DE2905263C2 - Verfahren zum vakuumdichten Verbinden einer an ihrer Innenseite mit einer Ladungsspeicherplatte versehenen Frontplatte einer Bildaufnahmeröhre mit dem offenen Ende eines Röhrenkolbens - Google Patents

Verfahren zum vakuumdichten Verbinden einer an ihrer Innenseite mit einer Ladungsspeicherplatte versehenen Frontplatte einer Bildaufnahmeröhre mit dem offenen Ende eines Röhrenkolbens

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DE2905263C2
DE2905263C2 DE19792905263 DE2905263A DE2905263C2 DE 2905263 C2 DE2905263 C2 DE 2905263C2 DE 19792905263 DE19792905263 DE 19792905263 DE 2905263 A DE2905263 A DE 2905263A DE 2905263 C2 DE2905263 C2 DE 2905263C2
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Tsunekazu Kamakura Kanagawa Yoshino
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/24Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases
    • H01J9/26Sealing together parts of vessels
    • H01J9/263Sealing together parts of vessels specially adapted for cathode-ray tubes

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Description

rung (89) unter Druck durch Stromzufuhr über die 25 sein. Das benötigte Indium ist außerdem sehr teuer. Da Lappen (83a. fßb) auf eine Temperatur erwärmt die Grenztemperatur des aufgedampften Films des bisherigen Vidikons unter Verwendung von Antimontrisulfid in inaktiver bzw. inerter Gasatmosphäre höchstens
wird, bei welcher die flüssige ur.d die feste Phase der Lötlegierung (89) gleichzeitig vorliegen. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn-170°C beträgt, wird das beschriebene Kaltpreß-Befesti-
zeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Lötle- 30 gungsverfahren unter Verwendung von metallischem
gierung zu einem Lötlegierungs-Ring (62) mit einem Innendurchmesser praktisch entsprechend dem Durchmesser der öffr.ung d" Röhrenkolbens (5) geformt und zwischen dem Umfangsrand der Innenfläche der Frontplatte (6) und .·' :S offene Ende des Röhrenkolbens (5) eingefügt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Druck auch Ultraschallschwingungen angelegt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lötlegierungs-Ring (62) mit mehreren Lappen (62a, 62b) versehen und durch Stromzufuhr über diese Lappen (62a,62b)erwärmt wird.
Indium hoher Reinheit angewandt. Wegen des bei 156°C liegenden Schmelzpunktes von metallischem Indium ist die Brenntemperatur für die Gasaustreibung auf 120 bis 130° C begrenzt, mit dem Ergebnis, daß das Gas aus dem Röhrenkolben 5 und der Frontplatte 6 und in der Nähe dieser Teile nur unvollständig ausgetrieben wird.
Aus der DE-OS 23 33 386 ist ein Verfahren der eingangs benannten Art bekannt, bei dem die Verbindung zwischen Frontplatte und Röhrenkolben in der Weise hergestellt wird, daß nach der Beschichtung mindestens des Umfangsrandes der Innenfläche der Frontplatte und/oder des offenen Endes des Röhrenkolbens mit einer Lötlegierung, die hauptsächlich Blei enthält, die Lötlegierung unter Druck erwärmt wird. Dadurch sollen Frontplatte und Röhrenkolben vakuumdicht miteinander verbunden werden. Die zur Verbindung benötigten
Die Erfindung betriffi ein Verfahren zum vakuum- Temperaturen sind jedoch ziemlich hoch, dichten Verbinden einer an ihrer Innenseite mit einer Weiterhin sind aus Ulimanns Encyklopädie der tech-
Ladungsspeicherplatte versehenen Frontplatte einer 50 nischen Chemie, 3. Auflage, 12. Band. München 1960, Bildaufnahmeröhre mit dem offenen Ende eines Roh- Seite 51, Blei, Zinn und Antimon enthaltende Lötlegierenkolbens nach dem Oberbegriff des Patentan- rungen bekannt, wobei auch darauf verwiesen wird, daß spruchs 1. es für bestimmte Zwecke erwünscht sein kann. Lote mit
Bei einer üblichen Bildaufnahmeröhre ist eine Front- einem ausgedehnten Erstarrungsintervall, d. h. einem platte aus Glas, die eine Ladungsspeicherplatte mit auf- 55 Temperaturbereich, in dem die flüssige und die feste einanderfolgend ausgebildeten, durchsichten, leitenden Phase gleichzeitig vorhanden sind, zu verwenden.
Schließlich ist aus der DE-OS 23 08 041 eine Lötlegierung bekannt, die Blei, Zinn, Antimon und Zinkt enthält. Damit soll eine Lotlegierung r.iit einer Anwendungsbo temperatur unter 180eC geschaffen werden.
Es ist nun Aufgabe der Erfindung, das eingangs genannte Verfahren so zu verbessern, daß die Lotlegierung auf einfache Weise möglichst gleichmäßig erwärmt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruches I erfindungsgemäß durch die in dessen kennzeichnendem Teil enthaltenden
und photoleitenden Schichten aufweist, luftdicht mit einem aus Glas bestehenden Röhrenkolben verbunden bzw. verschweißt, dessen eines Ende geschlossen und dessen anderes Ende offen ist.
Bei einem Vidikon bei dem die photoleitende Schicht aus Antimontrisulfid besteht, wird ein Kaltpreß-Befcstigungsverfahren unter Verwendung mit metallischem indium hoher Reinheit zur luftdichten Verbindung der Frontplatte mit dem Röhrenkolben angewandt. Insbesondere wird dabei gemäß Fig. IA metallisches Indium an der Innenfläche einer ringförmigen Signulclektrode angebracht. Sodann wird das einen Wulst bildende Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen 2 bis 4.
Bei der Erfindung wird also ein Metallring, dessen Durchmesser praktisch dem Öffnungsdurchmesser des Röhrenkolbens entspricht, zusammen mit der Lötlegierung zwischen dem Umfangsabschnitt der Innenfläche der Frontplatte und dem offenen Ende des Röhrenkolbens angeordnet Hierauf wird die zwischengefügte Lötlegierung durch Stromzufuhr in den Metallring und unter gleichzeitiger Anwendung von Druck auf die angegebene Temperatur erwärmt. Bei gleichzeitiger Anlegung von Ultraschallschwingungen mit der Druckausübung kann der nötige Druck verringert werden.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigen
Fig. IA bis IC Schnittansichten zur Veranschaulichung eines bisherigen Verfahrens,
Fig.2 einen Längsschnitt durch eine vollständige Bildaufnahmeröhre,
F i g. 3A und 3B ein Ausführungsbeispiel des Lötlegierungs-Rings für das erfir.dur.gsgemäße Verfahren,
F i g. 4 eine teilweise im Schnitt gehaltene Darstellung der Verbindung der Frontplatte mit dem Röhrenkolben mittels des in Fig.3A und 3B gezeigten Lötlegierungs-Rings,
Fig.5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Verbindung der Frontplatte mit dem Röhrenkolben,
Fig.6A und 6B ein Ausführungsbeispiel des Metallrings und
Fi g. 7 eine F i g. 5 ähnelnde Darstellung einer weiteren Abwandlung der Verbindung.
F i g. 2 veranschaulicht eine Bildaufnahmeröhre, bei der ein Röhrenkolben 5 aus Glas, der ein offenes und ein geschlossenes Ende besitzt, an seinem offenen Ende mit einer unter luftdichter Abdichtung mit ihm verbundenen Frontplatte 6 aus Glas versehen ist An der Verbindungsstelle zwischen dem Röhrenkolben 5 und der Frontplatte 6 ist um beide Teile herum eine ringförmige Signalelektrode 1 angeordnet. Eine durchsichtige, leitende Schicht 8 und eine photoleitende Schicht 9 sind übereinander auf die Innenfläche der Frontplatte 6 aufgetragen. Diese Schichten 8 und 9 bilden eine photoelektrische Ladungsspeicherplatte 10, wobei die Schicht 8 mit der Signalelektrode 1 leitend verbunden ist. Im Röhrenkolben 5 sind vier Elektroden 13, 14, 15,16 aufeinanderfolgend in bestimmten Abstanden voneinander und koaxial zu einer einen Heizfaden 11 enthaltenden Elektrode 12 angeordnet. Der Heizfaden 11 und die Elektroden 12 bis 16 sind jeweils mit verschiedenen Leiterstiften 17 verbunden, welche eine Röhrenschaft 5a durchsetzen und von denen in der Zeichnung der Übersichlichkeil halber nicht alle dargestellt sind. Die erste bis dritte Elektrode 13,14 und 15 werden über Tragelemente von einem nicht dargestellten Isolierstab getragen. Die vierte Elektrode 16 in Form einer Gitterelektrode ist der photoleitenden Schicht 9 gegenüberliegend angeordnet.
In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ein Lötlegierungs-Ring 62 der Art gemäß Fi g. 3A und 3B aus einer Lötmetallplatte mit einem Schmelzpunkt von 180 bis 2000C ausgestanzt. Der Lötlegierungs-Ring 62 hat zwei radial nach außen ragende Lappen 62a und 62f>. Die Dicke t beträgt 0,05 bis 0,5 mm. Je größer die Dicke t ist, um so kleiner muß die Breite dsein. Gute Ergebnisse werden mit f · ά <-■ 0,05—0,3 mm2 erhalten. Die Breite Wder beiden Lappen 62a und62i>beträgt etwa 2Jbei einer Länge /von mehr aiι d.
Zunächst wird ein erstes rohrförmiges Leitstück 73 aus Keramik oder dergleichen nach entsprechender Anordnung der nicht dargestellten Elektroden um den offenen Endabschnitt des Röhrenkolbens 5 herum so vorgesehen, daß die obere Endfläche des Leitstücks 73 bündig mit der Fläche der Röhrenkolbenöffnung abschließt. Sodann wird der Lötlegierungs-Ring 62 auf das Leitstück 73 und auf den offenen Endabschnitt aufgelegt. Weiterhin wird gemäß F i g. 4 ein zweites rohrförmiges
ίο Leitstück 74 auf den Lötlegierungs-Ring 62 aufgelegt. Dabei ragen die beiden Lappen 62a und 62Z>des Lötmetallrings 62 über die Leitstücke 73 und 74 nach außen. Als nächstes wird die an ihrer Innenfläche mit der aufgedampften, nicht dargestellten photoelektrischen Ladungsspeicherplatte versehene Frontplatte 6 auf den Lötlegierungs-Ring 62 aufgesetzt worauf der Raum im Bereich der Ladungsspeicherplatte mit einem Inertgas (z. B. N2, Ar oder He) gefüllt wird. Hierauf wird eine Pressenplatte 75 aus Keramik oder dergleichen auf die Frontplatte 6 aufgesetzt und über eine Stahlkugel 26 mittels einer Presse 27 mit einem DnHc Fin der Größenordnung von 20 bis 200 bar (z. ϊ* 60 bar) beaufschlagt Wenn die Presse 27 mit Ultraschaüschwingungen beaufschlagt wird, kann der von ihr ausgeübte Druck auf 0.2 bis 20 bar verringert werden. Die über die Leitstücke 73 und 74 hinausragenden Lappen 62a und 626 des Lötlegierungs-Rings 62 werden mit Elektroden 78 und 79 zur Stromzufuhr verbunden. Die Stromzufuhr wird fortgesetzt, bis die Temperatur am Umfangsbereich der Frontplatte 6, am Lötlegierungs-Ring 62 und am offenen Ende des Röhrenkolbens 5 geringfügig unter 160 bis 180° C und höchsten bei 165 — 185° C liegt. Bei einer Temperaturerhöhung innerhalb einer Zeitspanne von weniger als 5 s können die Frontplatte 6 oder der Röhrenkolben 5 Beschädigungen erleiden. Die Temperaturerhöhung erfolgt daher in einer Zeitspanne von 10 s oder mehr. Nach Herstellung der Abdichtung kann die Anordnung bei einer Temperatur von 1500C oder darunter aus der Vorrichtung entnommen worden.
Bei der in F i g. 5 dargestellten Abwandlung wird ein Metallring 83 mit einem praktisch dem Durchmesser des Söhrenkolbens 5 entsprechenden Innendurchmesser in Verbindung mit einer Lötiegierung 89, die hauptsächlich Pb und Sn sowie etwas Sb und Zn enthält (z. B.
20-60 Gew.-% Pb, 10—70Gew.-% Sn, 0,1-10 Gew.-% Sb und 0,1 -10 Gew.-% Zn), zwischen den Umfangsrand der Innenfläche der Frontplatte 6 und das offene Ende des Röhrenkolbens 5 eingesetzt Die Lötlegierung kann auch CaI und !n enthalten. Die An-Ordnung wird sodann in diesem Zustand unter gleichzeitiger Anwendung von Druck auf eine Temperatur erwärmt, bei welcher die flüssige und die feste Phase der Lötlegievung 89 gleichzeitig bestehen. Diese Temperatur is· höher als der bei 156°C liegende Schmelzpunkt von metallischem Indium, so daß die Brenntemperatur für die Gasantreibiing bis auf einen Wert angehoben werden kann, bei dem die Ladungsspeicherplatte 10 noch beständig ist.
Die Anordnung der Lötlegierung 89 am Umfangsrand der Innenfläche dec Frontplatte 6 sowie am offenen Ende des Röhienkolbens 5 kann dabei auf die vorher beschriebene Weise erfolgen. Gemäß F i g. 6A und 6B hat der Metallring 83 zwei diametral gegenüberliegende Lappen 83a und 836. Der Metallring 83 wird in der dargestellten Form aus einem Metallblech aus z. B. Kupfer, Eisen, Nickel oder dergleichen ausgestanzt, das eine gute Adhäsion für die Lötlegierung 89 besitzt. Die Dicke to des Metallrings beträgt vorzugsweise 0,02 mm
oder mehr. Die Breite w jedes Lappens 83« und 836 liegt bei etwa 2c/, wöhrend die Länge /jedes Lappens 2c/oder mehr beträgt. Erforderlichenfalls kann der Mctallring 83 im voraus an einer an beiden Flächen mit Lötmctail beschichtet werden. Dabei kann entweder der Metallring 83 aus dem mit einem Lötmetall eines Schmelzpunkts von 200 bis 2500C beschichteten Metallblech ausgestanzt oder der ausgestanzte Metallring 83 in eine Lötlegierungsschmelze eingetaucht werden, die mit Ultraschallschwingung beaufschlagt wird. Die Dicke ii der aufgetragenen Lötlegierungsschicht beträgt 0,02 bis 0,5 mm; gute Ergebnisse werden mit fi · d ■= 0.05 —0,3 mm-'erhalten.
Zur luftdichten Verbindung der Frontplatte 6 mit dem Röhrenkolben 5 können beide Teile mit der Lötlegierung 89 beschichtet werden, wobei der Metallring 83 auf die mit der Lötlegierung 89 beschichtete obere Stirnfläche des Röhrenkolbens 5 und die ebenfalls mit der Löt-
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ring 83 aufgelegt wird (vgl. Fig. 7). Anschließend wird in ein Inertgas in den Röhrenkolben 5 eingeleitet. Danach wird die aus Keramik oder dergleichen bestehende Pressenplatte 75 auf die Frontplatte 6 aufgelegt und anschließend über die Stahlkugel 26 durch die Presse 27 mit dem Druck F von vorzugsweise 20 bis 200 bar beaufschlagt. Die Stahlkugel 26 dient dabei zur gleichmäßigen Verteilung des Drucks auf die Dichtfläche. Bei zu niedrigem Druck ergibt sich ein mangelhafter luftdichter Abschluß, während ein zu hoher Druck zu einer Beschädigung des Röhrenkolbens 5 führen kann. Anschließend werden die beiden Lappen 83a und 83£> des Metallrings 83 mit Elektroden 97 bzw. 98 verbunden, welche von Strom durchflossen werden, so daß die Lötlegierungen 89 angeschmolzen werden und dabei der Röhrenkolben 5 unter Herstellung einer luftdichten Abdichtung mit der Frontplatte 6 verbunden wird.
Wahlweise können beide Flächen des Metallrings 83 mit Lötlegierung beschichtet werden, während die Frontplatte 6 und der Röhrenkolben 5 keinen Lötmetalliiberzug erhalten.
Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen erfolgte die hermetische Abdichtung jeweils unter einer Inertgasatmosphäre. Es ist jedoch auch möglich, die luftdichte Abdichtung ohne die Einführung eines Inertgases herzustellen.
Die verwendete Lötlegierung ist billig, und der Lötlegierungs-Ring läßt sich einfach herstellen, während er eine ausgezeichnete Verbindungsfestigkeit gewährleistet. Bei der Bildaufnahmeröhre wird eine Verschlechterung der photoleitenden Schicht durch erfolgreiche Gasaustreibung .erhindert, wobei die ringförmige Signalelektrode nicht unbedingt nötig ist. Bei der bisherigen Bildaufnahmeröhre verteilt sich metallisches Indium beim Verbindungsvorgang über die Frontplatte, während sich die beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Lötlegierung nur wenig ausbreitet oder verteilt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
60
65

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum vakuumdichten Verbinden einer an ihrer Innenseite mit einer Ladungsspeicherplatte (10) versehenen Frontplatte (6) einer Bildaufnahmeröhre mit dem offenen Ende eines Röhrenkolbens (5), dessen anderes Ende geschlossen ist, bei dem die Verbindung zwischen Frontplatte (6) und Röhrenkolben (5) in der Weise hergestellt wird, daß nach der Beschichtung mindestens des Umfangsrands der Innenfläche der Frontplatte (6) und/oder des offenen Röhrenkolbenendes mit einer Lötlegierung (89), die hauptsächlich Pb enthält, die Lötlegierung unter Druck erwärmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötlegierung (89) außerdem hauptsächlich Sn sowie eine kleine Menge an Sb und Zn enthält und zwischen lnnenflächen-Umfangsrand der Frontplatte (6) und dem offenen Ende des Röhrenkolbens (5) unter Zwischenfügung eines mit mehreren Lappen (83a, 83b) versehenen Metallrings (83) eingebracht wird, dessen Innendurchmesser im wesentlichen dem Öffnungsdurchmesser des Röhrenkolbens (5) entspricht, und daß die Lötlegie Indium 2 maschinell so bearbeitet, daß es gemäß F i g. 1B eine intakte, oxidfreie Oberfläche 2a von bogenförmigem Querschnitt erhält und dem Wulst hierbei ein vorbestimmtes Volumen erteilt wird, worauf die ringförmige Signalelektrode 1 mit diesem Indiumwulst eingesetzt wird. Unmittelbar danach wird eine Frontplatte 6 auf die in Fig. IC dargestellte Weise durch Kaltpressen am Indiumwulst befestigt, so daß sie unter Zwischenfügung des metallischen Indiums 2 luftdicht ίο mit einem Röhrenkolben 5 verbunden ist. Dieses üichtverfahren setzt jedoch einen hohen Feinbearbeitungsgrad für die Stirnfläche des Röhrenkolbens 5 und die Dichtfläche der Frontplatte 6 voraus, weil selbst kleinste Kratzer an diesen Teilen die Zuverlässigkeit der Abis dichtung deutlich verschlechtern. Metallisches Indium besitzt jedoch eine schlechte Feuchtebeständigkeit, so daß es sich unter hoher Temperatur und bei hoher Luftfeuchtigkeit schnell zersetzt Aus diesem Grund muß die nach außen freiliegende Fläche des Indiums nach dem Befestigen der Frontplatte 6 durch Kaltpressen mit einem feuchtigkeitsbeständigen Material, wie Siükor.lack, beschichtet werden. Zur Erleichterung der rnaschinc'len Bearbeitung durch z. B. Abdrehen muß die Signalelektrode 1 aus rostfreiem Stahl bestehen oder verchromt
DE19792905263 1979-02-12 1979-02-12 Verfahren zum vakuumdichten Verbinden einer an ihrer Innenseite mit einer Ladungsspeicherplatte versehenen Frontplatte einer Bildaufnahmeröhre mit dem offenen Ende eines Röhrenkolbens Expired DE2905263C2 (de)

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Title
Ullmanns Encyklopädie der technischen Chemie 3. Aufl., 12. Bd, München 1960, S. 51 *

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