DE2904221C2 - Oberer Endanschlag für einseitig offene Reißverschlüsse - Google Patents

Oberer Endanschlag für einseitig offene Reißverschlüsse

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Description

V-. _ i. „ _ . jjh_ ι .■_''_ --_r^_ * _ Ι._λ_ ■_: 1LJ:-1, ■ —Λ.·. ■ H '·'
iu... ι κ. .!„ι. „..<., .-"-,1. .1, „'rig. . : v.riV—It.,' n' ι^,,ί J '--tauS*.!! 4 ...... . / t .ii.__
Da die Kunststoffteile zusammen mit den Kuppelgliedern mit den Tragbandrändern verschweißt sind, wird beim Eingriff des Schieberkeils mit dem Vorsprung der Kunststoffteile die dadurch bewitl.te Spnjizbewegung der Kunststoffteile unmittelbar auf die ooere Kuppelglieder übertragen, so daß diese entkuppelt werden. Der von dem vertikalen Außenrand und der horizontalen Schulter eines jeden Kunststoffteils gebildete Freiraum "leichtert ebenfalls die freie Bewegung der Seitenflan- •:'\e des Schiebers beim öffnen und Schließen des överschiusses.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Aufsicht auf den oberen Endbereich eines Reißverschlusses, der teilweise geöffnet ist.
Fi g. 2 eine Darstellung ähnlich wie Fig. 1, wobei der Reißverschluß jedoch vollständig geschlossen ist,
u Fig.3 eine ausschnittsweise Aufsicht auf den !^geschlossenen oberen Endbereich des Reißverschlusses, iL.wobei der Schieber geschnitten ist, um die Relativstelf< lung des Schieberkeils und des oberen Endanschlags zu ,^zeigen,
Fig.4, 5 und 6 ausschnittsweise Aufsichten auf den
oberen Endbereich des Reißverschlusses, die in zeitlicher Reihenfolge die Stellungen des Schiebers 'relativ zum oberen Endanschlag bei der Bewegung des
!Schiebers in Öffnungsrichtung zeigen, und
F i g. 7 eine Aufsicht auf den oberen Endanschlag eines Reißverschlusses gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
In F i g. 1 ist ein allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichneter Reißverschluß gezeigt, der aus zwei Tragbändern 11, 12 besteht, die jeweils entlang ihrem inneren Längsrand eine Reihe von Kuppelgliedern E\, Et tragen, d<e von einem schraubenwendelförmigen durchgehenden Kunststoffdraht gebildet werden.
Die gegenüberliegenden Reihen von Kuppelgliedern Ei, Ei werden mit einem Schieber S miteinander in ■Eingriff gebracht oder voneinander getrennt, um den Reißverschluß 10 in bekannter V/eise zu schließen oder zu öffnen. Der Schieber 5 besteht aus einem Schieberkörper Su Seitenflanschen 52, die von gegenüberliegenden Seiten des Körpers Si nach unten ragen, ' aus einem Griff S3, der mit dem Körper St schwenkbar verbunden ist, und aus einem Schieberkeil S4, der zwischen den Seitenflanschen 52 vorspringt, um zwischen diesen einen im wesentlichen Y-förmigen Kanal für den Durchtritt der Reihen von Kuppelgliedern Eu E2 zu begrenzen. Die Raumform und die Ausbildung dieses Schiebers ist herkömmlich und bedarf daher keiner weiteren Erläuterung.
Es ist ein oberer Endanschlag 13 vorgesehen, der aus zwei Kunststoff teilen 13a, 136 besteht, die am inneren Längsrand des zugeordneten Tragbandes 11 bzw. 12 befestigt sind.
Die Kunststoffteile 13a, 136 werden zusammen mit Verlängerungen der zugeordneten Reihe von Kuppelg! edern £1 bzw. Ei mit den Tragbandrändern verschweißt, so daß sie gegen eine Verlagerung unter dem Einfluß äußerer Belastungen zuverlässig festgelegt sind. Ein Innenrand 14 eines jeden Kunststoff teils 13a, 13Zj ist zusammen mit dem Tragbandgewebe schräg abgeschnitten und divergiert relativ zur Längsachse des Reißverschlusses, so daß die beiden gegenüberliegenden Kunststoffteile 13a, 136 im zusammengeführten Zustand zwischen sich einen im wesentlichen V-förmigen auf, 15 begrenzen, dessen Form zum Umriß des Schieberkeils St, komplementär ist, .vobei der V-förmige Ausschnitt 15 dazu dient, den Schieberkeil Sa aufzunehmen und festzulegen, wenn der Schieber S in die vollständig geschlossene Stellung des Reißverschlusses
■j gebracht ist, wie dies in F i g. 3 geneigt ist.
Jedes der Kunststoffteile 13a, 13b hat einen oberen Seitenrand 16, der von dem schragen Innenrand 14 ausgeht und mit dem Ende des zugeordneten Tragbandes 11 bzw. 12 fluchtet, und es hat e'inen Aulienrand 17,
in der sich von dem oberen Seitenrand 16 schräg nach unten erstreckt. Die Kunststoffteile Hta, 136 haben jeweils eine Schulter 18, die in den schrägen Außenrand 17 übergeht und si.~h horizontal erstreckt, um mit dem oberen Ende des zugeordneten Seitenflansches S? des
1; Schiebers S in Anschlagberührung zu gelanger,, wenn sich der Schieber in seiner obersen Stellung befindet, wie dies in F i g. 3 gezeigt ist. Der schräge Innenrand 14 des Kunststoffteils 13a endet in einer ersten Aussparung
19, und der schräge Innenrand 14 des zugeordneten Kunststoffteils 136 ist ein kurzes Stück verlängert, um einen der Aussparung 19 zugekehrten ersten Vorsprung 20 zu bilden. Die erste Aussparung 19 des Kunststoffteils 13a geht in einen zweiten Vorsprung 21 über, und der erste Vorsprung 20 des Kunststoffteils 130 geht in eine zweite Aussparung 22 über, deren Umriß dem zweiten Vorsprung 21 entspricht.
Von der Schulter 18 eines jeden Kunststoffteils 13a, 136 erstreckt sich ein gerader Außenrand 23 nach unten, der mit der Schulter 18 einen zurückgesetzten Freiraum 24 begrenzt, um die freie Bewegung der erweiterten Seitenflansche S2 des Schiebers 5 beim öffnen und Schließendes Reißverschlusses 10zu erleichtern.
Da wenigstens einer der Vorsprünge 20, 21 in Querrichtung über die Mittellängsachse C der Reihen von gekuppelten Kuppelgliedern Eu £2 hinausragt, kommt der Schieberkeil 54 mit dem oberen Endanschlag 13 in Berührung, um diesen zu spreizen. Dieser Spreizdruck wird auf die obersten Kuppelglieder E\, £> übertragen, um dieselben in der nachfolgend beschriebenen Weise zu entkuppeln. Die Anzahl der Vorsprünge
20, (21), die in Querrichtung über die Mittellängsachse C des Reißverschlusses 10 hinausragen, ist nicht begrenzt. Wie dies in F i g. 7 gezeigt ist, ist es beispielsweise möglich, zwei solche Vorsprünge 25, 26 an dem Kunststoffteil 13a und einem Vorsprung 27 an dem Kunststoffteü 136 vorzusehender in den Zwischenraum zwischen den Vorsprüngen 25, 26 hineinragt, wobei diese Anordnung in funktioneller Hinsicht im wesentlichen mit der vorstehend anhand der Fig. 1 bis 3 erläuterten ersten Ausführungsform übereins':mmt.
Das Verhalten des oberen Endbereichs des Reißverschlusses 10 bei einer Betätigung des Schiebers 5 ist in den Fig.4 bis 6 gezeigt. Aus diesen Darstellungen ist ersichtlich, daß bei der anfänglichen Abwärtsbewegung des Schiebers 5 von der in F ί g. 3 gezeigten Stellung in Öffnungsrichtung der Schieberkeii 5» mit dem ersten Vorsprung 20 des Kunststoffteils 136 in Eingriff gelangt und die gegenüberliegenden beiden Kunststoffteile 13a, 136 auseinanderdrückt, woraufhin das oberste Kuppeiglied £22 an dem Tragband 12 von dem oberster. Kuppelglied E\ü an dem anderen Tragband 11 wegbewegt wird, wie dies in F i g. 4 gezeigt ist.
Wenn eier Schieber 5 weiter in Öffnungsrichtung des Reißverschlusses bewegt wird, dann trifft der Schieberkeil 54, c!er immer noch mit dem Vorsprung 20 in Berührung steht, auf den zweiten Vorsprung 21 des Kunststoffteils 13a auf, und fährt fort, die gegenüber-
. liegenden Kunststoffteile 13a, 136 auseinander zu
drücken, wobei die sich ergebende Druckkraft auf die obersten Kuppelglieder Eu, Eia übertragen wird, um diese noch weiter auseinander zu drücken, wie dies in F i g. 5 gezeigt ist. Jn F ί g. 6 ist die weitere Bewegung des Schiebers in öffnungsricbtung und das entsprechende Verhalten des oberen Endanschlags 13 und der obersten Kuppelglieder E\s, EiB sowie der nächfolgenden Kuppelglieder E1, Ei gezeigt, die nacheinander außer Eingriff gebracht wurden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Oberer Endanschlag für einseitig offene Reißverschlüsse mit zwei Tragbändern, die jeweils entlang einem ihrer Längsränder eine Kuppelgliederreihe tragen, und mit einem Schieber, der Seitenflansche und einen Schieberkeil hat, zum Öffnen und Schließen des Reißverschlusses, wobei der obere Endanschlag aus zwei Kunststoffteilen besteht, die nahe den Enden der betreffenden Kuppelgliederreihen mit dem Längsrand des zugeordneten Tragbandes verschweißt sind, wobei der Schieberkeil in der obersten Stellung des Schiebers zwischen den Kunststoff teilen angeordnet ist und die entsprechenden Tragbandenden in bezug zueinander ausgerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffteile (13a, \3b) zusammen mit den obersten Kuppelglieden (Eu, Eia) mit den Tragbändern (11,12) verschweißt sind, daß jedes Kunststoffteil (13a, 136,J an seiner Außenseite eine mit dem oberen Ende eines der Seitenflansche (Si) des Schiebers (S) in Eingriff bringbare horizontale Schulter (18) und einen vertikalen geraden Außenrand (23) hat, der zusammen mit der Schulter (18) einen zurückgesetzten Freiraum (24) begrenzt, daß die Kunststoffteile (13a, \3b) an der Innenseite jeweils einen schrägen Innenrand (14) haben, der in bezug auf die Länge des Reißverschlusses (10) derart divergiert, daß die Kunststoffteile (13a, \3b) zwischen sich eine zum Schieberkeil (S4) komplementäre, im wesentlichen V-förmige Aussparung (15) begrenzen, und daß eines (13a^ der beiden Kunststoffteile (13a, \3b) mindestens einen Vorsprung (21) aufweist, der in den schrägen Innenrand (14) übergeht und sich quer über die Längsachse (c) der miteinander gekuppelten Kuppelglieder (E1, E2) hinaus erstreckt, und daß das andere Kunststoffteil (13Zj^ eine den Vorsprung (21) aufnehmende Aussparung (22) aufweist
    Die Erfindung betrifft einen oberen Endanschlag für einseitig offene Reißverschlüsse mit zwei Tragbändern, die jeweils entlang einem ihrer Längssränder eine Kuppelgliederreihe tragen, und mit einem Schieber, der Seitenflansche und einen Schieberkeil hat, zum öffnen und Schließen des Reißverschlusses, wobei der obere Endanschlag aus zwei Kunststoffteilen besteht, die nahe den Enden der betreffenden Kuppelgliederreihen mit dem Längsrand des zugeordneten Tragbandes verschweißt sind, wobei der Schieberkeil in der obersten Stellung des Schiebers zwischen den Kunststoffteilen angeordnet ist und die entsprechenden Tragbandenden in bezug zueinander ausgerichtet sind.
    Bei einem in der US PS 36 72 008 beschriebenen gattungsgemäßen oberen ndanschlag haben die beiden Kunststoffteile einen quadratischen Grundriß, wobei ihre Ränder zur Längsachse des zugeordneten Tragbandes parallel bzw. rechtwinklig verlaufen. Diese beiden Kunststoffteile liegen mit ihren parallelen Innenrändern an den Seitenwänden des Schieberkeils an, wenn sich der Schieber in der höchsten Stellung befindet. Da die Innenrändei der Kunststoffteile zur Längsachse des zugeordneten Tragbandes parallel sind, können die Kunststoffteile den Schieber in seiner obersten Stellung nicht stabil festhalten, wenn die oberen Tragbandenden miteinander fluchten, und die Kunststoffteile können die Bewegung des Schiebers in Öffnungsrichiurig vom oberen Endanschlag weg nach unten auch nicht erleichtern. Diese Funktionen werden eher von den obersten Kuppelgliedern erfüllt, die gegenüber den in Eingriff befindlichen K uppelgliedern quer zur Achse des Reißverschlusses verkürzt sind, um eine im wesentlichen V-förmige öffnung zu bilden, in welchei der Schieberkeil verankert ist. Die obersten Kuppelglieder der aus einem verformbaren Kunststoffdraht gebildeten fortlaufenden Kuppelgliederreihe sind mit den Kunststoffteilen nicht verbnden und daher auch nicht lagestabil, so daß sie beim Auftreffen des Schieberkeils ausweichen können, wenn der Schieber in Öffnungsrichtung bewegt wird, wodurch eine sanfte Verschiebung des Schiebers behindert wird.
    In der US-PS 30 86 269 ist auch bereits ein Reißverschluß beschrieben, dessen aus Metall bestehende obere Begrenzungsteile an den Wulsträndern der zugeordneten Tragbänder angeklemmt sind. Jedes Begrenzungsteil hat einen ausgebauchten inneren Endbereich, der in Querrichtung über die Längsachse der gekuppelten Kuppelgliederreihen vorsteht. Die Länge, die Dicke und die Breite der Begrenzungsteile ist so bemessen, daß die Begrenzungsteile in Jen Schieber in eine solche Lage eindringen können, in der sie sich in einigem Abstand unter dem Schieberkeil befinden, damit sie von den Wulsträndern der zugeordneten Tragbänder nicht verdreht werden. Ein sanfter Beginn der Bewegung des Schiebers in Öffnungsrichtung kann mit dieser bekannten Ausbildung der Begrenzungsteile jedoch nicht erreicht werden.
    Bei einem in der DE-AS 16 10 449 beschriebenen einseitig offenen Reißverschluß greifen zwei obere Begrenzungsteile spielfrei in den Führungskanal eines Schiebers ein, wenn sich dieser in seiner obersten Stellung befindet. Die beiden Begrenzungsteile können sich daher nicht quer zur Längsachse des Reißverschlusses voneinander weg bewegen, wenn der Schieber seine
    Bewegung in Öffnungsrichtung beginnt. Demzufolge kann auch kein sanfter Beginn der Bewegung des Schiebers in Öffnungsrichtung erzielt werden.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen oberen Endanschlag für einseitig offene Reißverschlüsse zu schaffen, der eine sanfte Bewegung des Schiebers aus der Schließstellung in
    Öffnungsrichtung ermöglicht.
    Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
    so daß die Kunststoffteile zusammen mit den obersten Kuppelgliedern mit den Tragbändern verschweißt sind, daß jedes Kunststoffteil an seiner Außenseite eine mit dem oberen Ende eines der Seitenflansche des Schiebers in Eingriff bringbare horizontale Schulter und einen vertikalen geraden Außenrand hat. der zusammen mit der Schulter einen zurückgesetzten Freiraum begrenzt, daß die Kunststoffteile an der Innenseite jeweils einen schrägen Innenrand haben, der in bezug auf die Längsachse des Reißverschlusses derart divergiert, daß die Kunststoffteile zwischen sich eine zum Schieberkeil komplementäre, im wesentlichen V-förmige Aussparung begrenzen, und daß eines der beiden Kunststoffteile mindestens einen Vorsprung aufweist, der in den schrägen Innenrand übergeht und sich quer über die Längsachse der miteinander gekuppelten Kuppelglieder hinaus erstreckt, und daß das andere Kunststoffteil eine den Vorsprung aufnehmende Aussparung aufweist.
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