DE2913530C2 - Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem Stahlrammpfahl - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem StahlrammpfahlInfo
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- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D27/00—Foundations as substructures
- E02D27/32—Foundations for special purposes
- E02D27/42—Foundations for poles, masts or chimneys
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden eines aus einem Winkelprofil bestehenden
Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem ein I-Profil aufweisenden Stahlrammpfahl.
Für die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Eckstiel und dem Pfahlkopf ist ein Stahlbetonkopf bekannt.
Zur Ausbildung dieses Stahlbetonkopfes wird das untere Eckstielende und das obere Pfahlende, die beide
mit Dübeln versehen sind, von Beton umgeben, der mit Bewehrungen durchsetzt ist.
Eine solche Verbindung zwischen Pfahl und Eckstiel ist sehr kostspielig.
Bei anderen, bereits bekanntgewordenen Mastgründungen werden die oberen Enden der Pfähle mit den
unteren Enden der Masteckstiele gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Verbindungselementen miteinander
verschweißt Solche Schweißverbindungen sind als sehr problematisch anzusehen, da sie auf der Baustelle vorgenommen
werden müssen. Da die Schweißarbeiten bei unterschiedlichsten Witterungsverhältnissen durchgeführt
werden, weisen sie oftmals aufgrund dessen Fehler oder Schwachstellen auf, die die Stabilität der Maste
beeinträchtigen. Zudem lassen sich auf der Baustelle hergestellte Schweißungen nur oberflächlich begutachten,
so daß fehlerhafte Schweißnähte oftmals nicht erkannt werden.
Für die Verbindung eines Fahrleitungsmastes mit einem Rammpfahl mit I-Profil ist es bekannt (DE-GM
68 04 743), an dem Pfahlkopf eine haubenförmige Auflageplatte
anzuschrauben, auf der der Fahrleitungsmast mit seiner Fußplatte verschraubt wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für einen an den Eckstielen jeweils getrennt gelagerten
Mast, unter Verwendung von am Pfahlkopf anschraubbaren Hauben, eine Verbindung zwischen Pfahlkopf
und Eckstiel zu schaffen, die die auftretenden großen Raumtoleranzen auszugleichen gestattet.
Die Aufgabe wird bei dem Pfahl der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der Eckstiel an seinem
Fußende mit einem in der Ebene der Winkelhalbierenden des L-Profils eingeschweißten Verbindungsblech
mit einer am Pfahlkopf anschraubbaren Haube verbunden ist, die aus einer Kopfplatte und aus die beiden
Flansche des Stahlrammpfahles übergreifenden Laschen besteht.
Der Abstand zwischen diesen beiden Laschen ist geringfügig größer als der Maximalabstand zwischen den
beiden Flanschen des Pfahles. Jede Lasche wird mit einem
Flansch des Pfahles verschraubt
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels mit einem Rammpfahl ermöglicht es, die
am Mast auftretenden Kräfte vollständig in den Pfahl und von dort in den Baugrund üu leiten.
Die Pfahl-Eckstielverbindung bietet eine mindestens ebenso große Tragfähigkeit für den Mast, wie sich durch
die Verbindung von Pfahl und Eckstiel mit einem Betonkopf erreicht wird, jedoch ist die erfindungsgemäße
Verbindung wesentlich einfacher herzustellen und außerdem auch noch kostengünstiger.
Der Eckstiel kann mit dem Verbindungsblech unmittelbar an die Kopfplatte angeschweißt werden. Zweckmäßig
ist jedoch der cckstiel über eine am Verbindungsblech angeschweißte Fußplatte mit der Kopfplatte
verschraubt
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels mit einem Stahlpfahl,
F i g. 2 einen Vertikalschnitt durch die in F i g. 1 gezeigte Vorrichtung entlang der Linie H-II in F i g. 1,
F i g. 3 einen Vertikalschnitt durch die in F i g. 1 gezeigte
Vorrichtung entlang der Linie IIF-III in Fig. 1,
Fig.4 eine Verbindung zwischen zwei Pfählen und
einem Eckstiel,
Fig.5 einen Horizontalschnitt von unten gesehen,
durch die in F i g. 4 dargestellte Vorrichtung entlang der Linie V-V in F i g. 4 und
Fig.6 eine vereinfachte Verbindung zwischen Pfahl
und Eckstiel.
Die in Fig. 1 gezeigte Verbindung zwischen einem Stahl-Rammpfahl 5 und einem L-förmigen Eckstiel 6 eines Freileitungsmastes umfaßt im wesentlichen eine Haube, die aus einer Kopfplatte 1 und zwei Laschen 2 gebildet wird, eine Fußplatte 3 und ein Verbindungsblech 4.
Die in Fig. 1 gezeigte Verbindung zwischen einem Stahl-Rammpfahl 5 und einem L-förmigen Eckstiel 6 eines Freileitungsmastes umfaßt im wesentlichen eine Haube, die aus einer Kopfplatte 1 und zwei Laschen 2 gebildet wird, eine Fußplatte 3 und ein Verbindungsblech 4.
Der Rammpfahl 5 weist ein I-Prcfil auf und besteht
aus zwei Flanschen 7 und einem Steg 8. Der in F i g. 1 dargestellte Pfahl 5 ist bereits bis zu seinem oberen
Ende in den Baugrund 9 eingerammt. Die Kopfplatte 1 ist auf die nach oben weisende Stirnfläche des Pfahles 5
aufgelegt. Ihre Abmessungen sind so gewählt, daß sie über den Pfahl 5, insbesondere über dessen beide Flansche
7 übersteht. An den beiden Kanten der Kopfplatte 1, die über die beiden Flansche 7 überstehen, ist jeweils
an der Unterseite eine Lasche 2 befestigt Beide Laschen 2 sind so mit der Kopfplatte 1 verbunden, daß sie jeweils
in einer senkrechten Ebene zur Unterseite der Kopfplatte angeordnet sind. Desweiteren sind die beiden Laschen
derart an der Unterseite der Kopfplatte 1 befestigt, daß ihr Abstand zu den beiden Flanschen 7 des
Pfahles 5 sehr gering ist. Der Abstand zwischen den beiden Laschen wird so gewählt, daß er geringfügig
größer ist als der maximale äußere Abstand der beiden Flansche 7. Die beiden parallel zu den Flanschen verlaufenden
Laschen 2 werden zur Halterung der Haube auf dem Pfahl 5 mit diesem verschraubt. Zu diesem Zweck
ist jede der beiden Laschen in zwei senkrecht untereinander liegenden Ebenen mit mindestens zwei Langlöchern
10 versehen. Die beiden Flansche 7 weisen an äquivalenten Stellen runde Bohrlöcher auf. Es besteht
die Möglichkeit, auch die Flansche 7 mit Langlöchern zu versehen. Kann die Kopfplatte 1 bei der Montage gleich
in der gewünschten Position auf den Pfahl 5 aufgesetzt werden, so ist es möglich, sowohl die Laschen 2 als auch
die Flansche 7 mit einfachen runden Bohrungen zu versehen.
Das Anbringen von Langlöchern 10 an den beiden Laschen 2 ist nur dann erforderlich und sinnvoll,
wenn bei der Montage der Kopfplatte Toleranzen auszugleichen sind.
Bei der in F i g. 1 gezeigten Verbindung zwischen Pfahl 5 und Eckstiel 6 sind die Abmessungen der verwendeten
Fußplatte 3 etwas kleiner gewählt als die Abmessungen der Kopfplatte 1. Es besteht selbstverständlich
die Möglichkeit, die Fußplatte 3 ebenso groß auszubilden wie die Kopfplatte 1. Die Fußplatte 3 ist etwa
symmetrisch zu dem Steg 8 auf die Kopfplatte 1 aufgesetzt Wie die F i g. 2 und 3 zeigen, sind die Fuß- und
Kopfplatte miteinander verschraubt. Für diese Verbindung ist sowohl die Fuß- als auch die Kopfplatte beidseitig
des Steges 8 mit runden Bohrungen 12 versehen. Wie den F i g. 2 und 3 zu entnehmen ist, sind die Bohrungen
12 der Kopfplatte 1 wesentlich größer als c'ie Bohrungen 12 der Fußplatte 3. Der Pfahl 5 läßt sich nicht immer
das Aussteifungsblech 15 verzichtet werden.
Wie die F i g. 1 bis 3 zeigen, ist auf der Oberfläche der
Fußplatte 3 das Verbindungsblech 4 festgeschweißt. Das Verbindungsblech 4 ist so auf der Fußplatte 3 befe-
5 stigt, aaß es planmäßig in einer Ebene mit dem Steg 8
des Pfahles 5 angeordnet ist. Über dieses Verbindungsblech 4 ist der Eckstiel 6 eines Mastes auf der Fußplatte
3 abgestützt Der Eckstiel 6 hat ein Winkelprofil. An seinem unteren Ende weist er in seiner Längsachse ei-
io nen Schlitz 16 auf. Die Breite dieses Schlitzes 16 entspricht
der Dicke des Verbindungsbleches 4. Dieses ist mit seinem oberen Bereich in diesen Schnitz 16 eingefügt
und mit dem Eckstiel 6 verschweißt. Durch die beschriebene Anordnung des Verbindungsbleches 4 und des
15 Schlitzes 16 wird erreicht daß auch die Längsachse des Eckstieles 6 planmäßig in einer Ebene mit dem Steg 8
des Pfahles 5 liegt
Dadurch wird eine besonders hohe Tragfähigkeit des
Mastes erzielt Der Schlitz 16 wird bereits bei der Herexakt d. h. entsprechend dem gewünschten Neigungs- 20 stellung des Eckstieles in dessen Längsachse eingewinkel
in den Baugrund 9 rammen. Aufgrund von unter- schnitten. Die Verschweißung des Verbindungsbleches
schiedlichen Bodenbeschaffenheiten kann es vorkom- 4 mit dem Eckstiel und mit der Fußplatte 3 geschieht
men, daß der Pfahl 5 etwas mehr oder weniger gegen- ebenfalls schon während der Herstellungsphase. Das
über der ursprünglich angestrebten Position geneigt ist. gleiche gilt, wie bereits erwähnt auch für die an der
In diesen Fällen kann die Fußplatte 3 nicht direkt auf die 25 Kopfplatte befestigten Laschen 2 und das Aussteifungs-Kopfplatte
1 aufgelegt werden. Um die aus den oben
genannten Gründen aufgetretenen Toleranzen ausgleichen zu können, werden zwischen der Kopfplatte 1 und
der Fußplatte 3 Futter- oder Keilbleche 13 eingefügt
genannten Gründen aufgetretenen Toleranzen ausgleichen zu können, werden zwischen der Kopfplatte 1 und
der Fußplatte 3 Futter- oder Keilbleche 13 eingefügt
Diese sind an entsprechenden Stellen ebenfalls mit Boh- 30 einem Eckstiel 6 dargestellt. Das Kernstück der Verbinrungen
12 für den Durchlaß der vorgespannten Schrau- dung stellt wiederum eine Haube dar, die durch eine
ben 11 versehen, mit denen die Fußplatte 3 an der Kopfplatte 1 gehalten wird. Da die Bohrungen 12 der Kopfplatte
1 wesentlich größer ausgebildet sind als die Bohrungen 12 der Fußplatte 3, kann diese bei Bedarf um ein 35
gewisses Stück, das jedoch nicht größer sein darf als der
Durchmesser der Bohrungen 12 der Kopfplatte 1, zum
Ausgleich von Toleranzen verschoben werden. Die
gewisses Stück, das jedoch nicht größer sein darf als der
Durchmesser der Bohrungen 12 der Kopfplatte 1, zum
Ausgleich von Toleranzen verschoben werden. Die
blech 15. Auf der Baustelle müssen für die Verbindung von Pfahl und Eckstiel nur noch Schraubverbindungen
hergestellt werden.
In F i g. 4 ist die Verbindung von zwei Pfählen 5 mit
In F i g. 4 ist die Verbindung von zwei Pfählen 5 mit
gleitfest vorgespannten Schrauben werden von der
Kopfplatte 1 und zwei Laschen 2 gebildet wird. Die beiden mit dem Eckstiel zu verbindenden Pfähle 5 weisen
jeweils ein I-Profil auf. Sie sind bis zu ihrem oberen
Ende so in den Baugrund gerammt, daß ihre beiden Stege 8 in vorgebbarem Abstand parallel zueinander
angeordnet sind und jeweils zwei Flansche 7 der beiden Pfähle 5 in einer Ebene liegen. Die Kopfplatte 1 ist auf
die nach oben weisenden Stirnflächen der beiden Pfähle Oberseite der Fußplatte durch die Bohrungen 12 hin- 40 5 aufgelegt. Die Abmessungen der Kopfplatte 1 sind so
durchgesteckt und auf der Unterseite der Kopfplatte gewählt daß die Kopfplatte beide Pfähle überdeckt und
mittels Muttern festgezogen. Damit die zum Festziehen mindestens beidseitig der Flansche um einige Zentimeder
Schrauben 11 verwendeten Muttern nicht durch die ter überragt Die Kopfplatte 1 ist über die beiden an ihr
größer ausgebildeten Bohrungen 12 der Kopfplatte 1 befestigten Laschen 2 an den Pfählen 5 befestigt. Beidhindurchrutschen,
ist zwischen dieser und den Muttern 45 seitig der Flansche 7 ist an der die Pfähle überragenden
ein Unterlegblech 14 angeordnet, das für den Durchlaß Unterseite der Kopfplatte 1 jeweils eine Lasche 2 befeder
Schrauben 11 ebenfalls mit Bohrungen 12 versehen stigt. Die beiden Laschen 2 sind senkrecht an der Unterist.
Der Durchmesser dieser Bohrungen ist jedoch nur seite der Kopfplatte 1 angeschweißt Der innere Abwenig
größer als der Durchmesser des Schraubenschaf- stand zwischen den beiden Laschen 2 ist nur um wenige
tes. Bei Bedarf kann auch jeweils zwischen dem Kopf 50 Millimeter größer als der äußere Abstand zwischen den
der Schraube 11 und der Fußplatte 3 eine Unterleg- beiden Flanschen 7 eines Pfahles 5. Jede Lasche 2 ist
scheibe angeordnet werden. mindestens so lang, daß sie sich über jeweils zwei in
Wie anhand der F i g. 2 und 3 zu sehen ist ist an der einer Ebene angeordnete Flansche 7 erstreckt. Wie beUnterseite
der Kopfplatte 1 ein Aussteifungsblech 15 reits erwähnt, werden die beiden Laschen 2 an den Flanbefestigt.
Dieses soll die Steifigkeit der Kopfplatte erhö- 55 sehen 7 der Pfähle 5 festgeschraubt Hierfür ist jede
hen. Das Aussteifungsblech 15 ist so an der Kopfplatte Lasche in vorzugsweise zwei senkrecht untereinander
angeschweißt, daß es parallel und in geringem Abstand angeordneten Ebenen im Bereich der beiden Flansche 7
zu dem Steg 8 des Pfahles 5 verläuft und mit diesem mit Langlöchern 10 versehen. Die Längsausdehnung
verschraubt ist. Für die Verschraubung des Steges 8 mit dieser Langlöcher 10 verläuft parallel zu den Längsachdem
Aussteifungsblech 15 werden auch hierbei vorge- ω sen der Pfähle 5. Die Flansche 7 der Pfähle 5 sind an
spannte Schrauben 11 verwendet. Die am Aussteifunps- äquivalenten Stellen mit runden Bohrungen für die Verblech
15 vorgesehenen Bohrungen für die Verschrau- schraubung versehen. Für die Verschraubung werden
bung können schon bei der Herstellung der Kopfplatte auch hierfür vorgespannte Schrauben 11 verwendet, die
bei der auch das Aussteifungsblech an deren Unterseite von außen durch die miteinander fluchten en Langlöangeschweißt
wird, gebohrt werden. Es besteht jedoch 65 eher und Bohrungen gesteckt und auf der Gegenseite
auch die Möglichkeit, die Bohrungen nachträglich auf mittels Muttern gehalten werden. Die an den Laschen 2
der Baustelle anzureißen und dort zu bohren. Bei einer vorgesehenen Langlöcher sollen auch bei dieser Ausentsprechend
festen Ausbildung der Haube kann auf führungsform die Möglichkeit bieten, auftretende ToIe-
ranzen ausgleichen zu können. Wie Fig.4 weiterhin zeigt, ist auf die Kopfplatte 1 die Fußplatte 3 aufgelegt.
Bei dieser Ausführungsform ist die Fußplatte 3 kleiner als die Kopfplatte 1 ausgebildet. Es ist jedoch auch möglich,
die Fußplatte größer, d. h. insbesondere ebenso groß wie die Kopfplatte auszubilden. Die Fußplatte 3 ist
zwischen den beiden Stegen 8 der Pfähle 5 so auf die Kopfplatte 1 aufgesetzt, daß sie von beiden etwa den
gleichen Abstand hat. Auch bei dem in F i g. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Fußplatte 3 an der Kopfplatte
1 festgeschraubt. Wie F i g. 5 zeigt, in der die Kopfplatte 1 von unten zu sehen ist, ist diese im Bereich der
aufgesetzten Fußplatte 3 mit zwei Reihen von Langlöchern versehen, wobei die beiden Reihen, in vorgebbarem
Abstand voneinander angeordnet sind. Die auf der Kopfplatte 1 aufliegende Fußplatte 3 ist im Bereich der
Langlöcher mit zwei Schlitzen 30 versehen. Die beiden Schlitze 30 sind nur wenige Millimeter kürzer als die
Fußplatte 3. Die an der Kopfplatte 1 vorgesehenen Langlöcher 12 sind so angeordnet, daß ihre Längsachsen
orthogonal zu den Längsachsen der Schlitze 30 liegen. Auf der Fußplatte 3 sind über den Schlitzen 30
zusätzlich zwei Unterlegbleche 14 aufgelegt. Diese sind an äquivalenten Stellen mit runden Bohrungen versehen.
Für das Festschrauben der Fußplatte 3 an der Kopfplatte 1 werden von der Oberseite der Unterlegbleche
14 aus vorgespannte Schrauben durch die Bohrungen, Langlöcher 12 und Schlitze 30 gesteckt, die auf
der Gegenseite durch Muttern gehalten werden. Da die Breite der Langlöcher 12 und Schlitze 30 größer ist als
der Durchmesser der Schraubenköpfe Sl soll mit den Unterlegblechen ein Hindurchrutschen der Schrauben
11 durch die Langiöcher und'Schlitze 10 und 30 verhindert
werden.
Um bei der Montage auftretende Toleranzen ausgleichen zu können, besteht auch hierbei die Möglichkeit,
Futter- oder Keilbleche (hier nicht dargestellt) zwischen der Kopfplatte 1 und der Fußplatte 3 anzuordnen. Diese
sind, soweit sie die Langlöcher und Schlitze überdecken, an entsprechenden Stellen mit Bohrungen oder Langlöehern
zu versehen um den Durchlaß für die Schrauben 11 zu ermöglichen. Die an der Kopfplatte 1 vorgesehenen
Langiöcher 12 und die an der Fußplatte 3 angeordneten Schlitze 30 erlauben eine zusätzliche Verschiebung
der Fußplatte, so daß auch auf diese Weise zusatzlieh
Toleranzen ausgeglichen werden können und ein Festschrauben der Fußplatte 3 an der Kopfplatte 1 dennoch
möglich ist
Wie F i g. 5 zeigt, ist an der Unterseite der Kopfplatte 1 ein zusätzliches Aussteifungsblech 15 angeschweißt.
dessen Seitenkanten an den Laschen 2 befestigt sind. Vorzugsweise ist das Aussteifungsblech 15 mit den Laschen
2 verschweißt Dieses Aussteifungsblech 15 erhöht die Tragfähigkeit der Kopfplatte 1. Seine untere
Begrenzung liegt vorzugsweise in einer Ebene mit der unteren Begrenzung der Laschen Z Wie F i g. 4 veranschaulicht
ist in der Mitte der Fußplatte das Verbindungsblech 4 festgeschweißt Dieses wird vorzugsweise
so auf der Fußplatte positioniert, daß es in einer Ebene
mit dem Aussteifungsblech 15 liegt Das nach oben weisende Verbindungsblech 4 ist mit seinem oberen Bereich
in einen Schlitz des Eckstieles 6 eingefügt Dieser weist ebenso wie der in F i g. 1 gezeigte Eckstiel 6 ein
Winkelprofil auf. Der zur Aufnahme des Verbindungsbleches vorgesehene Schlitz ist am unteren Ende des
Eckstieles vorgesehen und verläuft in dessen Längsachse. Das in den Schlitz des Eckstieles 6 eingefügte Verbindungsblech
4 ist mit dem Eckstiel verschweißt Durch diese Verbindung der Fußplatte 3 mit dem Eckstiel 6
wird erreicht, daß die Längsachse des Eckstiels in einer Ebene parallel zu den beiden Stegen 8 der Pfähle 5
verläuft, so daß eine besonders gute Tragfähigkeit für den Mast erreicht wird.
F i g. 6 zeigt eine vereinfachte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung. Für die
Mastgründung wird auch hierbei wieder ein Pfahl 5 verwendet, der ein X-Profil aufweist und bis zu seinem
oberen Ende in den Baugrund 9 eingerammt ist. Die Verbindung zwischen dem Pfahl 5 und dem Eckstiel 6
erfolgt hierbei wiederum über eine Haube, die durch eine Kopfplatte 1 und zwei Laschen 2 gebildet ist. Die
Abmessungen der Kopfplatte 1 sind hierbei so gewählt, daß die Kopfplatte den Pfahl 5 vollständig überdeckt
und mindestens seitlich der Flansche 7 um einige Zentimeter überragt Die Laschen 2 sind in gleicher Weise
mit der Kopfplatte 1 verbunden, wie die in F i g. 1 gezeigten Laschen 2. Zur Halterung der Kopfplatte 1 auf
dem Pfahl 5 werden auch hierbei die Laschen mit den Flanschen 7 verschraubt Hierfür sind die Flansche 7
und die Laschen 2 mit runden Bohrungen bzw. Langlöchern 10 versehen, die auch bei der in F i g. 1 gezeigten
Pfahl-Eckstielverbindung vorgesehen sind. Bei dieser hier gezeigten Ausführungsform wird auf eine Fußplatte
3 verzichtet Die Kopfplatte 1 übernimmt zusätzlich die Aufgabe einer Fußplatte. Auf die Kopfplatte 1 ist ein
Verbindungsblech 4 aufgesetzt und festgeschweißt. Vorzugsweise wird dieses Verbindungsblech 4 so angeordnet,
daß es in einer Ebene mit dem Steg des Pfahles 5 liegt Der mit dem Pfahl 5 zu verbindende Eckstiel weist
an seinem unteren Ende wiederum einen Schlitz 16 auf, der in der Längsachse des Eckstieles 6 verläuft Die
Breite dieses Schlitzes 16 entspricht der Dicke des Bleches 4. Das Blech ist mit seinem oberen Bereich in diesen
Schlitz 16 eingesetzt und mit dem Eckstiel 6 verschweißt Ebenso wie bei der in F i g. 1 gezeigten Ausführungsform
kann an der Unterseite der Kopfplatte 1 ein Aussteifungsblech 15 festgeschweißt werden, das
parallel zum Steg 8 des Pfahles 5 verläuft und mit diesem verschraubt ist
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Verbinden eines aus einem Winkelprofil bestehenden Eckstiels eines Freileitungs-Mastes
mit einem ein I-Profil aufweisenden Stahlrammpfahl, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eckstiel (6) an seinem Fußende mit einem in der Ebene der Winkelhalbierenden des L-Profils eingeschweißten
Verbindungsblech (4) mit einer am Pfahlkopf anschraubbaren Haube verbunden ist, die
aus einer Kopfplatte (1) und aus die beiden Flansche (7) des Stahlrammpfahles (5) übergreifenden Laschen
(2) besteht
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eckstiel (6) über eine am Verbindi-ngsblech
(4) angeschweißte Fußplatte (3) mit der Kopfplatte (1) verschraubt ist
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792913530 DE2913530C2 (de) | 1979-04-04 | 1979-04-04 | Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem Stahlrammpfahl |
| NL8002008A NL8002008A (nl) | 1979-04-04 | 1980-04-03 | Geprofileerde paal. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792913530 DE2913530C2 (de) | 1979-04-04 | 1979-04-04 | Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem Stahlrammpfahl |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2913530A1 DE2913530A1 (de) | 1980-10-16 |
| DE2913530C2 true DE2913530C2 (de) | 1986-02-20 |
Family
ID=6067425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792913530 Expired DE2913530C2 (de) | 1979-04-04 | 1979-04-04 | Vorrichtung zum Verbinden eines Eckstiels eines Freileitungsmastes mit einem Stahlrammpfahl |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2913530C2 (de) |
| NL (1) | NL8002008A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2771112B1 (fr) * | 1997-11-18 | 2000-02-04 | Lefebvre Jean Ets | Dispositif et procede de liaison d'un pieu metallique ancre dans le sol, avec un element de superstructure |
| CN111576471B (zh) * | 2020-05-31 | 2021-03-30 | 福州大学 | 装配式耗能中空夹层钢管混凝土柱脚及其施工方法 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1978193U (de) * | 1967-09-15 | 1968-02-01 | Starkstromanlagen Gemeinschaft | Gruendungspfahl fuer die gruendung von fahrleitungsmasten. |
| DE6804743U (de) * | 1968-10-30 | 1969-03-20 | Peiner Masch Schrauben | Gruendungspfahl fuer fahrleitungsmasten |
| DE6809848U (de) * | 1968-11-29 | 1969-04-03 | Bbc Brown Boveri & Cie | Gruendungspfahl fuer mast, insbesondere fahrleitungsmast |
-
1979
- 1979-04-04 DE DE19792913530 patent/DE2913530C2/de not_active Expired
-
1980
- 1980-04-03 NL NL8002008A patent/NL8002008A/nl unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL8002008A (nl) | 1980-10-07 |
| DE2913530A1 (de) | 1980-10-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| D2 | Grant after examination | ||
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Owner name: BBC BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE |
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Owner name: ASEA BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE |
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