DE290306C - - Google Patents

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DE290306C
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piston
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B1/00Percussion drilling
    • E21B1/12Percussion drilling with a reciprocating impulse member
    • E21B1/24Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure
    • E21B1/30Percussion drilling with a reciprocating impulse member the impulse member being a piston driven directly by fluid pressure by air, steam or gas pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JYI 290306--'■ KLASSE 5 b. GRUPPE
AUGUST BERNER in NÜRNBERG.
vordere gegabelt ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. September 1913 ab.
Die Nutzarbeit der Schräm- und Gesteinbohrmaschinen wird unterbrochen, wenn das Werkzeug keinen Widerstand findet, so z. B. wenn es gegen klüftiges Gestein schlägt oder wenn das im Arbeitsbereich der Maschine befindliche Gestein abgebaut ist. Dieser Umstand bedingt eine besondere Ausbildung der Maschine, um ein Gegenpauken des Schlagkolbens gegen den vorderen Zylinderdeckel
ίο zu verhindern. .
Bei Maschinen mit zwischen Schlagzylinder und Pumpe in zwei Luftleitungen hin und her schwingenden Luftsäulen erschöpfen sich die im obigen Sinne bisher verwendeten Mittel darin, einen schädigenden Einfluß des leer laufenden Schlagkolbens auf die Maschine, insbesondere auf den Schlagzylinder auszuschalten. Die bekannten Sicherungsvorrichtungen sind entweder Bildung eines Luftpolsters, das sich zwischen dem Schlagkolben und dem vorderen Zylinderdeckel bildet, oder Festhalten des Schlagkolbens durch Einwirkung der Druckluft auf seine beiden Seiten. Bei allen diesen Einrichtungen bleibt die Pumpenarbeit stets dieselbe. Die Pumpe saugt und verdichtet auch dann, wenn die Sicherungsvorrichtungen in Wirkung treten. Letztere haben lediglich den Zweck, die effektive Leistung der Maschine zu vernichten, nicht aber die indizierte Leistung der Pumpe zu verringern.
Demgegenüber ist die Sicherungsvorrichtung gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß die Pumpe bei Leerschlag, d. h. wenn die Maschine keine Arbeit leistet, leer läuft und dadurch das Werkzeug selbsttätig angehalten wird. -Sie verhindert überhaupt das Entstehen von Saug- und Druckluft, reduziert also die indizierte Pumpenleistung und damit den Kraft verbrauch. Gemäß der Erfindung wird die bekannte Gabelung der vorderen Einströmung in solcher Weise ausgebildet, daß der durch die Gabelung entstandene Umleitungskanal die beiden Luftleitungen selbsttätig miteinander verbindet, sobald der Schlagkolben die für die Nutzarbeit der Maschine festgelegte vordere Totlage überschreitet.
Die auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Erfindung besteht darin, daß die Gabeläste 2a, 2b der vorderen Einströmung 2 dem Betriebsmittel freien Durchgang bieten, durch den Zylinderraum hindurch bei vornstehendem Arbeitskolben 4 keine Verbindung miteinander und von Lochmitte zu Lochmitte einen der Arbeitskolbenlänge praktisch gleichen Abstand haben.
Alle diese Merkmale gehören zusammen, um die obige Wirkung zu erzeugen.
Wohl werden bei einer bekannten Maschine vorliegender Art mit gegabelter vorderer Einströmung bei der vorderen Stellung des Arbeitskolbens beide Luftleitungen hinter dem Arbeitskolben miteinander in offene Verbindung gebracht. Dort erzeugt der Arbeitskolben jedoch infolge Anbringung eines Rückschlagventils
im vorderen Gabelast ein so starkes Luftpolster, daß dieses seine Rückbewegung einleitet. Es handelt sich dabei also um den normalen Betrieb.
Bei einer Druckluftbohrmaschine mit Schiebersteuerung hat ferner der hintere Gabelast der vorderen Einströmung durch eine Zylindernut freie Verbindung mit dem Raum vor dem Kolben, so daß dieser nach Freilegung des
ίο hinteren Gabelastes wohl stillsteht, dabei aber ständig Druckluft verbraucht wird.
Bei der dargestellten Einrichtung schwingen die Luftsäulen zwischen der nicht dargestellten Pumpe und dem in bekannter Weise ausgebildeten Schlagzylinder 3 in den Leitungen 1, 2. Die Leitung 2 gabelt sich in die beiden Zweige 2a, 2b, von denen der Zweig 2a in größerer Nähe des vorderen Zylinderdeckels als der Zweig 2* mündet. Der Außenabstand der Mündungen der Zweige 2a und 2* ist etwas größer als der der Mantellinie des Kolbens 4.
In Fig. ι ist die vorderste Totlage des Schlagkolbens bei normaler Arbeit der Maschine dargestellt. Der Kolben hat den Kanal 2* abgedeckt, läßt den Kanal 2Λ dagegen offen, so daß der Kolbenrückzug durch die Pumpe vermittelt werden kann. Der Zweigkanal 2,b tritt überhaupt nicht oder höchstens gegen Ende des Kolbenrückzuges in Wirkung. Dann strömt Druckluft durch beide Zweigkanäle 2a, 2b in den vorderen Zylinderraum. Hierdurch wird die Arbeitsweise der Maschine aber nicht verändert, sie würde die gleiche sein, wenn der Zweigkanal %b überhaupt fehlte.
Findet das Werkzeug keinen Widerstand, so überschreitet der Kolben die in Fig. 1 dargestellte Lage. Er gibt gleichzeitig die Mündungen der Zweigkanäle 2a und 2* frei (Fig. 2), so daß der vordere und hintere Schlagzylinderraum miteinander verbunden sind. Dadurch ist eine Nebenverbindung zwischen den beiden Pumpenräumen hergestellt. Die Pumpe läuft so weit leer, daß sie keine Arbeit mehr auf den Schlagzylinderkolben zu übertragen vermag, dieser ist selbsttätig außer Betrieb gesetzt.
Nähert sich der Schlagkolben dem vorderen Zylinderdeckel noch weiter und deckt den Zweigkanal 2a ab (Fig. 3), so wird die Verbindung der beiden Luftsäulen durch den Zweigkanal 2b noch besser, die Pumpe läuft völlig leer. Die Berührung des Schlagkolbens mit dem vorderen Zylinderdeckel wird durch die zwischen beiden Teilen eingeschlossene Luftmenge verhindert, welche in bekannter Weise als hemmender Luftpuffer wirkt.
Der Schlagkolben bleibt so lange in seiner vorderen Stellung, bis die Maschine wieder vorgeschoben ist und das Werkzeug von neuem auf Gestein trifft.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Schräm- und Gesteinbohrmaschine, zwisehen deren Arbeitszylinder und einer Pumpe Luftsäulen in zwei Leitungen hin und her schwingen, von denen die vordere gegabelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabeläste (2a, 2b) der vorderen Einströmung (2) dem Betriebsmittel freien Durchgang bieten, durch den Zylinderraum hindurch bei vornstehendem Arbeitskolben (4) keine Verbindung miteinander und von Lochmitte zu Lochmitte einen der Arbeitskolbenlänge praktisch gleichen Abstand haben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT290306D Active DE290306C (de)

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DE (1) DE290306C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5467684A (en) * 1992-03-25 1995-11-21 Sher; Arieh Rotary piston driving mechanism

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5467684A (en) * 1992-03-25 1995-11-21 Sher; Arieh Rotary piston driving mechanism
US5592866A (en) * 1992-03-25 1997-01-14 Sher; Arieh Rotary piston driving mechanism
US5806404A (en) * 1992-03-25 1998-09-15 Sher; Arieh Rotary piston driving mechanism

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