DE2906486C2 - Sparbüchse - Google Patents

Sparbüchse

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DE2906486C2
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Leonhard 8121 Antdorf Kirchmayer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C1/00Purses; Money-bags; Wallets
    • A45C1/12Savings boxes

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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Sparbüchse mit einem dem Einführen von Münzen in den im Büchseninneren befindlichen Speicherraum dienenden Eingabeschlitz, dessen Größe und Breite den Abmessungen der größten einzuführenden Münze entspricht, und mit einer unterhalb des Eingabeschlitzes dem Speicherraum vorgeschalteten, unter der Wirkung einer Feder stehenden Wippe.
Bei einer in der DE-PS 9 62 836 beschriebenen Sparbüchse dieser Gattung ist vorgesehen, da.ß auf die Wippe eine manuelle Kraft ausgeübt werden muß, um diese zu verschwenken, damit das darauf befindliche Geldstück in den Speicherraum fällt und eine: Figur in Bewegung gesetzt wird. Das Gewicht der Münze allein reicht also nicht aus, um die Kraft der an der Wippe angreifenden Rückholfeder zu überwinden. Andererseits kann die Wippe unabhängig von der Größe und dem Gewicht der jeweils aufgelegten Münze durch Aufbringen einer entsprechenden Kraft in jedem Fall von Hand verschwenkt werden.
Derartige Sparbüchsen werden zumeist von Kindern benutzt, um bei passender Gelegenheit Verwandte und Bekannte um eine kleine Spende zu bitten. Wie die Erfahrung gezeigt hat, gibt es aber Menschen, die sich
ίο bei solchen Gelegenheiten zwar wortreich ihrer Spendierfreudigkeit rühmen, tatsächlich aber nur eine Münze von geringem Wert, mitunter auch nur einen Hosenknopf in die Sparbüchse werfen. Der »edle« Spender stellt es dabei so geschickt an, daß die kleine Täuschung unbemerkt bleibt und die traurige Wahrheit erst dann an den Tag kommt, wenn die volle Sparbüchse geleert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Sparbüchse dahingehend weiterzubilden, daß Münzen von geringem Wert nach dem Einwerfen unverzüglich wieder ausgeworfen werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Wippe aus einer ersten Stellung, in der sie mit ihrer Laufbahn zu einem Münzenauslaßschlitz für den Auswurf geringwertiger Münzen gerichtet ist, unter der Schwerkraftwirkung höherwertiger Münzen mit entsprechend größerem Gewicht entgegen der Wirkung der an ihr angreifenden Feder in eine zweite Stellung verschwenkbar ist, in der ihre Laufbahn statt zum Münzenauslaßschlitz zum Speicherraum hin gerichtet ist.
Durch diese konstruktive Ausgestaltung ermöglicht es die erfindungsgemäße Sparbüchse, den reichen, aber leider geizigen Onkel unverzüglich als elenden Heuchler zu entlarven, wenn dieser mit gönnerhafter Miene ein »Zehnerl« in die Sparbüchse des Neffen wirft und von diesem für seine Mildtätigkeit auch noch gelobt werden möchte. Die erfindungsgemäße Sparbüchse übt also in zweifacher Hinsicht eine erzieherische Funktion aus, weil sie den Besitzer einerseits zum Sparen anhält und die Spender andererseits vom Geiz kuriert.
In zweckmäßiger weiterer Ausgestaltung der Erfindung hat es sich als günstig herausgestellt, wenn auf der dem Münzenauslaßschlitz zugewandten Seite der Wippe oberhalb ihrer Laufbahn ein das Passieren von Münzen mit größerem Durchmesser verhindernder Anschlag festgelegt ist. Spricht nämlich die schwenkbar gelagerte Wippe auf die Schwerkraftwirkung größerer Münzen zu langsam an, dann könnten die Münzen in ungewünschter Weise zum Münzenauslaß hin geführt werden. Sobald nunmehr die auf die Wippe auftreffende Münze am Anschlag zur Anlage kommt, kann sie unter ihrem Gewicht eine Verschwenkung der Wippe herbeiführen, um schließlich zum Speicherraurn hin abgelenkt zu werden.
Als besonders günstig im Hinblick auf die Erhöhung der Attraktivität der erfindungsgemäßen Sparbüchse hat es sich in weiterer Ausgestaltung herausgestellt, wenn sich im Weg von der Wippe zum Speicherraum eine nur geringfügig breiter als die Münzenstärke ausgebildete Kammer befindet, deren Boden einen Durchlaßschlitz zum Speicherraum hin mit einem zugeordneten, dem vorübergehenden Zurückhalten von in die Kammer eintretenden Münzen dienenden Schieber aufweist, der durch Betätigen eines äußeren Hebels entgegen der Wirkung einer an ihm angreifenden Feder in Freigabestellung bewegbar ist. Ist das Büchsengehäuse als Geldesel ausgestaltet, an dessen
Röcken sich der Eingabeschlitz befindet, dann ist es von Vorteil, wenn der Schwanz des Geldesels als Hebel zum Betätigen des Schiebers ausgebildet ist Eine größere Münze gelangt dann nach Verschwenken der Wippe nicht unmittelbar in den Speicherraum; sie tritt vielmehr erst in die dem Speicherraum vorgeschaltete Kammer ein, und es bedarf eines Verschwenken des als Hebel ausgebildeten Geldeselschwanzes, um den Durchtritt der Münze aus der Kammer in den Speicherraum herbeizuführen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der als Geldesel ausgebildeten erfindungsgemäßen Sparbüchse, teilweise im Schnitt
F i g. 2 eine Vorderansicht des in F i g. 1 veranschaulichten Geldesels, und
Fig.3 eine Draufsicht auf den Geldesel nach Fig. 1.
Bei der in der Zeichnung veranschaulichten Sparbüchse handelt es sich beispielsweise um eine aus Blech durch Biegen und Verbinden entsprechender Blechzuschnitte gebildete Ausführung. Selbstverständlich ist es möglich, die Sparbüchse stattdessen auch aus Kunststoff in einem Preß- bzw. Gießverfahren zu fertigen. In diesem Fall lassen sich natürlich die aus der Zeichnung ersichtlichen eckigen Konturen der Sparbüchse durch Abrundungen ersetzen.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, umfaßt die Sparbüchse ein Gehäuse 1, das im veranschaulichten Beispiel sehr schematisch als Körper eines Sparesels ausgebildet ist An der Oberseite dieses Gehäuses 1, also dem Rücken des Esels, befindet sich ein Eingabeschlitz 2, dessen Größe und Breite den Abmessungen der größten einzuführenden Münze entspricht Am einen Ende des Gehäuses 1, praktisch am Ende des Rückens des Esels, ist ein Schwanz des Esels ausgebildeter Hebel 3 um ein Scharnier 4 verschwenkbar angelenkt, wobei er teilweise eine Öffnung 5 des Gehäuses 1 durchsetzt. Im Büchseninneren befindet sich ein Speicherraum 6, aus dem eingeworfene Münzen durch Öffnen einer mit einem Schloß 7 versehenen Klappe 8 entnehmbar sind. Unterhalb des Eingabeschlitzes 2 befindet sich eine dem Speicherraum 6 vorgeschaltete Wippe 9 mit Seitenwänden 10, deren Abstand der Breite der größten einzuführenden Münze entspricht sowie einem die beiden Seitenwände 10 miteinander verbindenden, eine Laufbahn 11 für die eingeworfenen Münzen bildenden Boden. Diese Wippe 9 ist um eine Achse 12 schwenkbar gelagert, die sich in der Nähe des einen Endes der Wippe 9 befindet, das einem Münzenauslaßschlitz 13 zugewandt ist. An diesem äußeren Ende greift eine Feder 14, die im veranschaulichten Beispiel durch ein Gummiband gebildet ist, derart an, daß die Wippe 9 mit ihrer Laufbahn 11 in ihrer normalen ersten Stellung zu dem Münzenauslaßschlitz 13 gerichtet ist. Unter der Schwerkraftwirkung von höherwertigen Münzen mit entsprechend größerem Gewicht ist die Wippe 9 aus der in der Zeichnung veranschaulichten normalen ersten Stellung entgegen der Wirkung der an ihr angreifenden Feder 14 in eine zweite Stellung verschwenkbar, in der ihre Laufbahn 11 zum Speicherraum 6 hin gerichtet ist Auf der dem Münzenauslaßschlitz 13 hin zugewandten Seite der Wippe 9 ist oberhalb ihrer Laufbahn 11 ein das Passieren von Münzen mit größerem Durchmecser verhindernder Anschlag 15 festgelegt
Wird eine Münze durch den Eingabeschlitz 2 eingeworfen, dann hat sie beim Auftreffen auf die
ίο Laufbahn 11 der Wippe 9 zunächst das Bestreben, in Richtung des eingezeichneten Pfeiles 16 zum Münzenauslaßschlitz 13 hin abwärts zu rollen. Handelt es sich um eine geringwertige und entsprechend leichte Münze mit kleinem Durchmesser, dann wird sie an dieser Rollbewegung nicht gehindert und tritt aus dem Münzenauslaßschlitz 13 ohne weiteres aus. Eine köherwertige Münze mit entsprechend größerem Gewicht bleibt zunächst in Anlage am Anschlag 15 und ruft unter der Schwerkraftwirkung eine Verschwenkung der Wippe 9 unter Spannung der an ihr angreifenden Feder 14 in eine zweite Stellung hervor, in der die Laufbahn 11 zum Speicherraum 6 hin gerichtet ist Dies hat ein Abwärtsrollen der Münze zur Folge, und sie wird vom Speicherraum aufgenommen.
In den Weg von der Wippe 9 zum Speicherraum 6 ist eine nur geringfügig breiter als die Münzenstärke ausgebildete Kammer 17 vorgesehen, deren Boden einen Durchlaßschlitz 18 zum Speicherraum 6 hin aufweist, dem ein Schieber 19 zugeordnet ist. Dieser
jo Schieber 19 dient dem vorübergehenden Zurückhalten von in die Kammer 17 eintretenden Münzen. An ihm greift eine durch ein Gummiband gebildete Feder 20 an, entgegen deren Wirkung er in Freigabestellung bewegbar ist. Zu diesem Zweck ist der Schieber 19 über eine Schnur 21 mit dem Hebel 3 verbunden. Wie aus den F i g. 1 und 3 ersichtlich, bedarf es einer Umlenkung der durch zwei Stränge gebildeten Schnur 21 um eine Umlenkstelle 22 herum.
Die die Wippe 9 verlassende höherwertige Münze gelangt zunächst in die Kammer 17, wird von der einen Kante des Schiebers 19 zunächst festgehalten und schließlich bei Betätigung des als Schwanz des Geldesels ausgebildeten Hebels 3 durch Verschwenken in Richtung des Pfeiles 23 vom Schieber 19 freigegeben, um in den Speicherraum 6 hinabzufallen.
Zweckmäßigerweise sind der Anschlag 15 an der Wippe 9 so angebracht und die Feder 14 derart bemessen, daß beispielsweise kleine Münzen bis einschließlich DM -,50 zum Münzenauslaßschlitz 13 hin abgeleitet werden, während die größeren Münzen zur Kammer 17 hin abgeleitet werden. Die Anordnung des Schiebers 19 kann dabei so getroffen sein, daß 1 und 2 DM-Stücke vom Schieber 19 nicht aufgehalten werden, d. h. unmittelbar den Durchlaßschlitz 18 zum Speicherraum 6 hin passieren, und lediglich 5 DM-Stükke zunächst am Schieber 19 zur Anlage gelangen, so daß es einer Betätigung des Hebels 3 in Richtung des Pfeiles 23 bedarf, um dieses Geldstück auf seinem Weg zum Speicherraum 6 hin freizugeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Sparbüchse mit einem dem Einführen von Münzen in den Büchseninneren befindlichen Speicherraum (6) dienenden Eingabeschlitz, dessen Größe und Breite den Abmessungen der größten einzuführenden Münze entspricht, und mit einer unterhalb des Eingabeschlitzes dem Speicherrauni vorgeschalteten, unter der Wirkung einer Feder (14) stehenden Wippe, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (9) aus einer ersten Stellung, in der sie mit ihrer Laufbahn (11) zu einem MünzenauslaßschlitE (13) für den Auswurf geringwertiger Münzen gerichtet ist, unter der Schwerkraftwirkung höherwertiger Münzen mit entsprechend größerem Gewicht entgegen der Wirkung der an ihr angreifenden Feder (14) in eine zweite Stellung verschwenkbar ist, in der ihre Laufbahn (11) statt zum Münzenauslaßschlitz (13) zum Speicherraum (6) hin gerichtet ist.
2. Sparbüchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Münzenauslaßschlitz (13) zugewandten Seite der Wippe (9) oberhalb ihrer Laufbahn (11) ein das Passieren von Münzen mit größerem Durchmesser verhindernder Anschlag (15) festgelegt ist.
3. Sparbüchse nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Weg von der Wippe (9) zum Speicherraum (6) eine nur geringfügig breiter als die Münzenstärke ausgebildete Kammer (17) befindet, deren Boden einen Durchlaßschlitz (18) zum Speicherraum (6) hin mit einem zugeordneten, dem vorübergehenden Zurückhalten von in die Kammer (17) eintretenden Münzen dienenden Schieber (19) aufweist, der durch Betätigen eines äußeren Hebels (3) entgegen der Wirkung einer an ihm angreifenden Feder (20) in Freigabestellung bewegbar ist
4. Sparbüchse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schieber (19) beaufschlagende Feder (20) durch «in Gummiband gebildet und der Hebel (3) mit dem Schieber (19) über eine Schnur (21) verbunden ist.
5. Sparbüchse nach einem der Ansprüche 3 oder 4, deren Büchsengehäuse als Geldesel ausgestaltet ist, an dessen Rücken sich der Eingabeschlitz befindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwanz des Geldesels als Hebel (3) zum Betätigen des Schiebers (19) ausgebildet ist.
DE19792906486 1979-02-20 1979-02-20 Sparbüchse Expired DE2906486C2 (de)

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DE960040C (de) * 1953-11-17 1957-03-14 Gustav Wichmann Sparbuechse
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