DE2910037C3 - Pumpe - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01M—LUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
- F01M1/00—Pressure lubrication
- F01M1/02—Pressure lubrication using lubricating pumps
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
- F16K17/02—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
-
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16N7/00—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
- F16N7/38—Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with a separate pump; Central lubrication systems
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Pumpe nach dem Oberbegriff des Patentanspruch.·
> 1.
Bei manchen Einsatzfällen von Pumpen ist es erwünscht, daß die von der Pumpe mit Druckmittel
gespeiste Druckleitung beim Stillstand der Pumpe druckentlastet wird. Dies ist namentlich bei Einleitungs-Schmieranlagen der Fall. Bei diesen dient eine einzige
Druckleitung als Hauptschmierleitung, in die an den jeweiligen Schmierstellen Dosierventile eingesetzt sind.
Diese versorgen die jeweilige Schmierstelle beim Aufbau des Schmiermitteldruckes mit einer dem
Dosiervolumen entsprechenden Schmiermittelmenge. Sobald, beispielsweise durch Überwachung des
Schmiermitteldruckes, sichergestellt ist, daß alle Dosierventile zur Wirkung gelangt sind, wird die Pumpe
wieder abgeschaltet. Um eine Rückkehr der Dosierventile in ihre Grundstellung zu ermöglichen, muß der noch,
in der Leitung zwischen der Pumpe und den Dosierventilen vorhandene Druck des Schmiermittels
abgebaut, d. h. die Schmiermittelleitung entlastet werden.
Zu diesem Zweck ist aus der DE-AS 1049 170 eine
Pumpe der eingangs erläuterten Art bekannt, bei der das Entlastungsventil ein von der Pumpe gesondertes, in
die Druckmittelleitung eingeschaltetes Kolbenschieberventil ist. Der Schieber dieses Ventils wird durch eine
Rückstellfeder normalerweise in einer Lage gehallen, in der die zu den Dosierstellen führende Druckleitung über
ein Rückschlagventil mit dem Druckmittclreservoir in Verbindung steht. Die Druckleitung ist so über das
Entlastungsventil geführt, daß beim Druckaufbau der Kolbenschieber sich gegen die Federkraft in eine
Stellung verschiebt, in der die Pumpe mit den Dosierstellen in Verbindung steht, während der
Rücklauf geschlossen ist Steigt der Druck durch
Weiterlaufen der Pumpe nach dem Durchführen des
Schmiervorganges weiter an, bewegt sich der Kolbenschieber in eine Stellung, in der die von der Pumpe
kommende Druckleitung unmittelbar mit dem Rücklauf <ϊ in Verbindung steht. Nach Abschalten der Pumpe kehrt
der Kolbenschieber in die ursprüngliche Lage zurück und verbindet den zu den Schmierstellen führenden Teil
der Druckleitung mit dem Rücklauf, wodurch die Druckleitung entlastet wird. Das federbelai'.ete Rück-
Hi schlagventil zwischen dem Kolbenschieber und dem
Druckmittelreservoir gewährleistet den für die Funktion der Dosierventile erforderlichen, geringen Restdruck.
π angeordneten, einen Kolbenschieber und eine Rückstellfeder aufweisenden Entlastungsventils und wegen
des zusätzlich erforderlichen, federbelasteten Rückschlagventils baulich aufwendig und störanfällig.
tungs-Schmieranlage ist es auch bereits bekannt, in die
Schmiermittelleitung ein elektrisch betätigtes Ventil einzusetzen, das beim Anschalten der Pumpe eine
Rückströmleitung zum Schmiermittelbehälter sperrt. Beim Abschalten der Pumpe wird das Ventil wieder
geöffnet, so daß sich der Druck abbauen und die
des zusätzlich erforderlichen, elefctrisch betätigten
Pumpe der eingangs erläuterten Art ein gesondertes und für sich zu steuerndes Ventil einzusparen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1
gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Pumpe ist das Entlastungsventil in die Pumpe selbst integriert. Dadurch
ergeben sich eine bauliche Vereinfachung und eine Erhöhung der Betriebssicherheit. Das Fliehgewicht hält
bei rotierender Pumpe das Entlastungsventil geschlos
sen. Bei Annäherung an den Pumpenstillstand wird
dagegen das Entlastungsventil freigegeben und der Restdruck in der Druckleitung kann sich in der
gewünschten Weise abbauen. Ein Minimaldruck kann jedoch aufrechterhalten werden, weil das Fliehgewicht
mit seiner Masse das Entlastungsventil auch beim Pumpenstillstand im Schließsinn leicht belastet. Ein
weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Pumpe besteht darin, daß das Entlastungsventil zugleich als Druckbegrenzungsventil wirken kann, wenn die Pumpe mit
seiner konstanten Arbeitsdrehzahl läuft. In diesem Fall wird nämlich das Entlastungsventil durch das Fliehgewicht beim normalen Arbeiten der Pumpe mit einer
vorgegebenen Kraft geschlossen gehalten. Wenn der Pumpendruck die dadurch gegebene Grenze über
schreitet, öffnet sich das Ventil gegen die Fliehkraft,
wodurch auch eine Druckbegrenzung nach oben gegeben ist
Es sind zwar bereits Pumpen bekannt, bei denen die Druckmittelleitung bei Erreichen einer vorgegebenen,
maximalen Pumpendrehzahl entlastet wird. Hierdurch soll jedoch eine Drehzahlbegrenzung und nicht eine
Entlastung der Druckleitung und der Pumpe bei Pumpenstillstand erreicht werden. So ist es beispielsweise aus der US-PS 30 97 607 bekannt, in einen mit der
Antriebswelle verbundenen, die Pumpenkolbenelemente aufnehmenden Körper in einer Ausnehmung ein
Fliehgewicht einzusetzen, das ein Kurzschlußventil zwischen der Druck- und der Saugseite der Pumpe im
öjt'nungssinne gegen die Krall einer Schließfeder
belastet. Erreicht diese Pumpe eine vorgegebene Drehzahl, dann wird dieses Kurzschlußventil geöffnet
und der Förderstrom der Pumpe im Kurzschluß auf die EinlaQseite zurückgeführt. Diese Pumpe dient zur ■-,
Zufuhr von Kraftstoff zu einer Turbine, so daß auf diese Weise die Turbinendrehzahl konstant gehalten werden
kann. Die Grenzdrehzahl läßt sich dabei dadurch einstellen, daß der in der Druckleitung herrschende
Druck zum Kurzschlußventil zurückgeführt wird und κι dessen Kolben gegen die Kraft des Fliehgewichts
belastet. Dabei kann durch ein Druckbegrenzungsventil der sich hinter dem Kolben des Kurzschlußventils
aufbauende Druck begrenzt werden. Durch entsprechende Einstellung des Druckbegrenzungsventils ergibt ü
sich die gewünschte Einstellung der Turbinendrehzahl. Diese Aufgabenstellung hat aber nichts mit der
Druckentlastung einer Druckleitung beim Pumpenstillstand zu tun.
Weiter vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Ein Ausführungsbeispiei der Erfindung ist in der einzigen Figur der Zeichnung dargestellt, die einen
Teilschnitt durch eine erfindungsgemäße Pumpe zeigt.
In der Zeichnung ist ausschnittweise ein Gehäuse 1
einer Pumpe gezeigt, die beispielsweise als Zahnradpumpe, Kolbenpumpe od. dgl. ausgebildet sein kann. Mit
2 ist ein rotierendes Pumpenbauteil bezeichnet, das in diesem Fall eine im Gehäuse 1 drehbar gelagerte
Pumpenwelle ist Diese enthält einen an einer freien ju
Außenfläche mündenden Kanal 3, der in nicht gezeichneter Weise mit der von der Pumpe mit
Druckmittel zu versorgenden Druckleitung in Strömungsverbindung steht Im Bereich des Endes der
Pumpenwelle weist das Gehäuse 1 eine zylindrische js
Ausnehmung 4 auf, in die eine Welle 5 eines nicht näher gezeigten Motors ragt.
Auf der Welle 5 ist eine Kupplungshülse 6 befestigt, die in Richtung auf die Pumpenwelle eine als Quernut
ausgebildete Ausnehmung 7 besitzt, in der die Pumpenwelle mit einem beidseitig abgeflachten Ende
formschlüssig in Antriebsverbindung gehalten ist. In der Ausnehmung 7 ist auf einem Zapfen 8 ein Fliehgewicht
9, 9a in Form eines Winkelhebels 9 schwenkbar gelagert, dessen freier Hebelarm 9a parallel zur Welle 5
verlauft. An seiner dtr Pumpenwelle zugewandten Stirnfläche wirkt das Fliehgewicht 9,9a auf ein als Kugel
ausgebildetes Verschlußglied IC, das in einer als Ventilsitz 11 ausgebildeten Ausdrehung an der Mündung
des Kanales 3 gehalten ist. Das Verschlußglied 10 und der Ventilsitz 11 bilden zusammen ein Entlastungsventil
für die Druckleitung. Die Lagerung des Fliehgewichts 9, 9a ist dabei so gewählt, daß es bei
seiner Verschwenkung unter Fliehkraft im Uhrzeigersinn eine Kraft auf das Verschlußglied 10 in Schließrichtung
ausgeübt wird.
Das Verschlußgliea 10 übt entweder allein oder in Verbindung mit dem Eigengewicht des Fliehgewichts 9,
9a eine solche Schließkraft aus, daß der Kanal 3 zur Aufrechterhaliung eines bestimmten Grunddruckes in
der Druckleitung bei stillstehender Pumpe abgedichtet bzw. geschlossen ist Bei rotierender Pumpe hat das
Fliehgewicht das Bestreben, sich durch Fliehkraft im Uhrzeigersinn zu verschwenken. Dies hat ^ur Folge, daß
sich die Kraft, mit der das Verschlußglied 10 auf seinei;
Ventilsitz 11 gedrückt wird, ve^-fößert, so daß der Kanal 3 bei laufender Pumpe s'=is gegen den
Druckmitteldruck geschlossen ist. Bei abgeschalteter Pumpe entfällt die durch Fliehkraft bewirkte Anprtßkraft
auf das Verschlußglied 10 und der in der Druckleitung beim Pump- bzw. Fördervorgang aufgebaute
Druck kann, z. B. durch Abgabe geringster Schmiermittelmengen, über den Kanal 3 abgebaut und
damit die Druckleitung vollständig oder bis zur Erreichung des Grundcruckes entladet werden. Das aus
dem Kanal 3 überströmende Druckmittel fließt über eine Bohrung 12 im Gehäuse 1 in den Druckmittelbehälter
zurück.
Die Masse des Fliehgewichts 9,9a und damit die bei einer konstanten Nennd.rehzahl der Pumpe auftretenden
Fliehkraft kann so gewählt werden, daß bei Überschreitung eines zulässigen Druckes das Verschlußglied
durch diesen Druck entgegen die Kraft des Fliehgewichts 9, 9a von seiner Schließstellung abgehoben
wird, so daß der erhöhte Druck abgebaut werden kann und eine Zerstörung von Teilen der Anlage
vermieden wird. In diesem Fall hat also das Entlastungsventil
zusätzlich die Aufgabe eines Druckbegrenzungsventils.
Claims (4)
1. Pumpe zum Einspeisen eines Druckmittels in eine Druckleitung, mit einem rotierenden, mit einem
Antrieb verbundenen Pumpenbauteil und mit einem der Druckleitung zugeordneten Entlastungsventil,
das die Druckleitung und die Pumpe bei Pumpenstillstand bis auf einen möglichen Restdruck entlastet,
dadurch gekennzeichnet, daß das rotierende Pumpenbauteil (2) einen sich bis zu einer
freien Außenfläche erstreckenden, mit der Druckleitung verbundenen Kanal (3) aufweist, der das
Entlastungsventil (10, 11) enthält, und daß am Pumpenbauteil (2) ein Fliehgewicht (9,9a) beweglich
gelagert ist, das das Entlastungsventil (10, 11) bei laufender Pumpe im Schließsinn durch Fliehkraft
belastet.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Kanals (3) als Ventilsitz
(11) für ein vom Fliehgewicht (9,9a) beaufschlagtes
VerschteSglied (10) ausgebildet ist
3. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fliehgewicht (9,
9a) in einer Ausnehmung (7j des rotierenden Pumpenbauteils (2) schwenkbar gelagerter Hebel ist.
4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (7/für das Fliehgewicht (9,
9a) in einer Kupplung zwischen dem Antrieb und dem rotierenden Pumpenbauteil (2) vorgesehen ist
Priority Applications (7)
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