DE2913530C2 - Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem Stahlrammpfahl - Google Patents

Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem Stahlrammpfahl

Info

Publication number
DE2913530C2
DE2913530C2 DE19792913530 DE2913530A DE2913530C2 DE 2913530 C2 DE2913530 C2 DE 2913530C2 DE 19792913530 DE19792913530 DE 19792913530 DE 2913530 A DE2913530 A DE 2913530A DE 2913530 C2 DE2913530 C2 DE 2913530C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
corner post
head
post
pile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19792913530
Other languages
English (en)
Other versions
DE2913530A1 (de
Inventor
Franz Prof. 3052 Bad Nenndorf Lackner
Heinz Dr.-Ing. 6831 Brühl Mors
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB AG Germany
Original Assignee
BBC Brown Boveri AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC Brown Boveri AG Germany filed Critical BBC Brown Boveri AG Germany
Priority to DE19792913530 priority Critical patent/DE2913530C2/de
Priority to NL8002008A priority patent/NL8002008A/nl
Publication of DE2913530A1 publication Critical patent/DE2913530A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2913530C2 publication Critical patent/DE2913530C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D27/00Foundations as substructures
    • E02D27/32Foundations for special purposes
    • E02D27/42Foundations for poles, masts or chimneys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden eines aus einem Winkelprofil bestehenden Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem ein I-Profil aufweisenden Stahlrammpfahl.
Für die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Eckstiel und dem Pfahlkopf ist ein Stahlbetonkopf bekannt. Zur Ausbildung dieses Stahlbetonkopfes wird das untere Eckstielende und das obere Pfahlende, die beide mit Dübeln versehen sind, von Beton umgeben, der mit Bewehrungen durchsetzt ist.
Eine solche Verbindung zwischen Pfahl und Eckstiel ist sehr kostspielig.
Bei anderen, bereits bekanntgewordenen Mastgründungen werden die oberen Enden der Pfähle mit den unteren Enden der Masteckstiele gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Verbindungselementen miteinander verschweißt Solche Schweißverbindungen sind als sehr problematisch anzusehen, da sie auf der Baustelle vorgenommen werden müssen. Da die Schweißarbeiten bei unterschiedlichsten Witterungsverhältnissen durchgeführt werden, weisen sie oftmals aufgrund dessen Fehler oder Schwachstellen auf, die die Stabilität der Maste beeinträchtigen. Zudem lassen sich auf der Baustelle hergestellte Schweißungen nur oberflächlich begutachten, so daß fehlerhafte Schweißnähte oftmals nicht erkannt werden.
Für die Verbindung eines Fahrleitungsmastes mit einem Rammpfahl mit I-Profil ist es bekannt (DE-GM 68 04 743), an dem Pfahlkopf eine haubenförmige Auflageplatte anzuschrauben, auf der der Fahrleitungsmast mit seiner Fußplatte verschraubt wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für einen an den Eckstielen jeweils getrennt gelagerten Mast, unter Verwendung von am Pfahlkopf anschraubbaren Hauben, eine Verbindung zwischen Pfahlkopf und Eckstiel zu schaffen, die die auftretenden großen Raumtoleranzen auszugleichen gestattet.
Die Aufgabe wird bei dem Pfahl der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der Eckstiel an seinem Fußende mit einem in der Ebene der Winkelhalbierenden des L-Profils eingeschweißten Verbindungsblech mit einer am Pfahlkopf anschraubbaren Haube verbunden ist, die aus einer Kopfplatte und aus die beiden Flansche des Stahlrammpfahles übergreifenden Laschen besteht.
Der Abstand zwischen diesen beiden Laschen ist geringfügig größer als der Maximalabstand zwischen den beiden Flanschen des Pfahles. Jede Lasche wird mit einem Flansch des Pfahles verschraubt
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels mit einem Rammpfahl ermöglicht es, die am Mast auftretenden Kräfte vollständig in den Pfahl und von dort in den Baugrund üu leiten.
Die Pfahl-Eckstielverbindung bietet eine mindestens ebenso große Tragfähigkeit für den Mast, wie sich durch die Verbindung von Pfahl und Eckstiel mit einem Betonkopf erreicht wird, jedoch ist die erfindungsgemäße Verbindung wesentlich einfacher herzustellen und außerdem auch noch kostengünstiger.
Der Eckstiel kann mit dem Verbindungsblech unmittelbar an die Kopfplatte angeschweißt werden. Zweckmäßig ist jedoch der cckstiel über eine am Verbindungsblech angeschweißte Fußplatte mit der Kopfplatte verschraubt
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels mit einem Stahlpfahl,
F i g. 2 einen Vertikalschnitt durch die in F i g. 1 gezeigte Vorrichtung entlang der Linie H-II in F i g. 1,
F i g. 3 einen Vertikalschnitt durch die in F i g. 1 gezeigte Vorrichtung entlang der Linie IIF-III in Fig. 1,
Fig.4 eine Verbindung zwischen zwei Pfählen und einem Eckstiel,
Fig.5 einen Horizontalschnitt von unten gesehen, durch die in F i g. 4 dargestellte Vorrichtung entlang der Linie V-V in F i g. 4 und
Fig.6 eine vereinfachte Verbindung zwischen Pfahl und Eckstiel.
Die in Fig. 1 gezeigte Verbindung zwischen einem Stahl-Rammpfahl 5 und einem L-förmigen Eckstiel 6 eines Freileitungsmastes umfaßt im wesentlichen eine Haube, die aus einer Kopfplatte 1 und zwei Laschen 2 gebildet wird, eine Fußplatte 3 und ein Verbindungsblech 4.
Der Rammpfahl 5 weist ein I-Prcfil auf und besteht aus zwei Flanschen 7 und einem Steg 8. Der in F i g. 1 dargestellte Pfahl 5 ist bereits bis zu seinem oberen Ende in den Baugrund 9 eingerammt. Die Kopfplatte 1 ist auf die nach oben weisende Stirnfläche des Pfahles 5 aufgelegt. Ihre Abmessungen sind so gewählt, daß sie über den Pfahl 5, insbesondere über dessen beide Flansche 7 übersteht. An den beiden Kanten der Kopfplatte 1, die über die beiden Flansche 7 überstehen, ist jeweils an der Unterseite eine Lasche 2 befestigt Beide Laschen 2 sind so mit der Kopfplatte 1 verbunden, daß sie jeweils in einer senkrechten Ebene zur Unterseite der Kopfplatte angeordnet sind. Desweiteren sind die beiden Laschen derart an der Unterseite der Kopfplatte 1 befestigt, daß ihr Abstand zu den beiden Flanschen 7 des Pfahles 5 sehr gering ist. Der Abstand zwischen den beiden Laschen wird so gewählt, daß er geringfügig größer ist als der maximale äußere Abstand der beiden Flansche 7. Die beiden parallel zu den Flanschen verlaufenden Laschen 2 werden zur Halterung der Haube auf dem Pfahl 5 mit diesem verschraubt. Zu diesem Zweck ist jede der beiden Laschen in zwei senkrecht untereinander liegenden Ebenen mit mindestens zwei Langlöchern 10 versehen. Die beiden Flansche 7 weisen an äquivalenten Stellen runde Bohrlöcher auf. Es besteht die Möglichkeit, auch die Flansche 7 mit Langlöchern zu versehen. Kann die Kopfplatte 1 bei der Montage gleich in der gewünschten Position auf den Pfahl 5 aufgesetzt werden, so ist es möglich, sowohl die Laschen 2 als auch
die Flansche 7 mit einfachen runden Bohrungen zu versehen. Das Anbringen von Langlöchern 10 an den beiden Laschen 2 ist nur dann erforderlich und sinnvoll, wenn bei der Montage der Kopfplatte Toleranzen auszugleichen sind.
Bei der in F i g. 1 gezeigten Verbindung zwischen Pfahl 5 und Eckstiel 6 sind die Abmessungen der verwendeten Fußplatte 3 etwas kleiner gewählt als die Abmessungen der Kopfplatte 1. Es besteht selbstverständlich die Möglichkeit, die Fußplatte 3 ebenso groß auszubilden wie die Kopfplatte 1. Die Fußplatte 3 ist etwa symmetrisch zu dem Steg 8 auf die Kopfplatte 1 aufgesetzt Wie die F i g. 2 und 3 zeigen, sind die Fuß- und Kopfplatte miteinander verschraubt. Für diese Verbindung ist sowohl die Fuß- als auch die Kopfplatte beidseitig des Steges 8 mit runden Bohrungen 12 versehen. Wie den F i g. 2 und 3 zu entnehmen ist, sind die Bohrungen 12 der Kopfplatte 1 wesentlich größer als c'ie Bohrungen 12 der Fußplatte 3. Der Pfahl 5 läßt sich nicht immer
das Aussteifungsblech 15 verzichtet werden.
Wie die F i g. 1 bis 3 zeigen, ist auf der Oberfläche der Fußplatte 3 das Verbindungsblech 4 festgeschweißt. Das Verbindungsblech 4 ist so auf der Fußplatte 3 befe-
5 stigt, aaß es planmäßig in einer Ebene mit dem Steg 8 des Pfahles 5 angeordnet ist. Über dieses Verbindungsblech 4 ist der Eckstiel 6 eines Mastes auf der Fußplatte 3 abgestützt Der Eckstiel 6 hat ein Winkelprofil. An seinem unteren Ende weist er in seiner Längsachse ei-
io nen Schlitz 16 auf. Die Breite dieses Schlitzes 16 entspricht der Dicke des Verbindungsbleches 4. Dieses ist mit seinem oberen Bereich in diesen Schnitz 16 eingefügt und mit dem Eckstiel 6 verschweißt. Durch die beschriebene Anordnung des Verbindungsbleches 4 und des
15 Schlitzes 16 wird erreicht daß auch die Längsachse des Eckstieles 6 planmäßig in einer Ebene mit dem Steg 8 des Pfahles 5 liegt
Dadurch wird eine besonders hohe Tragfähigkeit des
Mastes erzielt Der Schlitz 16 wird bereits bei der Herexakt d. h. entsprechend dem gewünschten Neigungs- 20 stellung des Eckstieles in dessen Längsachse eingewinkel in den Baugrund 9 rammen. Aufgrund von unter- schnitten. Die Verschweißung des Verbindungsbleches schiedlichen Bodenbeschaffenheiten kann es vorkom- 4 mit dem Eckstiel und mit der Fußplatte 3 geschieht men, daß der Pfahl 5 etwas mehr oder weniger gegen- ebenfalls schon während der Herstellungsphase. Das über der ursprünglich angestrebten Position geneigt ist. gleiche gilt, wie bereits erwähnt auch für die an der In diesen Fällen kann die Fußplatte 3 nicht direkt auf die 25 Kopfplatte befestigten Laschen 2 und das Aussteifungs-Kopfplatte 1 aufgelegt werden. Um die aus den oben
genannten Gründen aufgetretenen Toleranzen ausgleichen zu können, werden zwischen der Kopfplatte 1 und
der Fußplatte 3 Futter- oder Keilbleche 13 eingefügt
Diese sind an entsprechenden Stellen ebenfalls mit Boh- 30 einem Eckstiel 6 dargestellt. Das Kernstück der Verbinrungen 12 für den Durchlaß der vorgespannten Schrau- dung stellt wiederum eine Haube dar, die durch eine ben 11 versehen, mit denen die Fußplatte 3 an der Kopfplatte 1 gehalten wird. Da die Bohrungen 12 der Kopfplatte 1 wesentlich größer ausgebildet sind als die Bohrungen 12 der Fußplatte 3, kann diese bei Bedarf um ein 35
gewisses Stück, das jedoch nicht größer sein darf als der
Durchmesser der Bohrungen 12 der Kopfplatte 1, zum
Ausgleich von Toleranzen verschoben werden. Die
blech 15. Auf der Baustelle müssen für die Verbindung von Pfahl und Eckstiel nur noch Schraubverbindungen hergestellt werden.
In F i g. 4 ist die Verbindung von zwei Pfählen 5 mit
gleitfest vorgespannten Schrauben werden von der
Kopfplatte 1 und zwei Laschen 2 gebildet wird. Die beiden mit dem Eckstiel zu verbindenden Pfähle 5 weisen jeweils ein I-Profil auf. Sie sind bis zu ihrem oberen Ende so in den Baugrund gerammt, daß ihre beiden Stege 8 in vorgebbarem Abstand parallel zueinander angeordnet sind und jeweils zwei Flansche 7 der beiden Pfähle 5 in einer Ebene liegen. Die Kopfplatte 1 ist auf die nach oben weisenden Stirnflächen der beiden Pfähle Oberseite der Fußplatte durch die Bohrungen 12 hin- 40 5 aufgelegt. Die Abmessungen der Kopfplatte 1 sind so durchgesteckt und auf der Unterseite der Kopfplatte gewählt daß die Kopfplatte beide Pfähle überdeckt und mittels Muttern festgezogen. Damit die zum Festziehen mindestens beidseitig der Flansche um einige Zentimeder Schrauben 11 verwendeten Muttern nicht durch die ter überragt Die Kopfplatte 1 ist über die beiden an ihr größer ausgebildeten Bohrungen 12 der Kopfplatte 1 befestigten Laschen 2 an den Pfählen 5 befestigt. Beidhindurchrutschen, ist zwischen dieser und den Muttern 45 seitig der Flansche 7 ist an der die Pfähle überragenden ein Unterlegblech 14 angeordnet, das für den Durchlaß Unterseite der Kopfplatte 1 jeweils eine Lasche 2 befeder Schrauben 11 ebenfalls mit Bohrungen 12 versehen stigt. Die beiden Laschen 2 sind senkrecht an der Unterist. Der Durchmesser dieser Bohrungen ist jedoch nur seite der Kopfplatte 1 angeschweißt Der innere Abwenig größer als der Durchmesser des Schraubenschaf- stand zwischen den beiden Laschen 2 ist nur um wenige tes. Bei Bedarf kann auch jeweils zwischen dem Kopf 50 Millimeter größer als der äußere Abstand zwischen den der Schraube 11 und der Fußplatte 3 eine Unterleg- beiden Flanschen 7 eines Pfahles 5. Jede Lasche 2 ist scheibe angeordnet werden. mindestens so lang, daß sie sich über jeweils zwei in
Wie anhand der F i g. 2 und 3 zu sehen ist ist an der einer Ebene angeordnete Flansche 7 erstreckt. Wie beUnterseite der Kopfplatte 1 ein Aussteifungsblech 15 reits erwähnt, werden die beiden Laschen 2 an den Flanbefestigt. Dieses soll die Steifigkeit der Kopfplatte erhö- 55 sehen 7 der Pfähle 5 festgeschraubt Hierfür ist jede hen. Das Aussteifungsblech 15 ist so an der Kopfplatte Lasche in vorzugsweise zwei senkrecht untereinander angeschweißt, daß es parallel und in geringem Abstand angeordneten Ebenen im Bereich der beiden Flansche 7 zu dem Steg 8 des Pfahles 5 verläuft und mit diesem mit Langlöchern 10 versehen. Die Längsausdehnung verschraubt ist. Für die Verschraubung des Steges 8 mit dieser Langlöcher 10 verläuft parallel zu den Längsachdem Aussteifungsblech 15 werden auch hierbei vorge- ω sen der Pfähle 5. Die Flansche 7 der Pfähle 5 sind an spannte Schrauben 11 verwendet. Die am Aussteifunps- äquivalenten Stellen mit runden Bohrungen für die Verblech 15 vorgesehenen Bohrungen für die Verschrau- schraubung versehen. Für die Verschraubung werden bung können schon bei der Herstellung der Kopfplatte auch hierfür vorgespannte Schrauben 11 verwendet, die bei der auch das Aussteifungsblech an deren Unterseite von außen durch die miteinander fluchten en Langlöangeschweißt wird, gebohrt werden. Es besteht jedoch 65 eher und Bohrungen gesteckt und auf der Gegenseite auch die Möglichkeit, die Bohrungen nachträglich auf mittels Muttern gehalten werden. Die an den Laschen 2 der Baustelle anzureißen und dort zu bohren. Bei einer vorgesehenen Langlöcher sollen auch bei dieser Ausentsprechend festen Ausbildung der Haube kann auf führungsform die Möglichkeit bieten, auftretende ToIe-
ranzen ausgleichen zu können. Wie Fig.4 weiterhin zeigt, ist auf die Kopfplatte 1 die Fußplatte 3 aufgelegt. Bei dieser Ausführungsform ist die Fußplatte 3 kleiner als die Kopfplatte 1 ausgebildet. Es ist jedoch auch möglich, die Fußplatte größer, d. h. insbesondere ebenso groß wie die Kopfplatte auszubilden. Die Fußplatte 3 ist zwischen den beiden Stegen 8 der Pfähle 5 so auf die Kopfplatte 1 aufgesetzt, daß sie von beiden etwa den gleichen Abstand hat. Auch bei dem in F i g. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Fußplatte 3 an der Kopfplatte 1 festgeschraubt. Wie F i g. 5 zeigt, in der die Kopfplatte 1 von unten zu sehen ist, ist diese im Bereich der aufgesetzten Fußplatte 3 mit zwei Reihen von Langlöchern versehen, wobei die beiden Reihen, in vorgebbarem Abstand voneinander angeordnet sind. Die auf der Kopfplatte 1 aufliegende Fußplatte 3 ist im Bereich der Langlöcher mit zwei Schlitzen 30 versehen. Die beiden Schlitze 30 sind nur wenige Millimeter kürzer als die Fußplatte 3. Die an der Kopfplatte 1 vorgesehenen Langlöcher 12 sind so angeordnet, daß ihre Längsachsen orthogonal zu den Längsachsen der Schlitze 30 liegen. Auf der Fußplatte 3 sind über den Schlitzen 30 zusätzlich zwei Unterlegbleche 14 aufgelegt. Diese sind an äquivalenten Stellen mit runden Bohrungen versehen. Für das Festschrauben der Fußplatte 3 an der Kopfplatte 1 werden von der Oberseite der Unterlegbleche 14 aus vorgespannte Schrauben durch die Bohrungen, Langlöcher 12 und Schlitze 30 gesteckt, die auf der Gegenseite durch Muttern gehalten werden. Da die Breite der Langlöcher 12 und Schlitze 30 größer ist als der Durchmesser der Schraubenköpfe Sl soll mit den Unterlegblechen ein Hindurchrutschen der Schrauben 11 durch die Langiöcher und'Schlitze 10 und 30 verhindert werden.
Um bei der Montage auftretende Toleranzen ausgleichen zu können, besteht auch hierbei die Möglichkeit, Futter- oder Keilbleche (hier nicht dargestellt) zwischen der Kopfplatte 1 und der Fußplatte 3 anzuordnen. Diese sind, soweit sie die Langlöcher und Schlitze überdecken, an entsprechenden Stellen mit Bohrungen oder Langlöehern zu versehen um den Durchlaß für die Schrauben 11 zu ermöglichen. Die an der Kopfplatte 1 vorgesehenen Langiöcher 12 und die an der Fußplatte 3 angeordneten Schlitze 30 erlauben eine zusätzliche Verschiebung der Fußplatte, so daß auch auf diese Weise zusatzlieh Toleranzen ausgeglichen werden können und ein Festschrauben der Fußplatte 3 an der Kopfplatte 1 dennoch möglich ist
Wie F i g. 5 zeigt, ist an der Unterseite der Kopfplatte 1 ein zusätzliches Aussteifungsblech 15 angeschweißt. dessen Seitenkanten an den Laschen 2 befestigt sind. Vorzugsweise ist das Aussteifungsblech 15 mit den Laschen 2 verschweißt Dieses Aussteifungsblech 15 erhöht die Tragfähigkeit der Kopfplatte 1. Seine untere Begrenzung liegt vorzugsweise in einer Ebene mit der unteren Begrenzung der Laschen Z Wie F i g. 4 veranschaulicht ist in der Mitte der Fußplatte das Verbindungsblech 4 festgeschweißt Dieses wird vorzugsweise so auf der Fußplatte positioniert, daß es in einer Ebene mit dem Aussteifungsblech 15 liegt Das nach oben weisende Verbindungsblech 4 ist mit seinem oberen Bereich in einen Schlitz des Eckstieles 6 eingefügt Dieser weist ebenso wie der in F i g. 1 gezeigte Eckstiel 6 ein Winkelprofil auf. Der zur Aufnahme des Verbindungsbleches vorgesehene Schlitz ist am unteren Ende des Eckstieles vorgesehen und verläuft in dessen Längsachse. Das in den Schlitz des Eckstieles 6 eingefügte Verbindungsblech 4 ist mit dem Eckstiel verschweißt Durch diese Verbindung der Fußplatte 3 mit dem Eckstiel 6 wird erreicht, daß die Längsachse des Eckstiels in einer Ebene parallel zu den beiden Stegen 8 der Pfähle 5 verläuft, so daß eine besonders gute Tragfähigkeit für den Mast erreicht wird.
F i g. 6 zeigt eine vereinfachte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung. Für die Mastgründung wird auch hierbei wieder ein Pfahl 5 verwendet, der ein X-Profil aufweist und bis zu seinem oberen Ende in den Baugrund 9 eingerammt ist. Die Verbindung zwischen dem Pfahl 5 und dem Eckstiel 6 erfolgt hierbei wiederum über eine Haube, die durch eine Kopfplatte 1 und zwei Laschen 2 gebildet ist. Die Abmessungen der Kopfplatte 1 sind hierbei so gewählt, daß die Kopfplatte den Pfahl 5 vollständig überdeckt und mindestens seitlich der Flansche 7 um einige Zentimeter überragt Die Laschen 2 sind in gleicher Weise mit der Kopfplatte 1 verbunden, wie die in F i g. 1 gezeigten Laschen 2. Zur Halterung der Kopfplatte 1 auf dem Pfahl 5 werden auch hierbei die Laschen mit den Flanschen 7 verschraubt Hierfür sind die Flansche 7 und die Laschen 2 mit runden Bohrungen bzw. Langlöchern 10 versehen, die auch bei der in F i g. 1 gezeigten Pfahl-Eckstielverbindung vorgesehen sind. Bei dieser hier gezeigten Ausführungsform wird auf eine Fußplatte 3 verzichtet Die Kopfplatte 1 übernimmt zusätzlich die Aufgabe einer Fußplatte. Auf die Kopfplatte 1 ist ein Verbindungsblech 4 aufgesetzt und festgeschweißt. Vorzugsweise wird dieses Verbindungsblech 4 so angeordnet, daß es in einer Ebene mit dem Steg des Pfahles 5 liegt Der mit dem Pfahl 5 zu verbindende Eckstiel weist an seinem unteren Ende wiederum einen Schlitz 16 auf, der in der Längsachse des Eckstieles 6 verläuft Die Breite dieses Schlitzes 16 entspricht der Dicke des Bleches 4. Das Blech ist mit seinem oberen Bereich in diesen Schlitz 16 eingesetzt und mit dem Eckstiel 6 verschweißt Ebenso wie bei der in F i g. 1 gezeigten Ausführungsform kann an der Unterseite der Kopfplatte 1 ein Aussteifungsblech 15 festgeschweißt werden, das parallel zum Steg 8 des Pfahles 5 verläuft und mit diesem verschraubt ist
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Verbinden eines aus einem Winkelprofil bestehenden Eckstiels eines Freileitungs-Mastes mit einem ein I-Profil aufweisenden Stahlrammpfahl, dadurch gekennzeichnet, daß der Eckstiel (6) an seinem Fußende mit einem in der Ebene der Winkelhalbierenden des L-Profils eingeschweißten Verbindungsblech (4) mit einer am Pfahlkopf anschraubbaren Haube verbunden ist, die aus einer Kopfplatte (1) und aus die beiden Flansche (7) des Stahlrammpfahles (5) übergreifenden Laschen (2) besteht
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eckstiel (6) über eine am Verbindi-ngsblech (4) angeschweißte Fußplatte (3) mit der Kopfplatte (1) verschraubt ist
DE19792913530 1979-04-04 1979-04-04 Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem Stahlrammpfahl Expired DE2913530C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792913530 DE2913530C2 (de) 1979-04-04 1979-04-04 Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem Stahlrammpfahl
NL8002008A NL8002008A (nl) 1979-04-04 1980-04-03 Geprofileerde paal.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19792913530 DE2913530C2 (de) 1979-04-04 1979-04-04 Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem Stahlrammpfahl

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2913530A1 DE2913530A1 (de) 1980-10-16
DE2913530C2 true DE2913530C2 (de) 1986-02-20

Family

ID=6067425

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19792913530 Expired DE2913530C2 (de) 1979-04-04 1979-04-04 Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem Stahlrammpfahl

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE2913530C2 (de)
NL (1) NL8002008A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2771112B1 (fr) * 1997-11-18 2000-02-04 Lefebvre Jean Ets Dispositif et procede de liaison d'un pieu metallique ancre dans le sol, avec un element de superstructure
CN111576471B (zh) * 2020-05-31 2021-03-30 福州大学 装配式耗能中空夹层钢管混凝土柱脚及其施工方法

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1978193U (de) * 1967-09-15 1968-02-01 Starkstromanlagen Gemeinschaft Gruendungspfahl fuer die gruendung von fahrleitungsmasten.
DE6804743U (de) * 1968-10-30 1969-03-20 Peiner Masch Schrauben Gruendungspfahl fuer fahrleitungsmasten
DE6809848U (de) * 1968-11-29 1969-04-03 Bbc Brown Boveri & Cie Gruendungspfahl fuer mast, insbesondere fahrleitungsmast

Also Published As

Publication number Publication date
NL8002008A (nl) 1980-10-07
DE2913530A1 (de) 1980-10-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69015442T2 (de) Baustein.
DE2840195C3 (de) Vorrichtung zum Befestigen von zur Aufnahme von Brennelement-Bündeln dienenden Lagerkästen am Boden eines Wasserbeckens
DE69004325T2 (de) Verbaukorbschalung.
DE2521777C2 (de) Vorgefertigte Wandplatte aus Stahlbeton zur Herstellung einer Stützmauer od.dgl.
DE102019125318A1 (de) Spielfeldbegrenzung für ein Kleinspielfeld
DE69807893T2 (de) Strassenleitplanke für brücke im new jersey stil
DE3831517C2 (de)
DE2913530C2 (de) Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem Stahlrammpfahl
EP0563707B1 (de) Schalungstafel
DE102005019034B4 (de) Verbauvorrichtung
DE19514685A1 (de) Pfahlschuh
EP3613926A1 (de) Stahlmast
EP3792396B1 (de) Rahmen für eine gleiseindeckung für eine feste fahrbahn
DE2831255C2 (de) Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels eines Freileitungsmastes mit mindestens zwei Gründungspfählen
EP0161634A2 (de) Spreize, insbesondere zur Verwendung bei Verbauen, z. B. Grabenverbau
DE19813258C1 (de) Stählerne Eisenbahnbrücke mit Trägern und darauf angeordneten Brückenbalken
DE3203980C2 (de) Unterführungsbauwerk sowie Verfahren zu seiner Herstellung
EP4092199B1 (de) Mastelement, insbesondere mäklerelement, für eine baumaschine
DE2941002C2 (de) Waagerechter Längsträger für eine Grabenverbauvorrichtung
DE29502850U1 (de) Verankerungsvorrichtung für Porenbetonplatten an einer Gebäudekonstruktion
EP0593017A1 (de) Verbindungsteil
DE1948340C3 (de) Schalrahmen
DE2556709C2 (de) Verbundpfahl
DE1484502C (de) Fundament für ein aus vorgefertigten Raumkästen aufgebautes, ein- oder mehrgeschossiges Gebäude
DE29812506U1 (de) Maschinenfundament aus Beton

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: BBC BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: ASEA BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee