DE290141C - - Google Patents
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- DE290141C DE290141C DENDAT290141D DE290141DA DE290141C DE 290141 C DE290141 C DE 290141C DE NDAT290141 D DENDAT290141 D DE NDAT290141D DE 290141D A DE290141D A DE 290141DA DE 290141 C DE290141 C DE 290141C
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- DE
- Germany
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- stick
- locking
- holder
- cloakroom
- bracket
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B69/00—Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B69/00—Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers
- E05B69/003—Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers for locking shoes against removal
Landscapes
- Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Garderobehalter, mit dessen Hilfe Kleidungsstücke, Stöcke
usw. gegen Entwenden gesichert werden können. Gegenüber den bekannten Garder obehaltern
dieser Art, bei denen mit Hilfe ein und derselben Sperreinrichtung nicht nur Mantel
und Hut, sondern auch Stöcke und Schirme, Überschuhe gesichert werden können, unterscheidet
sich der neue Garderobehalter dadurch, daß die. Sicherungsorgane für die einzelnen
zu sichernden Gegenstände, jedes für sich, unabhängig von den anderen Sicherungsorganen in die Sperrlage eingestellt werden
können, in welcher sie den Gegenstand (Hut, Rock usw.) festhalten. Die Reihenfolge, in
welcher die Organe eingestellt werden, ist beliebig, nur ist erst das Sicherungsorgan für
den Stock oder Schirm einzustellen, falls ein solcher zu sichern wäre. Alle Gegenstände
werden aber trotzdem von einer Zentralstelle aus z. B. mit Hilfe eines Schlüssels freigegeben,
es brauchen also die Sicherungsorgane nicht einzeln aus der Sperrlage gehoben werden.
Ein wesentlicher Vorteil des . neuen Garderobehalters besteht darin, daß der Haken,
der zum Sichern eines Stockes dient, entsprechend der Stockdicke eingestellt werden
kann, und daß der Haken fest auf denselben drückt und ihn an eine Hinterlage preßt, so daß ein Entfernen des Stockes ausgeschlossen
ist. Der neue Garderobehalter ist einfach, sicher wirkend und. kann nur unter Anwendung außerordentlicher Hilfsmittel und
großer Kräfte durch Unberechtigte geöffnet werden. -
In, der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel !dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Garderobehalter in Seitenansicht ;
Fig. 2 zeigt die Sperreinrichtung in Ansicht;
Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Sperrvorrichtung des oberen Kleiderhakens;
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2;
Fig. 5 ist eine Seitenansicht der Sperrvorrichtung nach Fig. 2;
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 3, und
Fig. 7 und 8 zeigen eine Schließvorrichtung in zwei Ansichten.
Der Garderobehalter weist einen Halter 1 mit zwei Haken 2, 3 auf, der an einer Leiste 4
einer Wand befestigt ist und zur Aufnahme von Hut und Mantel bestimmt ist. In der
Leiste 4 ist ein Sperrbügel 5 drehbar und senkrecht verschiebbar gelagert. Der Bügel 5
steht unter der Wirkung einer Feder 6, die sowohl ein Schwenken des Bügels 5 als auch
ein Heben derselben ermöglicht. Die Feder 6 ist bestrebt, den Bügel 5 aus der in Fig. 1.
und 3 gezeigten Lage zu drängen, und zwar zu heben und zu drehen. Am Bügel 5 ist
ein Sperrstück 11 befestigt, das in einer Öffnung einer Wand des Gehäuses 7 liegt und
das Drehen des Bügels verhindert, bis letzterer hochgeht. Das untere Endstück des
Bügels 5 ragt in das Gehäuse 7 der Leiste 4 und besitzt Kerben 8. In diese Kerben 8
(Fig. 6) greift ein Sperrschieber 9, der unter der Wirkung einer Feder 10 steht. Letztere
ist bestrebt, den Schieber 9 in die Kerben 8 zu drücken und damit den Bügel 5 entgegen
der Wirkung der Feder 6 in seiner Sperrlage zu halten. Zum Verstellen des Schiebers 9
ist im Gehäuse 7 ein Bolzen 12 senkrecht verschiebbar gelagert. Dieser Bolzen 12 ruht
auf einer Feder 13 und besitzt eine Kerbe 14, in welche der Schieber 9 eingreift. Wird der
Bolzen 12 entgegen der Wirkung der Feder 13 mittels eines Drahtes 15 nach unten gezogen,
so drängt er den Schieber 9 entgegen der Wirkung der Feder 10 zurück und hebt
denselben aus den Kerben 8, so daß der . Bügel 5, der Wirkung der Feder 6 überlassen,
nun sofort seine Sperrlage verläßt. Im Gehäuse 7 ist auch Sperrglied 16 für den
unteren Haken 2 wagerecht verschiebbar ge- j lagert. Das Glied 16 besitzt eine Aussparung '
17, in welche das eine Ende einer Sperrplatte 18 greift. Die Platte 18 ruht auf einer Feder
49, welche die Platte 18 in die Aussparung 17 drückt. An der Platte ΐδ ist ein
Draht 19 befestigt, der zusammen mit dem Draht 15 am einen Arm eines zweiarmigen
Hebels 20 (Fig. 2 und 5) befestigt ist. Der Hebel 20 ist drehbar auf einem Zapfen 21
eines Gehäuses 22, das fest auf einer Leiste 23 an der Wand befestigt ist. Der andere Arm
des Hebels 20 ruht auf einer exzentrischen Scheibe 24, die auf einer wagerechten Welle
25 des Gehäuses 22 befestigt ist. Die Welle 25 kann mittels eines Schlüssels 26 gedreht
werden, der in das Gehäuse 22 gesteckt werden kann. Neben der- Welle 25 sind Besatzungen
27 befestigt, die ein Drehen der Welle 25 mit falschem Schlüssel verhindern. Auf der
Welle 25 sitzt exzentrisch eine am Umfang mit Gewinden versehene Rolle oder Schnecke
28. An dieser Rolle 28 liegt das umgebogene Ende 29 eines Schiebers 30, der im Gehäuse
22 verschiebbar gelagert ist und der durch eine Feder 31 gegen die Rolle 28 gepreßt
wird. Der Schieber 30 greift in eine Aussparung 32 einer senkrecht in der Leiste 23
verschiebbaren Stange 33. Letztere steht unter der Wirkung einer Feder 34, die bestrebt
ist, die Stange ^ hochzudrücken. Das obere Ende der Stange 33 besitzt einen Kopf 35,
der über der Leiste 23 liegt, und das untere Ende ist an ein Sperrbügelpaar 36 angelenkt,
das in einem Lager 37 drehbar ist. Die Bügel 36 dienen sur Sicherung der Überschuhe
40, in welche sie eingestellt werden, wenn die Stange 33 entgegen der Wirkung der Feder
36 nach unten gedrückt wird. Der Schieber 30 sichert die Stange 33 und damit die Bügel
36 in ihrer Sperrlage.
In die Schnecke 28 greift das gezahnte Ende einer zur Sicherung des Stockhalters 41 bestimmten,
mit diesem starr verbundenen Platte 38, die im Gehäuse 22 verschiebbar gelagert ist. Die. Platte 38 steht unter der Wirkung
einer Feder 39, die einerseits an der Platte 38, anderseits am Gehäuse 22 befestigt ist.
Der Stockhalter 41, der mit einem Haken 42 zum Umfassen des zu sichernden Stockes 43
versehen ist, kann nur dann aus seiner Sperrlage bewegt werden, wenn die Schnecke 28
mit dem Schlüssel 26 so gedreht wird, daß die Platte 38 außer Eingriff mit der Schnecke
28 kommt. In diesem Falle kann der Halter 41 entgegen der Wirkung der Feder 39 nach
außen gezogen und der Stock 43 entfernt werden.
Um den Stock zu sichern, wird letzterer an die Leiste 23 angelegt; dann wird der Haken
42, der mit Gummi belegt ist, fest an den Stock gedrückt, und hierauf wird die Schnecke
28 mittels des Schlüssels 26 gedreht. Das Gewinde der Rolle 28 greift in die Zahnung
der Platte 28, wobei letztere und damit der Halter 42 gegen den Stock und dieser gegen
die Leiste 23 gedrückt wird.
Haken 5, Sperrglied 16, Stange 33 mit Bügel 36 können, jeder Teil für sich, in die
Sperrlage eingestellt werden; die Sperrschieber
9, 17, 30 für jene Teile gestatten das
Einstellen der Teile 5, 16 und 33 in diesen Sperrlagen, verhindern aber das Lösen derselben.
Erst durch Drehen der Welle 25 werden alle Teile 5, 16, 33 frei und springen unter
Wirkung der Federn in ihre Offenlage.
Statt einen Schlüssel zu benutzen, kann man auch, wie in Fig. 7 und 8 dargestellt ist,
das Ende der Welle 25 über das Gehäuse 22 vorstehen lassen und an demselben einen mit
öse 45 versehenen Hebel 44 anlenken. Durch diese öse 45 und durch einen Bügel 47 des
Gehäuses 22 kann dann ein Vorhängeschloß 46 gesteckt werden.
Claims (4)
1. Garderobehalter mit besonderen Sperrorganen (5, 16, 36 und 42) für Hut, Mantel,
Überschuhe und Stock oder Schirm, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrorgane einzeln in ihre Sperrlage, und zwar
nach eventuellem Einstellen eines Halters für den Stock oder Schirm in beliebiger
Reihenfolge eingestellt und gesperrt und mit Hilfe einer gemeinsamen Vorrichtung
(25) aus der Sperrlage ausgelöst werden können, wobei sie in ihrer Offenlage den
Gebrauch des Garderobehalters nicht hindem.
2. Garderobehalter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Sichern aller Sperrorgane (5, 16, 36 und 42) eine
Welle (25) mit einer exzentrischen Schnecke (28) und einer exzentrischen Scheibe (24)
vorgesehen ist, die beim Drehen der Welle (25) Sperrglieder für die einzelnen Sperrorgane
(5, 16, 36 und 42) aus der Sperrlage auslösen, so daß diese in ihre Ausgangslage
zurückkehren können.
3. Garderobehalter nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am
Sperrorgan (41, 42) für den Stock oder Schirm eine Platte (38) mit Zahnung befestigt
ist, welche in das Gewinde der Schnecke (28) eingreift, zum Zwecke, den Halter (41, 42) je nach Dicke des Stockes
in verschiedenen Lagen feststellen zu können.
4. Garderobehalter nach Ansprüchen i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bügel (5) unter der Wirkung einer Feder (6) steht, die nach dem Auslösen des Sperrschiebers (9) den' Bügel nicht nur
hebt, sondern auch dreht, so daß der Haken (3) vollständig selbsttätig freigelegt
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE290141C true DE290141C (de) |
Family
ID=545127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT290141D Active DE290141C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE290141C (de) |
-
0
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