DE291314C - - Google Patents
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- DE291314C DE291314C DENDAT291314D DE291314DA DE291314C DE 291314 C DE291314 C DE 291314C DE NDAT291314 D DENDAT291314 D DE NDAT291314D DE 291314D A DE291314D A DE 291314DA DE 291314 C DE291314 C DE 291314C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C9/00—Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
- B60C9/0042—Reinforcements made of synthetic materials
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft den Aufbau eines Radreifenmantels für Luftreifen, unter Anwendung
einer besonderen Gewebeeinlage an der Innenseite der Laufdecke. Die Gewebeeinlage
mit in der Umfangsrichtung verlaufenden Kettenfäden und quergerichteten Schußfäden
ist in bekannter Weise mehrschichtig dem Gummi einverleibt und besitzt, um der Notwendigkeit größerer Elastizität an der
mittigen Laufseite des Mantels — verglichen mit den Haltbarkeitsbedingurigen an den Seitenteilen
— zu genügen, in der auf dieser Lauf oder Spurseite erstreckten Zone oder Mittelbahn
verhältnismäßig weite Webmaschen, wie durch entsprechende Abstandsbestimmung der
Webfäden erzielbar ist, während die über die Seitenteile erstreckten Geweberänder engmaschig
oder dicht gewebt sind. In Verbindung mit dieser Anordnung besteht das Neue
wesentlich darin, daß in jenem gröber oder weitmaschiger gewebten Teil die Kettenfäden
stärker oder von größerem Durchmesser ge-
. wählt werden, .als die an den Seitenteilen
. durchlaufenden Kettenfäden.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des fertigen Reifens, bei Welchem ein Teil der Außenfläche
weggebrochen ist,
Fig. 2 eine Aufsicht auf einen Teil des Gewebes, das zum Aufbau des Reifens dient,
Fig. 3 ein Querschnitt clurc.h den Radreifen, und
Fig. 4 ein Schnitt längs der Linie 4-4 der Fig. 3.
Zum Aufbau des Reifenmantels wird ein innerer, mehrschichtig angeordneter Gewebestreifen
und eine äußereLaufdecke von Gummi oder gummiähnlichem Stoff verwendet. Der erstere Teil, der zweckmäßig aus einem zusammenhängenden,
spiralig mit Aufeinanderlagerung der Windungen aufgewickelten Streifen besteht, ist aus Gewebe gebildet, dessen
Kettenfäden längs des Umfanges der Läufdecke rundherum gehen, während die Schußfäden
quer zum Reifen liegen.
Der fertige Reifen 1 (Fig. 1) ist mit einer
äußeren Lauffläche 2 und einem inneren Gewebestück versehen, das aus einer Anzahl von
vorher ineinandergeschlungenen Fäden gebildet ist. Das Verschlingen der Fäden erfolgt
derart, daß sie sich der endgültigen Form des Reifens anpassen. Bei der vorliegenden Ausführungsform
ist das innere Gewebestück zusammengesetzt aus den Kettenfäden 3, 4 und den Schußfäden 5. Es ist von großer Wichtigkeit,
daß der Laufreifen nachgiebig ist, sich aber so\vohl in der Quer- als auch in der
Längsrichtung nicht verlängert oder erweitert.
Das Gewebe ist vorzugsweise aus einer einzigen Länge lagenweise gewickelt, wie in
Fig. 3 angedeutet, in welcher drei Lagen 6 dargestellt sind, deren Zahl jedoch auch vergrößert
werden kann. Der Gewebestreifen wird
vorher hergestellt, und zwar so, daß er sich der endgültigen Form des Reifens anschmiegt.
Zu diesem Zweck wird vorzugsweise beim
Weben des Streifens eine Aufnahmerolle verwendet, die ihren größten Durchmesser in der
Mitte besitzt und nach beiden Enden sich verjüngt, wobei die mittleren Kettenfäden 4, die
unter der Lauffläche liegen, stärker gewählt werden als die Seitenketten 3 und in dem fertigen
Gewebe länger sind.
Mit den Seiten sind allgemein diejenigen Seitenteile bezeichnet, die an den Rändern des
Radreifens liegen.
Die Kettenfäden, die längs des Umfanges des Reifens verlaufen, sind im wesentlichen
nicht dehnbar, so daß sich der Reifen in Richtung seiner Länge nicht ausdehnen oder vergrößern
kann. In gleicher Weise sind auch die Schußfäden nicht ausdehnbar, so daß auch eine Quervergrößerung des Reifens verhindert
ist. Es werden so die Nachteile vermieden, die einem gestrickten Reifengewebe anhaften,
oder solchen Geweben, bei denen die Fäden nicht straff im Reifen liegen.
Die Kettenfäden 4 sind von- größerem Durchmesser und liegen in größerem Abstand
voneinander als die Seitenketten 3. Die Schußfäden 5, die vorzugsweise von gleichmäßigem
Durchmesser sind, stehen an der Lauffläche weiter auseinander als an der Seite, wie dies
schematisch in Fig. 2 angedeutet ist, aus welcher man ersieht, daß sich diese Fäden allmählich
nach den Seiten des Reifens hin nähern. . Sowohl die Ketten- als auch die Schußfäden
liegen also derart, daß die Größe der Maschen 7 nach den Seiten zu abnimmt (Fig. 2
und 3). Es wird so ein Gewebe gebildet, das an der Lauffläche lockerer ist als an den Seiten,
und zwar in beiden Richtungen. Außerdem sind die Seiten des Gewebes dünner als die Mitte, so daß der Randteil des Gewebes
angefaltet werden kann, um so die Seiten zu verstärken.
Die spiralig gewickelten Lagen 6 nehmen infolge der Verwendung von längeren Kettenfäden
an der Lauffläche in natürlicher Weise von selbst einen konkaven Querschnitt ein, der
sich dem Querschnitt gemäß Fig. 3 nähert. Der gewebte Streifen wird also vorher so hergestellt,
daß er sich nicht nur der Form des fertigen Reifens, sondern auch der zum
Wickeln des Streifens beim Aufbau des Reifens benutzten Kernform anschmiegt. Es \vird
so ein Spannen oder Verschieben der Fäden verhindert und ebenso auch eine Verschiebung
oder Beanspruchung der Gummibedeckung, welche jeder Gewebelage vor dem Aufwickeln
auf die Form zugefügt wird. Die Kanten des Gewebes sind gefaltet, wie bei 8 (Fig. 3) angegeben
ist, und zwar um die Versteifungsringe 9 herum. Die angefalteten Kanten, die
dünner sind als die-Lauffläche, verstärken die Seiten. Man kann auch die äußersten Kantenstücke
des Gewebes mit Kettenfäden von wechselnder Länge versehen, in welchem Falle die kürzesten Kettenfäden an den Λ^εΓΒΐεί-fungsringen
9 liegen. Dies Ergebnis wird erreicht, wenn man die Aufnahmerolle des Webestuhles mit Enden versieht, die sich von
den Teilen schmälsten Durchmessers aus erweitern. Auf diese Weise wird das fertige
Gewebe von selbst im wesentlichen die genaue Form des Reifens nach allen. Richtungen hin
annehmen; wenn man will, kann man noch eine innere Stoffbedeckung 10 benutzen. Der
fortlaufende Gewebestreifen wird vor dem Aufwickeln auf den Rahmen kalandriert und
mit Gummi behandelt, der in diesem Zustand aufgebracht wird, so daß der Gummi die Maschen
des Gewebes durchdringt und imprägniert, sowie radiale nietenähnliche Teile von
wechselndem Durchmesser in dem Gewebe bildet, wodurch die äußere Lauffläche 2 des Reifens
durch das innere Gewebestück verankert wird. Da der Gewebestreifen von vornherein
in der endgültigen Form des Reifens hergestellt wird, und die Gummibedeckung bei der
Kalandrierung aufgebracht wird, in welcher das Gewebe sich in seiner eigentlichen Form
befindet, so erfolgt keine \7erschiebung noch
Beanspruchung der Gewebestücke oder der Gummibedeckung noch eine Trennung der beiden
Stoffe. Da die Ketten- und Schußfäden straff sind, verändert sich bei der Benutzung
weder die Größe noch die Form der Maschen, so daß jede Möglichkeit des Abscherens der
nietähnlichen Gummifüllung der Maschen vermieden ist.
Die Gummibedeckung 2 wird auf das innere Gewebestück unter Wärme und Druck aufgebracht
und beim Vulkanisieren mit der Gummibedeckung der Gewebelagen, die in vorbeschriebener
Form aufgewickelt sind, verburi-< den; die äußere Lauffläche wird dabei mit dem
inneren Gewebe durch nietähnliche Gummistücke verankert, deren Durchmesser sich von
der Lauffläche nach den Seiten hin ändert. Da die Maschen an der Lauffläche größeren
Durchmesser besitzen als an den Seiten, so durchdringt eine größere Menge von Gummi n0
den Laufteil des Reifens bei der Kalandrierung pro Längeneinheit als die Seiten. Der
so aufgebaute Reifen wird vulkanisiert und zusammen mit einem inneren Luftschlauch benutzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Laufdecken-Einlage für Radreifen, die aus in Umfangsrichtung verlaufenden Kettenfäden und quergerichteten Schußfäden gewebt ist und in mehrschichtiger Anord-οnung den Gummi sowohl an der Lauffläche j' Abstande der Webfäden bzw. mit größerenwie auch mit Verbreiterungsteilen an den j offenen Maschen gewebt ist, KettenfädenSeiten des Mantelprofils durchsetzt, da- von größerem Durchmesser und entspre-durch gekennzeichnet, daß das Gewebe an j chend vermehrter Festigkeit besitzt, alsdem mittleren, der Lauffläche zugehörigen wie die an den Seitenteilen engmaschigTeil, wo es mit verhältnismäßig größerem verwebten Kettenfäden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. CiEDRUCKT IN DIiR HEiCHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE291314C true DE291314C (de) |
Family
ID=546203
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT291314D Active DE291314C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE291314C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2628652A (en) * | 1949-08-26 | 1953-02-17 | Gen Tire & Rubber Co | Pneumatic tire and method of making same |
-
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- DE DENDAT291314D patent/DE291314C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2628652A (en) * | 1949-08-26 | 1953-02-17 | Gen Tire & Rubber Co | Pneumatic tire and method of making same |
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