DE290518C - - Google Patents

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DE290518C
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DE
Germany
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bear
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friction
rod
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DENDAT290518D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/22Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising
    • B28D1/222Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising by pressing, e.g. presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Steinspaltmaschinen mit Reibungsantrieb bekannt, bei welchen der Bär an einem Gurt hängt und die Maschine durch den Bär : gesteuert wird. Demgegenüber kennzeichnet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß der Gurt auf eine lose, zur Steuerung beweglich gelagerte Trommel aufgewickelt ist, die sich selbst überlassen von einem feststehenden Bremsbacken festgehalten wird, bei einer kleinen Hebung freigegeben wird und am Ende der Steuerbewegung von einer umlaufenden Reibscheibe mitgenommen wird und dadurch den Bär hebt.
Die beiliegenden schematischen Zeichnungen stellen Beispiele des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. ι ist ..die Seitenansicht der Maschine, teilweise im Schnitt.
Fig. 2' ist der Grundriß eines Details im Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1.
Fig. 3 ist die Ansicht einer Zwillingsmaschine. Die Hauptteile der Maschine laut Fig. 1 sind der die Spaltschneide 1 sowie Säule 2 enthaltende Amboßstock 3, des ferneren die den Bär 4 führende Hohlführung 5. Am Oberteil der letzteren befindet sich das Gestell 6, in welchem das Antriebswerk der Maschine gelagert ist. Der Arm 7 verbindet die Führung 5 mit der Säule 2, welche er mit Hilfe der Schrauben 8 bzw. 9 umfaßt.
Der Bär wird von der auf die Welle 10 gekeilten Reibungsscheibe 11 angetrieben. Der Antrieb erfolgt von der Riemenscheibe 12 aus, welche sich in fortwährender Umdrehung in der Richtung des Pfeiles 13 befindet.
Das Paar der Reibungsscheibe 11 ist die Reibungsscheibe 14, mit welcher die Bremsscheibe 15 sowie die Trommel 16 ein einziges Stück bilden. Das System 14, 15, 16 dreht sich lose um die Achse 17, welche in dem Hebel 18 gelagert ist. Der Hebelarm 18 ist auf die ortsfeste Achse 19 gekeilt und bildet einen Winkelhebel samt dem Hebelarm 20. Wird der Hebelarm 20 gehoben, so dreht er sich samt dem Hebelarm 18 um die Achse 19 und schiebt die Achse 17 samt dem System 14, 15, 16 in der Richtung des Pfeiles 21 weiter. Nach einer kleinen Verschiebung berühren sich die beiden Reibungsscheiben 11, 14, und somit gerät das ganze System 14, 15, 16 in lose Umdrehung um die Achse 17. Der Hebel 18 kann auch als Exzenter ausgebildet werden.
Ein Ende des Gurtes 22 ist an dem Bär 4, das andere Ende aber an der Trommel 16 befestigt. Wird die Trommel 16 auf die eben beschriebene Weise in Umdrehung gesetzt, so wickelt sie den Gurt 22 auf und hebt somit den Bär 4 in die Höhe. Der Bär steigt so lange, bis die beiden Reibungsscheiben 11, 14 gegeneinandergedrückt werden.
Auf dem Umfang der Scheibe 15 befindet sich der in den Rahmen 23 gefaßte Bremsklotz 24,
welcher mit Hilfe der Schraube 25 nachgestellt werden kann. Dieser Bremsklotz ist ortsfest an dem Gestell 6 befestigt. Das System 14 bis 18 ist im Verhältnis zu der Achse 19 derart eingestellt, daß es sich infolge seines Eigengewichtes von der Reibungsscheibe 11 zu entfernen und gegen den Bremsklotz 24 anzulegen sucht. Drückt sich die Scheibe 15 gegen den Bremsklotz 24, so wird sie derart abgebremst, daß das ganze System 14, 15, 16 stehenbleibt. Das Anhalten durch das Bremsen wird stets sicher erfolgen und dauernd verbleiben, ohne Rücksicht darauf, in welcher Stellung sich der Bär befindet.
Hält der Bär 4 wegen des Brcmsens an, so berühren sich die Reibungsscheiben 11 und 14 nicht mehr und werden auch keine Arbeit verbrauchen. Wird daher der Bär in hochgehobener oder in beliebiger anderer Stellung angehalten, so verbraucht die Maschine keine Arbeit zur dauernden Erhaltung dieser Stellung.
Wird der Hebelarm 20 nur ein wenig gehoben, damit sich die Scheibe 15 von dem Bremsklotz 24 entfernt, die beiden Reibungsscheiben 11, 14 jedoch sich gegenseitig noch nicht berühren sollen, so wird der Bär 4 herunterfallen, weil ja das System 14, 15, 16 sich lose um die Achse 17 dreht und es in dieser mittleren Stellung weder durch den Bremsklotz, noch durch die Reibungsscheibe beeinflußt wird. Der Bär ist derart lang, und der Umfassungsarm 7 derart breit bemessen, daß der Bär auch in der tiefsten Lage in dem Bereiche des" Umfassungsarmes bleibt.
Das Heben des Armes 20 erfolgt durch die Stange 26, welche an dem sich um den ortsfesten Bolzen 27 schwingenden Pedal 28 bei 29 angelenkt ist. An dem äußeren Ende des Armes 20 befindet sich ein Gelenkstück 30, welches mittels der Schrauben 31, 32 an dem als Schrauben 33 ausgebildeten oberen Ende der Stange 26 befestigt ist.
Die federnde Begrenzung der untersten Stellung des Bars erfolgt durch das Luftkissen 34, welches sich an dem Unterteil der Führung 5 befindet. Die oberste Stellung wird durch ein abgestumpftes Anschlagwerk federnd begrenzt. An dem Oberteil des Bars 4 befindet sich ein Anschlag 35, welcher in einem entsprechenden Schlitz der Führung 5 gleitet. Dem gegenüber ist einer der Anschlagbacken 36 bzw. 37 oder 38 gestellt, welche an der^Stange 39 verschiebbar befestigt sind. Die Stange 39 wird an den sich um den ortsfesten Bolzen 40 schwingenden zweiarmigen Hebel 41 angelenkt. An dem anderen Ende des letzteren befindet sich das Gelenkstück 42, welches mit Zwischenschaltung der Feder 43 durch die Stellringe 44, 45 umfaßt und zu dem Ende 33 der Stange 26 gebunden wird. . . .
Die Stange 39 schwingt um den Bolzen 46, und von den Backen 36, 37, 38 wird derjenige in die Bahn des Anschlages 35 fallen, welcher mittels des entsprechenden Ausschwingens der Stange 39 dazu eingestellt wird. Die stufenweise Einstellung erfolgt durch den federnden Reifen 47, welcher um die Führung 5 gespannt wird (Fig. 2), und in zwei hervorstehenden Zweigen endigt, welche mit ihrer wellenförmigen Einteilung die Stange 39 umfassen und in ihrer '70 eingestellten Lage halten. Sicherheitshalber ist die Stange 39 derart eingestellt, daß ein Anschlagpaar stets wirken soll.
Eine Dehnung des Gurtes kann keine Störung verursachen, weil ja die unterste Stellung des Bars stets durch das Luftkissen 34 begrenzt wird, und anderenteils das lose Trommelsystem den Gurt so lange stets aufwickeln wird, wie die Anschlagbacken es zulassen.
Die Arbeitsweise der Maschine ist nunmehr klar. Die kleinste Entfernung zwischen dem Bär 4 und Schneide-1 wird; je nach der,Dicke der zu bearbeitenden Steine und ein entsprechender Anschlagbacken in die Bahn des Anschlages 35 eingestellt. Die Riemenscheibe 12 wird angetrieben und das Pedal 28 ganz niedergedrückt. Der Bär geht in die Höhe, und die Stoßbacken bewirken ein Anhalten desselben: Die Feder 43 wird die Stoßwirkung der Anschlagbacken derart beschwichtigen, daß der Arbeiter durchaus nicht verletzt wird, wenn er den Fuß auch fort- ■ während an dem Pedal hält. Der zu spaltende Stein wird nun an die Schneide geschoben und das Herunterfallen des Bars durch feines Hinunterdrücken des Pedals gesteuert. -:
Aus Fig. 3 ist ein Beispiel ersichtlich, wie man: zwei Arbeitsstellen in einer Zwillingsmaschine vereinigen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Steinspaltmaschine mit Reibungsantrieb, bei der der Bär an einem Gurt hängt, dadurch gekennzeichnet, daß der Gurt auf eine lose, zur Steuerung beweglich gelagerte Trommel aufgewickelt ist, die sich selbst überlassen ' von einem feststehenden Bremsbacken festgehalten wird, bei einer · kleinen Hebung freigegeben wird und am Ende der Steuerbewegung von einer umlaufenden Reibscheibe mitgenommen wird und dadurch den ■'. Bär hebt. ■ " .·■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2590828A1 (fr) * 1985-12-04 1987-06-05 Michel Bastien Dispositif de coupe pour materiaux et elements de construction

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2590828A1 (fr) * 1985-12-04 1987-06-05 Michel Bastien Dispositif de coupe pour materiaux et elements de construction

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