DE2909664C2 - Einrichtung zum Einstellen einer definierten Ausgangsstellung eines zum Antrieb des Stoffschiebers oder der Nadelauslenkbewegung - Google Patents
Einrichtung zum Einstellen einer definierten Ausgangsstellung eines zum Antrieb des Stoffschiebers oder der NadelauslenkbewegungInfo
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Description
a) daß der Detektor (DT) ein Binärsignal eines
ersten Binärwertes erzeugt, wenn sich der Schrittmotor (8,15) in der Ausgangsstellung (Z)
befindet, während er bei allen anderen der gegebenen Speisesignalkombination (A, B)
entsprechenden Stellungen ein Signal des zweiten Binärwertes erzeugt,
b) daß die Steueranordnung (CPU) zum Einstellen des Schrittmotors (8, 15) die gegebene Speisesignalkombination
(A, B) erzeugt,
c) und daß die Steueranordnung (CPU) nach dem Erzeugen der gegebenen Signalkombination (A,
B) aufgrund des Detektorsignals des zweiten Binärwertes den Schrittmotor (8, 15) dreht, bis
bei der gegebenen Speisosignalkombination das Detektorsignal den ersten Binärwert hat.
J5
2. Einrichtung zum Einstellen einer definierten Ausgangsstellung eines zum Antrieb des Stoffschiebers
oder der Nadelauslenkbewegung in einer elektronisch gesteuerten Haushalts-Nähmaschine
dienenden Schrittmotors, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet,
a) daß der Detektor (DT) ein Binärsignal eines ersten Binärwertes erzeugt, wenn sich der
Schrittmotor (8, 15) in der Ausgangsstellung « (Koord. 15) befindet, während er bei anderen
der gegebenen Speisesignalkombination (A, B) entsprechenden Stellungen ein Signal des
zweiten Binärwertes erzeugt,
b) daß die Steueranordnung (CPU) zum Einstellen des Schrittmotors (8, 15) die gegebene Speisesignalkombination
(A, B)erzeugt,
c) und daß die Steueranordnung (CPU) nach dem Er/'.eugen der gegebenen Speisesignalkombination
(A, "B) den Schrittmotor (8,15) in einer vom Binärwert des Detektorsignals abhängigen
Richtung dreht, bis bei der gegebenen Speisesignalkombination das Detektorsignal seinen
Binärwert geändert hat.
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3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittmotor (8) in die einer
mittleren Nadelposition entsprechende Ausgangsstellung gestellt wird, und daß zur Fehlerüberprüfung
während des Nähbetriebes beim Überwechseln t>5 der Nadel über ihre mittlere Position der Binärwert
des Detektorsignals kontrolliert wird.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2.
Es wurde bereits vorgeschlagen {DE-OS 28 31 997), die Wicklungen des zum Antrieb des Stoffschiebers
oder der Nadelauslenkbewegung dienenden Impulsoder Schrittmotors in die eine Diagonale je einer
Schalterbrücke zu schalten, deren andere Diagonale an eine Gleichspannungsquelle angeschlossen ist Zum
Steuern der Brückenschalter dient ein binäres Schaltwerk, das wahlweise jeweils zwei in der Brücke
gegenüberliegende Schalter in den Leitzustand steuert, so daß die Stromrichtung in der betreffenden Wicklung
umkehrbar ist Die Motorschritte ergeben sich dadurch, daß die eine und/oder andere Wicklung in der richtigen
Richtung und Reihenfolge erregt werden. Diese Schaltungsanordnung kann auch bei der hier beschriebenen
Einrichtung verwendet werden. Bei der vorgeschlagenen Steuerschaltung wurde aber noch nicht das
Problem gelöst, wie beim Einschalten der Nähmaschine eine Ausgangsposition des Schrittmotors definiert
werden kann, ohne die die elektronische Steuerung des Nähvorgangs nicht möglich ist.
Zum Einstellen eines Schrittmotors einer Nähmaschine
in seine Ausgangsstellung ist es neben anderen Methoden wie z. B. der Verwendung eines Potentiometers
oder eines mechanischen Anschlags bereits bekannt, auf der Schrittmotorwelle eine Sektorscheibe
anzuordnen, deren Kante das binäre Ausgangssignal eines Photodetektors umschaltet, wenn der Schrittmotor
die Mitte seines Bewegungsbereiches überquert (DE-OS 25 33 595). Der Wechsel des Detektorsignals
dient als Steuerbefehl zum Anhalten des Motors. Diese bekannte Konstruktion erfordert aber eine genaue
mechanische Justierung der Sektorscheibe, und außerdem ist eine gesonderte Steuerschaltung zur Richtungsumkehr
des Motor erforderlich der ungewollt über die richtige Nullstellung hinauslaufen kann. Die bekannte
Steuereinrichtung kann auch nicht so einfach auf ungewollte, etwa durch Fehlsteuerung oder durch
äußere Stöße hervorgerufene Verstellbewegungen des Schrittmotors während des Nähbetriebes reagieren, wie
es u. U. wünschenswert wäre.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, mit der der Schrittmotor genau
und einfacher als bisher, insbesondere ohne die Notwendigkeit einer sehr genauen mechanischen
Justierung in eine definierte Ausgangsstellung gebracht werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei einer Einrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 oder 2.
Die Funktionen der verwendeten binären Steueranordnung können durch einen handelsüblichen Mikroprozessor
(CPU) realisiert werden, für dessen Einsatz in einer Nähmaschine an sich kein Schutz begehrt wird.
An zwei Ausführungsbeispielen wird die Erfindung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Nähmaschine mit den für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Einzelheiten;
Fig. 2 ein Blockschaltbild der den Schrittmotor steuernden Einrichtung; und
Fig. 3 eine Darstellung zur Erläuterung der Beziehungen
zwischen den Motorschritten (Stichkoordinaten) und den Erregungsphasen der Motorwicklungen.
Die Nähmaschine gemäß Fig. 1 enthält in ihrem Gehäuse 1 eine Nadelstange 2 mit der Nadel 4, die unter
Führung durch einen Nadelstangenträger 3 eine
vertikale Auf- und Abbewegung ausführen können. Der Nadelstangenträger 3 ist um ein Gelenk 13 schwenkbar.
Im unteren Maschinenbett 14 ist eine Stichplatte 5 angeordnet, in deren Loch 6 die Nadel 4 eintauchen
kann. Ober eine Stellstange 7 ist der Nadelstangenträger 3 mit einem Schrittmotor 8 verbunden, so daß von
letzterem die Steuerbewegungen auf den Nadelstangenträger übertragen werden. Auf der Welle des Schrittmotors
8 sitzt eine Kurbel 9, an der die Stel'.stange 7 mit
ihrem einen Ende an einem mittenversetzien Punkt 10 angelenkt ist, so daß die Drehbewegung der Schrittmotorwelle
eine Auslenkung der Nadel 4 qUer zur
Stofftransportrichtung bewirkt Ferner ist auf der Welle des Schrittmotors 8 eine Sektorplatte 12 befestigt, die
sich mit dem Schrittmotor 8 dreht und darstellungsgemäß mit einem U-förmigen Element 11 am Maschinengehäuse
zusammenwirkt, das einander gegenüberstehend eine Leuchtdiode und einen Phototransistor
aufweist (nicht dargestellt). Ist die Sektorplatte 12 mit dem U-förmigen Element 11 ausgerichtet, so unterbricht
sie den Lichtstrahl von der Leuchtdiode zum Phototransistor. Der Schrittmotor 8 macht eine
Drehbewegung, wenn er von einer binären Steueranordnung, die sich innerhalb des Maschinengehäuses
befindet und in Fig.2 dargestellt ist. Steuerimpulse erhält. In F i g. 1 ist ein weiterer Schrittmotor 15
erkennbar, der Bewegung und Richtung des Transporteurs steuert. Da beide Schrittmotoren 8,15 in derselben
Weise betrieben werden, wird nur der eine Schrittmotor 8 für die seitliche Auslenkbewegung der Nadel
beschrieben.
F i g. 2 zeigt ein Blockschaltbild der Steueranordnung für den Schrittmotor. Die Einheit DC enthält den
Antriebsteil des Schrittmotors einschließlich der eingangs schon erwähnten Schalterbrücke mit den
Schaltern Si bis Sj und den Wicklungen A und B, die im
Motor eine Winkelversetzung von 90° zueinander haben. Eine Erregung der Wicklungen A. B durch die in
Pfeilrichtung fließenden Ströme U, Ib wird als A-Phase bzw. ß-Phase bezeichnet, eine Erregung jn der
entgegengesetzten Richtung als Α-Phase bzw. ß-Phase.
Von der Gleichspannungsquelle f werden die Wicklungen gespeist. Die Widerstände /?, und R2 sollen
den Strom in den Wicklungen begrenzen und dienen außerdem zur Strommessung. Während die Schalter Si
bis S4 in Abhängigkeit von der jeweils gewünschten Stromrichtung geschlossen bleiben, werden die Schalter
S5 bis S8 in schneller Folge geschlossen und geöffnet,
wodurch der Strom zu den Wicklungen A und B durch Zerhacken gesteuert wird. Über die Dioden D\ bis Da
kann die gespeichert elektromagnetische Energie während der Öffnungsperioden der Schalter S5 bis Sb
abfließen, wodurch der Strom in den Wicklungen stabilisiert wird. Die Steuersignale für die Steuerelemente
C\ bis G der Schalter kommen als 4-Bit-Signale von den Ausgängen g\ bis gi, der Schnittstelle I/O der
Zentraleinheit CPU eines Mikroprozessors, die außerdem mit jeweils einer Eingangsklemme von UND-Gliedern
AND] bis AND* verbunden sind. Wenn die
UND-Glieder ein Signal mit dem Binärwert 1 erhalten,
sind die zugehörigen Schalter Si bis S) geschlossen, und
zur selben Zeit werden die anderen Klemmen der UND-Glieder wirksam gemacht. Ein Bezugssignalgenerator
RG erzeugt ein Dreiecksignal mit einer bestimmten Zerhackerfrequenz, das von Impulserzeugern OPi
und OP2. die den Wicklungen A und B zugeordnet sind,
mit den an den Widerständen R\, R2 gemessenen
Spannungen verglichen wird, wodurch die Impulsbreite der Signale vom Binärwert 1 am anderen Eingang der
UND-Glieder ANDi bis ANDa bestimmt wird. Damit
wird die Schrittimpulssteuerung des Stroms der Wicklungen A und B bewirkt. Der Mikroprozessor
> enthält ferner einen Festwertspeicher ROM, in dem
binäre Steuersignale für die Steuerung der Schalter Si bis Sa sowie Programmsteuersignale gespeichert sind,
während der Schreib- und Lese-Speicher RAM vorübergehend Daten des von der Zentraleinheit CPU
i" gesteuerten Programmablaufs speichert
Die Zentraleinheit CPU wird ihrerseits von dem Detektor DT gesteuert, der aus dem U-förmigen
Element 11 und der Sektorplatte 12 (F i g. 1) besteht
Fig.3 zeigt die Beziehung zwischen den den Stichkoordinaten entsprechenden Motorschritten und
den Speisesignalen, d. h. Erregungsphasen der Motorwicklungen. Die Stichkoordinaten 0 bis 30 ergeben sich
durch gleichmäßige Unterteilung der maximalen seitlichen Auslenkbewegung der Nadel über 31 mögliche
-'» Positionen. Die durch den Buchstaben L gekennzeichnete
Stichkoordinate 0 ist der linke Endpunkt der seitlichen Auslenkbewegung, während die durch den
Buchstaben R hervorgehobene Koordinate 30 der rechte Endpunkt und die Koordinate 15 bei M der
2-5 mittlere Punkt sind. Jeder Schritt zwischen den
Stichkoordinaten 0 bis 30 entspricht einer Schrittbewegung des Motors, x, y, z, u, ν und w bezeichnen
zusätzliche Stichkoordinaten, die in gleichmäßigen Abständen außerhalb des Loches 6 für die Nadel
}<> (F i g. 1) gelegen sind. Bis zu den Stichkoordinaten ζ und
u kann die Nadel über den eigentlichen Stichbereich von 0 bis 30 hinausschwenken, wenngleich diese Stiche nicht
tatsächlich ausgeführt werden. Die vier Erregungsphasen des Schrittmotors (A-Ph&se usw.) sind durch die
3-"> gestaffelten Striche angedeutet Darstellungsgemäß
können einige Stichkoordinaten durch Erregung einer einzigen Phase erreicht werden, während die übrigen
Koordinaten die Erregung mehrerer Phasen erfordern. Insbesondere jconnen bei gleichzeitiger Erregung der
ίο /4-Phase und ß-PWase die Nadelpositionen gemäß den
Stichkoordinaten z, 7,15,23 und u eingestellt werden. Je
nach der Anzahl der verwendeten Phasen ist aber auch eine andere Unterteilung des Steuerbereichs möglich.
Gemäß Fig.3 werden die Stichkoordinaten z, 7, 15,
4r> 23, u, die durch die senkrechten Striche hervorgehoben
sind, im Zusammenwirken mit dem erwähnten Detektor DT angesteuert, und zwar gemäß zwei verschiedenen
Ausführungsbeispielen.
Beim Beispiel 1 wird die Phasenlage des Impulsmo-
5iJ tors durch den Sektorwinkel der Sektorplatte 12
(Fig. 1) und durch die Winkelstellung bestimmt, in der sie auf der Welle des Schrittmotors befestigt ist. Bei
diesem Beispiel hat der Phasendetektcr einen unbestimmten Bereich, der in F i g. 3 schräg schraffiert ist,
« einen AUS-Bereich, in welchem die Sektorplatte 12 den
Lichtstrahl zum Phototransistor unterbricht, sowie einen EIN-Bereich, in dem der Phototransistor erregt
wird. Die Sektorplatte 12 ist derart auf der Welle des Schrittmotors befestigt, daß der Detektor DT sich im
w> EIN-Zustand befindet und folglich ein Binärsignal eines
entsprechenden Binärwerts erzeugt, wenn die Nadel die Stichkoordinate ζ einnimmt. Von den durch die
senkrechten Striche hervorgehobenen »Prüfstellungen«, die sich jeweils bei der gleichzeitigen Erregung
der Λ-Phase und der ß"-Phase ergeben können, ergibt
sich nur bei der Stichkoordinate ζ der EIN-Zustand, während bei den übrigen Speisesignalkombinationen
der Prüfstellungen der Detektor sich im AUS-Bereich
befindet. Die Stichkoordinate ζ kann also als Rückstelloder
Ausgangsstellung für den Schrittmotor gewählt werden.
Wenn die Gleichspannungsquelle E und der Mikroprozessor eingeschaltet werden, werden die Schalter Si,
Se, St, und S7 geschlossen und folglich dje »Prüfphasen«
eingeschaltet, d. h. die /4-Phase und die ß-Phase. Hierbei
kann der Schrittmotor 8 auf eine der Stichkoordinaten z,
7, 15, 23 oder u eingestellt werden. Nun wird das Signal des Detektors DT hinsichtlich seines Binärwertes
geprüft. Wird der AUS-Zustand festgestellt, wird die Nadel mit Hilfe von acht Steuerimpulsen um acht
Schritte in F i g. 3 nach links bewegt. Herrscht dann immer noch der AUS-Zustand, werden weitere acht
Schritte ausgeführt usw., bis schließlich das dem EIN-Zustand entsprechende Signal festgestellt wird.
Letzteres zeigt an, daß sich die Nadel bei der Stichkoordinate befindet. Nun kann die Nadel noch um
einen Schritt nach rechts zur Koordinate 0 bewegt werden und der normale Nähbetrieb beginnen.
Gemäß dem ebenfalls in F i g. 3 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel hat der Detektor DT einen
unbestimmten ElN-AUS-Übergangsbereich in der Nähe der mittleren Stichkoordinate 15. Der Detektor ist
so ausgebildet, daß sein Signal rechts bzw. links von diesem Übergangsbereich durchgehend den einen bzw.
den anderen Binärwert hat. Auch bei diesem Beispiel wird beim Einschalten des Systems der Schrittmotor 8
auf eine der durch die senkrechten Linien hervorgehobenen Prüfstellungen positioniert und dann der
Binärwert des Detektorsignals geprüft. Befindet sich der Detektor in dem in F i g. 3 rechten AUS-Bereich, so wird
der Motor um acht Schritte und, falls erforderlich, weitere acht Schritte nach links bis zur Koordinate 15
bewegt, was dadurch betätigt wird, daß der dem EIN-Zustand entsprechende Binärwert festgestellt wird.
Wird dagegen nach dem anfänglichen Erzeugen der Speisesignalkombination, d. h. der Erregung der A-Phase
und der 5-Phase zunächst das dem EIN-Zustand entsprechende Binärsignal festgestellt, dann wird der
Impulsmotor in der schon erläuterten Weise um 8 oder weitere Schritte bis zum Erreichen der Koordinate 23
gedreht, bei der der Detektor den AUS-Zustand angenommen und seinen Binärwert entsprechend
gewechselt hat. Bei dem Beispiel 2 können also die Stichkoordinaten 15 oder 23 jeweils als Ausgangsstellung
verwendet werden. Da der Mikroprozessor diese Stellungen aufgrund der vorherigen Bedingungen
unterscheiden kann, kann er anschließend mit dem normalen Nähbetrieb beginnen.
Da innerhalb der meisten genähten Muster die mittlere Koordinate 15 mehrmals gekreuzt wird, kann
der entsprechend dem Beispiel 2 verwendete Phasendetektor die zusätzliche Funktion einer Fehlerüberprüfung
während des Nähbetriebes übernehmen, jedesmal, wenn der Schrittmotor den Bereich bei M überquert,
wird festgestellt, ob sich der Binärwert des Detektors DTin der richtigen Weise ändert, um zu verhindern, daß
er seine zuvor eingestellte definierte Stellung verliert, oder um ihn im Falle eines Fehlers selbsttätig wieder in
die Normalstellung zurückzuführen. Zu diesem Zweck prüft der Mikroprozessor immer dann, wenn er
aufgrund der auszuführenden Stichsteuerbefehle ein Überqueren der Koordinate 15 in F i g. 3 von links nach
rechts oder von rechts nach links feststellt, ob der Binärwert unmittelbar anschließend an die entsprechende
Bewegung dem AUS- bzw. EIN-Zustand entspricht. Wenn dies nicht der Fall ist, wird der Schrittmotor in der
bereits beschriebenen Weise in die Ausgangsstellung, also zur Koordinate 15 bzw. 23 gebracht, womit der
Fehler behoben und der Schrittmotor wieder einjustiert ist.
In Fällen, bei denen mit Zwillingsnadeln gearbeitet
j=) wird, muß die maximale seitliche Auslenkbewegung der
Nadel auf etwa die Hälfte reduziert werden. Dies läßt sich dadurch erreichen, daß der EIN-Bereich des
Detektors DTentsprechend begrenzt wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Einrichtung zum Einstellen einer definierten Ausgangsstellung eines zum Antrieb des Stoffschiebers
oder der Nadelauslenkbewegung in einer elektronisch gesteuerten Haushalt-Nähmaschine
dienenden Schrittmotors, dessen Wicklungen unter Schaltsteuerung einer binären Steueranordnung für
eine Folge definierter Drehschritte durch eine entsprechende Folge von Speisesignalen erregbar
sind, von denen eine sich wiederholende gegebene Speisesignalkombination der Ausgangsstellung entspricht,
und mit einem mit der Motorwelle gekuppelten Drehstellungsdetektor, dessen binäres
Ausgangssignal innerhalb des Stellbereiches des Schrittmotors seinen Binärwert wechselt, dadurch
gekennzeichnet, daß
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP53027951A JPS5845280B2 (ja) | 1978-03-11 | 1978-03-11 | ミシンにおけるパルスモ−タの回転位相調整装置 |
Publications (2)
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| DE2909664C2 true DE2909664C2 (de) | 1983-12-01 |
Family
ID=12235192
Family Applications (1)
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Country Status (4)
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