DE291137C - - Google Patents

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DE291137C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • B21F45/16Wire-working in the manufacture of other particular articles of devices for fastening or securing purposes
    • B21F45/26Wire-working in the manufacture of other particular articles of devices for fastening or securing purposes of buttons
    • B21F45/28Wire-working in the manufacture of other particular articles of devices for fastening or securing purposes of buttons of "patent-fastener" or press-button type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00Wire-working in the manufacture of other particular articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Td. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Oktober 1913 ab.
Um das Einstecken der Federn in die Druckknopfteile auf der Federeinsetzmaschine selbsttätig auszuführen, ist es notwendig, den noch unfertigen Druckknopfteil in die zum Einstecken richtige Lage überzuführen, derart, daß die in dem Hütchen des Druckknopfteiles vorgesehenen, zur Aufnahme der Feder bestimmten Schlitze in gleicher Richtung mit dem Einsteckwerkzeug zu stehen kommen.
Die Überführung des Druckknopfteiles in diese Lage erfolgt bei den bekannten Maschinen durch Drehung, wobei bei Erreichung der richtigen Lage federnde Schnapper in die Schlitze des Hütchens eintreten und eine weitere Verdrehung des Druckknopfteiles hindern.
Da die Schlitze in dem Hütchen äußerst
schmal, etwa nur V2 mm breit sind, so muß die Schneide der Schnapper, um sicher in diese Schlitze einzutreten, noch \vesentlich schmäler, also nahezu scharfkantig sein. Da diese scharfe Schneide bei der Drehung des Knopfes an der Randfläche des Hütchens schleifen muß, bevor das Einschnappen erfolgen kann, so wird diese Schneide bald abgenutzt und wirkt sodann gar nicht oder zumindest unzuverlässig. Wenn ferner die Schlitze aller Knopfhütchen nicht vollkommen in gleicher Höhe liegen und nur um ein Geringes abweichen, kann das Einschnappen bei diesen bekannten Vorrichtungen nicht mehr stattfinden.
Diesen Nachteilen abzuhelfen und. an Stelle einer mehr oder minder umständlichen und unzuverlässigen Schnappvorrichtung einfache, sicher wirkende Hilfsmittel zur Überführung der Druckknopfunterteile in die zum Einsetzen der Feder erforderliche Lage benutzen zu können, bildet den Zweck der vorliegenden Erfindung. Diese besteht im wesentlichen darin, daß das Hütchen des- Druckknopf Unterteiles bei oder nach seiner Ausarbeitung aus dem Metallblech eine von der Form eines runden Körpers abweichende Gestalt erhält,, indem es z. B. oval ausgepreßt oder nach Auspressen in runder Gestalt oval zusammengedrückt wird, oder aber mit Ansätzen, Ausbauchungen o. dgl. versehen wird, worauf es dann in der Einsetzvorrichtung von einem dieser' unrunden Gestalt entsprechenden Stempel in die zur Federeinsetzung erforderliche Lage geführt wird, um schließlich vor oder nach Einsetzen der Feder wieder zu einem runden Körper umgewandelt zu werden. Diese Umwandlung kann durch ein besonderes Werkzeug oder aber durch den erstenvähnten Stempel selbst erfolgen, indem dieser in dem Hohlraum des Hütchens, während der Druckknopfteil festgehalten, also an Drehung gehindert ist, gewaltsam gedreht wird.
In der Zeichnung veranschaulichen die Fig. ι bis 5 (jede in Auf- und Grundriß) eine
Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung und in schematischer Darstellung die wesentlichen Werkzeuge einer zur Durchführung dieses Verfahrens bestimmten Vorrichtung.
Nach dieser Ausführungsform wird der Knopfteil ι (Fig. i) in bekannter Weise aus einem Blech ausgearbeitet, wobei sein Hütchen 3 die Gestalt eines runden Körpers erhält
ίο und mit Schlitzen 2 für die Aufnahme der Feder versehen wird. Das Hütchen 3 wird nun durch ein geeignetes Werkzeug derart seitlich zusammengedrückt (und zwar im Sinne der Pfeile in Fig. 2), daß der früher kreisrunde Querschnitt länglich wird.
Der so vorbereitete Druckknopfteil wird nun zur Verdrehvorrichtung der Federeinsetzmaschine gefördert. Diese enthält einen als Widerlager für den Druckknopfteil 1 dienenden Oberstempel 4 und einen federnd von unten an das Hütchen 3 angedrückten, drehbaren Dorn 5 (Fig. 3), der, wie aus der Draufsicht in Fig. 3 zu ersehen ist, einen im wesentlichen flachen Querschnitt hat, dessen Dicke dem flachgedrückten Eingang des Hohlraumes des Hütchens 3 entspricht. Der Dorn 5 kann daher nur dann unter dem Druck der ihn von unten her belastenden Feder in den Hohlraum des Hütchens 3 einschnappen, wenn seine Langseite mit der größten Dimension des 'Hütchenquerschnittes übereinstimmt. Bei der in Fig. 3 dargestellten Lage kann der Dorn 5, wie leicht einzusehen, nicht in den Hohlraum des Hütchens 3 einschnappen. Wenn er aber gedreht wird, so kommt er über die in Fig. 4 gezeigte Zwischenlage, in der er natürlich immer noch nicht einschnappen kann, hinüber in die in Fig. 5 veranschaulichte Stellung, in der er dem Druck der ihn belastenden Feder folgen und ins Innere des Hütchens 3 eindringen kann.
Bei der Weiterdrehung des Domes 5 Wird nun das Hütchen 3 und damit der ganze Druckknopfteil 1 mitgenommen, bis der Dorn 5 schließlich in der Lage, in der sich die Schlitze des auf ihm sitzenden Hütchens 3 in der Verlängerung des Einsteckwerkzeuges befinden, ' selbsttätig angehalten wird. Nun wird der Dorn 5 in dem Hohlraum des Hütchens um mindestens eine halbe Umdrehung gewaltsam weiter- oder zurückgedreht, wobei das Hütchen aber durch eine geeignete Einspannung oder Klemmung festgehalten, also am Mitdrehen gehindert wird, so daß die Begrenzungsflächen des Domes das Hütchen wieder zu einem runden Körper umformen. Da jetzt der Druckknopfteil, der anfänglich selbstverständlich jede beliebige Lage einnehmen konnte, sich im Verhältnis zu den Federeinsetzwerkzeugen in richtiger Lage befindet, kann die Druckknopffeder ohne weiteres eingesetzt werden.
Das Umformen des seitlich zusammengedrückten Hütchens 3 in die ursprüngliche Gestalt eines runden Körpers kann aber auch durch einen besonderen, im Querschnitt runden Stempel 6 (Fig. 6) erfolgen, der von unten ins Hütchen eingedrückt wird.
Es ist klar, daß man dem Hütchen 3 des Druckknopfteiles 1 gleich bei seinem Ausarbeiten aus dem Blechstreifen eine von einem Rotationskörper abweichende Gestalt verleihen kann, so daß sich eine Umformung in einer besonderen Arbeitsstufe erübrigt. Anstatt das Hütchen oval zu formen, kann es z. B. auch mit einem Ansatz 7, etwa nach Fig. 7 der Zeichnung, versehen werden, in den der flache Dorn 5 von innen eingreift, um den Druckknopfteil in die zum Einsetzen der Feder erforderliche Lage zu drehen. s0

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Überführung von Druckknopfteilen in die zum Einsetzen der Feder erforderliche Lage in Federeinsetzvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Hütchen des Druckknopfunterteiles bei oder nach seiner Ausarbeitung aus dem Blech eine von der Form eines runden Körpers abweichende Gestalt erhält go und in der Einsetzvorrichtung von einem dieser Gestalt entsprechenden Dorn in die zur Federeinsetzung erforderliche Lage geführt wird, worauf vor oder nach Einsetzen der Feder das Hütchen zu einem runden Körper umgewandelt wird.
2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Lageneinstellung bewirkende Dorn durch Drehung die Umformung des festgehaltenen Druckknopfhütchens zu einem runden Körper ausführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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