DE2906902A1 - Tiefdruckklischee - Google Patents

Tiefdruckklischee

Info

Publication number
DE2906902A1
DE2906902A1 DE19792906902 DE2906902A DE2906902A1 DE 2906902 A1 DE2906902 A1 DE 2906902A1 DE 19792906902 DE19792906902 DE 19792906902 DE 2906902 A DE2906902 A DE 2906902A DE 2906902 A1 DE2906902 A1 DE 2906902A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cliché
layer
carrier
support surface
adhesive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19792906902
Other languages
English (en)
Other versions
DE2906902C2 (de
Inventor
Wilfried Philipp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19792906902 priority Critical patent/DE2906902C2/de
Priority to DE19792914878 priority patent/DE2914878A1/de
Priority to CH108480A priority patent/CH646645A5/de
Priority to SE8001151A priority patent/SE446566B/sv
Priority to GB8005603A priority patent/GB2043540B/en
Priority to IT20010/80A priority patent/IT1140638B/it
Priority to JP1860680A priority patent/JPS55140561A/ja
Priority to ES488805A priority patent/ES488805A1/es
Priority to FR8003964A priority patent/FR2449535B1/fr
Publication of DE2906902A1 publication Critical patent/DE2906902A1/de
Priority to US06/393,778 priority patent/US4508032A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE2906902C2 publication Critical patent/DE2906902C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N6/00Mounting boards; Sleeves Make-ready devices, e.g. underlays, overlays; Attaching by chemical means, e.g. vulcanising
    • B41N6/02Chemical means for fastening printing formes on mounting boards
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N1/00Printing plates or foils; Materials therefor
    • B41N1/12Printing plates or foils; Materials therefor non-metallic other than stone, e.g. printing plates or foils comprising inorganic materials in an organic matrix

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Printing Plates And Materials Therefor (AREA)

Description

  • Tiefdruckklischee
  • Die Erfindung betrifft ein Klischee für Tiefdruck mit einer Gravurtiefe von ca. IG - 40 µ, insbesondere für den indirekten Tiefdruck mittels eines Silikongummikissens (Tampon) das auf das eingefärbte und abgerakelte Tiefdruckklischee aufgepreßt wird, dort die Farbe aufnimmt und dann auf das Druckgut gepreßt wird, wo es die Farbe wegen seiner etwas farbabweisenden Oberfläche vollständig abgibt.
  • Bei diesen bekannten Tampondruckverfahren, das sich vor allem auch zum Bedrucken gewölbter Oberflächen eignet und das den Vorteil hat, daß Farben deckend aufgetragen werden können, werden bevorzugt Tiefdruckklischees aus gehärtetem Stahl verwendet. Diese Klischees werden graviert oder geätzt, wobei vornehmlich Strichätzungen ausgeführt werden.
  • Die Ätztiefe oder Gravurtiefe der Klischees variiert je nach Motiv zwischen 10,1 und 4O/Q. Stahlklischees sind jedoch sehr teuer in der Herstellung. Anstelle von Stahl als Klischeematerial werden auch Zink, Kupfer, Messing und sogar Glas verwendet. Diese Klischees sind jedoch teuer und aufwendig in der Herstellung und es fallen bei der Klischeeproduktion hochgiftige Abfälle an.
  • Es sind auch Kunststoffklischees bekannt, die aus einem auf einer Metallträgerplatte haftenden Photopolymer 1,estehen. Zum Entwickeln der belichteten Klischees sind alkoholische Auswasch-Lösemittel notwendig. Diese Eunststoffklischees sind jedoch für den Tiefdruck nicht verwendbar, weil sie zu empfindlich gegen die abrasive Wirkimg der Tiefdruckrakel sind. Sie können daher im Tiefdruck nicht eingesetzt werden.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Tiefdruckklischee für den Tampondruck zu schaffen, das sehr viel preiswerter herstellbar ist als die bekannten Klischees, zu einem guten Druckergebnis führt und eine ausreichende Lebensdauer gegenüber den Beanspruchungen beim Abrakeln aufweist. Darüberhinaus soll das erfindungsgemäße Klischee ohne schädliche oder gefährliche Chemikalien vom Benutzer hergestellt werden können.
  • Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Klischee der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß es eine Oberschicht aus einem lichtempfindlichen Kunststoff umfaßt, dessen Schichtdicke gleich der gewünschten Gravurtiefe ist, und daß die Deckschicht auf eine Kunststoffolie als Träger aufgetragen ist, deren der Deckschicht zugewandte Oberfläche mit einer Haftschicht versehen ist, die durch Aufrauhung oder durch einen Mattlack gebildet ist0 Durch die Verwendung einer Kunststoffolie, auf der die Deck schicht aufgrund der dazwischen befindlichen Haftschicht fest haftet, gelingt es, ein Tiefdruckklischee zu schaffen, das preiswert und rasch herstellbar ist und eine ausreichende Lebensdauer erreicht. Dadurch, daß die Schichtdicke der Deckschicht gleich der gewünschten Gravurtiefe ist, wird ein gut deckender, farbkräftiger Druck erzielt, weil die Gravurpunkte und Gravurstriche einen rechteckigen Querschnitt aufweisen und daher etwa doppelt so viel Farbe bei gleicher Breite aufzunehmen vermögen wie ein geätzter Punkt oder Strich, der einen etwa dreieckförmigen Querschnitt aufweist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die Deckschicnt aus Polyvinylalkohol mit Diazo-Sensibillsatoren. Die Verwendung einer solchen Deckschicht zeigt eine gute Beständigkeit gegeniiber den beim Abrakeln auftretenden Beanspruchungen. Allerdings müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden, um ein ausreichendes Haften der Deckschicht auf dem Träger zu erzielen. Es wird nämlich diese Deckschicht nach dem Belichten mit Wasser ausgewaschen, wozu jedoch ein relativ hoher Wasserdruck erforderlich ist, um ein genügend rasches Auswaschen der Gravur zu erzielen. Ein rasches Auswaschen ist erforderlich, damit die belichtete Schicht nicht anquillt und damit aufgrund von Runzelbildung unbrauchbar wird. Ein solches schnelles Auswaschen geht jedoch nur mittels hohen Wasserdruckes, der aber seinerseits nur dann eingesetzt werden kann, wenn die Deckschicht auf dem Untergrund sehr gut haftet. Aus diesem Grund ist die Oberfläche des Trägers aufgerauht oder aber mit einem Mattlack versehen, der eine Haftschicht bildet.
  • Als Träger kann beispielsweise Zellulose-Acetat, ggfls.
  • mit Weichmacher, verwendet werden Dabei wird die Haftschicht durch Aufrauhung erzeugt, was entweder durch Feinstsandstrahlen erzielt werden kann oder wozu bei der Herstellung der Zellulose-Acetatfolie eine Form mit entsprechend angerauhter Bodenfläche verwendet wird. Als Material wird vorzugsweise 2 1/2 Zellulose-Acetat verwendet.
  • Triacetat-Folie ist ebenso verwendbar wie Folie auf der Basis von Zellulose-Acetobutyrat- oder Zellulose-Propionat.
  • Von Vorteil ist bei der Verwendung einer Deckschicht aus Polyvinylalkohol mit Diazo-Sensibilisatoren, daß das Auswaschen allein mit Wasser erfolgen kann, also der Drucker bei der Herstellung seines Klischees nicht mit gefährlichen oder giftigen Stoffen umzugehen braucht.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung besteht der Träger aus insbesondere linearem Polyester und es besteht die Haftschicht aus einem aufgetragenen Mattlack.
  • Dabei enthält der Mattlack Netalloxid-Partikel mit einer Teilchengröße bis 20 . Ein solcher Mattlack enthält beispielsweise Partikel aus Titandioxid, Aluminiumoxid, Siliciumdioxid oder Zinkoxid. Bevorzugt ist dabei zur Erhöhung der Bindung zwischen Mattlack und Polyesterfolie diese noch vorbehandelt, beispielsweise mittels eines Polyurethanharzes oder eines Harzes, dem ein Quellmittel für Polyester zugemischt wurde. Als Haftvermittler kommen auch dünne Uberzüge in Betracht, die aus mehrfach funktionellen Isocyenaten hergestellt sind.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der Träger eine Polyesterfolie aus hochmolekularem Polyester und es besteht die Haftschicht aus einem {ischpolwmerisat wie Nethylacrylat, Vinylidenchlorid und ltaconsäure, dem ggflsa etwas Resorcin, Brenzkatechin oder Prrogallol zugeführt wurde. Dabei umfaßt die Mattschicht hydrophobe, harzartige Bindemittel mit darin enthaltenen anorganischen Schleifmitteln.
  • Durch den zuvor erwähnten Aufbau des erfindungsgemäßen Tiefdruckklischees läßt sich ein solches Klischee sehr preiswert herstellen und es kann der Drucker selbst durch photografische Übertragung und Auswaschen mittels Wasser ein geeignetes Klischee er£eugen, das rakelfest ist Da durch läßt sich das Tampondruekverfahren noch wesentlich rationeller einsetzen als dies seither möglich war.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Er= findung ist der Träger, auf dem die Deckschicht aufgetragen ist, weiß eingefärbt. Dies hat den Vorteil, daß beim Auswaschen der belichteten Deckschicht das "Entwickel 4 es Gravurbildes" selbst bei schlechten Licht verhältnissen mehr gut beobachtet werden kann, weil nämlich dort, wo der Auswaschvorgang bis zum Träger erfolgt ist, das Weiß der Trägerschicht in Erscheinung tritt.
  • Dies erleichtert auch dem Ungeübten das Herstellen brauchbarer Klischees und ermöglicht es ihm, rechtzeitig mit dem Auswaschen aufzuhören, wodurch er das Anquellen der belichteten Schicht und die zum Unbrauchbarwerden des Klischees führende Runzelbildung vermeiden kann.
  • Bei einer bevorzugten weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die der Oberschicht abgewandte Seite der Trägerfolie mit einem Kleber, insbesondere einem wärme-oder druckaktivierbaren Kleber beschichtet. Dies hat den Vorteil einer besonders leichten Möglichkeit der Befestigung und des Wiederentfernens des erfindungsgemäßen Klischees an der Tampondruckmaschine. Es genügt das Klischee aufzulegen und auf die Unterlage aufzupressen oder die Unterlage etwas zu erwarmen, um das Klischee zu befestigen. Alle Spannmittel oder Vorrichtungen, die seither benötigt wurden, können entfallen Dabei ist während der Lagerung des Klischees der Kleber mit Silikonpapier abgedeckt, soweit es sich um einen druckempfindlichen oder druckaktivierbaren Kleber handelt. Bei einem wärmeaktivierbaren Kleber ist eine Schutzfolie nicht erforderlich.
  • Um eine lange Lagerfähigkeit des Rohklischees vor dem Belichten und Auswaschen und eine Lichtunempfindlichkeit des Rohklischees zu erzielen ist bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung die Deckschicht vor dem Belichten und Auswaschen mit einer Lichtschutzfolie aogedeckt. Dadurch gestalten sich Lagerung und Transport des Rohklischees problemlos, weil es lichtunempfindlich ist.
  • Trotzdem kann eine hochaktivierte Deckschicht Verwendung finden Die Erfindung betrifft schließlicn auch ein Rakelmesser für ein erfindungsgemäßes Kunstsoffklischee. Dieses zeichnet sich dadurch aus, daß seine aktive Kante im Querschnitt einen Radius von ca 0,1 mm aufweist. Die Rakel ist also nicht scharfkantig und mit einer Schneide versehene sondern es ist die Rakelkante abge@undet. Dadurch ergibt sich ein sehr schonendes Abrakeln des Kunststoffklischees, wobei überraschend ist, daß darunter die Abrakelqualität nicht leidet.
  • Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Kunststoffklischees liegt darin, daß die gewünschte Gravurtiefe nicht durch eine Ätzzeit oder dergleichen bestimmt wird, was viel Fachkenntnisse erfordert, sondern daß die Gravurtiefe vorbestimmt ist allein durch die vorge-ebene Dicke der Deckschich. Diese kann nun in untersiedlichen Dicken hergestellt werden, so daß der Drucker stets die für ein vorgesehenes Motiv gewünschte Gravurtiefe durch Wahl eines Rohklischees mit der geeigneten Deckschichtdicke gewährleisten kann.
  • Die Erfindung betrifft schließlich auch eine Haltvorrich--tung fir Klischees der zuvor erläuterten Art. Diese zeichnet sich dadurch aus, daß sie eine Basisplatte mit einer der Fläche des Klischees gleichen Auflagefläche sowie einen den-Rand der Auflagefläche übergreifenden Rahmen aufweist, dessen übergreifender Rand gegen die Auflagefläche verspannbar und damit ein auf die Auflagefläche aufgelegtes Klischee festklemmbar ist. Dabei kann das Klischee lediglich aufgelegt und festgeklemmt, es kann aber auch zusätzlich noch durch seine Klebschicht gehalten sein. Bevorzugt weist die Haltevorrichtung die gleichen Außenabmessungen auf wie ein übliches Stahlklischee, so daß es in vorhandene Klischeehalter an vorhandenen Tampondruckmaschinen einsetzbar ist.
  • Die Art der Spannung des Rahmens gegenüber der Basisplatte kann unterschiedlich ausgebildet sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Basisplatte an ihren Außenseiten relativ zur Ebene der Auflagefläche vertiefte, nach außen vorstehende Randleisten auf und es ist der Rahmen mittels Schrauben gegen die Randleisten verspannbar. Diese Ausführungsform ist einfach herzustellen und leicht zu benutzen.
  • Weitere Einzelheiten uns Ausgestaltungen der verliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dagerstellten Ausführungsbeispieles im Zusammenhang mit den Ansprüchen. Es zeigen in vereinfachter und stark schematisierter Darstellung unter überhöht gezeichneter Dicke der einzelnen Schichten: Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Roh-Klischee (Klischeefolie), Fig. 2 ein belichtetes, , ausgewaschenes, teils eingefärbt es und abgerakeltes Klischee während des Abrakelvorganges, Fig. 3 einen Schnitt durch ein für die dargestellten Klischees besonders geeignetes Rakelmesser, Fig 4 einen Schnitt durch eine Haltevorrichtung, und Fig. 5 eine Haltervorrichtung und einen Klischeehalter in perspektivischer Darstellung.
  • Bei der in Fig. a im Querschnitt dargestellten Klischeefolie ist auf einer Trägerschicht 1 eine Haftschicht 2 aufgetragen, die wiederum mit einer Deckschicht 3 beschichtet ist, die aus Polyvinylalkohol mit Diazo-Sensibilisatoren besteht, Die Deckschicht 3 ist durch eine Lichtschutzfolie 4 abgedekt, die, wie gestrichelt angedeutet, vor daher Belichtung abgezogen wird Auf der Unterseite der Trägerschicht 1 ist eine Klebstoffschicht 5 aufgetragen und durch ein silikonisiertes Papier 6 abgedeckt. Bei der Klebstoffschicht 5 h-andelt es sich vorzugsweise um einen druckempfindlichen oder druckaktivierbaren Kleber. Zum Herstellen eines Tiefdruckkiischees wird nach dem Abziehen der Lichtschutzfolie 4 das gewünschte MotIv auf die Deckschicht 3- belichtet und diese danach mit einem scharfen Wasserstrahl aDsgewaschen. Es wird' dabei die Deckschicht in- ihrer vollen Dicke bis zum Zwischenträger ausgewaschen, wobei die Randkontur zwischen ausgewaschenem und nicht ausgewaschenem Bereich etwa senkrecht zur Ebene des Klischees ist. Die ausgewaschenen Punkte oder Linien haben also einen etwa rechteckförmigen Querschnitt.
  • Die ausgewaschenen Striche oder Punkte 7 nehmen beim Druckvorgang die Farbe entsprechend dem aufbleichteten Musterauf.
  • Zum Einsatz in der Tampondruckmaschine wird das belichtete und ausgewaschene Klischee nach dem Abziehen des Silikonpapiereß 6 mit der Klebstoffschicht 5 auf eine Unterlage 8 der Maschine aufgebracht, die als, Klischeeträger dient.
  • Beim Drucken wird Farbe auf das Klischee aufgebracht und es wird mit einer Rakel 9 einerseits die Farbe 10 in die Strich- oder Punktvertiefungen 7 gedrückt und andererseits die überschüssig@ Farbe vollständig abgestreift, so daß die Oberfläche des abgerakelten Klischees farbfrei ist. Danach ?Ärd in bekannter Weise der Tampon aufgepreßt, der die Farbe aus den Vertiefungen 7 übernimmt und der sie dann auf das Druckgut überträgt.
  • Das Rakelmesser 9 hat dabei nicht eine scharf ausgebildete Schneide, sondern die Schneide ist an einer wirksamen Kante 11 abgerundet mit einem Radius von ca. 0,1 mm.
  • Sie besteht aus einem gehärteten Stahl.
  • Die Klebstoffschicht 5, mit der das Klischee an der Unterlage 8 haftet, hat nicht nur die Aufgabe, das Klischee festzuhalten, sondern sie wirkt auch als. nachgiebige schicht, auf der das Klishee begrenzt nachgiebig gehalten ist, was den Abrakelvorgang verbessert, weil das Klischee etwas nachgeben kann. Dadurch wird das Klischee geschont und es-wird es einwandfreies Abrakeln erzielt.
  • Eine vorteilhafte Art der Halterung eines zuvor erläuterten Folienklischees 11 zeigt Figur 4. Die Haltervorrichtung umfaßt eine Basisplatte 12 mit einer Auflagefläche 13, deren-Sormat dem Format des Folienklischees 11 eich ist.
  • Gegenüber der Ebene der Auflagefläche 13 vertieft schtie-Ben an die Seite der Basisplatte 12 Randleisten 14 an.
  • Ein Rahmen 15 mit einem nach Innen überstehenden Band 16 ist rnitttels eingedrehter Schrauben 17 gegen die Randleisten 14 verspannbar, wodurch der nach innen vorstehende Rand 16 des Rahmens 15 den Randbereich des Folienklischees 11 gegen die Aulflagefläche 13 der Basisplatte 12 preßt und festhält. Das lichte tAß des Rahmens 15 ist daher geringfügig großer als der Umriß der Auflagefläche 13.
  • Bevorzugt weist die Haltevorrichtung gemäß Figur 4 dieselben Außenabmessungen auf wie ein übliches Stahlklischee und kann daher anstelle eines: Stahlklischees in einen üblichen Klischeehalter 18 eingeschoben werden. Die Haltevorrichtung wird dort in bekannter Weise festgeklemst.
  • Der Klischeehalter 18 weist hierzu seitlich schlitzförmige Aussparungen 19 auf und es befindet sich die Haltevorrichtung nach dem Einschieben am Grunde eines in den Klischeehalter 18 eingearbeiteten Fensters 20, an das seitlich ein Farbbecken 21 anschließt. Derartige Klischeehalter sind bekannt und im Einsatz. Wesentlich ist, daß die Haltevorrichtung mit dem Folienklischee 11 in ihren Abmessungen an die aussparung 19 angepaßt und im frigen so bemessen ist, daß sie anstelle eines üblichen ßtahlklischees in den Klischeehalter 18 eingesetzt werden kann, Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die dargestellten und erläuterten Ausführungsbeispiele beschränkt ist1 sondern Abweichungen davon möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung-zu verlassen Beispielsweise kann statt der Haftschicht 2 die entsprechende Oberfläche der Trägerschicht 1 aufgerauht sein. Dies wird dann vorgesehen, wenn die Trägerschicht 1 nicht aus Polyester sondern aus Zellulose-Acetat besteht, weil dann das Aufrauhen genugt, -um eine ausreichende Haftung der Deckschicht 3 an der Trägerschicht 1 zu erhalten.
  • L e e r s e i t e

Claims (16)

  1. Patentanspräche-1. Klischee für Tiefdruck, mit einer Gravurtiefe von ca.
    10 - 40 µ, insbesondere für den indirekten Tiefdruck mittels eines Silikongummikissens (Tampon), das auf das eingefärbte und abgerakelte Tiefdruckklischee aufgepreßt wird, dort die Farbe aufnimmt und dann auf das Druckgut gepreßt wird, wo es die Farbe wegen seiner etwas farbabweisenden Oberfläche vollständig abgibt, dadurch gekennzeichnet1 daß es eine Deckschicht (3) aus einem lichtempfindlichen Kunststoff umfaßt, dessen Schichtdicke gleich der gewünschten Gravurtiefe ist, und daß die Deckschicht (3) auf-eine Kunststoffolie als Träger (1) aufgetragen ist, deren der Deckschicht zugewandte Oberfläche mit einer Haftschicht (2) versehen ist, die durch Aufrauhen oder durch einen Mattlack gebildet ist.
  2. 2. Klischee nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (3) aus Polyvinylalkohol mit Diazo-Sensibilisatoren besteht.
  3. 3. Klischee nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) Zellulose-Acetat, ggfls. mit Weichmacher, ist.
  4. 4. Klischee nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hafts-chicht (2) durch Aufrauhen erzeugt ist
  5. 5. Klischee nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) aus insbesondere linearem Polester und die Haft schicht t2) aus einem aufgetragenen Mattlack besteht.
  6. 6. Klischee nach Anspruch 5i- dadurch gekennzeichnet, daß der Mattlack Metalloxid-Partikel einer Teilchengroße bis 20, enthält.
  7. 7. Klischee-nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Haftvermittler auf der Polyesteroberfläche dünne Uberzüge aus mehrfach funktionellen Isocyanaten aufgebracht sind.
  8. 8. Klischee nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) eine Polyesterfolie aus hochmolekularem Polyester ist, daß die Haftschicht (2) aus einem Mischpolymerisat wie-Methylacrylat, Vinylidenchlorid und Itaconsäure besteht, dem ggfls. etwas Resorcin, Brenzkatechin oder Pyrogallol zugefügt wurde, und daß die Mattschicht hydrophobe, harzartige Bindemittel mit darin enthaltenen anorganischen Schleifmitteln umfaßt.
  9. 9. Klischee nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (1) weiß eingefärbt ist.
  10. 10. Klischee nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die der Deckschicht abgewandte Seite der Trägerfolie (1) mit einem Kleber (5), insbesondere einem wärme oder druckaktivierbaren Kleber beschichtet ist.
  11. 11. Klischee nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kleber mit silikonisiertem Papier (6) abgedeckt ist.
  12. 12. Klischee nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (3) vor dem Belichten und Auswas-chen mit einer Lichtschutzfolie t4) abgedeckt ist.
  13. 13 Rakelmesser für ein Klischee nach einem dervorhergehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß seine aktive Kante (11) im Querschnitt einen Radius von mehr als ca. 0,05 bis 0,1. mm aufweist.
  14. 14. Haltevorrichtung für ein Klischee nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,. daß sie eine Basisplatte (12) mit einer der Fläche des. Folienklischees (11) gleichen Auflagefläche (13) sowie einen den Rand der Auflagefläche übergreifenden Rahmen (15, 16) aufweist, dessen übergreifender Rand (16) gegen die Auflagefläche (13) verspannbar und damit ein auf die Auflagefläche a-ufgelegtes Folienklischee festklemmbar ist.
  15. 15. Aaltevorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß sie die gleichen Außenabmessungen aufweist, wie ein Stahlklischee und daher in vorhandene Klischee halter (18) einsetzbar ist.
  16. 16. @altervorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisplatte (12) an ihren Außenseiten relativ zur ebene der Auflagefläche (13) vertiefte, nach außen vorstehende Randleisten (14) aufweist, und dad der Rahmen (15) mittels Schrauben (17) gegen die Randleisten verspannbar ist.
DE19792906902 1979-02-22 1979-02-22 Vorsensibilisierte Tiefdruckplatte Expired DE2906902C2 (de)

Priority Applications (10)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792906902 DE2906902C2 (de) 1979-02-22 1979-02-22 Vorsensibilisierte Tiefdruckplatte
DE19792914878 DE2914878A1 (de) 1979-02-22 1979-04-12 Tiefdruckmaschine
CH108480A CH646645A5 (de) 1979-02-22 1980-02-11 Tiefdruckmaschine.
SE8001151A SE446566B (sv) 1979-02-22 1980-02-14 Djuptryckskliche med teckskikt bestaende av diazosensibiliserad pva
GB8005603A GB2043540B (en) 1979-02-22 1980-02-19 Offset gravure press
IT20010/80A IT1140638B (it) 1979-02-22 1980-02-19 Macchina da stampa calcografica
JP1860680A JPS55140561A (en) 1979-02-22 1980-02-19 Photogravure press
ES488805A ES488805A1 (es) 1979-02-22 1980-02-21 Una maquina de impresion por huecograbado perfeccionada
FR8003964A FR2449535B1 (fr) 1979-02-22 1980-02-22 Machine a imprimer en heliogravure
US06/393,778 US4508032A (en) 1979-02-22 1982-06-30 Gravure press

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792906902 DE2906902C2 (de) 1979-02-22 1979-02-22 Vorsensibilisierte Tiefdruckplatte

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2906902A1 true DE2906902A1 (de) 1980-08-28
DE2906902C2 DE2906902C2 (de) 1983-12-22

Family

ID=6063645

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792906902 Expired DE2906902C2 (de) 1979-02-22 1979-02-22 Vorsensibilisierte Tiefdruckplatte

Country Status (2)

Country Link
JP (1) JPS55140561A (de)
DE (1) DE2906902C2 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3328923A1 (de) * 1983-08-10 1985-02-28 TDS Tampondruck-Service GmbH, 7257 Ditzingen Druckklischee fuer tampondruckmaschinen
DE3412496A1 (de) * 1984-04-03 1985-10-24 TC Druckmaschinen GmbH, 6078 Neu-Isenburg Tampon-rotationsdruckmaschine
WO2017008922A1 (de) * 2015-07-13 2017-01-19 Contitech Elastomer-Beschichtungen Gmbh Farbübertragungsmedium
DE202016103537U1 (de) * 2016-07-01 2017-10-05 Tampoprint Ag Tampondruckklischee

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4422846C1 (de) * 1994-06-30 1995-08-10 Tampoprint Gmbh Druckverfahren und Druckklischee für den indirekten Tiefdruck
DE19943026C2 (de) * 1999-09-09 2001-10-04 Juergen Goetz Verfahren zur Dekorangleichung von Verbindungs- und Abschlußteilen von Wandanschlußprofilen

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754015C (de) * 1940-02-24 1953-05-11 Johannes Dr Albrecht Lichtempfindliche Schicht zur Herstellung von Druckformen
GB875377A (en) * 1954-03-26 1961-08-16 Time Inc Gravure printing plates and a photographic process for making same
DE1572102A1 (de) * 1966-03-19 1970-02-19 Ricoh Kk Negativ auf positiv umkehrendes schichtfoermiges Kopiermaterial

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754015C (de) * 1940-02-24 1953-05-11 Johannes Dr Albrecht Lichtempfindliche Schicht zur Herstellung von Druckformen
GB875377A (en) * 1954-03-26 1961-08-16 Time Inc Gravure printing plates and a photographic process for making same
DE1572102A1 (de) * 1966-03-19 1970-02-19 Ricoh Kk Negativ auf positiv umkehrendes schichtfoermiges Kopiermaterial

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3328923A1 (de) * 1983-08-10 1985-02-28 TDS Tampondruck-Service GmbH, 7257 Ditzingen Druckklischee fuer tampondruckmaschinen
DE3412496A1 (de) * 1984-04-03 1985-10-24 TC Druckmaschinen GmbH, 6078 Neu-Isenburg Tampon-rotationsdruckmaschine
WO2017008922A1 (de) * 2015-07-13 2017-01-19 Contitech Elastomer-Beschichtungen Gmbh Farbübertragungsmedium
DE202016103537U1 (de) * 2016-07-01 2017-10-05 Tampoprint Ag Tampondruckklischee

Also Published As

Publication number Publication date
JPS55140561A (en) 1980-11-04
DE2906902C2 (de) 1983-12-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60037223T2 (de) Etikettfolie
DE69226379T2 (de) Vorgedrucktes reflektierendes strassenverkehrsschild und verfahren zur herstellung
DE69016841T2 (de) Verfahren zum Drucken von feinen Mustern.
DE68923965T2 (de) Transfermaterial mit metallglanzmuster und verfahren zur herstellung.
DE69500578T2 (de) Befestigungsmittel
CH646645A5 (de) Tiefdruckmaschine.
DE1671637B2 (de) Trockenflachdruckplatte und deren Verwendung
DE102011054222A1 (de) Folienprägeverfahren sowie Vorrichtung dafür
DE2633694A1 (de) Elastische lithographische master fuer direktdruck
DE3110842A1 (de) Rakel fuer den tiefdruck mit kunststoff-druckschichten
DE2906902A1 (de) Tiefdruckklischee
DE69412553T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Druckschablonen
DE2460038C2 (de) Kupferdruckverfahren und Druckfarbe zur Durchführung desselben
DE2851101C2 (de) Verfahren zum Gravieren von Werkstückflachen durch Ätzen
DE7904986U1 (de) Tiefdruckklischee
DE3508920A1 (de) Metallische druckplatte fuer den tampondruck und verfahren zum herstellen eines klischees fuer den tampondruck
AT146364B (de) Verfahren zur Herstellung der Erläuterungstexte für die Bilder auf kinematographischen Filmen.
DE2822455C3 (de) Verfahren zur galvanoplastischen Herstellung eines zylindrischen oder ebenen Siebgitters und seine Verwendung
DE19833557C1 (de) Verfahren zum Herstellen einer Flexographie-Druckplatte
DE2222106C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer nicht reckbaren Kunststoffolie oder von silikonisiertem Papier mit aufgedruckten und durch Druckreiben auf eine Unterlage übertragbaren Zeichen
DE1813445A1 (de) Lichtempfindliches Kopiermaterial fuer das Herstellen einer Druckform,Verfahren zum Herstellen des Materials und der Druckform und rasterlos Halbtoene druckende Druckform
DE19655052B4 (de) Stempelkassette und Verfahren zu deren Herstellung
DE388753C (de) Verfahren zur Herstellung einer Tiefdruckform auf einer metallenen Flachdruckplatte
DE1256654C2 (de) Farbuebertragungsfolie
DE4305221C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Reproduktionen von Druckformen sowie die nach diesem Verfahren erhaltenen Reproduktionen und deren Verwendung

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
AG Has addition no.

Ref country code: DE

Ref document number: 2914878

Format of ref document f/p: P

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee