DE290915C - - Google Patents

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DE290915C
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Germany
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workpiece
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belts
bands
electrode according
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/30Features relating to electrodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 290915 KLASSE 21 h. GRUPPE
WALTHER BROCKHAUS in WIESENTHAL b. PLETTENBERG i, Westfalen.
Elektrode zur elektrischen Widerstandsschweißung von in Bewegung befindlichen Werkstücken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum elektrischen Schweißen von längsverschiebbaren Körpern, beispielsweise von Rohren, und bezweckt, die Schweißelektroden so auszubilden, daß trotz der Bewegung der zu schweißenden Körper eine genügende Berührungsfläche für den Stromübergang erhalten wird. Der Erfindung gemäß werden die Schweißelektroden von endlosen Bändern aus leitendem Stoff gebildet, welche sich zusammen mit dem Werkstück bewegen und an dieses angepreßt werden. Die Länge, über die die endlosen Bänder mit dem Rohr in Berührung sind, und ihre Anzahl richtet sich nach der erforderlichen Strommenge.
Zur Erläuterung des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung dargestellt. : Fig. ι ist ein schematischer Grundriß der Vorrichtung, Fig. 2 ein Längsschnit durch ein Ausführungsbeispiel, Fig. 3 eine Seitenansicht; Fig. 4 und 5 sind Ansichten verschiedener Rollen und endloser Bänder.
In der Nähe der Schweißstelle werden auf den Seiten des zu schweißenden Gegenstandes R (Fig. 1) ein oder mehrere Paare von Hauptrollen α angeordnet, über die ein oder mehrere endlose Bänder b aus leitendem Stoff gelegt sind. Die Bänder können von Draht von kreisförmigem oder rechteckigem Querschnitt, von Spiralen o. dgl. gebildet werden. Die Rollen a sind entsprechend der Form der Bänder mit Nuten c versehen (Fig. 4 und 5), in denen die Bänder geführt sind. Der dem Werkstück R anliegende Teil des Bandes b wird durch genutete Rollen d angepreßt. Die Bänder b sind mit der Stromzuführung verbunden. Sie nehmen an der Längsverschiebung des Werkstückes R teil, so daß die Stromübertragung auf das Werkstück durch einen großen Querschnitt erfolgt.
Die Rollen α sind in ihren Lagern längsverschiebbar, so daß die Bänder b angespannt werden können. Um eine gleichmäßige Geschwindigkeit der Rollen α zu erzielen, sind diese durch ein Zahngetriebe miteinander verbunden. Die Bänder b und Rollen α können durch Reibung von dem Werkstück R mitgenommen werden. Zweckmäßiger jedoch ist es, das Zahngetriebe der Rollen mit der Vor-Schubvorrichtung für das Werkstück derart zu verbinden, daß die Bänder zwangläufig eine Geschwindigkeit erhalten, die in einem bestimmten Verhältnis zu derjenigen des Werkstückes steht. Statt der Zahnräderübertragung kann jede andere geeignete Bewegungsübertragung Verwendung finden.
Fig. 2 und 3 veranschaulichen ein Beispiel für die praktische Ausbildung der Maschine. Es empfiehlt sich, die endlosen Bänder und ihre Rollen derart zu lagern, daß jeder Satz durch eine Handbewegung von dem Rohr entfernt werden kann. Zu diesem Zwecke sind die Rollen α und d auf einer Brücke e gelagert, die mittels Schraubenspindeln f in zwei Scheiben g radial zum Rohr verschiebbar sind.
Durch diese Verschiebbarkeit werden die Rollen dem Werkstück genähert und die Bänder je nach Bedarf mehr oder weniger an das Werkstück angedrückt.
Wie sich aus Fig. 2 und 3 ergibt, können um das Rohr mehrere endlose Bänder b gelegt werden. Wenn es sich um das Schweißen eines Rohres von großem Durchmesser oder von großer Wandstärke handelt, wird eine entsprechend große Anzahl von Bändern b angelegt. Handelt es sich jedoch, wie in Fig. 3, um das Schweißen eines dünnwandigen Rohres von kleinem Durchmesser, so legt man nur einen Teil der endlosen Bänder an. Die Vorrichtung eignet sich also zum Schweißen von Rohren verschiedenen Durchmessers und verschiedener Wandstärken.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Elektrode zur elektrischen Widerstandsschweißung von in Bewegung befindlichen Werkstücken, bestehend aus einem oder mehreren stromleitenden, z. B. aus Drähten oder Spiralen gebildeten Bändern, die dem Werkstück auf eine größere Strecke anliegen und sich mit ihm bewegen.
  2. 2. Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die stromleitenden Bänder auf Rollen (a) geführt sind, die unter sich und mit dem Vorschub für das Werkstück derart verbunden sind, daß sie die gleiche oder eine in einem bestimmten Verhältnis zur Vorschubgeschwindigkeit des Werkstückes stehende Geschwindigkeit erhalten.
  3. 3. Elektrode nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bänder tragenden Gruppen von Rollen je auf einer Brücke angeordnet sind, mittels deren sie in einer sämtlichen Gruppen gemeinschaftlichen Führung (g) radial zum Rohr verschoben werden können, derart, daß Werkstücke verschiedenen Durchmessers verarbeitet werden können, und eine beliebige Anzahl der endlosen Bänder an das Werkstück angelegt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187752B (de) * 1962-02-08 1965-02-25 American Mach & Foundry Verfahren und Vorrichtungen zum fortlaufenden Verschweissen der Kanten von Werkstuecken begrenzter Laenge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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