DE289048C - - Google Patents

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DE289048C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/04Commutators

Landscapes

  • Insulation, Fastening Of Motor, Generator Windings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Stromwenderstege elektrischer Maschinen wurden bisher allgemein aus hartgezogenem Elektrolytkupfer angefertigt. Es hat zwar nicht an Bemühungen gefehlt, dafür ein billigeres Material, z. B. Eisen, zu verwenden. Die damit angestellten Versuche scheiterten aber an dem Umstand, daß die nicht vollständig zu vermeidenden Kommutierungsfunken die von der Kohle ablaufende Kante des
ίο Eisensteges angriffen, indem infolge Verbindung des Luftsauerstoffes mit dem Eisen eine Verbrennung des letzteren eintrat, wodurch der Stromwender in kurzer Zeit unbrauchbar wurde.
Dieser Nachteil wird nun vermieden durch die im folgenden näher beschriebene Erfindung, deren Wesen darin besteht, daß nur die äußeren, den Isolationsstegen benachbarten Schichten des Steges, an denen das Abreißen der Kommutierungsfunken eintritt, aus hochwertigem Material, z. B. Kupfer, hergestellt ■ werden, während für den dazwischen liegenden Kern des Stromwendersteges ein wohlfeileres Material, z. B. Eisen, verwendet wird.
In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein derartiger Stromwender teilweise im Querschnitt dargestellt, und zwar bedeutet α den Eisenkern eines Stromwendersteges, b die Kupferschichten und c die Isolationsstege, welche die benachbarten Stromwenderstege voneinander trennen. In Fig. ι wurde angenommen, daß die Kupferschichten dieselbe radiale Höhe erhalten wie der Eisenkern. Dies ist aber nicht durchaus nötig, es würde vielmehr genügen, den Kupferbelag gemäß Fig. 2 nur bis etwas unter die Abnutzungszone zu führen und mit dem Eisensteg in geeigneter Weise zu verbinden. Auf diese Weise würde unter vollkommener Erreichung des Zweckes eine bedeutende Ersparnis an wertvollem Material erzielt werden.
Unter Umständen, z. B. wenn die Maschine nur nach einer Richtung umläuft, genügt es sogar, den Kupferbelag gemäß Fig. 3 nur an einer Stegseite anzubringen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Stromwendersteg für elektrische Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß er in mehrere Schichten unterteilt ist, von denen die äußeren, an den Isolationsstegen anliegenden Schichten, aus elektrisch hochwertigem Material, z. B. Kupfer, bestehen, während die innere Schicht, der Kern des f Steges, aus weniger wertvollem Material, z. B. Eisen, hergestellt ist.
2. Stromwendersteg für elektrische Maschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Schichten nicht in der ganzen Höhe des Steges durchgeführt sind,
3. Stromwendersteg für elektrische Maschinen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern nur auf einer Seite mit einer Schicht aus hochwertigern Material belegt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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