besteht aus zwei nicht gekreuzten Zangen, der Innenzange a, ax mit
dem Maul a, ax, und der Außenzange b, bx mit
dem Maul ß, ßx mit gemeinsamem Drehpunkt c.
Die Backen α und a.x der Innenzange und die
Backen β und ßx der Außenzange bilden den Spannkopf der Maschine, der für die Aufnahme
des Kupplungsbügels ausgebildet ist. So sind die Backen α und o.x als Druckbacken
mit Gelenken γ und yx eingerichtet, die sich
selbsttätig an die jeweilige Schräge des Bügelschenkels anpassen. Die Backen β und ßj
sind als Richtflächen ausgebildet. Zu Anfang des ersten Teiles des Arbeitsgariges der Maschine
sind die Backen β und ßx durch eine besondere Vorrichtung festgestellt,, so daß eine
Bewegung der Backen a, ax nach außen das
Richten der Bügel bewirkt. Diese Vorrichtung gibt aber auch die Backen β und S1
wieder frei, damit der Bügel in Vollendung des ersten Teiles des Arbeitsganges der Maschine
aufgebogen werden kann. Das Zubiegen geschieht dann im zweiten Teil des Arbeitsganges, wobei noch eine zweite besondere
Vorrichtung in Tätigkeit tritt. Die Innenzange α, Ci1 erhält ihre Bewegung nach
ίο innen oder außen durch ein doppeltes Schubkurbelgetriebe
f, g, gX) h, Ii1, das auf die Arme«
und Ci1 arbeitet. Ein auf der Kurbelwelle
sitzendes Schwung- und Steuerrad i nimmt die Handarbeitsleistung des Arbeiters auf,
wenn nicht etwa ein motorischer Antrieb irgendwelcher Art für die Arme α und ax gewählt
wird.
Die Feststellvorrichtung besteht aus dem Widerlager d und zwei Steuerarmen f1 und f2,
die an den Armen der Innenzangen as at angelenkt
sind und gegeneinander bewegt werden können. Die Steuerarme besitzen je zwei kreisbogenförmige Stützflächen k und I
und U1 und I1 um den Bolzen c als Mittelpunkt
und je eine Keilfläche m und mv Es
decken dabei (vgl. Fig. 2) die Stützflächen / und I1 und k und U1 einander, und die Stützflächen
I und I1 stützen sich auf eine Kreisbogenbahn
an einem Stützknaggen n, der räumlich festgelegt ist. Die Flächen k und kx
stützen wiederum das untere Ende des Widerlagers d, das, in der Richtung der Symmetrieachse
der Maschine geführt, mit seinem oberen Ende die Arme δ und bx der Außenzange
feststellt oder freigibt. Zu dem Zwecke sind zwei Keilflächen 0 und p am oberen Ende
von d angebracht, die sich gegen Kurvenstücke O1 und P1 an den Armen δ und b1
stützen.
Die zweite Vorrichtung besteht aus je einem Mitnehmer β und ev die, auf den Armen a, H1
der Innenzange befestigt, sich mit freiem Spiel an den Armen der Außenzange b, bx verschieben
können. Das geschieht, damit die Innenzange a, Ci1 eine gewisse Bewegung gegen die
Außenzange b, b1 ausführen kann, ehe die Mitnehmer
e, 0J anliegen und die Außenzange b, O1
mitnehmen; zweitens, damit die Innenzange a, U1 die Backen ß, H1 der Außenzange b, O1
nach innen bewegen kann, ohne hierzu die erste Vorrichtung in Anspruch zu nehmen.
Andernfalls würden erhebliche Abnutzungen an den Keilflächen m, mv 0, p und O1, P1 eintreten.
Die Maschine arbeitet in ihren Teilen zueinander wie folgt:
Eine der Zange a, Ci1 nach innen erteilte
Bewegung schwenkt zunächst die Druckbacken α, A1 nach außen, währenddessen die Backen
ß, ßx durch die Feststellvorrichtung festgestellt sind. Dabei passen sich a, U1 selbsttätig der
Schräge der Bügelschenkel an und findet deren Richten statt. Während dieses Vorganges
haben sich aber die Steuerarme f1 und f2
gegeneinander so weit nach der Mitte der Maschine zu bewegt, daß k und kt das untere
Ende von d nicht mehr stützen. In diesem Augenblicke werden dann die Backen ß, ,S1
von a, Ci1 mitgenommen und nach außen geschwenkt.
In dem gleichen Augenblicke wird auch d durch die Kurvenstücke O1 und P1 an
und S1 nach unten geschoben und mit seinem unteren Ende an den beiden Keilflächen
m und M1 der Steuerarme f und f1
entlang gleiten.. Es findet das Bügelaufbiegen statt. Das Zubiegen der Bügel findet bei
einer der Pfeilrichtung entgegengesetzten Bewegung der Arme a, Ci1 statt, wobei die Vorgänge
in der Maschine sich in umgekehrter Reihenfolge wiederholen.
Die Maschine kann mit Vorteil für alle in der Form dem vorbeschriebenen ähnlichen Bügel
verwendet werden.
Claims (4)
1. Verfahren zur Wiederherstellung von Kupplungsbügeln mit eingebogenen Sehenkein,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des geschlossenen Bügels durch Richten von innen heraus in den Ursprungliehen
Zustand übergeführt werden.
2. Ausführungsform einer Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bügelschenkel zwischen die Backen (a, O1; ß, ßj) zweier nicht gekreuzter Zangen
(a, U1; b, O1) mit gemeinsamem Drehpunkt
(c) gelegt werden, von denen die von außen die Bügelschenkel fassenden Backen (ß, B1) der Außenzange (δ, bx) zu Anfang
des ersten Teiles des Arbeitsganges festgestellt sind, so daß die Bewegung der Backen (a, A1) der Innenzange (a, Ci1) nach
außen das Richten bewirkt, worauf nach Freigabe der Feststellung beide Zangen gemeinsam zum Auf- und Zubiegen der
Bügelschenkel bewegt werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2 zum Feststellen und Freigeben der Backen
(ß, P1) der Außenzange (δ, O1), dadurch
gekennzeichnet, daß ein Widerlager (d) mittels je zweier von den Armen der
Innenzange (a, S1) gegeneinander bewegter
Keilflächen (m, Mx) und Stützflächen (k, It1)
gegen die Arme (δ, O1) der Außenzange
gepreßt und gestützt wird und bei Rücklauf der Keil- und Stützflächen (m, M1
. und k, kj) freigegeben wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 zum Mitnehmen der Außenzange (δ, δχ), dadurch
gekennzeichnet, daß Mitnehmer (β, ej
auf den Armen (a, U1) der Innenzange
(a, U1) sich mit freiem Spiel an den Armen
der Außenzange (b, δχ) verschieben
können, damit einmal die Innenzange (a, Ci1) eine Bewegung gegen die Außenzange
(b, O1) ausführen kann, ehe die Mitnehmer
{β, ^1) anliegen und die Außenzange
{b, O1) mitnehmen, und damit zweitens
die Innenzange (a, U1) die Backen
(ß, ,S1) der Außenzange (b, O1) ohne Benutzung
der Keil- und Stützflächen nach innen bewegen kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288885C true DE288885C (de) |
Family
ID=543959
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288885D Active DE288885C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288885C (de) |
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0
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