DE290355C - - Google Patents

Info

Publication number
DE290355C
DE290355C DENDAT290355D DE290355DA DE290355C DE 290355 C DE290355 C DE 290355C DE NDAT290355 D DENDAT290355 D DE NDAT290355D DE 290355D A DE290355D A DE 290355DA DE 290355 C DE290355 C DE 290355C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screen
sieve
pressure medium
effect
coating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT290355D
Other languages
English (en)
Publication of DE290355C publication Critical patent/DE290355C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J5/00Manufacture of hollow articles by transferring sheets, produced from fibres suspensions or papier-mâché by suction on wire-net moulds, to couch-moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein schmiegsames und elastisches Sieb, wie es für die Papierstoffverärbeitung, z. B. zur Herstellung von Hohlkörpern aus Papiermasse o. dgl., oder zur Papierherstellung benutzt wird, und ein Verfahren zur Herstellung des Siebes. Der Erfindung gemäß besteht das Sieb aus Faserstoffen mit einem wasserundurchlässigen Überzug, z. B. aus Gummi. Dieses Sieb hat gegenüber den Sieben, die nur aus Faser hergestellt sind, u. a. den Vorteil, daß es dehnbar ist und trotzdem seine Form nicht dauernd verändert, gegenüber den Sieben, die nur aus Gummi bestehen, den Vorteil größerer Festigkeit. Zur Herstellung des Siebes wird das aus Faserstoffen bestehende Gewebe mit dem Imprägnierungsmittel getränkt, sodann wird das getränkte Gewebe der Einwirkung eines gasförmigen, dampfförmigen oder flüssigen Druckmittels ausgesetzt, derart, daß das Druckmittel das Imprägnierungsmittel aus den Maschen entfernt.
Durch Schablonen o. dgl. kann das Druckmittel nur auf bestimmten Stellen des Siebes
as zur Wirkung gebracht werden, so daß an den nicht vom Druckmittel beeinflußten Stellen die Maschen von dem Imprägnierungsmittel ausgefüllt bleiben. Das mit einem solchen Sieb hergestellte Papier würde in diesem Fall eine entsprechende Musterung erhalten. Zu demselben Zweck kann das aus Faserstoffen bestehende Siebgewebe an einzelnen Stellen dichter ausgeführt werden, so daß das Imprägnierungsmittel aus den dichteren Stellen vom Druckmittel nicht entfernt werden kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform zur Ausübung des Verfahrens dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch die Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe. Das Druckmittel, ζ. Β. Druckluft, wird durch Rohre α und Düsen b zugeführt, aus denen es gegen das mit dem Imprägnierungsmittel, z. B. dem Gummi, getränkte Siebgewebe c strömt. Das Siebgewebe wird dabei gleichmäßig unter den Düsen hindurchgefuhrt, so daß die Herstellung fortlaufend erfolgen kann. Statt das Druckmittel durch das Sieb zu pressen, kann es auch hindurchgesaugt werden. Das Tränken des Siebes kann beispielsweise durch Eintauchen in die Imprägnierungsmasse oder aber durch Bestreichen des Siebes mit ihr erfolgen.

Claims (5)

Patent-An Sprüche:
1. Sieb aus Faserstoff für die Papier-Stoffverarbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß der Faserstoff mit einem wasserundurchlässigen Überzug versehen ist.
2. Sieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Überzug ein elasti- scher Stoff, z. B. Gummi, zur Anwendung gelangt.
3. Verfahren zur Herstellung des Siebes nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge-
kennzeichnet, daß nach dem Tränken mit dem Imprägnierungsmittel das Sieb der Wirkung eines Dampf-, Gas- oder Flüssigkeitsstromes ausgesetzt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Schablonen oder sonstige Mittel die Wirkung des Druckmittels auf einzelne Teile des Siebes ausgeschaltet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fasersieb stellenweise dichter ausgeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT290355D Active DE290355C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE290355C true DE290355C (de)

Family

ID=545318

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT290355D Active DE290355C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE290355C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE701415C (de) Verfahren zum Aufrichten und Kraeuseln des Haares von gerauhten und Florgeweben
DE2539725C3 (de) Auf einer Oberfläche eine Florschicht aufweisendes, wildlederähnliches Kunstleder und Verfahren zu seiner Herstellung
DE467336C (de) Verfahren zur Herstellung von Belagstoffen
CH258072A (de) Räumliches Gebilde mit dreidimensionaler netzartiger Struktur.
DE1635701B2 (de) Verfahren zum herstellen eines textilaehnlichen materials
DE290355C (de)
DE102021119667A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines pflanzlichen textilen Flächengebildes
DE902427C (de) Verfahren zur Herstellung fester, waschbarer, gewebeaehnlicher, verfilzter Stoffe aus Cellulosefasern ohne Spinnen und Weben
DE2640424A1 (de) Verfahren zum herstellen einer wandbekleidung aus einer zusammengesetzten bahn
DE662050C (de) Bahn- oder plattenfoermiges Erzeugnis aus einer oder mehreren lose Fasern enthaltenden, durch ein Bindemittel vereinigten Schichten sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE202023101492U1 (de) Vor Haarausfall geschützter, simulierter Kunstpelz auf Basis einer Verriegelung tierischer Lederfasern
DE306422C (de)
DE2202434A1 (de) Verfahren zur Herstellung gemusterter Faservliese
DE60004994T2 (de) Verfahren zur herstellung einer masskleidung und stoffhalbprodukt zu dessen durchführung
DE2357171C3 (de) Handarbeits-Häkelverfahren
DE240445C (de) Verfahren zum Appretieren von Wirk- oder Häkelstoff aus Textilfäden
DE242370C (de)
DE509254C (de) Verfahren zum Filzen von Wollgeweben
DE398350C (de) Verfahren zur Herstellung von Filzen, insbesondere Mischfilzen
DE638593C (de) Verfahren zur Herstellung eines blattfoermigen, aus Korkteilchen und Faserstoff bestehenden Werkstoffes und nach diesem Verfahren hergestellter mehrlagiger Belagstoff
DE119740C (de)
DE259565C (de)
DE275335C (de)
DE528492C (de) Verfahren zur Erzeugung besonderer Effekte auf Baumwollgeweben
DE177191C (de)