DE290764C - - Google Patents

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DE290764C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/08Apparatus characterised by the means used for distribution using arrangements of conveyors
    • B07C3/082In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts
    • B07C3/085In which the objects are carried by transport holders and the transport holders form part of the conveyor belts making use of transport holders in the form of clamps or grips

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  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 290764 KLASSE 81 e. GRUPPE
Hauptstelle für Seilpostanlagen mit Greiferwagen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. April 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Seilpostanlagen mit an einem Schienensystem entlanggeführten, durch ein endloses Förderseil angetriebenen Greiferwagen, deren Greifer beim Durchgehen durch eine Aufgebe- oder Sendestelle sich selbsttätig öffnen und wieder schließen, und betrifft insbesondere die bei diesen Anlagen verwendete Haupt- oder Zentralstelle. Diese ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß eine Verteilung der
ίο zu befördernden Gegenstände, z. B. Briefe, lose Zettel o. dgl., in die nach den Aufgebern führenden Sendeschlitze dauernd stattfinden kann, und daß ferner eine Berührung der die Hauptstelle bedienenden Person mit den vorübergehenden Greiferwagen unbedingt verhütet wird.
Erfindungsgemäß sind die in größerer Anzahl vorhandenen Sendeschlitze der Hauptstelle, in die das Fördergut, z. B. Zettel, Briefe 0. dgl., eingeworfen werden, je mit einem zur Aufnahme des Fördergutes dienenden Behälter versehen, dessen Boden aufklappbar eingerichtet ist und beim Ankommen des Greiferwagens sich selbsttätig öffnet, während beim Weitergehen des Greiferwagens der Boden selbsttätig wieder geschlossen wird. Das aus dem jeweilig geöffneten Behälter nach unten fallende Fördergut gelangt durch einen geeigneten Führungskanal in den beweglich angeordneten Aufgeber, der zum Zwecke seiner Entleerung in eine derartige Lage eingestellt wird, in der die Greifer des betreffenden Wagens das eingeworfene Fördergut erfassen und mitnehmen können. Die Bewegung des Aufgebers wird wie die der Bodenklappen der Aufnahmebehälter auch durch den ankommenden und abgehenden Greiferwagen selbsttätig herbeigeführt. '
Aus dieser besonderen Ausbildung der Hauptstelle für Seilpostanlagen ergibt sich der Vorteil einer wesentlichen Vereinfachung, der durch die Herabminderung der Anzahl der Aufgeber erzielt wird. Nach dieser neuen Einrichtung kann ferner dauernd eine Verteilung der zu befördernden Gegenstände stattfinden, d. h. es kann das Fördergut ohne Einfluß auf den ungehinderten Betrieb der Anlage in die Sendeschlitze verteilt werden. Sodann können im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen bei der vorgeschlagenen Anordnung gleichartig ausgebildete Greiferwagen verwendet werden, die sich lediglich durch die Form und Länge der die Bewegung der Greiferarme bewirkenden Hebel voneinander unterscheiden.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen schematisch in Querschnitten veranschaulicht.
In Fig. ι ist eine Hauptstelle dargestellt, durch die die Greiferwagen in wagerechter Richtung hindurchgehen, während nach dem in Fig. 2 gezeichneten Beispiel die Greiferwagen in senkrechter Richtung durch die Hauptstelle geführt werden.
Die Hauptstelle ist von einem Gehäuse α eingeschlossen, b, S1 sind' die beweglich angeordneten Aufgeber, die um den Zapfen c schwingende Bewegungen ausführen können. Die Aufgeber, die in an sich bekannter Weise ausgebildet sind, sind an ihrer oberen Seite offen, mit der sie in der Ruhelage an einen Schacht d
bzw. äx angrenzen. Dieser erweitert sich nach oben und nimmt die unter den Sendeschlitzen e. angeordneten Behälter f auf, deren Boden g aufklappbar eingerichtet ist. Die Bewegungen der Boden g stehen unter dem Einfluß der an dem Gleis h entlanggeführten Greiferwagen i, und zwar derart, daß kurz von dem Eintreten eines Greiferwagens in die Hauptstelle der Boden g des zu dem ankommenden Greiferwagen gehörigen Behälters f geöffnet und kurz darauf wieder geschlossen wird.
Nach den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Sendeschlitze e und die zugehörigen Behälter f in Gruppen zu je vier zusammengeordnet; für jede Gruppe ist ein Aufgeber b bzw. O1 vorgesehen. Die beweglich eingerichteten Aufgeber b, O1 sind hierbei in schräger Lage zueinander angeordnet und werden selbsttätig unter dem Einfluß des betreffenden in die Hauptstelle einlaufenden Greiferwagens in eine solche Lage gebracht,, in der sie durch den vorübergehenden Greiferwagen entleert werden können.
In der Zeichnung sind die Aufgeber b, b1 so dargestellt, daß sie einzeln in die senkrechte Stellung bewegt werden. Die Aufgeber können aber auch so ausgebildet und angeordnet sein, daß sie beim Durchfahren eines Greiferwagens durch die Hauptstelle gleichzeitig beide in die senkrechte Stellung gebracht werden, wodurch eine wesentliche Vereinfachung mit Bezug auf den Antriebsmechanismus der Aufgeber hervorgerufen wird.
Die durch die Greiferwagen i herbeigeführten Bewegungen der Aufgeber b, O1 und der Bodenklappen g der Behälter f können nun in beliebiger geeigneter Weise ausgeführt werden, z. B. durch elektromagnetische Einrichtungen, deren Stromkreise durch von den Greiferwagen , 40 beeinflußte Kontaktvorrichtungen gesteuert werden. Auch können diese Bewegungen zwangläufig durch geeignete Hebelanordnungen bewirkt werden, die mit den Greiferwagen in Eingriff stehen.
Es ist zweckmäßig, auch die Sendeschlitze e mit Verschlußklappen zu versehen, die jedoch in der Zeichnung nicht dargestellt sind. Die-Verschlußklappen der Sendeschlitze können so eingerichtet sein, daß sie bei der Bewegung der Bodenklappen g der Sammelbehälter f mitbewegt werden, und zwar so, daß, wenn sich die Klappen g öffnen, die Klappen an den Sendeschlitzen sich schließen und umgekehrt sich diese öffnen, wenn jene sich schließen. Hierdurch wird erreicht, daß in dem Augenblick der Offenstellung der Klappen g der Sammelbehälter f ein Einwerfen des Fördergutes in den betreffenden Sendeschlitz e verhindern wird.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Hauptstelle für Seilpostanlagen mit Greiferwagen, dadurch gekennzeichnet, daß auf ihr jeder der Sendeschlitze (e) mit einem durch eine Bodenklappe (g) geschlossenen Aufnahmebehälter (f) für das Fördergut versehen ist und diese in einen oder mehrere nach den beweglich angeordneten Aufgebern (b, &j) führende Kanäle (d, ^1) münden, wobei die Bodenklappen (g) beim Ankommen des entsprechenden Greiferwagens («) selbsttätig geöffnet werden, um das eingeworfene Fördergut in den Aufgeber gelangen zu lassen.
  2. 2. Hauptstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch den ankommenden Greiferwagen die Bodenklappe (g) des betreffenden Aufnahmebehälters (f) geöffnet und wieder geschlossen wird, sobald der Greiferwagen die Bewegung des betreffenden Aufgebers veranlaßt, der bei der Weiterbewegung des Greiferwagens in seine Ruhelage zurückgeht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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