DE291035C - - Google Patents
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G51/00—Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
- B65G51/04—Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
- B65G51/26—Stations
- B65G51/30—Stations for delivery
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zusatz zum Patent 287747.
Die Erfindung betrifft einen Empfänger nach Patent 287747 und bezweckt, die selbsttätige
Wirkungsweise des Empfängers ganz unabhängig von dem Grade der Kompression der Vorluft zu machen.
Bisher wurde die untere Verschlußklappe des Empfängers durch ein Gegengewicht oder
eine Feder auf ihren Sitz gepreßt. Die Belastung der Klappe durch das Gewicht oder
die Feder wurde hierbei so abgestimmt, daß die Klappe sich auch unter dem stärksten
voraussichtlich auftretenden Druck der zusammengepreßten Vorluft noch geschlossen
hielt. Trotzdem kann es natürlich vorkommen, daß besonders schwer beladene Büchsen,
die mit großer Fahrgeschwindigkeit in das Empfängerrohr eintreten, ein vorzeitiges öffnen
der Klappe verursachen, so daß die Vorluft ausströmt und die beabsichtigte Brems-
ao wirkung nicht oder nur unvollkommen zustande kommt.
Um nun bei allen möglichen Luftdruckverhältnissen im Empfängerrohr einen gleich
sicheren Abschluß des Empfängerrohrs zu erzielen, wird als Verschlußorgan eine Pendelklappe
angeordnet, die in für andere Zwecke im Rohrpostbetrieb bereits bekannter Art von
dem im Empfänger herrschenden Überdruck selbst geschlossen gehalten wird. Um dies zu
erreichen, wird nach der Erfindung die Schwingachse der Pendelklappe so angeordnet, daß die
Resultante des inneren Luftüberdruckes, die senkrecht zum Klappenteller gerichtet ist und
durch dessen Mittelpunkt geht, ein auf Schließung der Klappe wirkendes Drehmoment ergibt.
Dieses Drehmoment ist um so größer, je stärker der innere Luftüberdruck ist, so
daß die Klappe niemals durch den Luftdruck selbst geöffnet werden kann.
Auf der Zeichnung ist als Beispiel ein Zwischenempfänger einer Druckluftrohrpostanlage
veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι einen achsialen Schnitt, und
Fig. 2 einen wagerechten Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
Von dem abwärts gerichteten Empfängerrohr α zweigt das Rohr b ab, durch das die
Druckluft weiterströmt. Das Rohr α endigt
in einem luftdicht mit ihm verbundenen Gehäuse c, in dessen Boden die in der Verlängerung
des Rohres α liegende Auswurföffnung d des Empfängers angebracht ist. Diese Öffnung
d wird von innen her durch eine Pendelklappe e verschlossen, die in dem Gehäuse c
um die Achse f schwingbar angeordnet ist.
Die Verbindung zwischen dem Klappenteller e und der Schwingachse f wird durch
eine schmale Zunge g hergestellt, an deren beiden Seiten vorbei die Druckluft zu dem
Klappenteller gelangt.
Die Achse f ist mit Bezug auf den Klappenteller e so angeordnet, daß die Resul-
tante R des auf dem Teller lastenden inneren Überdruckes an einem Hebelarm h angreift,
der ein auf Schließung der Klappe e wirkendes Drehmoment M ergibt. Eine einstellbare,
einerseits am Gehäuse c und anderseits an der Klappenzunge g angreifende Feder i hat
nur den Zweck, die Pendelklappe stets wieder in die Verschlußstellung zurückzuführen.
Eine in den Empfänger einlaufende Rohrpostbüchse verdichtet die vor ihr in dem
Rohr α und dem Gehäuse c eingeschlossene Luft, wodurch ihre Geschwindigkeit erheblich
abgebremst wird. Da die Büchse jedoch etwas Spiel in dem Rohr α besitzt, kann die
verdichtete Vorluft allmählich um die Büchse herum nach oben entweichen, so daß die
Büchse nicht vollständig zum Stillstand kommt, sondern langsam bis auf die Zunge g der
Pendelklappe e gelangt. Die Belastung der Zunge g durch die Büchse ergibt ein Drehmoment,
das dem Drehmoment M des inneren Luftüberdruckes und dem der Feder i entgegengesetzt
gerichtet ist und diese an Größe bedeutend übertrifft. Infolgedessen schwingt
die Pendelklappe e in das Gehäuse c hinein in die Offenstellung, so daß die Büchse durch
die Auswurföffnung d im Boden des Gehäuses ins Freie tritt.
Es ist klar, daß die Wirkungsweise des
Empfängers bzw. der Pendelklappe β genau dieselbe bleibt, wenn die Büchse vor ihrem
Eintritt in den Empfänger ganz oder teilweise vom Treibluftstrom entlastet wird, wie
dies z. B. bei den Endempfangssteilen von Druckluftanlagen der Fall ist.
Claims (1)
- Patent-An spru ch:Empfänger für Rohrpostanlagen nach Patent 287747, bei dem die Auswurföffnung des Empfängers durch eine Pendelklappe verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingachse (f) der Pendelklappe (e) so angeordnet ist, daß die Resultante des auf dem Teller der Klappe lastenden inneren Luftüberdruckes ein auf Schließung der Klappe wirkendes Drehmoment ergibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE291035T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE291035C true DE291035C (de) |
Family
ID=32687026
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT291035D Active DE291035C (de) | |||
| DENDAT287747D Active DE287747C (de) |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT287747D Active DE287747C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE287747C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3851843A (en) * | 1973-08-24 | 1974-12-03 | Nat Safe Corp | Transfer station assembly |
-
0
- DE DENDAT291035D patent/DE291035C/de active Active
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE287747C (de) |
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