DE2908647C2 - - Google Patents
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G11/00—Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verbindung zwischen einer Kraft
fahrzeug-Starrachse und einem diese führenden Längslenker
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine Verbindung dieser Art ist aus der US-PS 34 94 609 und
der DE-PS 8 08 025 bekannt. Bei den vorbekannten Verbindungen
liegt die Festlegeplatte an dem Längslenker flächig an. Bei
erhöhter Achsbelastung wie beim Bremsen, senkrechten Stößen
etc. hat die Festlegeplatte die Tendenz, gegenüber dem Längs
lenker zu kippen. Hierdurch kommt es im Bereich der Vorder
kante der Festlegeplatte zu einer Spannungskonzentration,
die einen entsprechenden Verschleiß und eine Verringerung
der Lebensdauer zur Folge hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe
zurunde, eine Verbindung der im Oberbegriff des Patentan
spruchs 1 angegebenen Gattung so weiterzubilden, daß im
Betrieb auftretende Spannungskonzentrationen im Bereich der
Vorderkante der Festlegeplatte vermieden bzw. zumindest ver
ringert werden.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekenn
zeichnete Erfindung gelöst.
Aufgrund der erfindungsgemäß vorgesehenen Ausbildung der
Festlegeplatte liegt diese im Bereich ihrer vorderen Ecken
- zumindest bei normaler Achsbelastung - an dem Längslenker
nicht an. Hierdurch wird auf vergleichsweise einfache Weise
erreicht, daß es im Bereich der Vorderkante der Festlege
platte zu keinem scharfkantigen Kontakt zwischen der Festlege
platte und dem Längslenker kommt. Die anderenfalls vorhan
denen Spannungskonzentrationen werden somit vermieden.
Ist die Achse am Längslenker durch eine Klemmvorrichtung mit
einem Klemmstück festgespannt, das mit seiner Oberseite an
der Unterseite des Längslenkers anliegt, so ist in weiterer
Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die am Längs
lenker anliegende Oberseite des Klemmstücks im Bereich ihrer
vorderen Ecken zurückversetzt ausgebildet ist, so daß das
Klemmstück in diesem Bereich bei normaler Achsbelastung be
züglich des Längslenkers berührungsfrei ist.
Hierdurch wird ebenfalls erreicht, daß Spannungskonzentrationen
an der Vorderkante des Klemmstücks, wie sie bei erhöhter Achs
belastung auftreten könnten, vermieden bzw. zumindest verrin
gert werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus
den weiteren Unteransprüchen hervor.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Seitenriß einer Verbindung zwischen einer
Kraftfahrzeug-Starrachse und einem Längslenker;
Fig. 2 einen vergrößerten Querschnitt längs der Linie 3-3
der Fig. 2;
Fig. 3 eine Explosionsdarstellung der Einzelteile der
Verbindung.
In Fig. 1 ist strichpunktiert eine Achse 9 angedeutet, die mit
einem mittleren Achsteil 15 von rechteckigem Querschnitt ver
sehen ist. Die Achse 9 ist mit Hilfe eines geraden freitragenden
Längslenkers 17 aus Stahl am Fahrzeugrahmen 7 elastisch aufge
hängt. Der Längslenker 17 ist mit einem aufwärts gebogenen
vorderen Ende 18 versehen, das auf einer Buchse 19 drehbar
gelagert ist. Die Buchse 19 ist an einem Halter 21 befestigt,
der an der Unterseite des Fahrzeugrahmens 7 angebracht ist.
Der Längslenker 17 ist um die waagrechte Achse der Buchse 19
schwenkbar, so daß sich der Längslenker 17 auf- und abbewegen
kann.
Das hintere Ende 23 des Längslenkers 17 liegt tiefer als das
vordere Ende 18, so daß der Längslenker nach vorne aufwärts
geneigt ist. Das hintere Ende 23 des Längslenkers ist über
eine Luftfeder 27 und einen Halter 29 am Fahrzeugrahmen auf
gehängt.
Der Boden des Achsteils 15 ist, beispielsweise durch Schweißen,
an einem Stahlbett 31 befestigt. Das Stahlbett 31 wird vom
Längslenker 17 getragen, wie noch näher erläutert wird. Es
ist außerdem über einen hydraulischen Stoßdämpfer 39 am
Fahrzeugrahmen 7 elastisch abgestützt.
Um das Achsteil 15 erstrecken sich zwei U-förmige Bolzen 47,
die mittels Muttern 49 an einem aus Stahl bestehenden Klemm
stück 51 befestigt sind, welches das Achsteil 15 am Längslenker
17 festspannt.
Auf der Oberseite des Längslenkers 17 ist eine aus Stahl
bestehende Festlegeplatte 53 in einer Stellung unterhalb des
Achsteils 15 und des Stahlbettes 31 angebracht. Dies ist eine
spezielle Verbindung, die durch Aufschrumpfen der Festlege
platte 53 auf den Längslenker 17 entsteht. Die Festlegeplatte
53 hat einen U-förmigen Querschnitt mit einer Oberseite 55 und
Seitenflanschen 57; ihre Innenabmessungen sind so gewählt,
daß die Seitenflansche 57 den Längslenker 17 nach der Montage
reibschlüssig einspannen.
Die Montage erfolgt durch Erwärmen der Festlegeplatte 53 auf
eine Temperatur von ca. 1371°C, die ausreicht, um die Fest
legeplatte 53 verformbar und schmiedbar zu machen, wobei
anfangs ihre Seitenflansche 57 gerade sind (Fig. 3) oder etwas
divergieren. Die erwärmte Festlegeplatte 53 wird auf den
Längslenker 17 gelegt, und die Seitenflansche 57 werden im
erwärmten Zustand um die Seiten 59 des Längslenkers 17 herum
gelegt. In der Oberseite 55 der Festlegeplatte 53 wird, so
lange sie noch heiß ist, eine Vertiefung 61 ausgeformt, um
in der Oberseite 65 des Längslenkers 17 eine entsprechende
Ausnehmung 63 zu bilden. Die Seiten 59 des Längslenkers 17
sind konvex und symmetrisch zu einer senkrechten Mittelebene
(Fig. 2), und die Seitenflansche 57 sind über die Seiten 59 des
Längslenkers quer zur horizontalen Mittelebene gesenkt ge
drückt. Nach dem Abkühlen auf Umgebungstemperatur sitzt die
Festlegeplatte 53 mit Schrumpfsitz auf dem Längslenker 17,
so daß die beiden Teile praktisch untrennbar sind.
Die Seitenflansche 57 der Festlegeplatte 53 sind etwas kürzer
als die Oberseite 55, damit sie zwischen die U-förmigen Bolzen
47 passen. Die Oberseite 55 der Festlegeplatte 53 ist jedoch
lang genug, um mit der vollen Länge des Stahlbettes 31 zusam
menzupassen und mit diesem verschweißt zu werden (Schweiß
nähte 67). Die Verschweißung erfolgt nach der Montage der
Festlegeplatte 53 auf dem Längslenker 17, wobei jedoch infolge
der Art der Verbindung Schweißspannungen nicht auf den Längs
lenker übertragen werden.
Die U-förmigen Bolzen 47 verlaufen um das Achsteil 15, das
Stahlbett 31, die Festlegeplatte 53 und den Längslenker 17 herum
und sind durch vier Löcher 67 in den Ecken des Klemmstücks 51
geführt, so daß durch Festziehen der Muttern 49 diese Teile
fest miteinander verspannt werden. Wenn jedoch die Oberseite
73 des Klemmstücks 53 und die Unterseite 75 der Festlegeplatte
53 eben ausgebildet wären (wie die Oberseite 65 und Unterseite
77 des Längslenkers 17), so bestünde die Gefahr, daß die
vorderen Kanten der Oberseite 73 und Unterseite 75 in die
Ober- und Unterseite des Längslenkers eingedrückt würden und
dort eine Spannungskonzentration entstünde, wenn die Aufhängung
ungleichförmigen Belastungszuständen wie beim Bremsen, bei
Stößen u. dgl. ausgesetzt ist.
Zur Vermeidung derartiger Spannungsspitzen sind die Oberseite
73 des Klemmstückes 51 an den vorderen Ecken 79 sowie die
Unterseite 75 der Festlegeplatte 53 an den vorderen Ecken 81
zurückversetzt ausgebildet. Die zurückversetzten Bereiche
an den Ecken 79 und 81 sind glatt und bezüglich der Oberseiten
75 bzw. 73 in Vorwärts- und Seitenrichtung divergierend aus
gebildet. Die verbleibenden Teile 73 a und 75 a haben im wesent
lichen die Form eines Daumenabdrucks.
Vorzugsweise erstrecken sich die zurückversetzten Bereiche
von der Vorderseite aus über zwei Drittel der Länge des Klemm
stücks 51 und der Festlegeplatte 53 nach hinten und nach
innen bis etwa zu den Mittellinien des Klemmstücks 51 und
der Festlegeplatte 53. Die Ränder 83 und 85 des Klemmstücks
51 und der Festlegeplatte 53 sind daher sehr viel länger als
die Breite der Unterseite 77 und Oberseite 65 des Längslenkers,
und die Druckkräfte werden daher über eine sehr viel größere
Länge verteilt, als dies bei einer geraden Vorderkante der
Fall wäre. Wenn außerdem ein Kippen um diese Kanten aus
den vorerwähnten Gründen auftritt, kommen die zurückversetzt
ausgebildeten ebenen Flächen im Bereich der Ecken 79 bzw. 81
mit den entsprechenden Flächen des Längslenkers 17 in Berüh
rung, so daß sich statt einer Linienberührung eine Flächen
berührung ergibt, wodurch Spannungsspitzen abgebaut werden.
Claims (6)
1. Verbindung zwischen einer Kraftfahrzeug-Starrachse und
einem diese führenden Längslenker, mit einer Festlege
platte, die an einem Achsteil angeschweißt ist, mit
ihrer Unterseite an dem Längslenker anliegt und durch
einen Preßsitz mit dem Längslenker starr und schweißungs
frei verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die am
Längslenker (17) anliegende Unterseite (75) der Festlege
platte (53) im Bereich ihrer vorderen Ecken (81) zurück
versetzt ausgebildet ist, so daß die Festlegeplatte (53)
in diesem Bereich bei normaler Achsbelastung bezüglich
des Längslenkers (17) berührungsfrei ist.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der zurückversetzte Bereich an der Unterseite (75) der
Festlegeplatte (53) so ausgebildet ist, daß der verblei
bende Teil (75 a) der Unterseite (75) im wesentlichen die
Form eines Daumenabdrucks besitzt.
3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der zurückversetzte Bereich an der Unterseite (75)
der Festlegeplatte (53) glatt und bezüglich der Oberseite
(65) des Längslenkers (17) in Vorwärts- und Seitenrichtung
divergierend ausgebildet ist.
4. Verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei
der die Achse am Längslenker durch eine Klemmvorrichtung
mit einem Klemmstück festgespannt ist, das mit seiner
Oberseite an der Unterseite des Längslenkers anliegt,
dadurch gekennzeichnet, daß die am Längslenker (17) an
liegende Oberseite (73) des Klemmstücks (51) im Bereich
ihrer vorderen Ecken (79) zurückversetzt ausgebildet ist,
so daß das Klemmstück (51) in diesem Bereich bei normaler
Achsbelastung bezüglich des Längslenkers (17) berührungs
frei ist.
5. Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der zurückversetzte Bereich an der Oberseite (73) des
Klemmstücks (51) so ausgebildet ist, daß der verbleibende
Teil der Oberseite (73) im wesentlichen die Form eins
Daumenabdrucks besitzt.
6. Verbindung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der zurückversetzte Bereich an der Oberseite (73) des
Klemmstücks (51) glatt und bezüglich der Unterseite des
Längslenkers (17) in Vorwärts- und Seitenrichtung diver
gierend ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| D2 | Grant after examination | ||
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| D4 | Patent maintained restricted | ||
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