DE290380C - - Google Patents

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DE290380C
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Germany
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valve
auxiliary
housing
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screw
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DENDAT290380D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K43/00Auxiliary closure means in valves, which in case of repair, e.g. rewashering, of the valve, can take over the function of the normal closure means; Devices for temporary replacement of parts of valves for the same purpose

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valve Housings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei mehreren an eine gemeinsame Hauptleitung angeschlossenen Niederschraubventilen, z. B. den üblichen Hauswasserleitungshähnen, deren als Sitzfläche dienende Gummischeibe häufiger ausgewechselt werden muß, hat man den Ubelstand, daß bei der Auswechselung die Wasserzufuhr zu den anderen an die Hauptleitung angeschlossenen Absperrorganen unterbrochen werden muß, dadurch zu beheben
ίο gesucht, daß man zwischen die Hauptleitung und das Niederschraubventil einen Reparaturverschluß einschaltete, mit dessen Hilfe man die Wasserzufuhr zu dem einzelnen Ventil unterbrach. Dieses Verfahren zum Reparieren des Niederschraubventils hat einerseits den Nachteil, daß bei jedem Niederschraubventil ein Hilfsverschluß vorgesehen sein muß, worunter die Einfachheit der Wasserleitungsanlage leidet und wodurch die reparaturbedürftigen Stellen der Anlage vermehrt werden, während die Hilfsverschlüsse infolge ihrer ständigen Verbindung mit den zugehörigen Ventilen dem Einfluß der Flüssigkeit dauernd ausgesetzt sind und bei der Auswechselung
a5 ihrer Dichtungsfläche die Hauptleitung doch abgesperrt werden muß.
Nach der Erfindung sind diese Übelstände dadurch behoben, daß bei geschlossenem Ventil ein mit einem Hilfsabsperrorgan versehener ' 30 Hilfsverschluß mit der Auslaufleitung verbunden, hierauf das Ventil geöffnet und dann die Einführungsöffnung für den Niederschraubventilkörper unterhalb desselben durch den Hilfsverschluß abgeschlossen wird. Bei dieser Verbindungsart und Benutzungsweise des Reparaturverschlusses kann der Hilfsverschluß zusammen mit seinem Absperrorgan nach erfolgter Reparatur wieder von dem Ventil entfernt werden, so daß ein einziger Hilfsverschluß für eine Mehrzahl von Ventilen, z. B. für alle in einem Hause befindlichen Wasserleitungshähne, benutzt und die Dichtungsfläche des Hilfsabsperrorgans im Bedarfsfalle ohne Rücksicht auf die Wasserzufuhr zu dem Niederschraubventil ausgewechselt werden kann.
Um ohne wesentliche Änderung der Bauart eines üblichen Wasserleitungshahnes die zur Durchführung dieses Verfahrens erforderliche Verbindung des Hilfsverschlusses mit dem Hahn zu ermöglichen, ist ferner gemäß der Erfindung das den Ventilkörper umgebende Gehäuse quer zur Ventilspindel zu einem Schiebergehäuse erweitert und das Hilfsabsperrorgan als Flachschieber ausgebildet.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des Reparaturverfahrens dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch einen nach der Erfindung gebauten Wasserleitungshahn.
Fig. 2 zeigt den mit dem Hilfsverschluß verbundenen Wasserleitungshahn.
Das Gehäuse des dargestellten .Wasserleitungshahnes ist in der üblichen Weise, z. B. in der Küche einer Wohnung, mit seinem Zulaufstutzen an die Hauptwasserleitung angeschlossen und an seinem oberen Teile mit einem senkrechten Stutzen versehen, in dem das Führungsstück k für die Spindel e des
■ Niederschraubventils befestigt ist. Als Dich- tungsfläche des Ventils dient die übliche Gummischeibe a.
Das Gehäuse ist nun quer zur Ventilspindel β zu einem Schiebergehäuse erweitert, um das aus Fig. 2 ersichtliche, als Flachschieber d ausgebildete Hilfsabsperrorgan einführen zu können. Der Zulaufstutzen ist in der üblichen Weise von dem Auslaufstutzen durch eine
ίο Wand getrennt, die mit dem Sitz h für die Gummischeibe α versehen ist. Der zur Aufnahme des Führungsstücks k dienende Stutzen ragt ferner in das Innere des Gehäuses so weit hinein, daß seine untere Stirnfläche als Sitzfläche g für den Flachschieber d dienen kann. Der Schieber hat zweckmäßig auch eine Dichtungsfläche I aus nachgiebigem Stoff. Im Auslaufstutzen sind noch Führungsrippen i für den Flachschieber ä vorgesehen, und auf diesen Stutzen kann eine Auslauftülle b aufgeschraubt werden.
Der Flachschieber d ist mit seiner Spindel f lose drehbar verbunden, die unter guter Abdichtung in dem Gehäuse c des Hilfsver-Schlusses gelagert ist. Dieses Gehäuse hat einen Stutzen, mit dem es auf den Auslaufstutzen des Wasserfeitungshahnes aufgeschraubt werden kann, und der zweckmäßig so lang bemessen ist, daß der Schieber d in das Gehäuse zurückgezogen 'werden kann.
Muß nun die Gummischeibe α ausgewechselt
werden, so wird bei geschlossenem Nieder-
. schraubventil die Tülle b abgeschra>ubt und ' der HilfsVerschluß =c, welcher sich z. B. im
,35 Besitze des Hauswarts befindet, frei' zurückgezogenem Schieber d auf den Auslaufstutzen des Gehäuses des Wasserleitungshahnes aufgeschraubt. -Darauf wird das Niederschraub- ■ ventil durch Drehung der Spindel e geöffnet und dadurch aus <der Bahn des -Hilfsa-bsperrorgans d gebracht, wobei kein Wasser austreten kann, da alle 'Öffnungen des Gehäuses abgeschlossen sind. Nunmehr wird durch 'Drehung der Spindel f -der Schieber d zwischen die Sitze g und 'h gebracht, wobei ihm die Rippen i als Führung dienen. Wird nun das .-Niederschraubventil durch Herausschrauben des 'Führungskörpers k völlig entfernt, so wird 'der Hilfsschieber d durch den Wasserdruck mit seiner Sitzfläche I gegen den Sitz g gepreßt, so daß die Einführungsöffnung für den Niederschraubventilkörper α nach außen gut abgeschlossen ist und daher auch bei völliger Entfernung des Ventils kein Wasser aus dem Hahngehäuse austreten kann.
Nach effdlgter Auswechselung der Gummischeibe α wird das Niederschraubventil wieder mit dem Gehäuse verbunden und der Schieber d durch Drehung der Spindel f aus der Bahn des Ventils zurückgezogen. Nach Schließung des Ventils kann dann der Hilfsverschluß durch Abschrauben von dem Auslaufstutzen völlig von dem Wasserleitungshahn entfernt werden, so daß der Hilfsverschluß für die Reparatur eines anderen Wasserleitungshahnes zur Verfügung steht.
Die etwa erforderlich werdende Reparatur der Sitzfläche I des Hilfsabsperrorgans kann ohne Störung des Betriebes des Wasserleitungshahnes vor oder nach der Reparatur des Nie- derschraubventils an beliebiger Stelle, z.B. in der Werkstatt, vorgenommen werden.

Claims (2)

PATE N T - AN SPRÜCHE:
1. Verfahren zum Reparieren von NiedersChraubventilen, insbesondere 'für Hauswässerleitungen, dadurch !gekennzeichnet, daß bei geschlossenem Ventil («) 'ein mit einem HiMsabsperrorgän (d) versehener Hilfsverschluß (c) mit der Auslauf leitung verbunden, hieraüi das Ventil [a) geöffnet und dann die Efefühningsöffrong für den Niederschraübventilkörper unterhalb 'desselben durch 'den Hilfsverschluß abgeschlossen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da-'durch gekennzeichnet, daß das den Ven- *tilkörper («) umgebende Gehäuse quer zur Ventilspindel· (e) zu einem Schiebergehäuse ■'erweitert und das Hilfsabsperrorgan als Flachschieber ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3194256A (en) * 1961-09-28 1965-07-13 Suburban Propane Gas Corp Valve repair device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3194256A (en) * 1961-09-28 1965-07-13 Suburban Propane Gas Corp Valve repair device

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