DE291344C - - Google Patents

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DE291344C
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0675Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever
    • G05D16/0694Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting on the obturator through a lever using a spring-loaded membrane with a spring-loaded slideable obturator

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
'- M 291344 KLASSE 12/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1915 ab.
Bei der Verwendung von stark zusammengepreßtem oder verflüssigtem Gas für Beleuchtungszwecke o. dgl. hat es sich als unzweckmäßig gezeigt, den Gasdruck durch eine Druckmindervorrichtung unmittelbar auf den an der Verbrauchsstelle erforderlichen Druck herabzumindern, und man benutzt ein Expansions- oder Zwischengefäß, welches in gewissen Zeitzwischenräumen mit Gas vom Hochdruckgasbehälter gefüllt wird, und in welchem das Gas bis zu einem verhältnismäßig niedrigen Druck expandiert. Von diesem Zwischengefäß strömt das Gas, nachdem der Druck durch einen Druckverminderer herabgemindert worden ist, zu der Verbrauchsstelle. Durch eine derartige Vorrichtung wird der Vorteil gewonnen, daß die Ausströmungsöffnung des Hochdruckbehälters verhältnismäßig groß sein kann, weil ja das Zwischengefäß in einer verhältnismäßig kurzen Zeit gefüllt werden darf, wodurch unter anderen Übelständen ein Zufrieren der genannten Ausstiömungsöffnung vermieden wird.
Bisher erfolgte das Füllen des Zwischengefäßes bei Bedarf von Hand. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Füllen des Zwischengefäßes in gewissen Zeitzwischenräumen und ist durch die Anordnung eines Ventils gekennzeichnet, welches die Verbindung zwischen dem Hochdruckgefäß und dem Zwischengefäß bei einem gewissen niedrigsten Druck in letzterem öffnet und die genannte Verbindung geöffnet hält, bis ein gewisser Höchstdruck im Zwischengefäß entsteht, bei dem das Ventil die genannte Verbindung schließt und dieselbe ge: schlossen hält, bis ein gewisser niedrigster Druck entsteht, wonach das Ventil die Verbindung wieder öffnet.
Die beiliegende Zeichnung stellt schematisch eine Ausführungsform der Erfindung dar. ι bezeichnet einen Hochdruckbehälter für komprimiertes Gas oder Gas im flüssigen Zustande, 2 und 2a eine Leitung zwischen dem Hochdruckbehälter und einem Zwischengefäß 3, und 4 eine vom Zwischengefäß ausgehende Verbrauchsleitung, in welche ein Druckverminderer 5 eingesetzt ist.
In die Verbindungsleitung zwischen dem Hochdruckbehälter 1 und dem Zwischengefäß 3 ist ein Ventil eingesetzt, das während der Füllperiode des Zwischengefäßes offen gehalten wird, aber während des Verbrauchs des Gases geschlossen ist. In der dargestellten Ausführungsform wird das Ventil 6 durch eine Membran 7 vermittels eines Armes oder einer Platte 8 betätigt, die gegebenenfalls selbst einen Ventilkörper bilden kann. Wenn der Gasdruck im Zwischengefäß 3 und also auch im Membrangehäuse 9 infolge des Verbrauchs
um einen gewissen Betrag vermindert wird, bewegt sich die Membran unter der Einwirkung der Feder io nach unten, bis der Arm oder die Platte 8 das Öffnen der Leitung 2 bewirkt, entweder unmittelbar oder vermittels des Ventils 6, so daß Gas vom Hochdruckgefäß ι zum Zwischengefäß 3 strömt. Wenn der Druck in diesem letzteren Gefäß und demzufolge auch im Membrangehäuse 9 größer wird als der Druck der Feder 10 auf die Membran 7, bewegt sich die Membran aufwärts und nimmt den Arm oder die Platte 8 mit, so daß das Ventil freigegeben und durch die Feder 12 geschlossen wird. Das Ventil wird dann durch den Druck in der Leitung 2 geschlossen gehalten.
Damit das Ventil 6 während der ganzen Füllperiode offen bleibt und dann bei einem gewissen Druck plötzlich geschlossen wird, wird das Ventil oder die Platte 8 zweckmäßig von einem Federsystem oder von Magnetismus o. dgl. in an und für sich bekannter Weise beeinflußt. Nach der dargestellten Ausführungsform ist die Platte 8 als magnetisch vorausgesetzt, während ein Anschlagstück 11 für dieselbe aus weichem Eisen hergestellt ist.
Obschon die Ausführungsform das Ventil vom Druck des Hochdruckbehälters 1 geschlossen zeigt, kann dasselbe selbstverständlich derart angeordnet sein, daß der genannte Druck das Ventil offen hält.
Die Platte 8 kann, wie erwähnt, wie eine Ventilplatte angeordnet sein, welche, von der Membran 7 betätigt, die Verbindung-zwischen dem Hochdruckgefäß 1 und dem Zwischengefäß 3 unmittelbar öffnet und schließt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Abgabe von Gas aus einem^Hochdruckgasbehälter mittels eines Zwischengefäßes, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitung zwischen dem Hochdruckbehälter und dem Zwischengefäß ein Ventil eingeschaltet ist, das während der Füll- bzw. Verbrauchsperiode des Zwischengefäßes selbsttätig offen bzw. geschlossen gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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