Patentansprüche:
1. System zur Fokussierung eines Kameraobjektivs, welches
folgende Teile umfaßt:
eine zweidimensionale, lichtempfindliche Anordnung aus mehreren
lichtempfindlichen Elementen, die zeilenweise und reihenweise angerordnet sind, um Szenenlicht in Übereinstimmung mit dem
Szenenlicht zu empfangen, das vom Kameraobjektiv übertragen
wird;
Mittel um serielle elektronische Informationssignale zu übertragen,
die den lichtempfindlichen Elementen der lichtempfindlichen
Anordnung entsprechen;
Mittel, die auf die elektronischen Informationssignale ansprechen,
um ein erstes Ausgangssignal als gewählte Funktion der Ansammlung der elektronischen Informationssignale in einer
Ordnungsfolge von Reihen benachbarter lichtempfindlicher
Elemente und ein zweites Ausgangssignal als gewählte Funktion der Ansammlung der elektronischen Informationssignale in einer
Ordnungsfolge von Zeilen benachbarter lichtempfindlicher Elemente
zu liefern;
Mittel, die die ersten und zweiten Ausgangssignale kombinieren, um ein die Scharfeinstellung anzeigendes Signal zu liefern,
und
Mittel, um eine Relativbewegung zwischen Objektiv und lichtempfindlicher
Anordnung zu bewirken und um schließlich diese Bewegung gemäß dem Scharfeinstellsignal anzuhalten, wenn das
Objektiv optimal scharf eingestellt ist.
2. System nach Anspruch 1,
bei welchem die Mittel, die das erste Ausgangssignal liefern, Mittel aufweisen, um das elektronische Informationssignal für
jedes lichtempfindliche Element eine vorbestimmte Zeit lang zu speichern, bis das elektronische Informationssignal für
das nächst folgende lichtempfindliche Element empfangen ist,
wobei ferner Mittel vorgesehen sind, um das gespeicherte elektronische Informationssignal mit dem elektronischen Informationssignal
für das nächst folgende lichtempfindliche Element zu kombinieren, um das erste Ausgangssignal zu erzeugen; und
wobei die Mittel, die das zweite Ausgangssignal liefern, Mittel aufweisen, um das elektronische Informationssignal für jedes
lichtempfindliche Element in wenigstens zwei Zeilen der Anordnung zu speichern, wobei ferner Mittel vorgesehen sind,
um danach das elektronische Informationssignal für jedes folgende lichtempfindliche Element in einer der gespeicherten Zeilen
mit dem gespeicherten elektronischen Informationssignal für das unmittelbar benachbarte lichtempfindliche Element in der anderen
der gespeicherten Reihen zu kombinieren, um das zweite Ausgangssignal zu erzeugen.
3. System nach Anspruch 2,
bei welchem die Mittel, die das erste Ausgangssignal liefern, erste gewählte Funktionsmittel aufweisen, um einen negativen
Koeffizienten einem der elektronischen Informationssignale
aufzuprägen, bevor die Kombination mit dem elektronischen Informationssignal für das nächst folgende lichtempfindliche
Element erfolgt, so daß die nachfolgende Kombination der elektronischen
Informationssignale das erste Ausgangssignal entsprechend der Differenz zwischen den elektronischen Informations·
Signalen der benachbarten lichtempfindlichen Elemente für jede Reihe liefert, während die Mittel, die das zweite Ausgangssignal
liefern, zweite gewählte Funktionsmittel besitzen, um einen negativen Koeffizienten einem der elektronischen Informationssignale aufzuprägen bevor dieses mit dem elektronischen Infor-
mationssignal für das unmittelbar benachbarte lichtempfindliche Element kombiniert wird, so daß die nachfolgende Kombination
der elektronischen Informationssignale das zweite Ausgangssignal entsprechend der Differenz zwischen den elektronischen Informationssignalen
benachbarter lichtempfindlicher Elemente für jede Reihe liefert.
4. System nach Anspruch 3,
bei welchem die Mittel, die das erste Ausgangssignal liefern, erste Mittel aufweisen, um in nicht linearer Weise die kombinierten
elektronischen Informationssignale zu transformieren,
um das erste Ausgangssignal zu liefern und die Mittel, die das zweite Ausgangssignal liefern, zweite Mittel aufweisen, um
in nicht linearer Weise die kombinierten elektronischen Informationssignale zu transformieren, um das zweite Ausgangssignal
zu liefern.
5. System nach Anspruch 4,
bei welchem die Mittel, welche die elektronischen Informationssignale
in der Vorrichtung, die das erste Ausgangssignal liefert, eine erste Summierungsstufe aufweisen, und die Mittel, die
die elektronischen Informationssignale innerhalb der Vorrichtung die das zweite Ausgangssignal liefert, eine zweite Summierungsschaltung
aufweisen, wobei die Mittel zur Kombinierung von ersten und zweiten Ausgangssignalen eine dritte Summierungsstufe
umfassen, und wobei die ersten und zweiten Stufen zur nichtlinearen Transformation jeweils erste und zweite Quadrierungsstufen
umfassen.
6. System nach Anspruch 1,
mit Mitteln, die eine gewählte Übertragungsfunktion auf die
elektronischen Informationssignale nach ihrer seriellen Übertragung aus der lichtempfindlichen Anordnung und vor ihrem
Empfang durch die den ersten und zweiten Ausgang liefernden Mittel aufprägen, wobei die gewählte Übertragungsfunktion in
der Weise arbeitet, daß der Wert der elektronischen Informationssignale für jene lichtempfindlichen Elemente, die zentral
innerhalb der Anordnung liegen, hervorgehoben wird, während der Wert der elektronischen Informationssignale für jene lichtempfindlichen
Elemente, die nicht zentral in der Anordnung liegen, geschwächt wird.
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7. System nach Anspruch 6,
bei welchem die die gewählte Übertragungsfunktion aufprägenden
Mittel einen Koeffizienten-Multiplikator aufweisen, um das
elektronische Informationssignal, welches aus der Anordnung für jedes lichtempfindliche Element mit einem gewählten Koeffizienten
zu multiplizieren, wobei eine arithmetische Logikstufe den Koeffizienten bestimmt, mit dem der Koeffizienten-Multiplikator
das elektronische Informationssignal multipliziert, wie dies durch die gewählte Übertragungsfunktion bestimmt wird.
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8. System nach Anspruch 1,
welches einen Diffusor aufweist, der die lichtempfindliche
Anordnung überlappt und eine variable Diffusionscharakteristik besitzt, die einen im wesentlichen klaren nicht diffundierenden
Abschnitt im Mittelbereich aufweist, während am Umfang Abschnitte angeordnet sind, die ein wesentlich größeres Lichtdiffusionsvermögen
zeigen.
9. System nach Anspruch 1,
bei welchem die Kamera eine elektronische Standbildkamera ist, und die zweidimensionale lichtempfindliche Anordnung in der
Bildebene der Kamera liegt, um das Szenenlicht von der Aufnahmeszene zu empfangen, nachdem die Fokussierung des Objektivs
vollendet ist.
10. System nach Anspruch 9,
welches einen Diffusionsschirm aufweist, der verschiedene
Diffusionscharakteristiken besitzt und einen im wesentlichen klaren nicht diffundierenden Abschnitt um die Mittelachse herum
aufweist, während am Umfang Abschnitte mit beträchtlich größerer Lichtdiffusion angeordnet sind, und wobei der Diffusionsschirm
in Überlappung mit der lichtempfindlichen Anordnung gebracht wird, bevor die Scharfeinstellung des Objektivs erfolgt, während
nach der Scharfeinstellung des Objektivs und vor der Aufzeichnung des Szenenbildes der Schirm außer Überlappung gebracht
wird.
11. System nach Anspruch 1,
bei welchem die Mittel zur Relativbewegung zwischen Objektiv und lichtempfindlicher Anordnung und zum Anhalten der Bewegung
in der optimalen Fokussierstellung Mittel umfassen, um eine zunehmende Bewegung in diskreten Schritten zwischen Objektiv
und lichtempfindlicher Anordnung durchzuführen, wobei Mittel vorgesehen sind, die das Fokussierungsanzeigesignal für jede
diskrete Bewegungsstufe zwischen Objektiv und lichtempfindlicher
Anordnung speichern und Mittel auf die Änderung des Fokussierungsanzeigesignals für jede diskrete Stufe ansprechen,
um jene diskrete Stufe in der Bewegung zwischen Objektiv und lichtempfindlicher Anordnung zu berechnen, bei welcher die
optimale Fokussierungsbedingung besteht, wonach die Bewegung an jener diskreten Stufe angehalten wird, die die optimale
Fokussierung zeigt.
12. System nach Anspruch 11,
bei welchem die Mittel, welche die zunehmende Bewegung liefern, einen Motor aufweisen, der antriebsmäßig mit dem Objektiv verbunden
ist, um das Objektiv schrittweise zu verstellen, wobei die Computer- und Anhaltemittel eine Änderung in der Richtung
feststellen, in der das Fokussierungsanzeigesignal sich bei einer gewählten Zahl von Stufenzunahmen ändert und danach den
Motor so steuern, daß das Objektiv die gewählte Zahl von Schritten zurückgestellt wird.
13. System zur Fokussierung eines Kameraobjektivs, welches
folgende Teile umfaßt:
eine zweidimensionale lichtempfindliche Anordnung, bestehend
aus mehreren lichtempfindlichen Elementen, die Szenenlicht empfangen,
das mit dem Szenenlicht übereinstimmt, welches durch das Kameraobjektiv übertragen wird;
bein Diffusionsschirm ist die lichtempfindliche Anordnung überlappend
vorgesehen, und dieser besitzt variable Diffusions-35
Charakteristiken mit einem im wesentlichen klaren nicht dilfundierenden
Abschnitt in der Nähe des Zentrums und am Umfang liegende Abschnitte mit beträchtlich größerem Licht-Diffusionsvermögen;
Mittel, um seriell elektronische Informationssignale zu übertragen,
die den lichtempfindlichen Elementen der lichtempfindlichen
Anordnung entsprechen;
es sprechen Mittel auf die elektronischen Informationssignale
an, um ein Fokussierungsanzeigesignal als Funktion der Ansammlung der elektronischen Informationssignale zu liefern; und
es sind Mittel vorgesehen, um eine Relativbewegung zwischen Objektiv und lichtempfindlicher Anordnung vorzunehmen und um
schließlich die Bewegung gemäß dem Fokussierungsanzeigesignal an der Stelle optimaler Scharfeinstellung anzuhalten.
IA. System nach Anspruch 13,
bei welchem die Kamera eine elektronische Standbildkamera ist, und die zweidimensionale lichtempfindliche Anordnung in der
Bildebene der Kamera liegt, um das Szenenlicht von der aufzuzeichnenden Szene aufzunehmen, nachdem das Objektiv scharfgestellt
ist, wobei das System Mittel aufweist, um den Diffusionsschirm in Überlappungsbeziehung gegenüber der lichtempfindlichen
Anordnung zu bringen, bevor das Objektiv fokussiert wird, und um den Schirm aus der Überlappungsstellung gegenüber der
lichtempfindlichen Anordnung herauszubringen, nachdem die Fokussierung des Objektivs erfolgt ist und bevor das Szenenlicht aufgezeichnet wird.
15. System nach Anspruch 13,
bei welchem die Mittel, die eine Relativbewegung zwischen Objektiv und lichtempfindlicher Anordnung herbeiführen und
schließlich die Bewegung an der optimalen Fokussierungsstellung anhalten Mittel umfassen, um eine zunehmende Bewegung in diskreten
Schritten zwischen Objektiv und lichtempfindlicher An-Ordnung vorzunehmen, wobei Mittel das Fokussierungsanzeigesignal
für jede diskrete Stufe in der Bewegung zwischen Objektiv
und lichtempfindlicher Anordnung speichern und schließlich
Mittel vorgesehen sind, die auf die Änderung des Fokussierungsanzeigesignals für jeden diskreten Schritt ansprechen, um jenen
diskreten Schritt der Bewegung zwischen Objektiv und lichtempfindlicher Anordnung zu berechnen, an welchem die optimale
Fokussierungsbedingung herrscht, worauf die Bewegung bei jenem diskreten Schritt der optimalen Fokussierungsstellung angehalten
wird.
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16. System nach Anspruch 15,
bei welchem die Mittel, die die zunehmende Bewegung verursachen einen Motor aufweisen, der antriebsmäßig mit dem Objektiv gekuppelt
ist, um das Objektiv stufenweise zu bewegen, wobei die Berechnungs- und Anhaltemittel eine Änderung in der Richtung
feststellen, in der das Fokussierungsanzeigesignal sich für eine gewählte Zahl von schrittweisen Zunahmen ändert, worauf
der Motor in der Weise gesteuert wird, daß das Objektiv die gewählte Zahl von Schritten zurückstellt.
17. System nach Anspruch 1,
bei welchem die Mittel, die das erste Ausgangssignal liefern, Mittel aufweisen, um das elektronische Informationssignal für
jedes lichtempfindliche Element während einer gewählten Zeit zu speichern, bis das elektronische Informationssignal für
das zweite folgende lichtempfindliche Element empfangen wird, wobei Mittel danach das gespeicherte elektronische Informationssignal mit dem elektronischen Informationssignal für das zweite
folgende lichtempfindliche Element kombinieren, um das erste Ausgangssignal zu liefern; wobei die Mittel, die das zweite
Ausgangssignal liefern, Mittel umfassen, um das elektronische Informationssignal für jedes lichtempfindliche Element in
wenigstens drei Zeilen der Anordnung zu speichern, um danach das gespeicherte elektronische Informationssignal für jedes
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Zeilen mit dem gespeicherten elektronischen Informationssignal
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für das entsprechende lichtempfindliche Element in der zweiten
gespeicherten Zeile zu kombinieren, um das zweite Ausgangssignal zu erzeugen.
18. System nach Anspruch 17,
bei welchem die Mittel, die das erste Ausgangssignal liefern, erste Wählfunktionsmittel aufweisen, um einem der elektronischen
Informationssignale einen negativen Koeffizienten
aufzuprägen, bevor dieses Informationssignal mit dem elektronischen
Informationssignal für das zweite folgende lichtempfindliche
Element kombiniert wird, so daß die nachfolgende Kombination von elektronischen Informationssignalen das erste Ausgangssignal
entsprechend der Differenz zwischen den elektronischen Informationssignalen der abwechselnden lichtempfind-
liehen Elemente für jede Zeile liefert, und die Mittel, die
das zweite Ausgangssignal liefern, eine zweite Wählfunktionseinrichtung
umfassen, um einen negativen Koeffizienten auf
eines der elektronischen Informationssignale aufzuprägen, bevor es mit dem elektronischen Informationssignal für das entsprechende
lichtempfindliche Element in der zweiten folgenden gespeicherten Zeile kombiniert wird, derart, daß die folgende
Kombination von elektronischen Informationssignalen das zweite Ausgangssignal entsprechend der Differenz zwischen den elektronischen
Informationssignalen abwechselnder lichtempfindlicher
Elemente jeder Reihe liefert.
19. System nach Anspruch 18,
bei welchem die Mittel, die das erste Ausgangssignal liefern, erste Mittel besitzen, um in nicht linearer Weise die kombinierten
elektronischen Informationssignale zu transformieren, um
das erste Ausgangssignal zu erzeugen, während die Mittel, die das zweite Ausgangssignal liefern, zweite Mittel umfassen, um
in nicht linearer Weise die kombinierten elektronischen Informationssignale zu transformieren und das zweite Ausgangssignal
zuliefern.
20. System nach Anspruch 19,
bei welchem die Mittel zur Kombination der elektronischen Informationssignale
innerhalb der Einrichtung, die das erste Ausgangssignal liefert, eine erste Summationsstufe aufweisen, wobei
die Mittel, die die elektronischen Informationssignale innerhalb der Einrichtung zur Lieferung des zweiten Ausgangssignales
eine zweite Summationsstufe umfassen, und die Mittel zur Kombination von erstem und zweitem Ausgangssignal eine
dritte Summationsstufe umfassen und die erste und zweite nicht lineare Transformationsstufe jeweils erste und zweite Quadrierungsstufen
aufweist.